Obduktion oder nicht?

  • Autor des Themas saurier
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Habt ihr eure Tiere in die Patho gebracht?

  • Ich habe eine FWWK und sie wurde nach ihrem Tod obduziert.

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  • Ich habe eine FWWK und sie wurde nach ihrem Tod nicht obduziert.

    Stimmen: 16 43,2%
  • Ich habe eine FWWK, sie ist an einer vorher diagnostizierten Krankheit verstorben, daher war eine Ob

    Stimmen: 18 48,6%
  • Ich habe eine Rassekatze und sie wurde nach ihrem Tod obduziert.

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  • Ich habe eine Rassekatze und sie wurde nach ihrem Tod nicht obduziert.

    Stimmen: 3 8,1%
  • Ich habe eine Rassekatze, sie ist an einer vorher diagnostizierten Krankheit verstorben, daher war e

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Isis Bastet

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Da ich vermutlich nie eine "Rassekatze" adoptieren würde, erhebt sich diese Frage nicht.

Bei FWWKs sehe ich die Sache sowieso differenzierter. Man kann ja anderen Tieren nicht helfen wenn man die Ursache für den Tod kennt.
So ist es.
Allerdings kann ich verstehen, das ein Katzenbesitzer sein Tier obduzieren lässt wenn ihm dies keine Ruhe lässt.
Ich könnte es nicht.
Wenn
ich starke Zweifel an Diagnose bzw. Therapie des Arztes habe und diese Behandlung hätte zum Tod oder zu einer starken Behinderung geführt, würde ich das äußerst widerstrebend durchführen lassen. Als Beweissicherung für eine potentielle Klageerhebung. Der nachfolgende Prozess dürfte allerdings sehr, sehr lange dauern.
 
saurier

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Aus traurigem Anlass hole ich den Thread mal wieder hoch: Leider ist mein Nusspli viel zu früh und nach nur kurzer Krankheitsphase (also der Zeit, in der man merkte, dass es ihm nicht gut ging), verstorben.

Ihm helfen die Ergebnisse der Sektion nicht mehr, aber vielleicht seinen (noch lebenden) Geschwistern. Ich habe sie an den Züchter weitergeleitet - vielleicht helfen sie, dort Dinge schneller zu erkennen und ggf. zu behandeln.
 
Dextro

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Dein Verlust tut mir leid.

Eine Obduktion würde ich dann machen, wenn der Verdacht auf was ansteckendes besteht oder bei Rassekatzen bei Verdacht auf eine Erbkrankheit, wo eine Diagnose den noch lebenden Verwandten das Leben retten oder verlängern könnte wenn man weiß das diese Erkrankung womöglich bestehen kann.
So wie ich deinen Beitrag verstehe hast du ja letzteres gemacht, das finde ich sehr gut.
 
yodetta

yodetta

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Ihm helfen die Ergebnisse der Sektion nicht mehr, aber vielleicht seinen (noch lebenden) Geschwistern.
😔 Nein, Nusspli kann nicht mehr geholfen werden.

Kannst Du hier erklären was das Ergebnis ergeben hat und wie der Verlauf der Erkrankung war?
Vielleicht kann Dein Bericht ja auch hier wem helfen, eine solche Erkrankung schneller zu erkennen.
 
Tinaho

Tinaho

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Es ist natürlich richtig das Nusspli nicht mehr geholfen werden kann, aber liebe Heike (wie du ja geschrieben hast) kann mit dem Ergebnis anderen Katzen geholfen werden und vielleicht kann der Züchter damit etwas anfangen....und du auch, da du ja mehrere Katzen dieser Rasse besitzt (ich habe es nicht genau auf dem Schirm, vielleicht auch "Verwandte" von Nusspli).
Auch denke/hoffe ich das evtl. auch deine drängende Frage nach dem "Warum" beantwortet wurde.
Ich glaube ich hätte in diesem Fall die gleiche Entscheidung getroffen, auch wenn es einem (bei der Vorstellung) in der Seele weh tut.

