Tipps für den ersten eigenen Kater

sarahst

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Ein freundliches Hallo an alle :)
Ich bin frisch gebackene Katzenmama und hätte nun ein paar Fragen.
Ich hatte zwar seit ich klein bin immer Kontakt zu Katzen (Oma & Freunde), aber bis jetzt nur Hund und Zwergkaninchen als eigenes Haustier.
Allerdings bin ich nun letztes Jahr des Studiums wegen zu Hause ausgezogen und da ich es nun schon so lange gewohnt ein Tier im Haus zu haben, dass ich das stark vermisst habe. Dann habe ich mich im November letzten Jahres dafür entschieden eine mir einen Mitbewohner zu adoptieren, ein Monat später stand fest, dass es eine Katze/ Kater werden soll.
Und vor knapp 2 Wochen war es dann soweit.

Ich habe meinen "Hugo" (früher Egon) bereits im Dezember bei meinem "Info-Besuch" im Tierheim meiner Heimatstadt (dort haben wir auch vor 10 Jahren unsere Hündin geholt, diese Menschen genießen mein vollstes Vertrauen) kennengelernt und immer als ich in der Heimat war besucht. Er hatte mich von dem ersten Moment an um die Pfote gewickelt (das macht er mit allen, die ihn kennen lernen ^^)

Zu Hugo:
- er ist ca. 10 Jahre alt
- hat vorher bei einem netten Herrn gewohnt, der aber leider letztes Jahr verstorben ist; dessen Tochter meinte, dass er in den ersten Jahren Freigänger war, aber in den letzten zwei nur drinnen verbracht hat, ähnlich war es im Tierheim. Bei mir ist er eine Wohnungskatze
- er war bis er im Tierheim gelandet ist eine Einzelkatze
- er hat einen kleinen Markel am rechten Auge. Man weiß nicht genau ob er auf diesem komplett blind ist oder nur schlechter sieht. So behindert es ihn nicht weiter. Jedoch ist er öfter überrascht, wenn man ihn als ersten von der Seite des "schlechten Auges" nähert, aber sonst nichts

Und bevor das wettern losgeht: Ich habe mich lange informiert und viel mit der Tierheimleitung und den Helfern unterhalten um eine "passende" Katze für mein Leben zu finden, bzw. zu erfahren ob Hugo bei mir glücklich werden kann und da waren sich auch alle einig.
Und wie bereits gesagt, die Leute dort geben sich die größte Mühe und sind auch sehr streng mit den Voraussetzungen ein Tier adoptieren zu können.

Die ersten 2 Wochen sind super gelaufen. Ich habe den feinen Herren nach 2 Stunden Anreise vor einem seiner Klos rausgelassen, dieses wurde kaum beachtet, anstatt dessen wurden mit mit entspannt in der Luft stehendem Schwanz die Wohnung erkundet und alles unter die Lupe
genommen. Von Anfang an hat er zumindest eins seiner Klos benutzt (mittlerweile auch das zweite), nirgendwo hat er hingepischt oder die Wände gekratzt.
Also vom "Anstand" er ist er tadellos^^ Nun gut, hin und wieder probiert er die Couch zum kratzen zu benutzen, aber wenn ich ein bestimmtes "nein" von mir gebe, lässt er das auch ganz fix wieder sein.
Sonst ist er ein richtiger Schmuser, zwar nur wenn er mag, aber das ist kein Problem und im Endeffekt sowieso meistens der Fall
Die ersten 2 Tage ist er mir eigentlich überall hin gefolgt. Das ließ aber schnell nach. Das finde ich aber vollkommen ok. Für mich war das ein Zeichen, dass er sich zunehmend sicherer in der Wohnung fühlt (belehrt mich, wenn ich da falsch liege). Er ist immer noch super kuschelig aber eben selbstständig.

nach knapp 2 Wochen ergeben sich nun verschiedene Fragen:

