So ganz habe ich es auch noch nicht verstanden.
Gibt es die 2. Katze schon? Wenn ja, wie verhalten sich die beiden zueinander? Oder ist das Zukunftsmusik? Dann sollte die 2. Katze mit recht viel Bedacht gewählt werden, ein zu junger Firlefanz könnte eine 14 jährige Katze leicht überfordern. Gesellschaft kann ihr aber tatsächlich sehr helfen.
Auf Trauer würde ich nach Deiner Schilderung nicht tippen, dazu scheint der Zeitrahmen nicht zu passen.
Einsamkeit ist vielleicht (nur vielleicht) eher ein Grund.
Ob sie wirklich unglücklich ist, kann Dir aber so niemand sagen. Vielleicht kannst Du wirklich ein Video (muss nichts tolles sein, eine wacklige Handyaufnahme reicht schon) aufnehmen und einstellen?
Geek z.B. ist sehr, sehr gut darin, die Katzen-Körpersprache zu lesen. ;-)
Allgemein hilft beim Vertrauensaufbau: Regelmäßigkeit. Rituale funktionieren sehr gut, aber nur, wenn man sie tatsächlich durchhält. D.h. Spielrunden z.B. sollten regelmäßig stattfinden, am besten zu einer festen Uhrzeit, falls das nicht klappt (z.B. wegen Schichtdienst) kann man aber auch Auslösesignale trainieren. Beispiel: Wenn ich nach hause komme, trinke ich einen Kaffee und danach kommt eine Spielrunde. So können sich die Katzen darauf freuen und verbinden positive Signale mit Menschen und ihren Gewohnheiten. Beim Futter ist es ähnlich.
Ich schaffe es abends nicht immer zur exakt gleichen Zeit nach Hause, aber meine Damen wissen, sobald ich an die Tiefkühlruhe gehe, jetzt gibt es gleich was zu futtern.
Katzen müssen sich auf ihre Leute verlassen können, der Rest findet sich dann.
Ob sie jemals echte Schmuser werden steht wieder auf einem anderen Blatt, da sind Katzen genau so unterschiedlich, wie wir Menschen.
viel Erfolg, erst einmal, wünscht argon