Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!!

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  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #1
M

_minerva_

Gast
Hallo liebe Katzenfreunde,

ich bin ganz neu hier und brauche dringend Eure Hilfe. Um unsere gerade ausweglos erscheinende Situation zu beschreiben, muss ich ein klein wenig ausholen. Seit bald dreizehn Jahren lebt mein wundervoller Kater Tommy (AngoraMix, schwarz/weiß) bei mir, bis November vergangenen Jahres zusammen mit seiner ebenso wunderbaren Schwester Bijou (schildpatt). Bijou ist Mitte November nach langer Krankheit (Schilddrüsenüberfunktion und zuletzt auch CNI) über die Regenbogenbrücke gegangen. Unmittelbar danach war Tommy sehr, sehr anhänglich und ist mir überall hin gefolgt - nachts hat er manchmal nach ihr gerufen. Obwohl ihr Körper noch eine Nacht lang bei uns im Wintergarten im Körbchen lag - zum Abschied nehmen - schien er nicht verstanden zu haben, dass es ihr Körper war und sie nicht mehr wiederkommt.
Danach ist er immer ruhiger geworden, hat weniger gefressen, wollte weniger raus. Er wollte nur noch auf seinen Lieblingsplätzen liegen und schlafen. Nach einer Zeit der intensiven Trauer habe ich mir also überlegt, dass es besser wäre, wieder eine zweite Katze dazu zu holen, damit er wieder Katzengesellschaft hat. Ich habe ihn verwöhnt und umsorgt, so gut ich konnte, aber ich bin eben keine Artgenossin. Also habe ich im Internet gesucht und gesucht (in den umliegenden Tierheimen ist mir einfach keine richtig ins Herz gesprungen) und habe einen jungen Kater, neun Monate, aus einem spanischen Tierheim gefunden. Er soll sehr ruhig für sein Alter sein und sehr lieb, verträglich mit anderen Katzen. Nun dauert es ja bei so einer Vermittlung aus dem Ausland eine Weile, bis das Tier kommen kann. So kommt der neue Kater auch erst Ende dieser Woche aus Spanien zu uns. In der Zwischenzeit, kurz vor Weihnachten, wurde Tommy so lethargisch, dass ich Panik bekam. Ich dachte, er muss sofort wieder eine Katze bei sich haben, sonst frisst er womöglich gar nicht mehr und verhungert freiwillig! Zusätzlich, so hatte ich überlegt, wird dann der Neuankömmling einen jungen Spielgefährten brauchen. Also schnell noch eine Katze gesucht, die sofort "verfügbar" war. Vor lauter Anzeigen und Beschreibungen war ich schon ganz wirr im Kopf. Dann fand ich eine junge Katze (auch AngoraMix, weiß mit rot), noch keine drei Monate alt, wie sich später erst herausstellte - die ich sofort holen konnte. Laut ihrer Besitzerin war sie sehr lieb und anhänglich. Zu Hause habe ich dann sehr schnell festgestellt, dass sie mit ihren zehn Wochen schon selbstbewusster als Heidi Klum war und vor nichts und niemandem Angst - oder auch nur Respekt!! - hatte. Nach einer Eingewöhnungszeit in einem separaten Zimmer haben wir dann Tommy und Jinx, wie wir sie getauft haben, langsam zusammengeführt. Ergebnis: Jinx hat unser ganzes Haus mit seinen 245 qm zu ihrem Revier erklärt, in dem ein alter Kater gefälligst nichts zu suchen hat. Seit sie sich begegnet sind, jagt sie ihn, springt auf ihn drauf, vertreibt ihn, wo sie nur kann. In den ersten Tagen war die gesamte obere Etage vollgepinkelt und Tommy saß nur noch unterm Bett im Schlafzimmer. Er hat weder gefressen noch getrunken. Mit einem homöopathischen Kummermittel und Catitude-Steckern wurde es ein wenig besser, Jinx war nachts in ihrem Zimmer und Tommy konnte wenigstens dann herauskommen und etwas trinken und fressen. Nach und nach dachte ich, es wird besser; sie lagen manchmal auch gleichzeitig auf dem Kratzbaum und ab und zu bekam Jinx auch mal einen zarten Hieb zurück, wenn sie Tommy wieder angriff.
Dann ging es Tommy plötzlich viel schlechter. Ab zum Tierarzt. Wo sich herausstellte, dass er ebenfalls CNI hat. Der Tierarzt sagt, gerade Nierenkatzen brauchen dringend Ruhe, Stress verschlimmert die Krankheit. Ob ich die Katzen nicht irgendwie trennen könnte? Tja. Wie soll das gehen???
So. Es sieht also nun so aus, dass ich den ganzen Tag hinter Jinx herlaufe, versuche, sie abzulenken und davon abzuhalten, Tommy zu attackieren. Wenn ich ihnen Futter gebe - was jetzt sowieso extrem schwierig ist, da er spezielles Diätfutter braucht und Jinx ja nunmal normales, reichhaltiges Futter, damit sie gut wachsen kann, muss ich die ganze Zeit daneben stehen und aufpassen, dass Jinx Tommy fressen lässt. Über längere Zeit lässt sich das aber in der Realität gar nicht umsetzen, ich habe zwei Kinder und bin natürlich auch nicht immer zu Hause.
Ich liebe meinen Tommy abgöttisch, so wie seine Schwester. Und ich kann es kaum ertragen, wie er leidet und sich verstecken muss. Wie er mich manchmal ansieht, so vorwurfsvoll! Und ich habe so schlimme Schuldgefühle, ich wollte doch, dass alles besser wird, und jetzt ist alles so schlimm geworden. Ich mag Jinx, aber ich kann sie auch wegen ihren Attacken nicht so sehr ins Herz schließen, wie ich es gern würde. Sie ist auch mit meinen Kindern so übermütig, kratzt viel beim Spielen und mag einfach nicht verstehen, dass wir Menschen kein schützendes Fell über unserer Haut haben... es ist einfach schwierig. Meine Kinder haben mittlerweile richtig Angst vor ihr.
Meine einzige Hoffnung liegt jetzt noch bei unserem spanischen Kater, der am Wochenende kommt. Vielleicht schafft er es, Jinx auch mal in ihre Schranken zu weisen...? Oder spielt viel mit ihr, sodass sie Tommy nicht mehr als "Opfer" braucht? Was soll ich sonst tun?

Habt Ihr irgendwelche Ratschläge für mich? Ich bin wirklich verzweifelt und mache mir ununterbrochen Sorgen.

Vielen Dank für's Zuhören!!!

Mareike
 
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  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #2
wenn man nach solanger Zeit des zusammen seins einen neue Katze / Kater dazu holt birgt das immer risiken.Es ist in solchen Fällen immer ratsam ein Tuer aus einer Pflegefamilie zu holen, dort kann man das Leben in der Familie viel besser einschätzenn als in einen Tierheim. Da ich selbst viele Jahre ehrenamtlich in einer Katzenstation gearbeitet habe weiss ich das Tiere in Tierheimen / Katzenstationen sich anders verhalten als wenn sie in eienr Familie sind.Vielleicht kannst du die Tiere durch Türen trennen, was anders fällt mir jetzt nicht ein.Oder du uss wirklich darüber nachdenken die beiden neuen wieder weiter zu vermitteln um deinen alten Kater die notwendige Ruhe zu geben.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #3
zu einem 13 jährigen Opa so einen Wirbelwind ( der übrigens mit 10 Wochen viel zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt, und deshalb auch nicht vernünftig sozialisiert ist) zu setzen, ist natürlich für Opi eine Katastrophe.

Mit dem jungen Kater wird es nicht anders sein.

Leider die absolut falsche Konstellation gewählt.

Zweitkatze sucht man nach der Erstkatze aus.

gleiches Geschlecht
ca. gleiches Alter
ähnliches Spiel- und Kuschelverhalten

also keinen Turboralle zu einer Schlaftablette
keine Draufgänger zu einem Sensibelchen usw.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #4
Hi,
warte mal ab, wie sich das im Zusammenspiel mit dem spanischen Kater entwickelt.
Ich sehe da schon sehr gute Chancen, dass die beiden Jungspunde sich schnell zusammenraufen und den alten Herrn dann seine Ruhe gönnen.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #5
Danke für Deinen Rat, Sahneschnitte. Die kleine Jinx habe ich aus einer Familie geholt, jedoch hatte ich dort nur eine Stunde Zeit, sie zu beobachten und mit ihr zu spielen. Sie hat dort mit mindestens sechs Katzen verschiedenen Alters zusammen gelebt, da war sie wohl ausgelastet und hat nicht so einen "hyperaktiven" Eindruck gemacht. Den Spanier kenne ich natürlich noch nicht persönlich, jedoch soll er laut Pflegestelle sehr ruhig für sein Alter sein und gut verträglich mit anderen Katzen. Deshalb habe ich ihn auch ausgesucht, einen Wirbelwind hätte ich natürlich nicht Tommy vor die Nase gesetzt. Wenn der Spanier der Charakterbeschreibung entspricht, sehe ich auch keinen Grund, ihn wieder abzugeben. Das würde ich nur im Notfall machen, wenn es wirklich über lange Zeit nicht besser wird und eine der Katzen sehr leidet.
Durch Türen kann ich sie leider nicht trennen, da bliebe nur Einsperren in ein einzelnes Zimmer, und das möchte ich keiner Katze zumuten.

Fuzzy, den hilfreichen Ratschlag in Deiner Nachricht suche ich noch...?
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #6
Fuzzy, den hilfreichen Ratschlag in Deiner Nachricht suche ich noch...?

Och du, sorry, dass ich dir nicht schreiben konnte, was du gerne hören möchtest:mrgreen:

Aber die einzige HOFFNUNG!, die du dir machen kannst, ist die, dass die beiden jungen Katzen sich evtl. super verstehen, sich gegenseitig auslasten und dadurch der alte Kater wieder seine Ruhe hat - wie Geek schon schrieb.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #7
vielleicht erst al mit Gittertür trennen um sich aneinander zu gewöhnen, oft hilft das dauert unterschiedlich lange. Zusammenführungen sind oft problematisch, doch man musss wie bei usn Menschen eben auch den Fellnasen Zeit geben das gegenüber näher kennen und vielleicht lieben zu lernen. Ich hätte die Alterschiede auch nicht gewählt, vielleicht wäre es besser gewesen du hättest im Vorfeld mal gefragt, doch jetzt muss man sehen das man das beste daraus macht. Kopf hoch Gittertür bauen und langsan sehen was wird.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #8


und ich hoffe, für dich, dass der spanische Kater aus einer seriöseren Quelle stammt, als das Mädel.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass eine seriöse Quelle EINEN jungen Kater als Partner für einen Senior vermittelt.

Jeder vernünftige Verein/Züchter würde dir, in deinem Fall, zu zwei Jungtieren raten - wenn es denn schon Jungtiere sein müssen.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #9


und ich hoffe, für dich, dass der spanische Kater aus einer seriöseren Quelle stammt, als das Mädel.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass eine seriöse Quelle EINEN jungen Kater als Partner für einen Senior vermittelt.

Jeder vernünftige Verein/Züchter würde dir, in deinem Fall, zu zwei Jungtieren raten - wenn es denn schon Jungtiere sein müssen.

