an alle Hausbesitzer. Lasst ihr eure Katzen raus?

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Miss Ginny

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Hallo liebe Mitkatzenverrückte,

ich steh hier gerade vor einer Mordsentscheidung (für mich). Wir ziehen im März von der Wohnung um in ein Haus.

Meine beiden Tiger sind daher ausschließliche Wohnungskatzen. (Perser-Mix + BKH). Ich war immer sehr froh nicht vor der Entscheidung stehen zu müssen, ob ich meine Stubentiger nun raus lasse oder nicht.. bis jetzt. :-?
Unser erster Kater (also als ich selbst noch bei meinen Eltern wohnte) ist überfahren worden. Ein Kater von unseren Nachbarn ist ebenfalls angefahren worden uns kurze Zeit später gestorben und seine andere Katze ist einfach irgendwann nie wieder aufgetaucht. :cry:
Ich bin dann ziemlich paranoid geworden und konnte nicht schlafen, eher unser 2. Kater abends wieder daheim war (der ist dieses Jahr mit 18 Jahren an Nierenversagen gestorben).

Eigentlich wollten wir selbst bauen und hatten ein "Außengehege" für die beiden geplant. Jetzt haben wir aber ein Haus gekauft und der Anbau ist finanziell momentan einfach nicht drin.

Bei dem Gedanken meine 2 Dödel raus zu lassen wird mir ganz schlecht... :oops: Wir haben Wald auf der einen Seite und nen halben Kilometer weiter die Autobahn und Umgehungsstraßen.
Allerdings wollen wir im Sommer ja auch mal die Terrassentüren auflassen und dann müssten sie aus dem Wohnzimmer gesperrt werden. Also lassen wir nun eine Insektenschutztüreinbauen, die dann immer zu sein soll. Und wenn ich mit ihnen an der Leine mal raus gehe, naja...man sagt ja solange sie das Freiluftleben nicht kennen, vermissen sie es auch nicht, außerdem finde ich Katzen und Leine nicht so dolle...

Immerhin verdreifachen sie ja ihre Wohnfläche und bekommen ein eigenes Spielzimmer..

Gibt's denn unter euch jemanden, der seine Katzen trotz Haus ausschließlich drin hält?
 
Marion S

Marion S

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Ich hatte immer Freigänger die kommen und gehen konnten wann und wie sie wollten. 2012 ist einer meiner Kater angefahren worden. Ich habe ihn tot im Garten gefunden. Seit dem ist unser Garten katzenausbruchsicher eingezäunt... ich habe Katzen durch Alter und Krankheiten verloren... da muss es sowas nicht nochmal sein :cry:
 
Lottabine

Lottabine

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Hallo Miss Ginny
Ich hatte und habe bis heute auch immer nur Freigänger, welche hier jederzeit aus und ein gehen können.
Im Sommer nur zum Fressen, Kuscheln und im Dosibett Liegen im Haus sind,
bei Regen gleich wieder angeekelt umkehrend reindrängeln und im Winter eher zu Stubenhockern mutieren .
Allerdings leben wir in einer dörflichen Gegend,
mit ruhiger und reiner 30 er Zone Anwohnerstraße...
Felder, Wiesen, freie Grundstücke und einem eigenen großen (4000m²)Garten.
Ich kann mir reine Wohnungskatzen - für mich- nicht vorstellen,
kann diese aber bei Anderen und in weniger katzenfreundlichen Umgebung,
absolut akzeptieren.
Ich denke, jeder muss das für seine Wohngegend und die eigenen Gegebenheiten selbst entscheiden, um sich dabei wohl zu fühlen.

Wuschel-Opa hat bereits gut 15 Jahre, in selbst gewählter Freiheit überlebt,
Findus (aus der Feiheit zu uns gekommen) stellt sich seit über einem Jahr auch richtig gut an.

Ich kann Dir nichts raten, nur von uns erzählen...

Alles Gute für Eure Entscheidungsfindung.
Bine
 
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_hannibal_

_hannibal_

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Hi,

ich kann nur sagen, mach das wie es dir lieb ist. Wenn du damit nicht zurecht kommst dass deine Katzen draußen sind und du den ganzen Tag nur panik hast, machst du dich damit kaputt. Wenn du mit Leinen raus gehst musst du bedenken dass deine Katzen immer einfordern werden. Mal ja mal nein, wird da bestimmt schwer.

