Neuer Kumpel für Norweger

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liz.eddie

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Hallo Allerseits,

ich habe eine Frage:

Ich habe seit September 2015 einen 5-jährigen Norweger. Seit er bei uns ist kotet er aus Protest vor unsere Wohnungstür in den
Flur. Wir haben bereits alles mögliche ausprobiert: Neues großes Klo, 2 Klos, anderes Streu und und und. Gestern habe ich mich mit einer Züchterin unterhalten und sie meinte wir sollten ihm einen Partner dazu holen.

Nun ist meine Frage was für ihn besser wäre? Ein junges Tier oder ein gleichaltriges und ein Weibchen oder ein 2. kastrierten Kater und von der selben Rasse oder ist das eher egal?

Ich hoffe ihr könnt mir behilflich sein.

Danke bereits im Vorfeld.

LG Liz und Eddie
 
21.02.2016
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Simpat

Simpat

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum :)

Von einem Kitten würde ich abraten, wenn dann müssten es zwei Kitten sein, da ist der Altersunterschied mit 5 Jahren einfach schon zu groß oder eine passende Zweitkatze im Alter von 3-6 Jahren.

Woher hast du den Kater, was weißt du über seine Sozialisierung? Wie lange hat der jetzt schon allein gelebt? Ist bekannt wie alt er war als er von der Katzenmutter und den Geschwistern getrennt worden ist?
 
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liz.eddie

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Er war die ersten 4 Jahre bei einer Besitzerin wo er alleine war. Dann kam er zu einer Dame die bereits eine ältere Katze hatte allerdings hat er diese immer verscheucht weswegen er dann nach einem halben Jahr abgegeben wurde und dann zu uns kam.

Über seine früheren Jahre weiß ich leider gar nichts.
 
Simpat

Simpat

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Je nachdem wie gut oder schlecht er sozialisiert ist, es gilt je schlechter die eine sozialisiert ist desto besser sollte es die andere Katze sein.

Wenn eines der Tiere schlecht bis gar nicht sozialisiert ist und dann noch längere Zeit allein gelebt hat, würde ich auf jeden Fall zu einer langsamen Zusammenführung, also mit Gittertür raten.

Geschlecht und Rasse ist nicht ganz so wichtig, am wichtigsten ist, dass die vom Wesen, Charakter und Temperament sich möglichst ähnlich sind.

Bei Kater und Kätzin muss man halt beachten, dass die meisten Kater gerne nach Katerart mit einander raufen und balgen und die meisten Kätzinnen dass so gar nicht mögen, die bevorzugen meist eher so Jagdspiele. Aber es gibt auch zurückhaltende Kater und weibliche Raufbolde.

Bei mir ist es ganz klassisch, meine Kätzin will überhaupt nicht balgen, daher ist dann noch ein zweiter Kater als Raufkumpane für Murphy eingezogen, die beiden Kater werden dieses Jahr 5 bzw. 6 Jahre alt und balgen immer noch gerne miteinander.

Er war die ersten 4 Jahre bei einer Besitzerin wo er alleine war. Dann kam er zu einer Dame die bereits eine ältere Katze hatte allerdings hat er diese immer verscheucht weswegen er dann nach einem halben Jahr abgegeben wurde und dann zu uns kam.

Über seine früheren Jahre weiß ich leider gar nichts.
Dann würde ich zu einem gut sozialisierten Kater raten, der ihm im Wesen und Temperament möglichst ähnlich ist, nicht dominant sondern sehr umgänglich, im Alter von 4-6 Jahren und eine langsame Zusammenführung machen.

Dann hätte ich noch ein paar Fragen zum Klomanagement:

Wie viel Klos stehen ihm zur Verfügung und wo stehen diese?

Norweger sind ja recht große Katzen, wie groß sind die Klos?

Sind die Klos mit oder ohne Haube, bei Haube mit oder ohne Klappe?

Weißt du ob es bei der Vorbesitzerin es auch zur Unsauberkeit gekommen ist und welches Streu dort verwendet wurde?

Welches Streu verwendest du zur Zeit? Wie hoch ist es eingefüllt? Wie oft werden die Klos gesäubert?

Wie reinigst du die Stellen wo er hingekotet hat?


Wie oft und wie lange ist er allein? Wie oft und wie lange beschäftigst du dich täglich mit ihm?
 
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Kirchenmaus

Kirchenmaus

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Kumpel ist immer gut, am besten ein gleichaltriger, eher temperamentvoller Kater, vielleicht sogar ein Norweger. Dann wären die beiden von der Körperkraft her ähnlich.
 
goya

goya

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Ich möchte hier auch etwas vom Thema abweichen. Den Begriff Protestpinkeln/ -koten finde ich immer etwas irreführend. Eigentlich ist es ja eher ein Hilfepinkeln/ -koten, da das Tier auf eine Situation aufmerksam machen möchte in der es sich nicht wohlfühlt. Das können zum Beispiel Schmerzen sein, falscher Standort, Unterforderung, Futtermittelallergie, usw. Also vielleicht auch mal beim Ta durchchecken lassen.
Ein Kumpel meist empfehlenswert.
 

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