Lieber Fuzzy, falls Du tatsächlich ein Katzenfreund bist - und aus keinem anderen Grund sollte man in solch einem Forum angemeldet sein - wird doch das Wohl der Katze an sich und damit das Wohl aller Katzen in Deinem Interesse an hoher oder sogar höchster Stelle stehen. Welcher "Quelle" ein Tier entstammt, spielt für das Tier selbst keine Rolle, denn ein jedes seiner Art hat das angeborene Recht auf ein glückliches Leben, und ein jedes verdient dieses, egal, ob seine Zeugung absichtlich von Menschen herbeigeführt wurde oder es einfach dem natürlichen Lauf der Dinge entspringt. Es spielt keine Rolle, wie "seriös" die Menschen sich verhalten haben, die das Tier zur Zeit betreuen, das Tier selbst ist am Leben und will es auch bleiben, und zwar so gut wie möglich!

Insofern wird es ein tierlieber Mensch in jedem Falle als positive Veränderung betrachten, wenn ein Tier aus einem überfüllten, kleinen Heim in ein richtiges Zuhause, in eine liebevolle Familie kommt, wo es geliebt und umsorgt wird, und wo es so leben kann, so gut es ein Tier eben haben kann, das auf die Hilfe von Menschen angewiesen ist.

Deine Kommentare sind nicht hilfreich und dienen weder mir noch dem Wohl meiner Katzen. Der Link oben ist hilfreich für alle, denen eine Zusammenführung noch bevorsteht - ich bin selbst sehr ähnlich vorgegangen und habe jetzt aber trotzdem ein großes Problem - aber in diesem Fall fehl am Platz.

Den anderen nochmal vielen Dank, ich warte und hoffe auch auf den Spanier.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #10
fuzzy ist durchaus tierlieb und denkt an allererster Stelle an die Katzen.
So sind auch die Bemerkungen zu werten.

"Seriös" bedeutet hier, dass die "Quelle" sich Gedanken über den Verbleib der Tiere macht. Und zwar nicht nur, ob sie in ein gutes Zuhause kommen, sondern auch, ob die Konstellation mit den vorhandenen Tieren so optimal ist, dass die Zusammenführung funktioniert und das Tier nicht gleich weiter gereicht wird, weil im neuen Zuhause schlimme Probleme auftreten.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #11
Lieber Fuzzy, falls Du tatsächlich ein Katzenfreund bist - und aus keinem anderen Grund sollte man in solch einem Forum angemeldet sein - wird doch das Wohl der Katze an sich und damit das Wohl aller Katzen in Deinem Interesse an hoher oder sogar höchster Stelle stehen. Welcher "Quelle" ein Tier entstammt, spielt für das Tier selbst keine Rolle, denn ein jedes seiner Art hat das angeborene Recht auf ein glückliches Leben, und ein jedes verdient dieses, egal, ob seine Zeugung absichtlich von Menschen herbeigeführt wurde oder es einfach dem natürlichen Lauf der Dinge entspringt. Es spielt keine Rolle, wie "seriös" die Menschen sich verhalten haben, die das Tier zur Zeit betreuen, das Tier selbst ist am Leben und will es auch bleiben, und zwar so gut wie möglich!

Insofern wird es ein tierlieber Mensch in jedem Falle als positive Veränderung betrachten, wenn ein Tier aus einem überfüllten, kleinen Heim in ein richtiges Zuhause, in eine liebevolle Familie kommt, wo es geliebt und umsorgt wird, und wo es so leben kann, so gut es ein Tier eben haben kann, das auf die Hilfe von Menschen angewiesen ist.

Deine Kommentare sind nicht hilfreich und dienen weder mir noch dem Wohl meiner Katzen. Der Link oben ist hilfreich für alle, denen eine Zusammenführung noch bevorsteht - ich bin selbst sehr ähnlich vorgegangen und habe jetzt aber trotzdem ein großes Problem - aber in diesem Fall fehl am Platz.

Den anderen nochmal vielen Dank, ich warte und hoffe auch auf den Spanier.

Wenn du tatsächlich ein tierlieber Katzenfreund sein wolltest, hättest du dich VOR der Anschaffung deiner Zweitkatze mit dem Thema auseinander gesetzt und deine Zweitkatze "passend" ausgesucht.