Wir haben ein Häuschen und unsere Katzen sind Freigänger. Anfangs Hannibal und Luzi. Luzi kam einfach nicht mehr heim. Dann kam Mimi. Mimi lag letztes Jahr tot im Feld neben dem Haus. Trotzdem lassen wir unsere Katzen raus.

Es zogen letztes Jahr Loui und Fuzzi ein, die dürfen aber nur Tagsüber raus. Sobald es dunkel wird müssen sie rein. Hannibal ist es aber gewohnt 24h draußen zu sein, er lässt sich nicht mehr einsperren.

Ich find es für die Katzen schöner, wenn sie raus können (solange die Umgebung ok dafür ist) aber wenn sich jemand für reine Wohnungshaltung entscheidet kann ich das auch verstehen.

Uns geht es aber auch wie dir. Fenster auf lassen, Türen auf lassen, das muss alles gut durchdacht sein, damit das auch immer klappt und keine entwischen kann.
 
Katzenfreundin58

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Wenn sie gewöhnt sind im Haus zu sein würde ich persönlich sie nicht raus lassen , aber das muss jeder für sich entscheiden .

Es kommt ja auch auf die Tiere an . kommen sie draußen überhaupt klar ohne unter das erste Auto zu laufen ?
Wie lange sind sie schon Wohnungskatzen ?

Und DU mußt auch damit leben können .
Tiere die immer drinnen waren vermissen das draußen sein sicher nicht so sehr.
Mir sind 2 Fälle bekannt wo Freigänger plötzlich im Haus blieben und auch das hat geklappt .

Wenn ihr den Tieren eine katzengerechte Umgebung schafft was ja bei mehr Platz auch gut machbar ist , werden sie sicher zufrieden sein .

Entscheiden kannst aber das nur du .

Ich habe 2 Kater , ein Pirat der nicht raus sollte und deshalb bleiben beide drin , kommen sehr gut klar damit .
 
N

Nikdo

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Ich denke, dass muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er die Katzen raus lässt oder nicht. Ich habe immer nur mit Freigängern gelebt und da sind auch einige verunglückt :( und gestorben. Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass ich Katzen nur drinnen halte, damit ich selbst weniger Angst um diese habe. Für mich persönlich gehören Katzen raus, so dass sie sich ohne Beschränkungen bewegen können, auch auf die Gefahr hin, dass ihnen was passiert.
Viele Grüße
Dominik
 
Glasi

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Ich wohne in einer Erdgeschoßwohnung in einer sehr ruhigen Gegend und ich persönlich komme nicht damit klar, wenn die Katzen ständig unterwegs sind und ihnen etwas passieren könnte... deswegen habe ich keinen Freigänger mehr (Findling Sirius ist so krank, dass wir ihn nicht mehr nach draußen lassen können, und er ist darüber nicht unglücklich - und ich auch nicht!) und werde auch niemals Freigänger haben. Ich kann es einfach nicht. Eine eingezäunte Terrasse oder einen eingezäunten Garten würde ich allerdings gerne bieten, wenn sich die Möglichkeit dazu ergäbe.
 
Patentante

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Ich versteh nicht ganz, wo der unterschied zwischen Haus und Wohnung für dich ist?

Die frage lautet doch eher: Wäre die Gegend geeignet?
Kannst du mit ständiger Sorge, deutlich mehr Tierarztbesuchen, Würmer im Bett, mäuseeingeweiden etc. Leben? Keine Frage, freigänger sind glücklich. Aber Mensch muss ja auch damit klar kommen.
 
