• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Dauerhafte Lungenentzündung?

Diskutiere Dauerhafte Lungenentzündung? im Erkrankungen von Herz- und Atemwegen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, meine 14-Jährige Katze hat seit ca. 1 Jahr immer wieder mit "Erkältungen" bzw. einer "Lungenentzündung" zu kämpfen. Das äußert...
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shiftyend

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Hallo zusammen,

meine 14-Jährige Katze hat seit ca. 1 Jahr immer wieder mit "Erkältungen" bzw. einer "Lungenentzündung" zu kämpfen.

Das äußert sich dadurch, dass sie generell etwas lustlos wirkt, Schleim erbricht und häufiger niest. Der Tierarzt hat es uns so erklärt, dass Katzen nicht wirklich husten können und daher den Schleim auf diese Weise loswerden. Als es im Spätsommer letztes Jahr aufgetreten ist, meinte der Tierarzt, dass sie sich erkältet hat, weil es nachts nun doch schon kälter ist, als man meinen könnte und sie das aufgrund ihres Alters nicht mehr so gut verkraftet. Es ist nämlich so, dass sie passionierte Freigängerin ist und auch immer abends nochmal raus durfte. Nachts haben wir darauf geachtet sie drinnen zu lassen, aber manchmal hat sie auch nachts noch ein paar Stunden herumgestreunert. Das haben wir dann auf Anraten des Tierarzt hin immer weiter verringert, sodass sie nur noch tagsüber raus durfte.
Ging kurze Zeit gut, doch leider hat sie trotzdem nach ein paar Monaten wieder dieselben Symptome gehabt.

Wir waren dann mehrmals die Woche beim Tierarzt, der sie abgehorcht hat und ihr ein Medikament gespritzt hat. Ich weiß nur, dass es ein antibioisches und bronchospasmolytisches Mittel war, nicht was genau. Zum Ende hin gab es immer eine Wochenspritze. Hier kann ich auch nur sagen was auf der Rechnung steht: "Injektion subcutan, intrakutan, intramuskulär, intraingluvial" - vermutlich ziemlich nichtssagend. Damit hat sie sich dann erholt und es ging mehrere Monate gut. Als sie dann erneut die Symptome gezeigt hat, hat der Tierarzt sie wieder abgehorcht und festgestellt, dass sie sehr schnell atmet (lag bestimmt aber auch am Stress) und wir haben sie geröngt. Dabei hat er feststellt, dass nur noch etwa 1/3 der Lunge funktionsfähig ist Damit könne sie trotzdem noch "gut" leben, wäre aber eben manchmal schnell aus der Puste und wir sollen sofort wieder kommen, wenn wir die kleinste Veränderung bemerken.

Das haben wir natürlich getan und da es nun im Herbst und Winter noch dazu auch tagsüber kalt und vor allem nass ist, darf sie nun leider nahezu gar nicht mehr raus. Natürlich fand sie das am Anfang ganz schrecklich und auch mir hat's das Herz gebrochen, sie immer so unglücklich und maunzend an der Tür stehen zu sehen... ich habe alles versucht, um sie abzulenken und aufzumuntern. Habe Spielzeug gebastelt, habe Holz, Blätter, Äste usw. von draußen geholt, um ihr den Duft von draußen nach drinnen zu bringen. Es hat alles nichts genützt - nichts ersetzt nun mal den heißgeliebten Freigang. Mit der Zeit hat sie sich aber mehr oder weniger damit abgefunden, auch weil sie selbst gemerkt hat, dass es eisig kalt draußen ist. Da ist sie im Winter auch früher schon sehr schnell wieder reingekommen, da es ihr selbst zu kalt war. Sie war dann vor ca. 2 Monaten bestimmt 2 Wochen am Stück nicht draußen und hat dennoch wieder eine Erkältung bekommen. Wir also wieder zum Arzt, sie hat gleich die Wochenspritze bekommen anstatt mehrmals die Woche eine normale.. der Tierarzt meinte, es würde keine andere Möglichkeit geben, sie ist ja auch schon eine alte Dame und die Lungenprobleme kriegen wir nicht mehr ganz weg.

Der aktuelle Stand ist, dass die Abstände immer kürzer werden. Vor ca. 1 Woche hat sie deshalb eine 4 Wochen Spritze bekommen. Der Tierarzt bezeichnet das als "antiphlogistische Behandlung". Und: sie niest trotzdem noch. Zuletzt meinte der Tierarzt, dass das an ihrer angeschlagenen Lunge liegt und sie eben sehr empfindlich auf alles reagiert. Sei es Hausstaub, Heizungsluft, Pollen o.ä. und dass die Symptome deshalb zu bestimmten Zeiten immer wieder auftauchen werden und zu anderen wieder weniger. Ich finde es nur noch furchtbar und möchte das nicht mehr. Es reicht jetzt langsam und ich kann und will es nicht mehr akzeptieren, dass nur das helfen soll - zumal es ja wirklich nur 1 Woche bzw. 4 Wochen hilft und dann wieder von vorn losgeht.

Ich habe dem Tierarzt bisher immer vertraut und deshalb nie seine Behandlung in Frage gestellt. Aber langsam werde ich stutzig und möchte das nicht mehr einfach so passiv mit ansehen, sondern selbst was tun.

Folgende Dinge kommen noch dazu:
- Tabby hat panische Angst vor ihrem Transportkorb. Das war schon immer so und ist nicht wegzukriegen. Da haben wir wirklich schon alles ausprobiert. Nach 14 Jahren schlechte Erfahrungen wird das auch nicht mehr anders funktionieren... Es ist also immer ein enormer Stress für Tier und Mensch sie zum Tierarzt zu bringen. Dass das nicht gut sein kann, wenn man ohnehin nicht mehr viel Luft zum atmen hat, versteht sich von selbst.

- Sie regt sich generell beim Tierarzt ganz furchtbar auf. Das ist rational und aus Menschensicht nicht zu begründen, da er wirklich ganz liebevoll mit den Tieren umgeht. Ich denke es ist einfach die generelle Stresssituation die ihr zu schaffen macht.. das macht aber natürlich jede Untersuchung wahnsinnig schwer. Spritzen geht, anschauen geht, Fiebermessen geht, Röntgen geht usw. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich z.B. freiwillig Blut abnehmen lassen würde. Als wir in jungen Jahren Zahnstein bei ihr entfernen lassen haben, mussten sie ihr soviel Narkosemittel geben, dass sie noch den Tag drauf ganz belämmert war das hat auch die Tierarzt-Helferin verbockt - soviel hätte sie ihr nie geben dürfen. Ihr seht schon: Die Aufregung ist groß und die Narkose, die nötig wäre um sie ruhig zu stellen, verträgt sie nicht. Besonders nicht mit ihren 14 Jahren..

- die Wochenspritzen führen immer dazu, dass sie einen seeeeehr gesteigerten Appetit hat. Sie würde wirklich solange fressen, bis sie erbricht, glaube ich. Sie steht dann den ganzen Tag vorm Napf und maunzt und starrt einfach nur stumm auf den Napf. Durch das ständige Hungergefühl ist sie auch super unausgeglichen und grantig. Da hilft kein Ablenken oder Kuscheln, alles was zählt ist Futter. Das ist doch kein Leben :/ ich möchte ihr nie mehr solche Spritzen geben lassen. Ohne Spritze hat sie einen normalen, gesunden Appetit. Sie hat Normalgewicht und frisst dann soviel wie es auch früher der Fall war.

- in den letzten Jahren konnte ich ein paar Wesensveränderungen feststellen: Sie ist ruhiger geworden und anhänglicher (wobei sie immer noch keine Schmusekatze ist, sondern nur phasenweise kuschelbedürftig ist). Manchmal kann ich beobachten, dass sie sich im Sitzen ganz leicht vor und zurück wiegt. Ist fast nicht zu erkennen, aber was könnte das sein? Vorzugsweise mit halb geschlossenen Augen und so als würde sie gleich einschlafen. Ich denke auch, dass sie mit Arthrose zu kämpfen hat, da sie nicht mehr so hochspringt. Seit sie nicht mehr so viel Freigang hat, tobt sie mehr durch die Wohnung. Hält dann immer nur ein paar Minuten an, aber so versucht sie sich abzureagieren, denke ich. Wir spielen dann ausgiebig mit ihr, haben ihr auch ein paar Tricks beigebracht, was ihr sehr viel Spaß macht, aber mir kommt es so vor, als wäre sie trotzdem unausgelastet, da sie auch sehr oft hin- und her und ziellos durch die Wohnung läuft.. kann es kaum mitansehen wie traurig und schlecht gelaunt meine Große ist Seit sie so gut wie keinen Freigang mehr hat, benutzt sie natürlich ihr Katzenklo auch viel häufiger als zuvor. Ich habe deshalb leider keinen Vergleich was normal ist. Sie pinkelt bestimmt 4-5x und erledigt 2x ihr großes Geschäft. Im Sommer konnte ich beobachten, dass sie sich vermehrt auf kalte Platten legt. Habe jetzt schon manchmal gelesen, dass das in Verbindung mit viel Wasser lassen auf Nierenprobleme hindeuten könnte? :/ Sie trinkt allerdings nicht übermäßig viel, sondern ganz normal. Zum Fressen bekommt sie hauptsächlich Nassfutter, das Trockenfutter haben wir seit einigen Jahren reduziert, sodass sie es nur noch selten mal im Futterturm bekommt (so eine Art Labyrinth, wo sie auch gleich eine Beschäftigung hat).

Puh, wahnsinnig viel Text. Aber ich möchte alles erwähnen, was nur irgendwie hilfreich sein kann, auch wenn es sich in Summe jetzt alles ganz furchtbar anhört :sad: ich hoffe so sehr, dass ihr mir ein wenig Denkanstöße und Hilfestellung geben könnt, was ich tun kann. Vielen lieben Dank schon jetzt!

Liebe Grüße
Sabrina
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #2
Hallo,

mit Lungenerkrankungen kenne ich mich nicht aus. Also lass ich einfach mal meine Gedanken da, die mir beim Lesen kommen:

Blutabnehmen ist ansich nicht schlimmer als die von Dir genannten Untersuchungen, die sie sich gut machen lässt. Versuchen würde ich das auf jeden Fall. Wobei meine "Pfote rasieren" als das allerletzte Unding ever betrachten (geht aber trotzdem irgendwie) :mrgreen:

4-5 x pinkeln find ich jetzt ansich noch nicht besonders viel. Ist aber auch die Frage, welche Mengen?
2x Kotabsatz ist viel, aber auch noch nicht unbedingt auffällig.

Was mich ehrlich gesagt wundert: wenn sie wirklich vor allem ein Lungenproblem hätte wäre die Wohnungshaltung doch völlig kontraproduktiv. Da bräuchte sie vor allem frische Luft und Bewegung? Zumal, wenn sie wie Du schreibst von allein rein kommt wenn es richtig kalt oder fies draußen ist.

Mein nächster Weg wäre glaub mit allem was Du an Röntgenbildern etc. bekommen kannst in eine wirklich gute TK. Einfach um eine zweite Meinung zu haben.
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #3
Guten Morgen,

ich glaube sie hat Cortison bekommen, das erklärt das sie solchen Appetit hat, ich kenne sonst auch keine Spritze die 1 woche hält oder 4. Wenn es so ist, fährt es auch das Immunsystem runter, und es bekämpft die Ursache nicht, sonst würde das Problem nicht ständig wieder auftreten.

Ich persönlich würde dir zu einer 2. Meinung raten, vorher aber mal zum Tierarzt gehen und alle Befunde geben lassen, damit nichts doppelt gemacht wird. Blut abnehmen wäre eine Variante, wenn das ohne Narkose gar nicht geht, vielleicht hilft da ein Abstrich weiter.

lg Juli
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #4
Hallo zusammen,

entschuldigt, dass ich mich erst jetzt wieder melde - es war viel Feiertagsstress und ich war auch noch etwas angeschlagen wegen dem kleinen Nino... (falls ihr euch an meinen anderen Thread erinnert).

Heute gab es bei Tabby eine ganz plötzliche rapide Verschlechterung.
Sie lag heute Morgen ganz schlapp in einem kleinen Eck zwischen Couch und Heizung und hat nichts gefressen - nichtmal ihre Lieblingsleckerlis wollte sie. Hat auch sonst fast gar nicht mehr reagiert und sich ganz arg zurückgezogen. Einmal war sie auf dem KaKlo, aber dann gleich wieder an der Heizung. Habe ihr eine Heizdecke auf niedrigster Stufe hingelegt, die sie gleich in Beschlag genommen hat. Habe das Schlimmste befürchtet und wir sind dann auch zum Tiernotdienst gefahren.

Die Tierärztin hat 40,9 Fieber festgestellt und eine Entzündung im Rachen mit Bläschen am Gaumen! Sie meinte auch, dass eine Behandlung mit Cortison hier vollkommen falsch und sogar kontraproduktiv war. Sie hat ihr jetzt eine Infusion und Powerflox (Enrofloxacin) + Meloxicam gegeben und wir sollen morgen nochmal zu einem Tierarzt. Werden allerdings logischerweise nicht zu unserem Stammtierarzt gehen. Zum Tiernotdienst wo wir heute waren aber auch nicht, da der Behandlungstisch tatsächlich extrem dreckig war und teilweise sogar mit Blut besudelt. Die Krönung war dann aber, dass der Infusionsschlauch ein Loch hatte - ohne Worte! Ich wollte gleich wieder umdrehen, aber es war der einzig verfügbare Notdienst weit und breit der heute am Feiertag auf hatte und ich hatte wirklich Angst um die Kleine..

Jedenfalls: Wir hoffen, dass wir morgen in Haar oder in einer anderen Klinik einen Termin bekommen. Ist zwar ca. eine Stunde Fahrtzeit, aber in diesem Fall möchte ich meine Tabby nur noch in die Hände eines Fachmannes/einer Fachfrau geben. Ich glaube ich war viel zu lange zu gut gläubig - das macht einen so sauer auf sich selbst...

Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne Feiertage und euren Fellnasen geht es gut!
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #5
Viel Glück bei dem neuen Tierarzt und gute Besserung Deiner Tabby.
Auch Dir alles Gute, dass Du Dich von der Trennung von Nino erholst.
:a022:
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #6
Hallo,

das klingt nach Caliciviren, da wäre Cortison tatsächlich nicht gut gewesen. Ich würde zu einem Abstrich tendieren und wenn Calici positiv zu Feliserin.

Gute Besserung für die süße

lg Juli
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #7
Ja, an Calici oder Herpes Viren hatte ich auch schon gedacht. Wir waren ja gestern in der Tierklinik und dort hat die Ärztin Katzenschnupfen eher für unwahrscheinlich gehalten.

Tabby wurde gestern stationär aufgenommen und voraussichtlich können wir sie erst morgen wieder abholen Aber es ist schon ein etwas besseres Gefühl, sie jetzt in guten Händen zu wissen. Hat man gleich gemerkt, als man die Klinik betreten hat.

Es wurde geröntgt, Blut abgenommen und ein Ultraschall vom Bauch gemacht. Die Ärztin konnte bisher noch nicht sagen was genau ihr fehlt. Tabby hatte immer noch etwas Fieber (allerdings weniger als Tags zuvor, da wir ja beim Notdienst ein fiebersenkendes Mittel bekommen haben) und war etwas dehydriert. Sie bekommt nun erstmal eine Infusion und Antibiotika - scheint beides gut anzuschlagen bisher. Der Bluttest hat ergeben, dass Tabbys Entzündungswerte sehr sehr hoch sind. Wo genau die Entzündung sitzt, ist aber noch unklar. Außerdem sind die Eiweißwerte wohl erhöht. Aktuell geht man davon aus, dass die Lunge gar nicht das Problem ist - dafür würde sie "zu gut" aussehen. Die Röntgenaufnahme wird sich auch noch eine Kardiologin ansehen - eigentlich waren aber auch hier keine Auffälligkeiten zu sehen. Das Gute: Die Nierenwerte sehen gut aus und die Lunge ist wohl lang nicht in einem so schlechten Zustand wie unser Tierarzt das gedeutet hat. Jetzt ist halt nur die Frage was sie hat... heute wurden auch nochmal Untersuchungen gemacht - unter anderem ein Test auf FIV/FeLV. Sollte nichts anderes gefunden werden, wird man auch nochmal genauer auf Katzenschnupfenerreger untersucht - das hatte die Ärztin aber erstmal für unwahrscheinlich gehalten. Morgen mittag erfahren wir wieder mehr..
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #8
Gute Besserung für Eure Patientin, hoffentlich wird der Grund gefunden.
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #9
Wir holen sie am Nachmittag ab. Sie hat sich wohl sehr gewehrt und war recht "unleidig". Hat sich so angehört, als hätte sie den Ärzten die Hölle heiß gemacht und keine Behandlung einigermaßen ruhig über sich ergehen lassen - kann man ja auch nachvollziehen.

Habe heute am Telefon auch nochmal den Verdacht auf Katzenschnupfen angesprochen. Es laufen gerade noch weitere Tests, die ausgewertet werden. Erst wenn diese nichts ergeben, "könnte man mal auf Katzenschnupfen testen". Ich habe dann nochmal meinen Verdacht auf Calici oder Herpes Viren geäußert und die Ärztin meinte, dass es viele Katzen gibt, die "chronischen Katzenschnupfen" hätten und es fraglich ist ob man da wirklich drauf untersuchen soll, weil es ohnehin keine richtige Therapie gäbe.. ich weiß nicht was ich davon halten soll Außerdem meinte sie, dass so ein Test dann mit einem Abstrich aus den Augen gemacht werden würde, der wäre aussagekräftig genug. Ein Rachenabstrich oder eine Lungenspülung würde Tabby nicht zulassen.

Fazit: Der Ultraschall hat nichts ergeben. Das Fieber geht zurück. Man weiß allerdings bis jetzt nicht was ihr gefehlt hat bzw. fehlt. Gibt also keine Diagnose.

Ich weiß auch nicht... sollte ich auf einen Abstrich bestehen? Ich möchte natürlich auch keine "unnötigen" Untersuchungen machen lassen, wenn sie eh schon so unter Stress steht und es ihr jetzt scheinbar wieder gut geht. Aber was wenn sie jetzt in ein paar Wochen wieder Symptome zeigt?
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #10
Hallo,

was macht sie so sicher das Tabby sich einen Abstrich vom Auge gefallen lassen würde, aber vom Rachen nicht?

chronischer Katzenschnupfen, wie kommt sie denn auf chronisch? So schnell wird nichts chronisch und um etwas richtig zu behandeln muss man erst wissen was es ist. Herpes käme auch in Frage, beides behandelt man aber, soweit ich mich recht erinnere nicht genauso.

Ich persönlich würde darauf bestehen, die Bläschen im Maul müssen einen Grund haben und da kommen Viren schon in Frage. Wie gesagt, mit Calici (die hatten meine, übrigens auch im Maul mit eiterbläschen und fieber, aber ohne Niesen) habe ich mit Feliserin sehr gute Erfahrung.

Wenn sie so nichts finden, bleibt ja auch nichts anderes übrig außer ein Abstrich. Es sei denn, sie haben ihr Antibiotika gegeben, dann würde ich den Abstrich lassen, da AB das Ergebnis verfälschen kann.

lg Juli
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #11
Abstrich aus dem Auge wie auch aus dem Rachen geht nur, wenn es akut ist. Also wenn das Auge akut eitert uaf jedem Fall einen Abstrich nehmen lassen. Rachen bedeutet Vollnarkose. TÄ die das ohne machen, wissen nicht was sie tun (das ist ja keine Tupferprobe. Da muss richtig Gewebe genommen werden. Selbst bei der brävsten Katze wäre das Tierquälerei).
Nach den Tonnen an Medis die sie bekommen hat glaub ich aber nicht, dass überhaupt noch ein Nachweis möglich wäre (weiß ich aber nicht sicher, ob vor allem das Cortison es nicht unmöglich macht).

Richtig ist, dass man es nicht behandeln kann. Und auch dass es nicht nach Katzenschnupfen klingt. Aber natürlich ist es immer besser, man weiß womit man es zu tun hat. Katzenschnupfen ist bei erwachsenen Katzen wohl immer eine lebenslange Erkrankung. Nur Kitten können das unter Umständen noch ausheilen (bleiben aber natürlich auch Träger).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #12
Abstrich aus dem Auge wie auch aus dem Rachen geht nur, wenn es akut ist. Also wenn das Auge akut eitert uaf jedem Fall einen Abstrich nehmen lassen. