Als Miss Marple zu uns kam, wollten wir unbedingt wissen, ob der Kater sie an ihren Futternapf lässt und auch, ob sie nachts überhaupt mal aus ihrem Versteck rauskommt.
Wir haben dann eine Wildtierkamera (Hersteller ist glaube ich Waidmann) über Amazon gekauft.
Die lässt sich entweder über Kabel oder Batterie mit Strom versorgen, so dass man sehr flexibel ist, was den Aufstellort angeht.
Die Kamera hat eine Chip-Karte, auf der die Aufnahmen gespeichert werden.
Über den Bewegungssensor springt sie immer nur dann für eine gewisse Zeit (ich glaube, 2 Minuten - war aber auch wählbar) an, wenn es auch etwas zu filmen gibt.
Sie verfügt über so ein spzielles Licht, dass die Tiere nicht irritieren oder gar erschrecken soll - für Menschen ist es z.B. völlig unsichtbar.
Die Bildqualität war prima - ob nun tagsüber in bunt, oder per Nachtsicht in schwarz-weiß.
Grade, wenn man irgendwelche Dinge herausbekommen will, die man nicht selbst beobachten kann (weil man einfach nicht da ist, oder die Katze sehr scheu), finde ich so ein Teil klasse.
Süchtig geworden sind wir davon nicht. Nachdem klar war, dass sie rauskommt, es bei den beiden friedlich abgeht und sie in Ruhe fressen kann, haben wir die Kamera auch wieder abgebaut und weggepackt.
Leider hatten wir vergessen, die Batterie zum Lagern rauszunehmen. Als wir die Kamera dann jetzt wieder gebraucht hätten, war sie dann leider nicht Einsatzbereit, weil die Batterie ausgelaufen war.
Wir hatten uns übrigens bewusst gegen eine Kamera mit Internetanschluss entschieden. Mir war es nicht geheuer, dass es da eine Möglichkeit geben könnte, dass jeder x-beliebige mit genug Sachverstand und krimineller Energie in unsere Wohnung gucken kann.