Die ersten eigenen Katzen, wo anfangen?

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daice2k

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Hallo allerseits,

nachdem ich lange mit mir gerungen habe, haben mich die zwei süßen BKH eines Freundes doch überzeugt, dass ich nun auch Stubentiger haben möchte. War immer schon ein großer Katzenfreund aber ich weiß auch, dass ich mir damit einiges an weiterer Verantwortung ins Haus hole.
Und nun das große Aber:

- Bin Student und lebe auf rund 30qm (keine WG) in eher städtischer Lage. D.h. einerseits sollten es reine Hauskatzen sein, andererseits sind die 30qm natürlich nicht die Welt für Katzen.

- Da ja reine Stubentiger auch am besten zu 2. gehalten werden sollten, frage ich mich, ob das schon von vornherein meinen Plan unmöglich macht. D.h. 2 Katzen in 30qm, geht das? Da ich recht platzsparend eingerichtet bin, bekomme ich Kratzbaum, Katzenkörbchen etc. unter.

- Zudem bin ich momentan einmal die Woche am Wochenende für 1-2 Tage auf Heimbesuch bei meinen Eltern, die ca. 50km entfernt leben. Dort wäre genug Auslauf vorhanden, aber ich glaube, einmal die Woche "umziehen" mögen die meisten Katzen nicht? Aber 2 Tage alleine lassen geht ja auch nicht?

Das wäre schade, wenn das nicht klappen würde :-(

Danke und beste Grüße
 
11.03.2016
#1
A

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Gast

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Patentante

Patentante

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Hallo,

find ich super, dass Du erst gründlich überlegst :wink:

30m² ist wirklich sehr wenig, selbst wenn Du noch "in die Höhe baust". Das Einzige, was ich mir spontan vorstellen könnte wäre eine ältere, erklärte Einzelkatze.

Mit zu den Eltern nehmen würd ich eine Katze nicht, es sei denn sie fährt extrem gerne Auto und ist auch sonst super entspannt.
 
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daice2k

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Hm, für einen älteren Herren oder Dame fühle ich mich irgendwie noch nicht erfahren genug, ich weiß zwar, dass Tierheime da entlastet werden sollten aber ich weiß nicht, ob ich das als "Erstkatze" schon packe.

Aber was mir grade einfällt, wäre es nicht ne Sache, sich in einem Tierheim um die Katzen zu kümmern, quasi ehrenamtlich?
 
Nadines3 Kater

Nadines3 Kater

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Hi und herzlich willkommen hier !

Also meiner Meinung nach ist das für 2 Katzen viel zu wenig Platz. Aber ich finde es toll das du dich im Vorfeld informierst.

Ich würde an deiner Stelle noch warten, auch wenns momentan schwer fällt, bis du dir eine größere Wohnung leisten kannst.


Lg Nadine
 
Patentante

Patentante

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Normal ist eine ältere Katze ohne allzu große negative Erfahrungen viel einfacher in der Haltung als zwei Kitten.

Die Idee mit der ehrenamtlichen Tätigkeit find ich toll. Ich hab auch sehr lange auf eine Katze verzichtet, weil ich 30 m² in Kombi mit einem (bei mir) Ausbildungsgehalt einfach nicht optimal fand (obwohl die Katze Freigänger gewesen wäre).
 
Lady of Camster

Lady of Camster

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Toll, dass du dir erst mal wirklich Gedanken machst. Und herzlich willkomen hier.

Die Größe deines Zimmers ist natürlich nicht gerade ein Katzenparadies. Zudem weißt du als Student ja auch nicht, wie lange du in der Wohnung bleiben kannst. Eine neue Bleibe mit Katze(n) zu suchen könnte sich dann als schwierig gestalten.

Hast du denn überhaupt schon geklärt ob du in deiner Wohnung Katzen überhaupt halten darfst?

Von einer sponatanen Entscheidung mit den zwei BKH Katzen würde ich absolut abraten.
Wenn du weißt, dass du als Student wirklich lange in der Wohnung bleiben kannst, würde ich, wie Patentante es bereits erwähnte, zu einer älteren Katze raten die keine Artgenossen um sich rum haben will.

Wenn du öfters zu deinen Eltern für ein paar Tage bist, solltest du jemand haben der zwei bis dreimal täglich nach dem Tier schaut.
Zu den Eltern mitnehmen kann klappen. Kommt auf den Charakter des Tiers an, und ob im Haus deiner Eltern dann auch wirklich alles sicher ist damit sie nicht ausbüxen kann. Ich persönlich sehe es aber eher als Stress für die Katze und würde absolut davon abraten.

Bedenken solltest du so oder so, dass ein Tier auch mal krank werden kann. Da können locker mal 500 Euro und mehr aufkommen wenn was richtig akutes ist.
Schon allein Medikamente, die eine Katze evtl. dauerhaft bekommen muss, kosten monatlich nicht unbedingt wenig. Abgesehen von den Tierartzkosten bei Untersuchungen.

Ich will dich um himmels Willen nicht davor abschrecken Katzen bei dir aufzunehmen. Ich möchte dir lediglich aufzeigen, dass Katzen nicht so anspruchslos sind wie es auf den ersten Blick erscheint.
 
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daice2k

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Ich hab mal in meinem örtlichen Tierheim geschaut, die sind da durchaus aufgeschlossen und ein Mitgliedsbeitrag von 30€ im Jahr tut auch einem Studenten nicht weh.

Dann werde ich mich da erstmal betätigen und warten, bis ne größere Wohnung drin ist.

Besten Dank schonmal.
 
F

fuzzy

Gast
die Miezen im Tierheim werden sich freuen

viel Spaß

und wer weiß......:-D:-D:-D
 
goya

goya

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Hallo, vieles wurde hier schon geschrieben, was ich nicht doppelt schreiben möchte.
Ich finde es schön das du dich im Tierheim engagierst. Die Tiere dort freuen sich, du lernst schonmal was über die Haltung von Katzen, wenn du dort ehrenamtlich mithilfst und du sparst dir erstmal Geld.
Solltest du dir später eine Katze holen, besser zwei, rate ich dir zu erwachsenen Tieren. Kitten sind sehr aufgeweckt und müssen erzogen und kastriert werden, Senioren sind oft schon ruhiger, brauchen teilweise permanent Medikamente.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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ich finde es toll das du dich engagierst. Vielleicht kannst du dich ja zusätzlich als Pflegestelle zur Verfügung stellen oder einen Senior in Pflege nehmen.....

Wobei ich niemals die Größe einer Wohnung abhängig mache Katzen zu halten. Ein Kinderzimmer ist oft nur 12m² oder kleiner. Oder Flüchtlinge leben zu 10 und mehr in einem 1 Zimmer Wohnung mit Küche und Bad.

Sehe es wie gewohnt weniger kompliziert.

lg
Verena
 
S

Sloveig

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Und was die regelmäßigen Heimfahrten betrifft, eine Bekannte von mir hat 4 Katzen, und die nimmt sie immer mit in den Urlaub nach Polen. Das sind die Katzen aber von vornherein gewohnt und es gab bei ihr nie Probleme damit, wenn sie die Fahrt zwischendurch für ne Rast unterbrochen hat und die Katzen kurz rausließ. Die kamen nach einigen Minuten immer wieder zurück. Aber ich glaube hier wirklich, dass das nun wirklich eine Seltenheit ist, da Katzen ja in erster Linie Revier- und nicht Menschengebunden sind.
 

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