Rovena

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Bin schon immer von Freigängern umgeben. "Meine"Seniorkatzen wurden 18 bzw. 19 Jahre ohne dass was passierte. Wir wohnen seit einigen Jahren im Eigentum mit Wald vorm Haus, hinterm Haus eine grosse Wiese mit dahinter Ortshauptstrasse. Lu wurde diese Straße leider mit nur 3 Jahre zum Verhängnis. Sockie starb mit 5 durch einen Marderangriff.
Trotzdem dürfen Isi und Gin 24/7 raus. Sie sind viel drin aber sie sind wild geboren und brauchen einfach die Gewissheit "ich kann wenn ich will".
Aber meine persönliche Meinung dazu ist dass meine Katzen ein Leben in Freiheit haben, sie bekommen alles was sie brauchen um ein Leben zu haben wie sie es leben möchten. So kurz es leider sein kann, sie sind glücklich.
 
Katzenfreundin58

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Ich wohne in einer Erdgeschoßwohnung in einer sehr ruhigen Gegend und ich persönlich komme nicht damit klar, wenn die Katzen ständig unterwegs sind und ihnen etwas passieren könnte... deswegen habe ich keinen Freigänger mehr (Findling Sirius ist so krank, dass wir ihn nicht mehr nach draußen lassen können, und er ist darüber nicht unglücklich - und ich auch nicht!) und werde auch niemals Freigänger haben. Ich kann es einfach nicht. Eine eingezäunte Terrasse oder einen eingezäunten Garten würde ich allerdings gerne bieten, wenn sich die Möglichkeit dazu ergäbe.
Wir möchten auch keine Freigänger .
Wir wohne zwar auf einem Dorf , haben auch eine 30siger Zone , in der aber gerast wird wie au einer Rennbahn .
Aber wir haben Tier aufgenommen die durch ihre Probleme nicht raus sollten und auch im TH keine Change hätten .
Unser Balou hat nur 1 Auge , einen verschobenen Schädel und ein fehlendes Trommelfell .
Unser Teddy wurde in einem Container (Flaschen) gefunden , an Oberschenkelhalsbruch operiert und ist ein Panikkater .
Auch im Haus reicht ein schnelles Auto vor dem Haus und er reagiert panisch .

So brauchen wir uns kein schlechtes Gewissen machen .
Sie haben 160qm Haus , einen vernetzten Balkon und der ausbruchsichere Garten ist geplant , haben wir aber noch nicht geschafft .
 
T

tamino3

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Hallo, der Freigang ist für Katzen immer das optimale, wenn die Umgebung stimmt. Das die Autobahn so Nahe ist, würde mir auch Kopfschmerzen bereiten, den Freigänger laufen schon gern mal weiter weg. Gibt es denn in eurer neuen Wohngegend noch andere Katzen? Ich würde mich mal mit deren Besitzer unterhalten, welche Erfahrungen sie mit Freigängern machen.
Da eure Katzen an die Wohnung gewöhnt sind, könnt ihr euch alle Zeit der Welt nehmen. Im Winter gehen sie eh nicht so gern raus.
Meine Nachbarin hat eine ältere Wohnungskatze aufgenommen, die bis heute sehr zaghaft umherschleicht und nie weit weg läuft.
Schönes WE noch
 
NuMa

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Schließe mich den meisten hier an.
Es kommt auch sehr auf die Umgebung an. Meine Katzen würde ich hier nie raus lassen. Zum einen weil die Autofahrer fahren wie die Henker (ich nicht :D) obwohl es eine 30er Zone ist und hin und wieder Katzen hier verschwinden. Die beiden haben einen wunderbaren Ausblick aus den Fenstern und möchten anscheinend auch nicht raus. Sie geraten schnell in Panik und verkrümmeln sich. Da reicht auch ein schnelles Auto was vorbei fährt oder irgendwelche Kinder die kreischen.
Meine möchten nur gern hin und wieder vor einem offenen Fenster sitzen.
Aber es kommt halt auch immer sehr auf die Katzen an.
 
36 Pfoten

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Ich versteh nicht ganz, wo der unterschied zwischen Haus und Wohnung für dich ist?

Die frage lautet doch eher: Wäre die Gegend geeignet?
Kannst du mit ständiger Sorge, deutlich mehr Tierarztbesuchen, Würmer im Bett, mäuseeingeweiden etc. Leben? Keine Frage, freigänger sind glücklich. Aber Mensch muss ja auch damit klar kommen.
Dem möchte ich mich anschließen. Es nützt das tollste Haus nix, wenn die Gegend einfach zu gefährlich für Freigänger ist.

