Hallo alle miteinander!
Wir haben seit ca. 6 Monaten das Problem, dass mein Kater total unruhig ist.
Er war schon immer ein kleiner Wirbelwind, aber seit der Kastration (die mit 5 Monaten schon gemacht werden musste!) nimmt das ganze immer mehr zu. :sad:
Ich versuche mal alles zu beschreiben: Er und seine Schwester (1 Jahr jung, beide kastriert) leben schon seit klein auf zusammen. Sie ist eher die Ruhige, denn wenn er kommt und will spielen faucht, knurrt und jault sie.
Wenn sie sich gegenseitig putzen geht das anfangs sachte von der Bühne, das lecken wird aber immer heftiger und schlimmer bis er anfängt und die beißt und kratzt -> Fazit: er verscheucht sie wieder.
(Natürlich spielen sie auch miteinander, aber meist wird es ihr zu viel/heftig und schreit)
Ich möchte auch sagen dass er vermehrt immer noch seine Schwester "besteigen" will, was mich auch ein wenig irritiert.
Wenn er wach ist, verbringt er die meiste Zeit entweder damit seine Schwester zu ärgern oder ununterbrochen zu jaulen/miauen, meistens schaut er dabei immer nach oben, fängt danach kurz an zu hecheln (oder sperrt einfach nur sein maul auf) und starrt an die Decke.
Sobald man seinen Namen ruft kommt er auch, kann sich nicht entscheiden zwischen spielen und schmusen -> verschwindet und jault wieder.
Er findet auch keine wirkliche Ruhe wenn er sich einen Schlafplatz sucht oder eigentlich bei uns liegen will (nein, doch, nicht so, jetzt, nein, doch, nein -> weg und jaulen)
Wenn wir mit ihm spielen, müssen wir meist dicke Handschuhe tragen, da er mehr auf Kampf aus ist.
Was wir vermehrt mitbekommen haben: egal ob Ball oder Federstab, er steigert sich beim spielen so sehr rein dass er total fertig und kaputt ist und schon nach 2 Minuten "normalen" spielen er nur noch hechelt und nach luft japst.
Ich versuche vorher schon das ganze mit einem Leckerli zu beenden und ihn den Erfolg zu lassen, aber er findet kein Ende. Meist sucht er kann nach was anderem.
Beide sind reine Wohnungskatzen, allerdings wenn die Haustür aufgeht möchte ER immer gerne raus rennen (sie hingegen hat eher Angst).
Ich möchte ihn ungern als Freigänger halten, da wir in einem Haus wohnen welches zwischen zwei relativ gut befahrenen Straßen liegt und (so leid mir das tut) es Menschen in der Umgebung gibt die kein Bremsen für Tiere kennen...
Ein Balkon ist leider auch nicht vorhanden was das ganze ein wenig schwierig macht.
Beim Tierarzt sind wir auch regelmäßig, sodass wir eine Erkrankung etc. ausschließen können.
Das war jetzt eine ganze Menge (tut mir leid :? ) dennoch hoffe ich dass ihr einen Rat für uns habt..
flauschige Grüße