• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Lymphangiom - wer hat Erfahrungen damit?

P

Pauli_84

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Hallo ihr Lieben.
Bin ganz neu hier und hoffe, dass ich hier möglicherweise Leidensgenossen finde, mit denen ich ein paar Erfahrungen austauschen kann.
Am Besten ich fange von vorn an:
Vor gut 16 Wochen habe ich bei meinem Kater einen Knubbel am Hals ertastet.Da sich dieser innerhalb von ein paar Tagen extrem vergrößert hat, bin ich natürlich gleich zum TA (da noch in der Hoffnung, dass es sich mglw.um einen geschwollenen Lymphknoten aufgrund ner Erkältung handelt).Der TA meinte nur,
von ner Erkältung oder den Zähnen kommt das nicht, er weiß nicht was es ist und ich solle es noch 6wochen beobachten. Wenn der Knubbel nicht weggeht, wollte er dann biobsieren. Da der Knubbel aber schon so groß wie eine Walnuss war und mir die Ungewissheit keine Ruhe gelassen hat, habe ich für eine 2.Meinung direkt einen Termin in der Tierklinik gemacht. 1 1/2 Wochen später lag der kleine Pauli auf dem Op zur Entfernung der Schilddrüse und eines Lymphknotens. Die Op hat er zum Glück trotz Nierenproblemen gut überstanden. 3 Tage später der Befund:alles konnte entfernt werden , es ist ein gutartiger Tumor, der sehr selten vorkommt (Lymphangiom)-Pauli wäre geheilt.Der ganze Spaß hat mich insgesamt mit diversen Untersuchungen 2,5TEUR gekostet, aber das war es mir wert, solange es Pauli wieder gut geht.

So weit so gut.Jetzt habe ich vor 3 Wochen wieder so nen Knubbel am Hals entdeckt, der innerhalb von 1 1/2 Wochen von kirsch - auf Pflaumegröße angeschwollen ist - also wieder ab in die TK - gleiche Diagnose wie beim letzten Mal:-(. Diesmal rät die TK von einer OP ab, da die andere ja gerade frisch war.

Hat jemand von euch Tipps für alternative Behandlungsmethoden oder stand vor der gleichen Diagnose? Hab online gelesen das bei Menschen manchmal ****** (Sildenafil) eingesetzt wird, um die Vermehrung am Wachstum zu hindern.Wird der Wirkstoff auch bei Tieren eingesetzt?

Ich freue mich auf euer Feedback
LG
 
06.12.2015
#1
A

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Pyriel

Pyriel

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Hallo Pauli,

erstmal Willkommen hier im Forum.

Zuerst, nein, ich bin selber nicht betroffen, habe aber eine Idee was man zur überbrückung bis eine OP möglich ist, machen kann.

Such dir eine/n seriösen TierheilpraktikerIn die eine Blutegel- Therapie anbietet, vielleicht findest du auch einen TA der das anbietet. Rede mit diesem über diese Möglichkeit!

Warum?
Im Speichel von Blutegeln ist ein Enzym enthalten der das Wachstum von Tumoren vorübergehend reduziert oder sogar stoppt.

:!: Achtung: Es ersetzt die OP nicht!!! :!:

Warum ich diesen weg vorschlage?
Ich habe vor einigen Jahren für 2 Monate ein Praktikum im Bereich Tiermedizinische Fachangestellte bei einer Tierheilpraktikerin (studierte TA die nach Jahren des normal praktizierens eine alternative wählte) gemacht, bei der diese Methode bei einem Hund eingesetzt.

Es ist nur ein Vorschlag, aber vielleicht kann dieser helfen die Zeit bis zur OP zu überbrücken und dabei das Wachstum wenigstens zu reduzieren.

Liebe grüße und ich drück die Daumen für deinen Kater
 
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Canix

Canix

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Hallo,

mein Kater starb an einem malignem Lymphom am 16.8. Er hatte auch einen Tumor am Hals, den Befund haben wir mit einer Zellprobe bekommen. Da wird mit einer langen Nadel in die Geschwulst gestochen. Dazu musste mein Kater nicht in Narkose oder sonstiges. Das würde ich bei dir noch mal in Betracht ziehen, so findest du auch raus, ob es exakt dasselbe ist, wie schon mal.

Ich selber hatte mich gegen eine OP entschieden, aber auf grund vom Befund.