Ausserdem sind deine Katzen ja bisher nur Wohnungshaltung gewöhnt. Vielleicht wollen sie ja gar nicht raus und Du machst Dir unnötige Gedanken?..;-)
 
misty14

misty14

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hallo! die frage aller fragen.... klar wärs schön für die katzen (wenn die gegend stimmt) aber ich finde es muss auch für dich stimmen. wenn du die katzen raus lässt, und dir ist nicht wohl dabei, macht einem das doch fertig (ich würde auch keine sekunde mehr schlafen). daher finde ich ein aussengehege die bessere variante. wenn es finanziell nicht drin liegt? also ich weiss nicht genau, was du dir für eine villa vorstellst, aber mit etwas gitter und ein paar holzlatten kann man selber schon sehr viel basteln und das kostet fast nix.
 
Miss Ginny

Miss Ginny

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Vielen lieben Dank für die vielen Antworten!

Mein Problem, was ich hier nun sehe, ist halt einfach, dass wir nicht im 2. OG mehr wohnen. Im Haus gibt's halt sofort den direkten Weg nach draußen.

Wir haben erst mal eine Insektenschutztür gedacht für die Terrassentür, die zum Garten führt. So können wir im Sommer die Tür offen lassen und trotzdem kommen sie nicht raus. Aber wie das Leben so spielt... einmal kurz auf der Schwelle inne gehalten und gequatscht und schon ist einer draußen!

Als wir letztens durch die Spielstr. dort gefahren sind und beim wenden kurz gehalten haben um zu diskutieren wohin wir denn jetzt einkaufen fahren :roll: , kam eine Katze seelenruhig angeschlendert und - ich dacht ich spinne! - einfach unters Auto. Mein Mann meinte dann, die wird schon merken wenn wir losfahren :roll: Männer...aber ich bin raus und ums Auto gelaufen wie blöde. Da kam sie hervor und hat sich schnurrend an meine Beine gedrängt. Ich habe dann an meine zutraulichen und verschmusten Stubentiger gedacht und mir ist sofort schlecht geworden.. :sad:

Das sind beides auffällige Rasse-Miezen, die keine Angst Menschen haben und auf jeden Schnalzlaut schnurrend und anpreisend reagieren!

Naja, wir werden den Garten irgendwie katzensicher machen und hoffen, dass sie uns nicht allzu oft ausbüchsen...:-|

Aber gut zu wissen, dass es hier welche gibt, wo das funktioniert...
 
F

Fritzikatz

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Ich versteh nicht ganz, wo der unterschied zwischen Haus und Wohnung für dich ist?

Die frage lautet doch eher: Wäre die Gegend geeignet?
Kannst du mit ständiger Sorge, deutlich mehr Tierarztbesuchen, Würmer im Bett, mäuseeingeweiden etc. Leben? Keine Frage, freigänger sind glücklich. Aber Mensch muss ja auch damit klar kommen.
Wir haben auch 2 Freigänger und ich habe nicht deutlich mehr Tierarztbesuche, einmal im Jahr wird geeimpft und entwurmt, wir haben keine Würmer im Bett oder sonstwo im Haus, o.k. ab und an wird mal eine Maus oder Vogel gebracht. Und ich muß Ihnen zustimmen Freigänger sind einfach glücklicher als Wohnungskatzen. Ich denke es mir immer wenn ich die beiden im Sommer Schmetterlinge fangen sehe und im Winter im Schnee rumtollen. Keine Frage birgt natürlich der Freigang immer Gefahren.
Meine beiden waren 2 Jahre Wohnungskatzen bis ich zu meinem Freund ins Haus zog. Ich hatte panische Angst am Anfang, wenn ich die beiden nicht alle 30 Min. gesehen hab, bin ich draussen rum und hab die beiden gerufen.
Wir halten es so: wenn ich mittags von der Arbeit komme dürfen sie raus und zur Dämmerung müßen sie wieder rein. Sa und So lassen wir sie schon früh raus. Am Anfang gabs gemaunze weil sie auch Abends raus wollten, das haben die beiden aber schnell gelernt das nichts mehr geht. Mittlerweile lassen sie wir teilweise den ganzen Tag nicht raus wenn wir mal nicht da sind, oder mittags beide wegfahren.
Sie können, wenns kalt is bzw. im Winter, durch eine Klappe im Keller jederzeit ins Haus und im Sommer über eine Katzentreppe, Balkon, WC- Fenster rein. Funktioniert seit 8 Jahren einwandfrei !!
Aber wie ja schon einige geschrieben haben, Du mußt glücklich sein damit !!

Liebe Grüße
Heidi
 
S

ShinaOthello

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Wir haben erst mal eine Insektenschutztür gedacht für die Terrassentür, die zum Garten führt. So können wir im Sommer die Tür offen lassen und trotzdem kommen sie nicht raus
Ha - glaub das nicht! Aiko hatte schwups gelernt wie er die Insektenschutztür aufkriegt...

Meine dürfen auf die gesicherte Terrasse. Und auch da kann man viel Spaß haben, Aiko hat schon 3x eine Maus angeschleppt... ( wäh!) ;-)

In den kompletten Freigang würde ich meine Katzen niemals lassen, ich hätte viel zu viel Angst vor den vielen Gefahren die da lauern.

Naja, wir werden den Garten irgendwie katzensicher machen und hoffen, dass sie uns nicht allzu oft ausbüchsen
Das ist ein guter Plan. :)
 
N

NexusOne

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Ich hole jetzt mal den Thread hoch, da es besser ist als einen neuen zu eröffnen. Bei uns ist eine 30er Zone, was natürlich nicht heißt, dass viele nicht wesentlich schneller fahren (teilw. bis zu 50 km/h). Aber selbst bei 30 km/h kann natürlich etwas passieren. Momentan sind beide Katzen auch draußen. Leider musste schon bei jeder Katze mind. einmal ein Auto abbremsen. Nach links oder rechts sehen sie leider nicht :(. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, ist nicht so gering. Gut, dass sie die Straße nicht so oft passieren. Meine Frage: Kann man den Katzen wieder ein Verhalten antrainieren, sodass die keinen Drang mehr haben nach draußen zu gehen.


Auch wenn zwei Türen überwunden werden müssen, so ist es doch so, dass sie es, als sie noch Wohnungskatzen waren, nach draußen geschafft haben. Denn sie sehen ja, wo sich die Tür öffnet und wenn jemand die Tür öffnet, entwischten sie in den Vorraum. Im Vorraum sehen sie natürlich die Eingangstür und als sie einmal im Vorraum waren und jemand heimkehrte, waren sie als die Tür geöffnet wurde, sofort draußen. Sie sehen natürlich auch an den Fenstern, dass es noch weiter geht und selbst wenn man sie immer im Haus "gefangen" halten würde, wie wir es am Anfang noch schafften, so merkte ich doch, dass sie unbedingt raus wollten und immer unruhiger wurden. Ich vermute, wenn sie einmal draußen waren, ist es sowieso zu spät, sie als reine Wohnungskatzen zu halten und selbst wenn man sie nicht rauslässt, so ist das Bedürfnis doch da, sodass man sie schwer bändigen kann.

Muss das jeder selber für sich entscheiden? Ist es besser ihnen die Freiheit trotz der Gefahren zu gönnen? Lieber ein mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit kürzeres Leben und dafür glücklich oder eines ohne Gefahren und dafür mit weniger Zufriedenheit aus Sicht der Katze ;)?
 
36 Pfoten

36 Pfoten

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Muss das jeder selber für sich entscheiden? Ist es besser ihnen die Freiheit trotz der Gefahren zu gönnen? Lieber ein mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit kürzeres Leben und dafür glücklich oder eines ohne Gefahren und dafür mit weniger Zufriedenheit aus Sicht der Katze ;)?
Ich glaube, genau das ist die immer wiederkehrende Diskussion zwischen Freigänger-Befürwortern und Gegnern.:wink:

Und in der Tat muss es jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn ich selbst Hausbesitzer wäre, würde ich wohl den Garten einzäunen. Bei ungesichertem Freigang hätte ich keine ruhige Minute.
 
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