Ich drücke dich mal und wünsche dir ganz viel Kraft.
 
mennemaus

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Ich habe gerade erst in dem Bereich der Regenbogenbrücke gelesen, dass dein süßer Nusspli nicht mehr lebt. Er war doch noch so jung, hätte noch viel Zeit haben sollen. Leider kann ihm nicht mehr geholfen werden, aber ich finde es toll, dass du an seine noch lebenden Geschwister gedacht hast und ihnen durch die Obduktion von Nusspli die Chance geben willst, eine ähnliche Situation durch rechtzeitige Behandlung zu vermeiden.

Leider erkennt man ja bei Katzen häufig erst sehr spät, dass sie schwer krank sind, weil sie Schmerzen verbergen, so lange es geht. Vielleicht kann nun durch die Ergebnisse der Obduktion das Leben von seinen Geschwistern gerettet werden.
 
saurier

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😔 Nein, Nusspli kann nicht mehr geholfen werden.

Kannst Du hier erklären was das Ergebnis ergeben hat und wie der Verlauf der Erkrankung war?
Vielleicht kann Dein Bericht ja auch hier wem helfen, eine solche Erkrankung schneller zu erkennen.
Kann ich, wird aber leider nichts nutzen.

Nusspli hatte einen Leberriss, verursacht durch eine Veränderung der Leber und es war im Vorfeld leider absolut nicht zu erkennen. Es ging ihm insgesamt eine Woche "schlecht", also man merkte, er ist gedämpfter, hatte etwas Magen-Darm-Probleme (ggf. sogar noch zusätzlich, wer weiß, die Obduktion ergab, dass er einen normalen Futterzustand hatte) - aber niemals hätte ich mit dem verheerenden Ergebnis gerechnet, denn er sprang hier trotzdem noch den Kratzbaum hoch und runter. Er war in Behandlung, am nächsten Tag war ein weitere TA-Besuch geplant, aber er hat uns die weitere Entscheidung, was zu tun wäre, leider abgenommen.
 
yodetta

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Danke für Deine Antwort.

Oh man 😥, so habt ihr leider keine Chance gehabt.
Es tut mir sehr, sehr leid.

Wie oft sind unsere Katzen mal "nicht so gut zurecht"?
Da rechnet man doch nicht gleich mit sowas.
 
WinstonvonWensin

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Ich finde es sehr bewundernswert, dass du trotz des Verlustes, dennoch an andere Besitzer und an die Züchterin gedacht hast….. herauszufinden was die Ursache des schnellen Todes war. Vielleicht erspart das Wissen um diese Degeneration der Leber ….näheren Verwandte von Nusspli auch so zu versterben.
Auch wenn man weiß, man bekommt sein Tier nicht zurück….ist es für die noch lebenden Nachkommen der Zuchtlinie wichtig.

lg
Verena
 
saurier

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Ich erhalte ihn schon zurück, ich habe eine kosmetische Sektion durchführen lassen, er wurde jetzt dem Bestatter/Krematorium übergeben und wird nun eingeäschert - die Asche findet dann wieder den Weg zu uns zurück ♥
 
WinstonvonWensin

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Das ist gut zu Wissen…eine kosmetische Sektion!
 
mennemaus

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Ich erhalte ihn schon zurück, ich habe eine kosmetische Sektion durchführen lassen, er wurde jetzt dem Bestatter/Krematorium übergeben und wird nun eingeäschert - die Asche findet dann wieder den Weg zu uns zurück ♥
Ich wusste gar nicht, dass es da Unterschiede gibt und dachte, dass man den Körper nach der Sektion nicht mehr zurück bekommen kann. Das wäre für mich ein Ausschluss-Kriterium für eine Sektion - es sei denn, dass das eigene noch verbliebene Tier vielleicht auch in Gefahr wäre.

Auch was den Leberriss anbelangt, hätte ich gedacht, dass dieser durch einen Unfall, Sturz, Stoß oder ähnliches ausgelöst wird, dass er erblich bedingt sein kann, wusste ich nicht.

Dass Nusspli schon in Behandlung war und ein weiterer Tierarztbesuch anstand, macht seinen plötzlichen Tod noch dramatischer. Aber leider kann man wirklich nicht immer erkennen oder auch nur ahnen, wie schlimm es um die Gesundheit einer Katze steht. :cry:
 
saurier

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Ich wusste gar nicht, dass es da Unterschiede gibt und dachte, dass man den Körper nach der Sektion nicht mehr zurück bekommen kann. Das wäre für mich ein Ausschluss-Kriterium für eine Sektion - es sei denn, dass das eigene noch verbliebene Tier vielleicht auch in Gefahr wäre. [...]
Das wurde aber schon mehrfach geschrieben - oder habe ich das falsch in Erinnerung?

[...] Auch was den Leberriss anbelangt, hätte ich gedacht, dass dieser durch einen Unfall, Sturz, Stoß oder ähnliches ausgelöst wird, dass er erblich bedingt sein kann, wusste ich nicht.[...]
Wo liest du, dass es erblich ist? Da weißt du mehr als ich.

[...] Dass Nusspli schon in Behandlung war und ein weiterer Tierarztbesuch anstand, macht seinen plötzlichen Tod noch dramatischer. Aber leider kann man wirklich nicht immer erkennen oder auch nur ahnen, wie schlimm es um die Gesundheit einer Katze steht. :cry:
Ja, leider verbergen sie oft viel zu lange, wie schlecht es ihnen geht.
 
mennemaus

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Wo liest du, dass es erblich ist? Da weißt du mehr als ich.
Ihm helfen die Ergebnisse der Sektion nicht mehr, aber vielleicht seinen (noch lebenden) Geschwistern. Ich habe sie an den Züchter weitergeleitet - vielleicht helfen sie, dort Dinge schneller zu erkennen und ggf. zu behandeln.
Nusspli hatte einen Leberriss, verursacht durch eine Veränderung der Leber
ich hatte aus der Kombination dieser beiden Aussagen geschlossen, dass die Veränderung der Leber erblich bedingt wäre, weil du das Ergebnis an die Züchterin weitergeleitet hast um bei den Geschwistern ggf. behandeln zu können.

Begünstigt denn die Veränderung der Leber so einen Leberriss?
Das wurde aber schon mehrfach geschrieben - oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Ich habe nicht den gesamten Thread nachgelesen, das hatte ich von der anfänglichen Diskussion so in Erinnerung. Danke aber fürs Raussuchen deiner früheren Antwort.
 
saurier

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Versteh, ja, das ist vielleicht missverständlich gewesen, entschuldige.

Leider kann keiner sagen, ob und/oder dass es erblich ist, aber wenn es das wäre, könnte es Familienmitgliedern helfen.
 
Miss_Katie

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Hunter, mein Birmakater, ist im April 2020 nach sehr kurzer Erkrankung verstorben, und ich verstehe bis heute nicht, warum. Die Erklärung des Tierarztes in der Klinik war weder für mich noch für meine TÄ wirklich schlüssig. Der Klinik-TA hat mir damals eine Obduktion angeboten, ich habe es aber in dem Moment abgelehnt, weil ich völlig überfordert war und auch dachte, dass dieser TA bzw die Klinik auch die Obduktion machen würde, und deswegen keinen Sinn darin gesehen habe. Wäre ich heute in der gleichen Situation, würde ich das Tier in die nächste tiermedizinische Hochschule bringen und dort obduzieren lassen, zumal alle meine Katzen ehemalige Zuchttiere sind und das Ergebnis deswegen nicht nur für mich relevant ist. Zudem geht mir bis heute nach, dass ich letztlich nicht weiß, warum er gestorben ist. Das Einzige, was ich sicher weiß, ist, dass es keine HCM war.