Naja, es ist ein Unterschied, ob da nicht nur ein Spielpartner da ist oder so wie bei dir mehrere Katzen, da spielt dann der Altersunterschied natürlich eine etwas andere Rolle. Aber du hast anscheinend wirklich ganz gegensätzliche Erfahrungen gemacht.
Naja, sicher gebe ich dir Recht das es ein Unterschied ist ob 2 oder wie bei mir bedeutend mehr hier sind. Aber ich habe ja nicht immer mehr als 2 gehabt, Lizzy mit ihren 13 1/2 und Sammy mit seinen 2 Jahren waren die einzigsten Katzen, es gab damals keine 3. Erst Xanthi und das nach Lizzys Tod, sie kam auch als Kitten und das blieb einige Monate bis Bacardy als Coonie einzog. Der ja, streng genau genommen auch nicht passte. Xanthi schon nicht als Kitten zu einem erwachsenen (die beiden verstehen sich auch heute noch, 8 Jahre später wunderbar) und Bacardy als Raufbold und temperamentsbolzen auch nicht. Tessa kam erst 2 Jahre später und war eigentlich als Zuchtkatze gedacht. Das nächste Kitten danach war Painty (aber alle großen bereits kastriert), 1 Jahr später. Dann zog Tommy ein, nach Bacardys Tod als 1 jähriger und zwar 3 Jahre nach Paintys Einzug. Der erste Erwachsene seit vielen Jahren.
Er war ein Herzchen, aber hätte einer von meinen die Katzensprache nicht gekonnt, (bzw wäre nicht gut verträglich gewesen und sie lieb wie sie nun mal sind) wäre es schief gegangen. Denn Tommy rannte die anderen förmlich über den haufen, voller Freude. Ihm war nur wichtig so schnell wie möglich mit den anderen zu kuscheln, ohne Rücksicht. Einem Kitten verzeiht eine Katze wohl eher wenn der Sicherheitsabstand unterschritten wird, ist halt, auch ohne Welpenschutz nur eine halbe Portion. Tommy war aber bereits beim Einzug der Größte. Und er hat beim Einzug von T-jay und
Van gezeigt wo genau der Unterschied liegt.
Van hat er einmal angeknurrt, dann mit ihm gespielt, als
Van mit dem Wedel rumhopste. T-jay hat er dermaßen angeheult das wir alle erschrocken sind, hatte keiner mit gerechnet, weil Tommy dieses extreme Lamm war, der auch alle Katzen liebte, es hat Tage gedauert bis das aufhörte (war nicht schlimm, aber schon ein Unterschied zu
Van). Später mochte er beide aber genauso.
Van, wie auch T-Jay. Wenn gleich er gegenüber T-Jay manchmal schon den Macho hat raushängen lassen, aber harmlos.
Van gegenüber allerdings nie. Nur T-Jay war eben 2 als er einzog und genauso groß wie Tommy. Beide direkte Brüder, vom Wesen sehr ähnlich, aber Tommy liebte dennoch Tessa. T-Jay im laufe der Zeit eigentlich alle, aber am meisten ging er zu Painty, obwohl sie ihm oft paar auf die Omme gehauen hat wenn er mit ihr kuscheln wollte. Inzwischen darf er mit Painty kuscheln.
Gerauft hat Tommy schon mit T-jay, aber lieber hat er es mit Tessa getan, oder
Van. T-jay war seine Größenordnung, und manchmal hatte ich das Gefühl das genau das ihm nicht so zu sagt. Denn
Van hat es geliebt als Kitten mit T-jay zu raufen, wie auch Phoenix als er einzog. T-jay rauft aber nicht anders mit denen, als er mit Tommy gerauft hat. Tommy hat auch
Van bevorzugt bevor er mit T-jay gerauft hat.
Also theoretisch hätten T-jay und Tommy wieder so zusammenwachsen sollen, wie bei den Züchtern, weil Wesen, Geschlecht, Temperament sehr ähnlich waren. Die Praxis sah aber anders aus. ;-) Was eben der Grund ist warum ich das ganze anders sehe. Im Laufe der Zeit, von meiner ersten Katze bis heute, hätte ich, wenn es ausnahmen wären, insgesamt schon 9 ausnahmen hier. Von den Züchtern wo meine her kommen, mal ganz zu schweigen. Denn auch diese haben ähnliche Erfahrungen gemacht, die Kastraten bei ihnen, mögen oft auch das andere Geschlecht. Es kommt offenbar einfach auf die Chemie an zw. den Katzen und die können wir nicht beeinflussen.
lg Juli