Tommy bekam Cortison, AB und Leukeran. Es half aber leider alles nichts. War aber für ihn bis zum Schluß nicht so stressig wie eine richtige Chemo. Sildenafil sagt mir gar nichts, tut mir leid.

Auf alle Fälle drücke ich kräftig die Daumen für den süßen Pauli.

lg Juli
 
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Pauli_84

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Hallo Pyriel, hallo Juli

Danke für den Tipp mit den Blutegeln. Einen Heilpraktiker habe ich ehrlich gesagt auch schon in Betracht gezogen. Dass die Op wahrscheinlich mit keinem "Mittelchen" ersetzt werden kann, ist mir bewusst. Ich suche nur nach Möglichkeiten zur Überbrückung bis zur nächsten Operation. Obwohl ich natürlich auch Angst habe, dass es aufgrund der Nierenwerte zu Komplikationen kommt.

Kennt vielleicht jemand von euch einen guten Naturheilpraktiker in Stuttgart? Bin gerade erst hergezogen und auf Empfehlungen angewiesen :wink:

Juli: Es tut mir Leid, dass dein Tommy von dir gehen musste. Hat dein Tommy zu dem Zeitpunkt als du den Knoten gefunden hast schon irgendwelche Krankheitssymptome gezeigt oder kam das dann plötzlich? Ein magniles Lymphom war auch beim ersten Mal meine Befürchtung, nachdem ich mich durch sämtliche Internetseiten gegoogelt habe, aber das kann zum Glück mit 100% ausgeschlossen werden.Beim 2. Knubbel wurde zur Sicherheit auch nochmal ein Ultraschall und eine Punktion gemacht-> das Ergebnis war das gleiche wie beim 1.Mal :shock: . Mein Pauli hat sich das allerdings nicht bei Bewusstsein gefallen lassen, sondern hat nen kleinen Rausch bekommen.

Da diese Tumorart lt. Aussage vom Chef der TK ziemlich selten auftritt, hat er nicht wirklich erprobte Methoden zur Behandlung. Allerdings meint er, dass das nach Entfernung immer wieder kommen kann und er zum Wohle des Tieres maximal noch einer Operation zustimmen würde. Ich hab so ne Angst, was soll ich nur machen, wenn er dann wieder an einer anderen Stelle ein Knötchen bekommt?

P.S. Sildenafil ist ein Wirkstoff, der in den kleinen blauen Pillen zur Potenzförderung für Männer (der echte Begriff wird nur mit *** angezeigt-mal sehen, ob es mit einer Umschreibung klappt :razz: ), drin ist. Hab gelesen, dass das bei Kindern, die an irreparablen Lymphangiomen leiden, eingesetzt wird und ganz gute Ergebnisse erzielt. Konnte aber nicht herausfinden, ob das auch bei Tieren eingesetzt werden kann/ wird.

LG und vielen Dank für eure Ratschläge
 
Canix

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Juli: Es tut mir Leid, dass dein Tommy von dir gehen musste. Hat dein Tommy zu dem Zeitpunkt als du den Knoten gefunden hast schon irgendwelche Krankheitssymptome gezeigt oder kam das dann plötzlich? Ein magniles Lymphom war auch beim ersten Mal meine Befürchtung, nachdem ich mich durch sämtliche Internetseiten gegoogelt habe, aber das kann zum Glück mit 100% ausgeschlossen werden.Beim 2. Knubbel wurde zur Sicherheit auch nochmal ein Ultraschall und eine Punktion gemacht-> das Ergebnis war das gleiche wie beim 1.Mal :shock: . Mein Pauli hat sich das allerdings nicht bei Bewusstsein gefallen lassen, sondern hat nen kleinen Rausch bekommen.
Hallo Pauli,

nein Tommy hatte gar keine Probleme, ich hab nur die Geschwulst bemerkt und wir haben dann die Probe entnommen und mal AB eingesetzt und Cortison. Es ging zurück, aber nicht vollständig und später wuchs es weiter. Ich bin auch heute noch froh die OP nie gemacht zu haben, sein Tumor lag so nah an der Schlagader und es wäre zu riskant. Es dauerte leider nur 8 Wochen von der Diagnose bis ich ihn erlösen musste, aber in dieser Zeit hatte er zumindest Lebensqualität. Mit OP, Wundheilung usw. hätte ich ihm die kurze Zeit noch abgekürzt in der er rumtobte, mit den anderen spielte und kuschelte. Der Tumor zog sich zum Schluß um den Hals vorne und nahm ihm die Luft zum atmen. Er wurde 3 1/2 Jahre alt.

