Passende Gesellschaft für unsere BKH

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Ilvy

Ilvy

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Liebe Foris,
unsere zauberhafte BKH Ilvy wird nun 3 Jahre alt und zeigt, dass sie doch nicht, wie einmal angenommen, nicht allein sein mag. Sie ist äussert sensibel, absolut lieb. Sie liebt sogar unsere 2 Zwergkaninchen(nur verstehen die das nicht so, wie sie es meint..).
Da sie gerne bemuttert,sehr zart und sensibel ist und sehr verspielt dachten wir an ein Kitten.
Nun suchen wir einen seriösen Züchter in Bayern( Oberpfalz), um Ilvy einen kleinen Kumpel oder Kumpeline zu suchen.Wer hat einen Tip? BKH deshalb wieder, weil diese Rasse toll ist und weil mein Partner auf BKH absolut nicht allergisch reagiert.
Danke für eure Tipps!
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #2
Hallihallo und herzlich Willkommen! Schön, dass Du hier bist.

Dass Du Ilvy Gesellschaft verschaffen willst, finde ich sehr gut. In der Tat ist es ja so, dass Katzen recht sozial sind und ihr Ruf als Einzelgänger ein Vorurteil.

Wichtig ist, dass Du vielleicht nicht unbedingt ein Kätzchen nimmst – oder wenn, dann zwei. Der Altersunterschied ist zu nämlich sehr groß: Kätzchen sind noch sehr verspielt, toben, rennen, einer erwachsenen Katze ist das in der Regel, zu viel; sie ist weniger verspielt und es kann sein, dass ihr das zuviel wird – was dann wiederum für Konflikte sorgen könnte. Da es hier ja v.a. um Ilvys Wohl geht, ist aber sie die Maßgabe.

Daher würde ich Dir eher zu einer gleichaltrigen Dame raten, die einen ähnlichen Charakter hat und gut sozialisiert ist, denn da Ilvy bisher "allein" war, ist es schwer zu sagen wie Ilvy auf eine andere Miez reagieren wird.
Ein Kater ist theoretisch zwar auch möglich, aber Kater und Katzen haben zumeist unterschiedliches Spielverhalten: Kater raufen eher, Mädels spielen eher fangen. Da müsstest Du Glück haben, einen "mädchenhaften" Kater zu erwischen, der entsprechend zu ihr passt. Insgesamt würde ich also eher zu einem verträglichen Mädchen raten.

Dein Ansatz, nach einem seriösen Züchter zu schauen, ist gut. Wenn Du Dich für eine ältere Katze entscheidest, kannst Du da durchaus auch fündig werden, wenn jemand einen Kastraten "übrig" ;-) hat bzw. eine Katze aus der Zucht nehmen will und für seine Katze ein liebevolles Heim sucht. Wichtig ist, dass Du auf einen seriösen Züchter achtest, der im Verein ist, seine Tiere entwurmt, geimpft und mit Gesundheitszeugnis abgibt, Deine Fragen ausführlich beantwortet und selbst Fragen zur Haltung stellt, etc.

In Sachen Allergie kenne ich mich leider gar nicht aus, daher würde ich mal die Frage an alle stellen, die da mehr Erfahrung haben. Aber soweit ich weiß, ist das eher vom einzelnen Tier abhängig, als von der Rasse, es kann also BKHs passieren, dass Dein Partner auf den Neuzugang reagiert. Aber es stimmt schon, dass es Rassen gibt, die seltener Reaktionen auslösen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass Du bei der Miezekatzensuche Deinen Partner mitnehmen solltest, damit er "testen" kann, ob er reagiert.

Was mich zum Vorschlag "Tierschutzkatze" führt. Auch da kannst Du nämlich gute eine passende Partnerin zu Ilvy finden. Auch hier kennen die Pflegestellen ihre Tiere meist gut und können Dir wunderbar helfen, eine sehr soziale Miez zu finden.