Ein nicht ausreichend sozialisiertes, viel zu junges, weibliches Kitten aus unseriöser Quelle zu einem 13 Jahre alten Kater zu setzen, zeugt von sehr viel Katzenverstand, hust:mrgreen:

und bitte auch den gesundheitlichen Aspekt nicht vergessen.

Mit 10 Wochen war die Kleine nicht durchgeimpft.
Falls sie überhaupt die erste Impfung erhalten hat (1. mit 8 Wochen, 2. mit 12 Wochen)

wurde sie entwurmt?
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #12
Dein Haus ist doch recht groß, kannst Du nicht mit einer Chip-Katzenklappe dem Kater einen Raum zum Rückzug abtrennen. Zudem könntest Du ihn auch mit einem Chip Futterautomaten füttern.
Ich habe ja selber schon eine 16 jährige Katze, Mutzel zieht sich auf den Kratzbaum zurück, wohin Buffy ihr nicht folgt. Ich hatte mir aber schon vorher überlegt, wenn es keine ruhige Rückzugsmöglichkeit für Mutzel gibt, das ich ihr mit einer Chipklappe einen Raum abtrenne in den sie rein und raus kann, ohne das Buffy ihr folgen kann.
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #13
Wenns ganz mies läuft, ohne jetzt schwarz malen zu wollen, verstehen sich auch der junge Kater und die kleine Katze nicht. Besser wäre es gewesen gleichgeschlechtlich und etwa gleich alt. Der Kater mag ja als ruhig und zurückhaltend beschrieben sein. Aber es ist ein junger Kater. Wenn der ordentlich Gas gibt hat die Kleine nichts entgegenzusetzen. Und junge, halbwüchsige Kater raufen nun mal gerne, Kätzinnnen nur in Ausnahmefällen. Ich kenne keine...

Der alte Kater tut mir bei der ganzen Sache etwas leid. Scheinbar hat die Auswahl ohne Rücksicht auf ihn und seine Bedürfnisse stattgefunden.:-(
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #14
Ihr lieben Leute. Eigentlich hab ich genug Sorgen. Ich möchte Euch trotzdem auf etwas aufmerksam machen: als Forenleser und -schreiber neigt man dazu, andere Schreiber in Schubladen stecken zu wollen. Guter Katzenhalter, schlechter Katzenhalter, dumm und naiv, schlau und überlegt, etc. Ihr wisst, was ich meine. Seid bitte vorsichtig damit - kein Mensch passt in eine Schublade. Kein einziger! Würden wir uns gegenüber sitzen oder sogar kennen, wären hier ganz andere Worte gewählt worden, da bin ich sicher.
Bei mir ist es beispielsweise so (und ich dachte, das hättet Ihr aus meinem Text herauslesen können): ich habe einzig und allein für meinen Kater nach neuem Katzenfamilienzuwachs gesucht. Nur für ihn. Damit es ihm besser gehen sollte, denn er war hochdepressiv, lethargisch, und wer weiß, wie es geendet hätte, wenn ich nicht schnell gehandelt hätte. Den Kater, der übermorgen kommt, habe ich nach tagelangem Suchen gefunden, wohlweißlich habe ich einen jungen Kater genommen, denn a) können junge Katzen Älteren wahnsinnig gut tun, weil diese dann wieder mehr am Leben teilhaben und sich oftmals von der Lebensfreude anstecken lassen, auch wieder aktiver sind und b) einen Kater, der ebenfalls kastiert ist und sehr ruhig vom Charakter her sein soll. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen und nach ausführlichen Recherchen gehandelt. Es wird OFT eine junge Katze empfohlen, eine, die noch Welpenschutz genießt und deren Charakter sich noch bildet. Stellt Euch vor, man setzt zu einem depressiven Opa noch einen zweiten Opa dazu. Wozu? Soll der ihn ans Leben erinnern? Ein Kind, das spielt und animiert, ist da wesentlich besser geeignet. Googelt mal "junge Katze zu altem Kater". Die Ergebnisse sind überwiegend positiv, auch von renommierten Seiten.
Ich hätte niemals meinem Kater eine ausgewachsene, fremde Katze vor die Nase gesetzt, denn er rennt auch draußen panisch weg, sobald sich ihm eine fremde (erwachsene) Katze nähert. Bei uns war seine Schwester (!) die Revierverteidigerin und wesentlich aktiver und aggressiver gegenüber anderen Tieren als er. Soviel schonmal dazu.
Zudem erklärte ich bereits, dass meine junge Kätzin die neue Chefin ist, mehr Haudegen und Raufbold geht nicht! Obwohl sie noch nicht einmal halb so groß ist wie mein Kater. Sie ist einfach so.
Man kann weder uns Menschen noch die Tiere verallgemeinern und vor allem (!) nicht verurteilen! Jeder ist wieder anders. Auch muss man die ganze Vorgeschichte kennen, um eventuell einen Rat zu erteilen. Dieses Forum soll doch HELFEN und nicht verurteilen und mit Steinen werfen, oder nicht? Und in meinem Fall ist das wirklich absolut unangebracht. Ich lebe seit bald 13 Jahren mit Katzen zusammen und liebe sie wahnsinnig. Ich handle stets sehr überlegt. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt - habt Ihr das wohl noch nie erlebt?

Nebenbei bemerkt, die beiden schlafen seit gestern meistens zusammen auf dem Kratzbaum oder auf unserem Notfallbett im Schlafzimmer. Zusammen!!! Wer sich jetzt ärgert, weil es eben doch geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich bin zuversichtlich, dass es mit dem Spanier noch besser wird. Und das nächste Mal frage ich lieber Menschen um Rat, denen ich gegenüberstehe. Und Ihr lasst vielleicht mal die ein oder andere Schublade zu und zieht die Möglichkeit in Erwägung, dass die Welt doch besser ist, als Ihr denkt ;)
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #15
Ich kann verstehen, dass du dich ärgerst und dich vorverurteilt fühlst.

Nur leider passiert es viel zu häufig, dass eine ungünstige Kombination gewählt wird und hier um Hilfte gebeten wird, wenn zu Hause schon das Drama tobt.
Wirklich gute Ratschläge kann man da nicht geben, denn oft kann man nichts anderes raten, als ein Tier wieder abzugeben. Aber das will ja keiner hören.
Und man will es auch nicht wirklich raten, weil einem die Katzen leid tun.

Es ist tatsächlich so, dass man zu alten Tieren keine jungen Katzen setzen sollte. Es sei denn, es zieht gleich ein Pärchen ein.
Du musst bedenken, dass 8 Katzenjahre 47 Menschenjahren entsprechen und ein Kätzchen, dass ein halbes Jahr alt ist, gerade mal in der Pubertät ist.
Das kann einfach nicht gut gehen.
Das findet sich auch in der entsprechenden Fachliteratur.
Ich habe hier so ein kleines Kätzchen und die ältesten sind gerade mal 3. Trotzdem sind die dreijährigen wesentlich ruhiger und nur bedingt wirklich gute Spielpartner.

Bei Katzen gibt es übrigens keinen Welpenschutz.

Und vor allem kann man bei kleinen Katzen noch sehr wenig über ihren Charakter sagen. Dieser entwickelt sich erst im Laufe der Jahre.
Ich finde es auch schwierig, ein passendes Tier auszusuchen, wenn man es vorher nie selbst gesehen und erlebt hat. Auf Beschreibungen anderer Menschen zu vertrauen, ist schon ein Risiko.

Ich drücke dir die Daumen, dass es weiterhin positiv läuft
 
  • Neue Katze macht altem Kater das Leben zur Hölle - HILFE!!! Beitrag #16
bei Katzen gibt es keinen Welpenschutz - wurde schon geschrieben.

Ich wünsche deinem alten Kater, dass alles klappt
 
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