1. Doch eine Zweitkatze?

Wie gesagt gab es bis jetzt keine Probleme. Nach den ersten 3 Tagen musste ich arbeiten (habe ihn extra in den Semesterferien geholt, damit ich nicht Arbeit und Uni habe), da hat dann meine beste Freundin auf ihn aufgepasst. Nach und nach war er dann immer mal länger alleine. Mittlerweile auch mal 6 Stunden. Und nach wie vor ist alles ok. Wenn ich heimkommen freut er sich, ist jetzt aber auch nicht "fix und fertig" und "Zerstörungen" oder andere Ereignisse gab es auch nicht. Wenn ich oder meine beste Freundin da sind, schläft er meistens, lässt sich beschmusen oder bestaunt die Geschehnisse außerhalb der Wohnung. 1-3 am Tag hat er dann eine 5-15 minütige "Actionphase", bei der durch die Wohnung gerast und gespielt wird. Allerdings wirklich nicht länger. Nach spätestens 15 min wird wieder entspannt. Da kann die Dosenöffnerin sich zum Affen machen wie sie will

Also wie gesagt, er macht sich klasse. Jedoch möchte ich eben das er RICHTIG GLÜCKLICH bei mir ist.
Ich gehe davon aus dass ich eine zweite Katze auch finanzieren könnte. Für die einmal im Jahr anstehen TA Kosten kann man ja sparen (hätte ich so oder so gemacht, Versicherung wollte ich nicht abschließen) und von den monatl. Kosten wird es knapp doppelt so viel wie jetzt sein.
Die nächste Hürde wäre natürlich die Hausverwaltung. Ich weiß nicht ob die auch mit einer zweiten Katze einverstanden sind.
Als nächstes würde ich trotzdem im TH nachfragen, was die davon halten.
Was mich aber am meisten beunruhigt ist die Größe meiner Wohnung.
Meine Wohnung ist ca 45 qm groß, verteilt auf einen Wohn/Schlafraum, Bad, Küche und Flur. Zusätzlich habe ich einen Balkon. Das mit dem Balkon ist so eine Sache: Durch die Art des Geländers, hätte ich sogar mit Netz bedenken. ABER ich habe einen schönen grünen Innenhof mit zwei größeren Bäumen (nächsten Monat wird dann mit dem Geschirr geübt)
Jedenfalls bin ich bis jetzt davon ausgegangen, dass das zu klein für 2 Katzen ist. Mittlerweile habe ich aber oft gelesen, dass das durchaus reichen kann (mal abgesehen von all den Forumsbeiträgen, durch die ich mittlerweile schon ein schlechtes Gewissen habe, dass ich überhaupt ein Tier adoptiert habe)
Zu der Wohnsituation kommt Hugos Verhalten gegenüber anderen Katzen.
Wie gesagt habe ich ihn mehrmals vorher im Tierheim besucht. Dort lebte er mit wechselnd 3-4 anderen Katzen in einem Bereich. (auch Einzelkatzen sind dort dabei, aus Platzgründen; außerdem wurde mir erklärt, dass es für die Einzelkatzen, dann zu einsam wäre, da ja auch nicht immer ein Mensch da ist)
Sobald ich in dem Zimmer war und mich setzte, hat Hugo mich förmlich besetzt. Er saß auf meinem Schoss und meistens wurden andere Katzen die sich mir näherten, sehr SEHR kritisch begutachtet , 1-2 auch gepatscht
Deswegen mache ich mir Sorgen, dass es hier Probleme geben könnte.

Wenn ihr trotzdem der Meinung seit, eine Zweitkatze sollte her, wie sollte sie vom Charakter her sein? Hugo erscheint recht selbstsicher und dominant,wenn ich sein Verhalten deuten würde.
Ich hätte mich sowieso nicht nach dem ersten Monat entschieden aber sollte ich vielleicht noch gar die Zeit abwarten, bis ich wieder Uni habe?


2. Den "Trieb" unterbinden?
- hierzu habe ich schon in verschiedensten Foren verschiedene Meinungen gelesen. Der gute tretelt (schmerzhaft, aaaber ok) und meisten zuckt nach ein paar Minuten das Popöchen und öfter guckt dann auch der "Piephahn" raus
Grundsätzlich stört es mich nicht. Ich finde es jetzt nicht "super angenehm", aber wenigstens zeigt es mir, dass er sich wohlfühlt. Jedoch habe ich jetzt oft gelesen, dass das auch was mit Dominanz zu tun hat und man es auch nicht unbedingt dulden sollte. Nun möchte ich auch nochmal genau nachfragen. Unterbinden oder nicht? Und wenn ja, wie?

3. Geht meine "Rechnung" mit der Futtermenge auf?

Ich füttere das Mittelklasse-Nassfutter von Smilla (verschiedene sorten Geflügeltöppfchen) und das Sanabelle Senior Trockenfutter

Fütterungsempfehlungen:

Smilla (ca. 5kg): 250g-350g pro Tag
Sanabelle (4-5kg): 65g-75g pro Tag
Hugo wiegt ca 4kg

nun muss ich ja Abstriche machen, da er Wohnungskatze ist und ich beides füttere.
Ich geben ihm Morgens/Vormittags 50g Nafu, über den Tag stehen ihm 30g Trofu zur Verfügung und Abends gibt es dann nochmal 50g Nafu.
Manchmal ist auch am Folgetag noch ein wenig Trofu übrig.
Ist das eine gute Einteilung? Ist es zu wenig oder sogar zu viel?

4. Das "Urinier-Verhalten" von Katzen

Hier konnte ich in den bisherigen Jahren nicht so viele Beobachtungen machen. Deswegen wollte ich mich auf diesem Weg nochmal informieren.
Ich würde vermuten, dass Hugo ein guter Trinker ist. Nach dem Essen wird meistens getrunken und auch zwischendurch mal. Viel leerer wird die Schüssel zwar nicht, aber er schleckert immer eine Weile.
Nun, da ich so oft lese, dass Katzen wenig trinken. Mache ich mir nun fast schon wieder Sorgen. Ist sein Trinkverhalten normal oder ungewöhnlich?
Nach seinem TA Check im Januar ist er topfit.
Nun zum Klogang. Von dem konnte ich beobachten, dass er 2-3 mal am Tag (selten 4) geht. Auch hier, ist das in Ordnung? Oder kann man das vielleicht eh nicht pauschalisieren?
Überrascht hatten mich nur die riesigen Pippi-Böller. Aber das liegt vielleicht auch am Streu (?). Ich benutze das Klumpstreu von DM und bin damit auch soweit zufrieden.

5. Mit welchen Pflanzen kann ich meine Wohnung grüner machen?
-mal abgesehen vom Katzengras. Es ist auch eigentlich eher für Hugo als für mich. Ich hab keinen grünen Daumen und bis jetzt nur eine Pflanze im Haus,, aber an die kommt er nicht dran. Aber da er kein Freigänger ist, möchte ich für ihn ein bisschen mehr Natur ins Haus bringen. Von meinem Geschmack her, fände ich Palmen toll. Habt ihr da vielleicht ein paar Vorschläge?

6. Und zu guter letzt: Ist die Küche eine Gefahrenzone?

Eigentlich würde ich ihn sehr gerne immer in die Küche lassen, da da auch unter anderem die große Balkontür ist. Momentan verbindet er die Küche mit dem Futter, da er dort immer sein Nassfutter bekommt. Wenn die K-Tür aufgeht und ich ihn rufe, sprintet er an. Wie könnte ich meine Küche sicherer machen? Bzw kann ich verhindern, dass er auf Spüle, Herd und Tisch rumturnt? Das hat er nämlich kurze Zeit nachdem ich raus auf den Balkon bin getan.


Soooooo. Eine ganze Menge Text. Tut mir leid^^ Ich will alles so gut wie möglich machen
Schon vorab, Vielen Dank für die Antworten

PS: Ich entschuldige mich für die Grammatik, mein Leben spielt sich zu großen Teilen auf Englisch ab
 
22.02.2016
#1
A

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Geek

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Hi,
jede Mange Text und du machst dir wirklich sehr viele gute Gedanken um Hugo.

1. Doch eine Zweitkatze?
Ich würde es nicht probieren. Deine Wohnung ist groß genug für zwei Katzen die sich gut verstehen, aber zu klein für zwei die sich lieber aus dem Weg gehen würden. Bei einem 10 Jahre langem Einzelgänger ist die Chance auf sofortige Harmonie doch leider eher gering.
Bei einer größeren Wohnsituation würde ich dann eher zu insgesant drei Katzen raten und ein eingespieltes und soziales Päärchen (am besten 2 Kater) dazusetzen.

2. Den "Trieb" unterbinden?
Verstehe ich leider nicht. Rauft er mit deinem Arm?, oder knetet er dich mit den Pfoten durch? oder versucht er dich zu besteigen?

3. Geht meine "Rechnung" mit der Futtermenge auf?
Vergiss alle Futtermengenangaben und lass das Trofu komplett weg. Die richtige Menge an Nassfutter hast du, wenn immer ein wenig übrigbleibt. Deine aktuellen Mengen finde ich sehr wenig.

4. Das "Urinier-Verhalten" von Katzen
Klingt komplett normal.

5. Mit welchen Pflanzen kann ich meine Wohnung grüner machen?
Such mal hier im Forum, gibt genug Beiträge dazu

6. Und zu guter letzt: Ist die Küche eine Gefahrenzone?
Natürlich, speziell der Herd. Wenn es da eine Kindersicherung gibt, dann bitte einschalten.
Das Rumturnen auf Möbeln kannst du nicht komplett verhindern, da hilft nur präventiv alles Gefährliche oder alles was kaputt gehen kann, wegzuräumen oder zu sichern.

PS: Die Grammatik ist fast perfekt.
 
_hannibal_

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Für deine Fragen hast du ja schon gute Tipps bekommen :-D

Code:
Für die einmal im Jahr anstehen TA Kosten kann man ja sparen
Der Satz macht mich etwas stutzig. Es kann deutlich mehr werden als einmal im Jahr. In Bestzeiten war ich mit meinem Kater monatlich da
 
sarahst

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Hi,
jede Mange Text und du machst dir wirklich sehr viele gute Gedanken um Hugo.
Dankeschön. Tut gut das zu hören. Ich dachte ich mach mir schon wieder viel zu viele Gedanken. Dazu tendiere ich nämlich gerne mal^^

1. Doch eine Zweitkatze?
Ich würde es nicht probieren. Deine Wohnung ist groß genug für zwei Katzen die sich gut verstehen, aber zu klein für zwei die sich lieber aus dem Weg gehen würden. Bei einem 10 Jahre langem Einzelgänger ist die Chance auf sofortige Harmonie doch leider eher gering.
Bei einer größeren Wohnsituation würde ich dann eher zu insgesant drei Katzen raten und ein eingespieltes und soziales Päärchen (am besten 2 Kater) dazusetzen.
Ok. Danke, es ist immer gut mehrere verschiedene Meinung "anzuhören". Grundsätzlich wäre wirklich schade. Ich habe mittlerweile schon irgendwie ein schlechtes Gewissen wenn ich daran denke ihn mehr als 5 Stunden allein zu lassen. Im Tierheim hat er sich, bis auf das was ich mit mir beobachten konnte, wohl mit anderen Katzen verstanden. Ich werde deinen Tipp definitiv nicht ignorieren. Aber auf jeden Fall nochmal im Tierheim anrufen und nochmal genauer nachfragen.
Grundsätzlich bräuchte ich eh noch die Erlaubnis zur Zweitkatze durch die Hausverwaltung und würde wenn da wohl dieses mal eine Katze, wohl lieber Kater (?) aus einem lokalem Tierheim holen, um dem Tier lange Fahrtzeit zu ersparen. Für den Fall, dass es nicht klappt.

So oder so wollte ich nochmal genauer nachfragen: Also wenn Hugo spielt, spielt er weniger mit Spielzeug, sondern rast eher durch die Wohnung. Und wir lauern auch manchmal zusammen. Ich jage ihm auch hinterher (also im spielerischem Sinne), aber hierbei habe ich Angst, dass das schnell eher bedrohlich wirken könnte. Er rauft auch nicht wirklich. Wäre da vielleicht auch eine Katze das richtige. Wie ich gelesen habe sind die beim Spiel ja häufig "sanfter"

2. Den "Trieb" unterbinden?
Verstehe ich leider nicht. Rauft er mit deinem Arm?, oder knetet er dich mit den Pfoten durch? oder versucht er dich zu besteigen?
Er knetet die mich, andere oder/und die Decke durch und zuckt mit dem Po

3. Geht meine "Rechnung" mit der Futtermenge auf?
Vergiss alle Futtermengenangaben und lass das Trofu komplett weg. Die richtige Menge an Nassfutter hast du, wenn immer ein wenig übrigbleibt. Deine aktuellen Mengen finde ich sehr wenig.
Findest du meine Mengen insgesamt wenig oder ist das nur auf das Nafu bezogen? Ich dachte immer es wäre gut, wenn er über dem Tag für den Hunger Trofu zur Verfügung hat

4. Das "Urinier-Verhalten" von Katzen
Klingt komplett normal.[/QUOTE]

Da bin ich beruhigt :)


6. Und zu guter letzt: Ist die Küche eine Gefahrenzone?
Natürlich, speziell der Herd. Wenn es da eine Kindersicherung gibt, dann bitte einschalten.
Das Rumturnen auf Möbeln kannst du nicht komplett verhindern, da hilft nur präventiv alles Gefährliche oder alles was kaputt gehen kann, wegzuräumen oder zu sichern.
Leider ist der Herd schon etwas älter, aber ich hätte einen Abdeckung für den oberen Teil. Es ist wahrscheinlich auch gut, wenn mich der Kater zur Ordnung in der Küche erzieht^^

PS: Die Grammatik ist fast perfekt.[/QUOTE]
Gott sei Dank :D

Ganz, gaaanz lieben Dank für diese ausführliche und hilfreiche Antwort :)

Für deine Fragen hast du ja schon gute Tipps bekommen :-D

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Für die einmal im Jahr anstehen TA Kosten kann man ja sparen
Der Satz macht mich etwas stutzig. Es kann deutlich mehr werden als einmal im Jahr. In Bestzeiten war ich mit meinem Kater monatlich da
Ich glaube ich habe das ungünstig formuliert. Keine Sorge, ich weiß, dass da auch mal ganz plötzlich was kommen kann. Ich hoffe einfach mal, dass er mir damit ein bisschen Zeit lässt ;) Ich lege/ möchte monatlich immer 50 Euro für ihn auf die hohe kannte legen
 
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Hi,
das Durchkneten ist kein Dominanzsignal, sondern Zufriedenheit, soziales Verhalten, Nähe suchen, selten auch bis zur geifernder Ekstase. Lass ihn das ruhig machen, aber weis ihn dann auch zurecht, wenn es dir zu viel wird, die Krallen weh tun oder er total abdreht. Meist reicht dazu ein simples Anpusten oder Fauchen.

Und hier noch Infos zur Ernährung:
http://haustierwir.blogspot.de/search/label/Artgerechte Ernährung
 
sarahst

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Hi,
das Durchkneten ist kein Dominanzsignal, sondern Zufriedenheit, soziales Verhalten, Nähe suchen, selten auch bis zur geifernder Ekstase. Lass ihn das ruhig machen, aber weis ihn dann auch zurecht, wenn es dir zu viel wird, die Krallen weh tun oder er total abdreht. Meist reicht dazu ein simples Anpusten oder Fauchen.

Und hier noch Infos zur Ernährung:
http://haustierwir.blogspot.de/search/label/Artgerechte Ernährung

Ok. ich werde das mit dem Pusten mal versuchen. Und vielen Dank für den Link :)
 
goya

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Hallo, ich finde für deine erste Katze machst du das klasse. Und ich finde du brauchst dir nicht so viele Gedanken machen.
Jetzt zu deinen Fragen:
-wenn er bei seinem Vorbesitzer bereits Einzelkatze war würde ich ihn alleine in seinem Reich regieren lassen. Gestalte deine Wohnung abwechslungsreich, lege ihm hin und wieder Gegenstände zum erkunden hin ( Baldriankissen, Kartons, benutzte Shirts, mit Papier und Leckerli gefüllte Behältnisse, Intelligenzspiele)
-Katzen trinken mit einem Zungenschlag nur 0.1 ml, dementsprechend muss er natürlich viel schlabbern um sein Wasser zu trinken (durchschnittlich trinken Katzen 40 ml pro kg am Tag, die Feuchtigkeit vom Nassfutter kommt noch dazu)
-Urinklumpen sind oft apfelgroß
-wenn er nicht viel spielen mag, etwa altersbedingt, kann er anderweitig beschäftigt werden, etwa mit Clickertraining, Futter-such-Spielen, abwechslungsreiche Wohnung
-Katzen kann man mit verschiedenen Pflanzen Freude bereiten, oft mit dem Duft. Gut geeignet sind dafür die meisten Küchenkräuter (Pertersilie, Basilikum..., aber auch Lavendel und Katzengamander, junges Zyperngras), wenn es der Verdauung helfen soll ist auch Malzpaste gut geeignet

Zum Thema Tierarzt, überlge ob du eine Tierkrankenversicherung abschließen möchtest. Einige Versicherer nehmen auch ältere Tiere auf, das kostet zwar etwas mehr, dafür bist du im Notfall finanziell entlastet. Ich glaube einige bezahlen auch Medikamente für chronisch kranke Tiere.
 
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saltpit

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Ein freundliches Hallo an alle :)
5. Mit welchen Pflanzen kann ich meine Wohnung grüner machen?
-mal abgesehen vom Katzengras. Es ist auch eigentlich eher für Hugo als für mich. Ich hab keinen grünen Daumen und bis jetzt nur eine Pflanze im Haus,, aber an die kommt er nicht dran. Aber da er kein Freigänger ist, möchte ich für ihn ein bisschen mehr Natur ins Haus bringen. Von meinem Geschmack her, fände ich Palmen toll. Habt ihr da vielleicht ein paar Vorschläge?
Hallo Sarah,

da nun zwei Leisetreter in meine nicht allzu groß geschnittene Wohnung eingezogen sind, habe ich in den letzten Tagen einiges zur katzengerechten Wohnungsgestaltung gelesen. Zwei Ideen fand ich ganz "brauchbar" - denn mit Pflanzen habe ich es auch überhaupt nicht. ;)

- Es muss nicht gleich ein Pflanze sein. Einfach mal Laub oder einen Ast aus dem Wald mitbringen.

- Eine kleine Grünfläche in der Wohnung. Sah auf dem Bild, das ich gesehen habe, wie ein ausrangiertes Katzenklo als Basis aus. Aber da finden sich bestimmt noch andere Möglichkeiten eine kleine Wiese zu pflanzen. Und ich glaube, Katzen fressen auch ganz gerne mal Gras, um den Magen zu reinigen.

Werde ich auf jeden Fall versuchen, vielleicht ist es ja auch was für Dich.
 
IsiBerlin

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Hallo und herzlich willkommen im Forum!

Auch ich würde Dir derzeit keine zweite Katze empfehlen. Dazu ist Deine Wohnung tatsächlich etwas klein. Und so lange ist der Kater ja gar nicht alleine. Immerhin schlafen Katzen 16 bis 18 Stunden am Tag, je älter, desto länger.

Zum Weglassen des Trockenfutters wurde Dir ja schon geraten und das ist auch ganz wichtig. Du kannst es als Belohnung bei Spielen oder zum Füllen von Fummelbrettern verwenden, aber als Mahlzeit ist es ungeeignet. Nassfutter kann ruhig eine Weile im Napf stehenbleiben (beispielsweise wenn Du in der Uni bist). Das wird so schnell nicht schlecht, auch im Sommer nicht.

Du kannst Hugo etwas Gutes tun, indem Du ihm einen gemütlichen, erhöhten Platz verschaffst. Vielleicht hast Du ja, ein Fensterbrett mit etwas Platz. Da kann man so ein Katzenbrettchen anbringen und schon hat Hugo einen super Aussichtsplatz.

Zur Küche: Am Herumturnen auf den Arbeitsplatten wirst Du ihn kaum hindern können. Wenn er merkt, dass Du nicht möchtest, dass er darauf herumläuft, macht er es höflicherweise nur dann, wenn Du es nicht siehst. Da bleibt einfach ein Restrisiko.
 
Blackmoon

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Ansich empfehle ich meistens eine zweite Katze .... aber ich glaub für deinen Hugo wär ich mir da unsicher.
45 m² ist etwas knapp ... wobei ich für begrenzte Zeit damals auch 2 auf 36 m² hatte. Einer war allerdings Freigänger und nur in der Nacht zu Hause oder wenn´s wie aus Eimern gekübelt hat.
Ich würde ihn beobachten und zusätzlich -wie du vor hast- beim Tierheim noch einmal genauer informieren.
Wenn überhaupt ein zweites Tier,ein Kater im gleichen Alter etwa. Mit 10 Jahren sind sie ja doch schon merklich ruhiger,als die ganzen "Jungspunde" *schmunzel*

Futter,ich würde das Trockenfutter weglassen. Es ist nicht gut und nicht toll,entzieht dem Körper Wasser ... so viel kann Katz nicht saufen. Zudem zu viel Getreide und ggf noch Zucker. Nicht toll.
Lieber dann ausreichend Nassfutter. Das kannst du auch was stehen lassen,indem du es mit etwas Wasser oder ungewürzter Hühnerbrühe zB anreicherst. Wenn du länger aus dem Haus bist,bleibt das Futter dann trotzdem frisch und trocknet nicht an.

Du kannst ihm die Wohnung auch mit einem kleinen "Highway" abwechslungsreicher machen. Schränke z.B wo er hoch darf, Wandbretter,hohen Kratzbaum mit einbinden usw. Zumindest meine genießen solche Möglichkeiten und mein ältester Kater besteht auf sein Schrankhochbett :D
Das ist gerade bei eher kleinen Wohnungen eine super Möglichkeit Katzen mehr Platz zu geben,zumal sie Höhe (in den meisten Fällen) mögen ;)

Küche ist immer ein kleines Risiko. Bei uns ist die Tür grundsätzlich zu und sie können nur unter Aufsicht rein. Ansonsten dürfen die drei in alle Räume ohne Einschränkungen.
Das ist aber auch Erziehungssache. Du kannst ihm mit etwas Geduld beibringen das Arbeitsfläche und vorallem Herd tabu sind. Kann durchaus etwas dauern,aber es geht in den Katzenkopf ;) Ist natürlich keine Garantie das er´s nicht tun wird,wenn du ihn unbeobachtet lässt ^^
Herd ist immer gefährlich wenn er gerad an war. Mein verstorbener Kater ist mal auf den heißen Herd gesprungen,danach nie wieder. Ansich wusste er das er´s nicht darf,aber musste wohl doch Grenzen noch einmal testen und verbrühte sich jämmerlich die Pfötchen.
Wenn ich drin bin zum backen oder kochen,säubern etc. lass ich die Türe auf ... können die drei rein und raus wie sie wollen. Unsere Kätzin zB liebt es wärend ich mit div Küchenarbeiten beschäftigt bin auf meinen Schultern zu liegen ;) Springt aber eben weder auf die Arbeitsplatten,Herd oder Küchentisch. Könnte wohl nur gut hier und da in die Kuchenschüssel kriechen :mrgreen:

Mit dem Tierarzt verschätz dich da mal nicht. 1 Mal im Jahr oder mehrere Jahre gar nicht ist der absolute Optimalfall.
Ich empfehle dir eher dir entweder ein Katzenkonto anzulegen wo du monatlich einen Betrag drauf packst wie du kannst oder die gute alte Spardose.
Krankenversicherung lohnt sich in den wenigsten Fällen. Erst recht nicht bei älteren Tieren,da ab 10-11 Jahren kaum noch eine Versicherung ein Tier nimmt. Zudem sind nur mit noch mehr Zusatzkosten dann wirklich die nötigsten und ggf die Dinge abgedeckt die einen selber entlasten würden. Das lohnt schlichtweg nicht. Z.b -Gott bewahre- ein MRT wäre nötig. Kostet locker 700 Euro. Zahlt KEINE Tierkrankenversicherung aus der Basicabdeckung.
Daher ist man in der Tat besser bedient,extra Konto oder eben eine eigene Sparmöglichkeit an der Hand zu haben. Für den super extremen Fall,gibt es bei vielen Tierärzten oder auch Tierkliniken die Möglichkeit einer Ratenzahlung,die ggf im Fall der Fälle dann angebracht wäre.
Spreche da ein wenig aus Erfahrung,nachdem ich für meine -jetzt nicht mehr lebende Kätzin- auf einen Schlag mal eben 2000 Euro insgesammt aufbringen musste. Dies behinhaltete MRT,sämtliche Untersuchungen in einer Klinik,ein Klinikaufenthalt von 10 Tagen und einmal von 3,Medikamente etc.pp
Da hätte mir keine Versicherung geholfen,zumal sie 11 Jahre alt war und von keinem versichert wurde.
 
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TammyXX

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Hallo und herzlich willkommen im Forum!

Auch ich würde Dir derzeit keine zweite Katze empfehlen. Dazu ist Deine Wohnung tatsächlich etwas klein. Und so lange ist der Kater ja gar nicht alleine. Immerhin schlafen Katzen 16 bis 18 Stunden am Tag, je älter, desto länger.
Das ist richtig, aber er wird dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nachts die Aufmerksamkeit einfordern, die er tagsüber nicht bekommen hat. Das ist auch nicht so der Bringer - rede da aus Erfahrung.
 
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fuzzy

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den Balkon würde ich trotzdem auf jeden Fall sichern, damit Katerchen einen schönen Freiluftsitz hat und Vögelchen beobachten kann.

Wenn du magst, mach mal ein Bild des Balkons und stelle es hier ein


Zimmerpflanzen:

Zimmerbambus, kleines Zyperngras, Grünlilie (bitte nur in Nichtraucherhaushalten), Katzenminze
 

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