So, ich hoffe das war jetzt einigermaßen vollständig. :h055:
 
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  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #3
Liebe Foris,
unsere zauberhafte BKH Ilvy wird nun 3 Jahre alt und zeigt, dass sie doch nicht, wie einmal angenommen, nicht allein sein mag. Sie ist äussert sensibel, absolut lieb. Sie liebt sogar unsere 2 Zwergkaninchen(nur verstehen die das nicht so, wie sie es meint..).
Da sie gerne bemuttert,sehr zart und sensibel ist und sehr verspielt dachten wir an ein Kitten.
Nun suchen wir einen seriösen Züchter in Bayern( Oberpfalz), um Ilvy einen kleinen Kumpel oder Kumpeline zu suchen.Wer hat einen Tip? BKH deshalb wieder, weil diese Rasse toll ist und weil mein Partner auf BKH absolut nicht allergisch reagiert.
Danke für eure Tipps!

Leider wird dass mit der Allergie nicht von der Rasse abhängen, sondern von der Katze. Sollte also vorher dann direkt durch Haare von dem in Frage kommenden Tier getestet werden. Die meisten Allergiker reagieren auf den Speichel und nicht auf die Haare direkt. BKH haaren ja recht viel, weiß ich aus eigener Erfahrung habe hier drei Bärchen.

Ich würde zu einer dreijährigen BKH kein Kitten setzen sondern ein 2-4 jähriges Tier. Da ich finde, dass Kitten in den ersten Monaten bis zu einem Jahr einen möglichst gleichalten Spielkameraden an ihrer Seite haben sollten, so ist es für sie am schönsten und besten. Als Felix bei uns im Alter von knapp 5 Monaten eingezogen ist, war der Altersunterschied zu Sue 8 Monate und zu Murphy 11 Monate, also nicht mal ein ganzes Jahr, trotzdem konnte man schon den Unterschied im Spielverhalten deutlich erkennen.

Wie alt war deine Katze als sie bei dir eingezogen ist und wie lange lebt sie jetzt schon allein? Wenn sie aus einer seriösen Zucht stammt, dürfte sie zumindest als Kitten gut sozialsiert worden sein, d.h. mindestens 12 Wochen bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen. Allerdings die meisten seriösen und verantwortungsvollen Züchter geben normalerweise keine Kitten in Einzelhaltung ab.

Wegen dem unterschiedlichen Spiel- und Sozialverhalten Kater und Kätzin, würde ich eher zu einer gut sozialisierten Kätzin raten.
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #4
Ilvy kommt von einer bayrischen Hobbyzüchterin ohne Papiere.:cry:.ich weiß, das würden wir jetzt nicht mehr machen; darum nun der andere Weg.Bei dem Übel war es aber offensichtlich eine recht verantwortungsbewusste Vorbesitzerin;wir kennen die Elterntiere, deren Papiere, waren ab 2. Lebenswoche mehrmals dort, wir haben Ilvy mit 12 Wochen bekommen, liebevoll aufgezogen, mit dem Wunsch der Vorbesitzerin, dass sie einen Kumpel haben soll. ich hätte gerne gleich ihren Bruder mitgenommen,aber es gab zu viel Widerstand....Ein Kumpel war von meiner Seite immer gewünscht, nur lief mein Leben dann sehr turbulent und in meinem alten Zuhause war dann sogar die eine Katze zu viel..
Nun ist es anders und ich bin glücklich; Ilvy ist aufgeblüht und kräftig und froh wie noch nie.
nun soll es sein mit der 2. Mietze.! meint ihr nicht auch, dass es noch nicht zu spät ist??
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #5
Hi,

nein glaube ich nicht, ich denke das das auch mit 3 Jahren durchaus noch gehen dürfte. Ich würde übrigens zu einem Kitten tendieren, denn erstens, denke ich nicht das deine mit 3 Jahren zu alt ist und zweitens wird die Zusammenführung mit einem Kitten leichter als mit einer Erwachsenen.

lg Juli
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #6
Zu spät ist es mit 3 Jahren noch nicht, aber die Zweitkatze sollte halt so passend wie möglich ausgesucht werden und je schlechter die eine Katze sozialisiert ist, desto besser sollte es die andere sein.