Weist du, etwas zu raten ist extrem schwer, weil die Entscheidungen immer falsch sein können. Vielleicht hätte es bei Tommy auch noch mehr Zeit gebracht ihn zu operieren, vielleicht nicht. Man weiß es nie vorher, es ist immer wie die Wahl zw Pest und Colera. Man will das beste für seine Tier, aber man will es nicht quälen, nur in die Zukunft schauen kann man nicht.

Ich weiß nicht wie ich an deiner Stelle handeln würde, aber die Chance was in so kurzer Zeit nachwächst ist groß, das es auch danach wieder kommt. Die Frage ist, wie viel bringt die OP wirklich. Ich meine nicht mal die Kosten die auch immens sind, sondern was bringt es dem Tier. Wie viel Zeit seines Lebens verbringt es in Narkose, wie viel Zeit danach braucht es um vollständig zu heilen, wie lange müsste er mit einem Trichter (eventuell) leben. Das waren so meine Gedanken bei Tommy, auch wie viel Stress ich ihm zumute, wie oft er in der Tierklinik wäre, wo er statt dessen daheim eher mit Tessa kuschelte.

Darf ich fragen wie alt Pauli ist?

lg Juli

EDIT: und bei Pauli käme ja auch noch in Frage das es wieder dasselbe ist, also gutartig und wenn es nicht weiter wächst, ihn so nicht beeinträchtigt, vielleicht kann er auch einfach mit dem Ding leben?

Übrigens, mir hat man gesagt, um alle entfernen zu können muss man großräumig schneiden, das war auch ein Grund warum ich bei Tommy die OP nicht ins Auge gefasst habe (zumal auch TA dagegen war) , da wo sein Tumor saß, war nichts mit großräumig schneiden.
 
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Pauli_84

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Hey Juli.
Pauli ist 9 Jahre alt und auch eigentlich total fit. Bei der letzten Op lag der Tumor an der gleichen Stelle wie anfangs bei deinem Tommy auch wenige Millimeter von der Schlagader und der Luftröhre entfernt. Der Schnitt war auch ganz schön groß und ging vom Brustbein bis unters Mäulchen. Der neue Knoten hat sich jetzt am dem Lymphknoten unter dem Ohr gebildet-also erstmal nicht eine ganz so kritische Stelle wie beim letzten mal, aber entfernen werde ich ihn trotzdem nochmal lassen, in der Hoffnung, dass der nicht an einer anderen Stelle wiederkommt.

Auf der anderen Seite hast du natürlich Recht, wieviel Lebensqualität hat ein Tier, wenn es aller paar Wochen unters Messer muss und jedesmal aufs Neue mit der Wundheilung und Op - Nachwirkungen kämpfen muss.
Bei der Diagnose, die dein Tommy bekommen hat, hätte ich mich wahrscheinlich an deiner Stelle auch gegen die OP entschieden. So hatte er wenigstens noch ein paar schöne Wochen mit seinen geliebten Menschen und der kleinen Tessa.

Anbei 2 Bilder : 1. Ungefähr 2 Wochen nach der Op, da war er immernoch etwas mitgenommen.
2. ca. 4 Wochen nach der Op- wieder Putz munter
 

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Lesley87

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Hallo Pauli,

hast du inzwischen einen Tierheilpraktiker gefunden?

Da du für die alternative Behandlung offen zu sein scheinst wäre es vielleicht für die nächste OP, wenn du dich dafür entscheidest, eine Möglichkeit damit ein wenig zu unterstützen.

Womit ich in Sachen Tumorwachstum sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist der Katze statt normalem Wasser etwas Kaiser Natron (bekommt man u.a. in der Drogerie) mit Wasser zu mischen und anzubieten. Es wird bei meiner kleinen nicht weniger gern getrunken und hat ihren Tumor in Sachen Größe schon sehr eingedämmt.
Falls du Fragen dazu hast frag ruhig, ein Versuch wäre es sicher Wert...

Was mir mein THP im Übrigen bei Tumoren geraten hat ist, keine Milchprodukte zu geben, verstärkt auf Inhaltsstoffe vom Futter achten (Zucker, sollte man ja ohnehin) und wenig Kohlenhydrate.

Wie geht es dem kleinen denn inzwischen?

Liebe Grüße
 

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