Neu im Forum | Übergewichtige Katze

  • Autor des Themas MonaMelliMaxi
  • Erstellungsdatum
  • Schlagworte
    katze
M

MonaMelliMaxi

2
0
Hallo und guten Abend,

ich bin die Dosenöffnerin und Bettnachbarin (56 Jahre) von Maxi, Milo (EKH - beide 8 Jahre alt und Zwillinge ), Melli (4 1/2 jährige Glückskatze), und unseren 13 Wochen alten Babys Moritz und Mikesch (BKH-Mix)aus dem nördlichen Niedersachsen. Mona (auch 4 1/2 jährige Glückskatze) haben wir am 20. September beerdigt, nachdem sie vor unserem Haus überfahren wurde. 10 Autos am Tag in einer 30er-Zone - wir hatten so gehofft, dass und das erspart bleibt. Sie fehlt uns sehr, alle halbe Stunde kam sie nach Hause und hatte so viel zu erzählen. Sogar die Tierärzte waren immer ganz sprachlos ob ihrer kommunikativen Art. Die Babys sind kein Ersatz für Mona und sollen es auch nicht sein, aber neues Leben und Ablenkung. Mona war einzigartig und wir werden
sie nie vergessen.

Die Entscheidung für die Babys und die wichtigste Frage, ob die Integration gelingen würde war schwierig; viel geforscht und gelesen um festzustellen, dass nur wer wagt gewinnen kann. Und nach den ersten vier Tagen voll mit Lob für positives Verhalten für die Großen sieht es so aus, als könnte es klappen. Maxi haben sie schon fast "geknackt", Milo wird wohl auch demnächst "erliegen" und bei Melli warten wir einfach mal ganz gespannt ab. Ausgerechnet sie, die mit keiner anderen Katze ein Problem hat, knurrt am meisten herum. Mona war zwar nicht ihre leibliche Schwester, aber sie sind beide zeitglich als Babys zu uns gekommen. Vielleicht das aber ganz sicher auch überhaupt: jede|r ist anders.

Und damit sind wir bei Melli und unserem bzw. Mellis Problem: sie ist zu dick. Und ich rede hier nicht über "gut bei schick" sondern über 7,5 kg, die den Körper, das Herz und die Gelenke belasten. Als neulich unsere elektronische Katzenklappe im Keller lag, hatten wir sie schon im Verdacht :) Sie waren Wohnungskatzen und als wir 2014 in unser Haus zogen, wurden alle zu Freigängern und 1 kg leichter. Selbst Melli. Aber seit gut einem Jahr nimmt sie immer mehr zu. Schwanger ging nicht, weil kastriert. GPS-Logger brachte kein Ergebnis (eine außerhäusige Futterquelle konnte nicht lokalisiert werden) sondern nur die Erkenntnis, dass ihr Bewegungradius kleiner war als wir dachten. Die Untersuchung beim Tierarzt hat gezeigt, dass sie (noch) völlig gesund ist. Die drei Großen bekommen morgens und abends eine halbe Portion Animonda NaFu 50 Gramm)und haben jeder einen extra Napf mit Trockenfutter. Abends klickern wir und dann gibt es natürlich ein paar (= 15) trockene Leckerlies oder die Stangen von Aldi. All' die Jahre war das okay. Mäuse werden gefangen und uns liebevoll ins Bett oder in den Flur gelegt, die wir dann nach entsprechendem Lob heimlich entsorgen. Oder, wenn noch lebend, schnell draußen verstecken, was auch zu 80% funktioniert (d.h. sie werden nicht wieder eingefangen) *seufz*

Es wäre großartig, wenn irgend jemand eine Idee hätte, wie wir Mellis Gewicht wieder reduzieren können. Für eine ganze Weile auf nur noch Nassfutter umstellen und das TroFu ganz weglassen? Ich wüsste spontan nicht einmal, wieviel NaFu solo allen (außer den Babys) gefüttert werden muss...

Vielen Dank im Voraus für's Lesen und vielleicht den einen oder anderen hilfreichen Tipp.
 
17.10.2016
#1
A

Anzeige

Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Lady of Camster

Lady of Camster

6.436
53
Trockenfutter auf jeden Fall weg lassen. Das entzieht dem Körper viel Flüssigkeit, und bekanntlich trinken Katzen ja nicht so unbedingt freiwillig.
Umstellung auf "nur Nassfutter" ist nicht schwer. Auf den Dosen steht normalerweise drauf, wieviel am Tag für welches Gewicht gefüttert werden sollte.
Und tue immer ein klein wenig Wasser zum NF dazu.