Also wie alt war deine Katze als sie eingezogen ist? War sie 12 Wochen bei der Katzenmutter oder wurde sie schon früher abgegeben?

Je nach dem würde ich dann eher zu einer langsamen Zusammenführung raten und wie gesagt kein Kitten, es hätte deiner Katze nichts entgegenzusetzen und wie soll so ein Kleinteil dann deiner Katze die Katzensprache und den richtigen Umgang miteinander beibringen, wenn sie es noch nicht gelernt hat.

Wie wäre es mit einer ehemaligen Zuchtkatze aus einer seriösen BKH-Cattery? Zuchtkätzinnen werden des Öfteren schon mit 3-5 Jahren aus der Zucht genommen oder auch wenn sich eine Katze doch nicht so gut zur Zucht eignet wie erhofft werden auch schon jüngere aber doch schon erwachsene Tiere von Züchtern dann kastriert abgegeben als Liebhabertiere. Die sind dann bestens sozialisiert, weil sie immer mit anderen Katzen zusammengelebt haben, können vom Züchter sehr gut in ihrem Wesen eingeschätzt werden, sind tierärztlich untersucht und werden meist recht günstig abgegeben. Wichtig ist, das die Kastration mind. 4-6 Wochen zurückliegen sollte. Wäre dass eine Option für dich?
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #7
Ivy hat die Katzensprache aber durchaus gelernt. Ein kitten hat so einiges einer Erwachsenen entgegenzusetzen. Es geht nicht kaputt, ansonsten wäre Phoenix schon längt kaputt, auf ihn ist immer T-Jay drauf gehopst zum raufen und der wog im Dezember das 3 1/2 fache von dem Zwerg, da stand es 3 kg zu 11 kg.

lg Juli
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #8
Ivy hat die Katzensprache aber durchaus gelernt. Ein kitten hat so einiges einer Erwachsenen entgegenzusetzen. Es geht nicht kaputt, ansonsten wäre Phoenix schon längt kaputt, auf ihn ist immer T-Jay drauf gehopst zum raufen und der wog im Dezember das 3 1/2 fache von dem Zwerg, da stand es 3 kg zu 11 kg.

lg Juli

Jedenfalls jetzt hat sie 3 Jahre lang allein gelebt. Natürlich geht so ein Kitten nicht kaputt, aber es gibt auch keinen Welpenschutz bei Katzen.
 
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  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #9
Jedenfalls jetzt hat sie 3 Jahre lang allein gelebt. Natürlich geht so ein Kitten nicht kaputt, aber es gibt auch keinen Welpenschutz bei Katzen.

Stimmt gibt es nicht, aber es ist etwas anderes wenn ein Kitten was mit Neugierde die neue Whg erkundet, ein Kitten was sich schnell eingewöhnt, was sich für alles interessiert, die neue Umgebung mehr oder weniger als Abenteuerspielplatz sieht, oder ob eine erwachsene Katze mit einem ausgeprägten Charakter einzieht.

Dazu kommt das man mit 3 Jahren eben kein Senior ist, es haben doch viele ein Kitten dazu gesetzt, du doch offenbar auch im Abstand von einigen Monaten. Warum wird also anderen immer emphohlen kein Kitten dazuzusetzen?

Erwachsene tun sich schwerer bei der Eingewöhnung und auch meine Erwachsenen haben anders reagiert als T-Jay einzog, als wie bei einem Kitten. Das Kitten war schneller integriert, auch wenn es kein Welpenschutz gibt, und hat sich schnell mit den großen verstanden. Zumal meine alle, den kleinen gegenüber anders sind, als den großen beim Einzug. Wenn ich den Wedel nehme, lassen alle dem Neuzugang den Vortritt. Das bleibt übrigens so, bis ein neuer dazu stößt. Also nicht nur paar Wochen, sondern auch Jahre.

Meine Lizzy hat 13 Jahre allein gelebt, und zu Sammy waren 11 Jahre Altersunterschied, über Sammy wußte niemand was, außer das er aus dem 4. Stock vom Balkon geflogen war und die Besitzer ihn einschläfern wollten mit seinen 2 Jahren. Spike, der Lizzy sofort mochte (waren damals meine nachbarn bei denen Lizzy lebte) zw den beiden bestand ein Altersunterschied von 9 Jahren etwa. Sie haben zwar nicht zusammen gewohnt, aber sind immer zu dem anderem mal gucken gegangen wenn wir im Haus mal gequatscht hatten. Paintys Schwester, die zu einer 7 Jährigen zog, die ein Herz und eine Seele sind und die ältere die aufblühte. Und da kenne ich noch mehr Beispiele. Das können nicht alles nur Ausnahmen sein. Es kann mit einer älteren funktionieren, und genauso mit einem Kitten. Von uns weiß das niemand, das entscheiden die Katzen selber. Nicht wir und wenn wir uns es noch so sehr wünschen. Wir haben kaum Einfluß darauf ob die Katzen sich riechen können oder nicht.

lg Juli
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #10
Natürlich können auch solche Kombinationen klappen, aber ich würde sie nicht empfehlen und du stimmst mir doch wenigstens darin zu, dass je passender man die Partnerkatze auswählt, desto höher sind die Chancen, dass es passt. Wenn Alter und ähnliche Bedürfnisse, Sozialisierung, Charakter, Wesen und Temperament berücksichtigt werden, erhöht man doch bei einer Zusammenführung die Chancen oder nicht?

Abgesehen davon, bei einem gerade mal 12 Wochen alten Kitten kann man Charakter, Wesen und Temperament noch gar nicht so gut einschätzen, da würde man sich bei einem schon etwas älterem Tier doch etwas leichter tun.

Bei meinen Katzen habe ich damals die Erfahrung gemacht, dass Kitten doch etwas anders sind, die spielen und gehen nach Kittenart miteinander um. Als mein Felix mit knapp 5 Monaten eingezogen ist, war der Altersunterschied zu meinen beiden kein ganzes Jahr, 8 Monate zu Sue und 11 Monate zu Murphy. Trotzdem konnte man bereits Unterschiede im Spielverhalten erkennen.

Ich finde, aber dass ist meine persönliche Meinung, für Kitten es einfach am schönsten und besten, wenn sie in den ersten Monaten bis zu einem Jahr mit einem annähernd gleichalten Artgenossen und Spielkameraden aufwachsen dürfen. Man muss sich nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder vorstellen.
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #11
Natürlich können auch solche Kombinationen klappen, aber ich würde sie nicht empfehlen und du stimmst mir doch wenigstens darin zu, dass je passender man die Partnerkatze auswählt, desto höher sind die Chancen, dass es passt. Wenn Alter und ähnliche Bedürfnisse, Sozialisierung, Charakter, Wesen und Temperament berücksichtigt werden, erhöht man doch bei einer Zusammenführung die Chancen oder nicht?

Abgesehen davon, bei einem gerade mal 12 Wochen alten Kitten kann man Charakter, Wesen und Temperament noch gar nicht so gut einschätzen, da würde man sich bei einem schon etwas älterem Tier doch etwas leichter tun.

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Ehrlich gesagt nein. Ich habe danach nie ausgewählt und Charakter kann man auch bei erwachsen nur abschätzen in der Umgebung wo sie leben. Sehr oft haben sich diese Katzen aber völlig anders im neuen Zuhause verhalten. Da war dann der ruhige Vertreter plötzlich der Temperamentsbolzen, der nicht anhängliche der Kuschelkater in spe etc. kam plötzlich auf den Bauch der Menschen usw. Und wenn man dann noch versucht was abzuschätzen, wo doch die Katze zuletzt als Einzelkatze gelebt hat, naja, ich glaube einfach das geht gar nicht. Wenn finde ich die Chance höher mit einem Kitten, als mit einem Erwachsenen.

Hast du als Kind nur mit Gleichaltrigen gespielt? Ich nicht ehrlich gesagt, ich hab es z.B. auch gehasst mit puppen zu spielen, obwohl ich ein Mädchen bin. Ich habe noch heute eine Abneigung gegen Rosa als Farbe. Und war es wirklich so extrem wenn man mit anderen Kindern gespielt hat die 1 oder 2 Jahre älter waren? Im Teenie Alter vielleicht, wenn die einen sich anfangen für das andere geschlecht zu interessieren und die anderen nicht. Aber wenn wir auf dem Spielplatz waren, Fußball spielen, schauckeln, was weiß ich nicht alles, war das ehrlich gesagt völlig irrelavant.

Ein Kitten kann sich auch anpassen, bis es älter wird kennt es die andere Katze sehr gut und merkt auch was diese mag oder auch nicht. Abgesehen davon gab es ja auch schon die Fälle, wo 2 Geschwister (Mädchen) später so gar nix mehr miteinander anfangen konnten. Einfach weil sie auch unterschiedlich spielen, was aber nicht zwangsläufig heißt das sie sich nicht leiden können. Sie spielen halt nicht miteinander, habe ich mit Painty ja auch. Sie spielt wenn, für sich, mit den anderen nicht. Ist halt nicht ihrs, früher hat sie mal mit Xanthi getobt, aber das ist schon eine Weile her. Sie kuschelt auch mit anderen Katzen, aber nur mit Katern bisher und nur mit 2. Bacardy, der 2013 verstarb und jetzt T-Jay. Mit Mädchen habe ich sie bisher noch nicht kuscheln sehen.

Und es mag ja sein das bei dir deine Kitten temperamentvoller sind, als deine damals 11 monate alten. Ich konnte das nicht feststellen. Xanthi als Brite mit 7 Monaten hat genauso viel Pfeffer im Hintern wie Bacardy (Maine Coon) mit 17 Wochen beim Einzug. Nur Xanthi mochte nicht raufen, Bacardy schon. Aber das stellte dennoch kein Problem dar. Sammy der sich riesig gefreut hat als Xanthi als Kitten kam, ihm war und ist es auch heute noch völlig egal wie alt hier jemand einzieht. Er liebt halt alle Neuzugänge. Xanthi übrigens auch.

Natürlich ist es für kitten toll zusammen aufzuwachsen, gleich seit Geburt an zusammen bleiben zu dürfen, aber es gibt doch 2 oder 3 oder meinetwegen 5 jährige die lieben Kitten abgöttisch, T-Jay gehörte auch dazu. Er lebte bis zu seinem 2. Lebensjahr noch bei den Züchtern, am glücklichsten war er wenn Kitten da waren. Und nur weil so eine Katze älter ist, entscheidet Mensch dann: Nein, das geht nicht? Finde ich ehrlich gesagt nicht. Ich sehe es grundsätzlich anders.

Und meine die als Kitten einzogen, denen war das Alter egal und auch die Rasse, sie verstanden sich dennoch, nachdem der fremde Geruch verflogen war. Zum Schluß entscheiden wir sowieso nicht, egal wie sehr wir uns wünschen das wir alles richtig einschätzen. Wir sind keine Katze, wir schauen aus Menschensicht. Die Katze entscheidet nicht aus unserem Blickwinkel.

lg Juli
 
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  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #12
Naja, es ist ein Unterschied, ob da nicht nur ein Spielpartner da ist oder so wie bei dir mehrere Katzen, da spielt dann der Altersunterschied natürlich eine etwas andere Rolle. Aber du hast anscheinend wirklich ganz gegensätzliche Erfahrungen gemacht.

Ich habe lediglich versucht beide Seiten zu sehen, was für die vorhandene Katze und was für das Kitten am besten meiner Ansicht nach ist. Ich weiß, dass es öfters klappt wenn man Kitten zu Erwachsenen Katzen gibt, kein Thema, natürlich klappt zum Teil sehr gut, weil die erwachsene Katze das Kitten nicht als ernsthafte Konkurrenz sieht nicht ernst nimmt und dann teilweise weniger aggressiv reagiert, die Auseinandersetzung bzgl. der Rangordnung kommt dann halt erst später, aber da ist da ist der Neuzugang dann schon Teil des Haushalts, ich kenne diese Vorteile, nur das Kitten muss dann halt auf manches verzichten und muss zurückstecken. Ich weiß, dass wir in diesem Punkt recht unterschiedlicher Meinung sind. Wie auch darin, dass meiner Ansicht nach die Chancen für eine Zusammenführung sich durch die passende Auswahl der Zweitkatze erhöhen lassen und ein Katzenrudel verhält sich anders als wenn man nur zwei Katzen hat, dass ist eine ganz andere Dynamik.

Natürlich habe ich als Kind nicht nur mit gleichaltrigen Kindern gespielt, da waren jüngere und ältere dabei, aber ich hätte auch nicht nur mit Erwachsenen spielen und was unternehmen wollen und dafür ganz ohne andere Kinder aufwachsen wollen.

Ich halt mich dann hier jetzt besser raus, weil so helfen wir der TE nicht weiter, wie verwirren sie höchstens.
 
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  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #13
Naja, es ist ein Unterschied, ob da nicht nur ein Spielpartner da ist oder so wie bei dir mehrere Katzen, da spielt dann der Altersunterschied natürlich eine etwas andere Rolle. Aber du hast anscheinend wirklich ganz gegensätzliche Erfahrungen gemacht.

Naja, sicher gebe ich dir Recht das es ein Unterschied ist ob 2 oder wie bei mir bedeutend mehr hier sind. Aber ich habe ja nicht immer mehr als 2 gehabt, Lizzy mit ihren 13 1/2 und Sammy mit seinen 2 Jahren waren die einzigsten Katzen, es gab damals keine 3. Erst Xanthi und das nach Lizzys Tod, sie kam auch als Kitten und das blieb einige Monate bis Bacardy als Coonie einzog. Der ja, streng genau genommen auch nicht passte. Xanthi schon nicht als Kitten zu einem erwachsenen (die beiden verstehen sich auch heute noch, 8 Jahre später wunderbar) und Bacardy als Raufbold und temperamentsbolzen auch nicht. Tessa kam erst 2 Jahre später und war eigentlich als Zuchtkatze gedacht. Das nächste Kitten danach war Painty (aber alle großen bereits kastriert), 1 Jahr später. Dann zog Tommy ein, nach Bacardys Tod als 1 jähriger und zwar 3 Jahre nach Paintys Einzug. Der erste Erwachsene seit vielen Jahren.

Er war ein Herzchen, aber hätte einer von meinen die Katzensprache nicht gekonnt, (bzw wäre nicht gut verträglich gewesen und sie lieb wie sie nun mal sind) wäre es schief gegangen. Denn Tommy rannte die anderen förmlich über den haufen, voller Freude. Ihm war nur wichtig so schnell wie möglich mit den anderen zu kuscheln, ohne Rücksicht. Einem Kitten verzeiht eine Katze wohl eher wenn der Sicherheitsabstand unterschritten wird, ist halt, auch ohne Welpenschutz nur eine halbe Portion. Tommy war aber bereits beim Einzug der Größte. Und er hat beim Einzug von T-jay und Van gezeigt wo genau der Unterschied liegt.

Van hat er einmal angeknurrt, dann mit ihm gespielt, als Van mit dem Wedel rumhopste. T-jay hat er dermaßen angeheult das wir alle erschrocken sind, hatte keiner mit gerechnet, weil Tommy dieses extreme Lamm war, der auch alle Katzen liebte, es hat Tage gedauert bis das aufhörte (war nicht schlimm, aber schon ein Unterschied zu Van). Später mochte er beide aber genauso. Van, wie auch T-Jay. Wenn gleich er gegenüber T-Jay manchmal schon den Macho hat raushängen lassen, aber harmlos. Van gegenüber allerdings nie. Nur T-Jay war eben 2 als er einzog und genauso groß wie Tommy. Beide direkte Brüder, vom Wesen sehr ähnlich, aber Tommy liebte dennoch Tessa. T-Jay im laufe der Zeit eigentlich alle, aber am meisten ging er zu Painty, obwohl sie ihm oft paar auf die Omme gehauen hat wenn er mit ihr kuscheln wollte. Inzwischen darf er mit Painty kuscheln.

Gerauft hat Tommy schon mit T-jay, aber lieber hat er es mit Tessa getan, oder Van. T-jay war seine Größenordnung, und manchmal hatte ich das Gefühl das genau das ihm nicht so zu sagt. Denn Van hat es geliebt als Kitten mit T-jay zu raufen, wie auch Phoenix als er einzog. T-jay rauft aber nicht anders mit denen, als er mit Tommy gerauft hat. Tommy hat auch Van bevorzugt bevor er mit T-jay gerauft hat.

Also theoretisch hätten T-jay und Tommy wieder so zusammenwachsen sollen, wie bei den Züchtern, weil Wesen, Geschlecht, Temperament sehr ähnlich waren. Die Praxis sah aber anders aus. ;-) Was eben der Grund ist warum ich das ganze anders sehe. Im Laufe der Zeit, von meiner ersten Katze bis heute, hätte ich, wenn es ausnahmen wären, insgesamt schon 9 ausnahmen hier. Von den Züchtern wo meine her kommen, mal ganz zu schweigen. Denn auch diese haben ähnliche Erfahrungen gemacht, die Kastraten bei ihnen, mögen oft auch das andere Geschlecht. Es kommt offenbar einfach auf die Chemie an zw. den Katzen und die können wir nicht beeinflussen.

lg Juli
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #14
Liebe Foris, danke für euer Engagement.
Ehrlich gesagt bin ich jetzt wirklich etwas verwirrt.
Aber wir alle haben das Gefühl, dass Ilvy eher Mutterinstinkte zeigt-es ist auffallend, wie sie sich um die Zwergkaninchen kümmert, ohne Jagd Instinkt zu zeigen. Diese wollen sogar von ihr geputzt werden, völlig ohne Scheu.<eher hat sie Angst, wenn mal geklopft wird, weil sie im Weg liegt... Draußen riecht sie an Blumen,putzt Schmetterlinge, schaut stündlich nach "ihren Menschen" und zeigt kein Interesse an der Jagd. Wie gut. Ich kenne keine zauberhaftere Katze!!:a102.Sie war übrigens bis zur 13. Lebenswoche in Ruhe mit ihren Geschwistern bei ihrer Mutter.Unsere TÄ sagte, sie habe selten eine so sensible Katze gesehen; Ilvy bekam Herpes , als das erste Mal nach ihrer Geburt (da war sie 4 Monate alt)der Christbaum aufgestellt wurde. Parallel wurde sie aber in meinem alten Zuhause auch von einer Person unterschwellig sehr abgelehnt; das denke ich war der eigentlich ausschlaggebende Faktor, dass sie oft krank war. Nun ist wie gesagt seit einem Jahr alles anders und Ilvy war noch nie so glücklich und fit wie jetzt; geliebt von allen.Das spürt sie und zeigt es deutlich.Und wir wollen ihr die Freude an einem Artgenossen einfach nicht vorenthalten, aber es soll natürlich für sie positiv sein, denn wir lieben sie sehr.
ich tendiere wirklich vom innersten Gefühl für sie zu einem Kitten. Mir/uns wäre selbstverständlich auch eine ältere Kastratin/Kastrat lieb, aber da meldet sich mein Bauch- Gefühl.Ilvy ist noch sehr verspielt, macht viel Quatsch, klettert gerne im Garten auf Bäume etc.
Könnt ihr mir Adressen nennen? Danke und liebe Grüße!!
 
  • Passende Gesellschaft für unsere BKH Beitrag #15
Hey. liebe foris,
sind wir jetzt wieder Banausen, wenn wir ein Kitten für Ilvys Gesellschaft in Erwägung ziehen? Wenn wir 2 Kitten einziehen lassen, wäre Ilvy wahrscheinlich wieder "aussen vor", oder? es geht mir und uns jetzt darum, dass sie es gut hat. Nun passt es gefühlt, dass Katzengesellschaft dazu kommt, leider erst jetzt, aber immerhin jetzt!!Was ist denn nun das beste??
 
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