Ich trauere mit Dir. Deine Schilderung reißt alte Wunden wieder auf.
Ähnlich bei unserem Kater, meinem lieben Freund. Ohne erkennbare Ursache (wir hatten zunächst eine Vergiftung vermutet) schwere Krämpfe, die sich in immer kürzeren Abständen einstellten, mit voller Geschwindigkeit gegen die Wände gelaufen, Schleimabsonderung. Grauenvoll, Med´s haben nicht gewirkt, man konnte nichts machen!
Vermutlich war es ein schnell wachsender Hirntumor, der u.a. diese epilepsieähnlichen Anfälle verursacht hat.
Ob das bei Dir "nur" epileptische Anfälle waren (die man recht gut behandeln, aber nicht heilen kann), ausgelöst durch die OP, lässt sich praktisch wie bei fast jeder neurologischen Erkrankung nicht sagen. Man spricht in diesem Zusammenhang recht häufig von idiopathischen Erkrankungen, soll heißen, dass man keine Ahnung hat. Und unterm Strich ist das egal, denn Charly ist über die Regenbogenbrücke gegangen, ihm geht es nun besser, Du brauchst ihm nicht mehr helfen.