Bei meiner übergewichtigen Katze (kein Freigeänger) habe ich zwischendurch immer mal frisch gekochtes Fleisch verfüttert.
Fertigfutter bekam sie morgens. Abends gab es dann Frischfleisch, und danach trotzdem nochmal einen Esslöffel Fertignassfutter. Letzteres, weil ich nicht barfe und deshalb nicht den Bedarf von allem abdecken kann.
Innerhalb von einem halben Jahr sind die Pfunde gefallen.

Aufpassen bei der Ernährung musste ich nicht, da es für meinen Kater ja auch nicht schädlich war da mitzufressen.
Trotzdem würde ich dir empfehlen, dich mal bei deinem Tierarzt zu erkundigen wie du eine risikolose Diät machen kannst.
Hierzu noch die Frage, was denn untersucht wurde. Großes Blutbild, Ulltraschall, .... ect.?

Sorry, kenne mich mit der Technik nicht aus. Deshalb die Frage, ob so ein GPS-Logger mit Halsband oder Chip funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
_hannibal_

_hannibal_

8.473
147
Hi,

also ich würde das Trockenfutter komplett weg lassen und hochwertiges Nassfutter füttern. Trockenfutter ist leider die schlechteste Ernährung für Katzen und macht außer dick und krank nicht´s. Für die Zähne ist es auch nicht gut.

Was für Sorten Animonda fütterst du denn? Schälchen oder Dose?

Ich hab drei Kater und alle bekommen nur Nassfutter und fressen so viel sie wollen.
Die Menge schwankt zwischen Sommer und Winter. Jetzt aktuell komm ich teilweise schon auf über 1kg Futter.
Im Sommer dagegen reichen an manchen 400g für alle drei, aber meist bin ich bei 600g.

Kitten dürfen soviel fressen wie sie wollen. Bei deiner Meute (5 wenn ich richtig gezählt habe?) würd ich dir 800g Dosen empfehlen. Ich denke da wirst bei Kitten und Freigänger auf ca 2 Dosen am Tag kommen.

Die 800g Dosen gibs von mehreren Marken und oft im Sparpack.

Lg :lol:
 
M

MonaMelliMaxi

2
0
Vielen Dank für Eure Tipps. Das macht Mut und wird gleich ab heute Morgen umgesetzt werden. Das muss doch möglich sein, aus unserem Moppel wieder eine bewegliche und aktive Katzenjammer zu machen. Ich danke Euch sehr und werde berichten. Gute Nacht :razz::f050::f050:

Ich meine natürlich Katzendame;-)

Der GPS-Trav

Der GPS-TRACKER ist streichholzschachtelgroß und an einem Halsband befestigt. Ist die Software auf dem PC installiert, kann man über eine Handy-App live verfolgen, wo sie ist. Grafisch oder auch wie bei Google Map in einer Umgebungsvariable kann man erkennen, wo sich das Tier wie lange aufhält.


Wir haben ein großes Blutbild machen lassen, das ohne Befund war. Ultraschall wurde nicht gemacht. Es gab leider auch keine Tipps für eine Ernährungsumstellung. Nur den Gedanken, dass es bei Freigängern ob dieser Tatsache wohl keine Hoffnung gibt.
Gruß Christine
 
IsiBerlin

IsiBerlin

976
13
Der GPS-TRACKER ist streichholzschachtelgroß und an einem Halsband befestigt.
Hallo Christine,

ich kann gut verstehen, dass es spannend zu beobachten ist, wo die eigene Katze so herumstrolcht. Trotzdem möchte ich Dir raten, auf den Tracker zu verzichten. Weil er an einem Halsband getragen werden muss, kann er für die Katze Lebensgefahr bedeuten. Wenn sie damit irgendwo hängen bleibt und sich nicht mehr selbst befreien kann, erwürgt sie sich oder verhungert oder ist wehrlos, wenn Nachbars Schäferhund vorbeikommt. Ich weiss, es gibt Halsbänder, die versprechen, sich in solchen Situationen zu öffnen. Leider funktioniert dieser Mechanismus jedoch nicht zuverlässig. Es sind schon viele Katzen durch ein Halsband umgekommen. Dieses Risiko kann der Spaß mit den Katzen-Tracks nicht wert sein, würde ich sagen.
 
WhiskysMensch

WhiskysMensch

12.857
24
Sind die Schilddrüsenwerte mitbestimmt worden?
 

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen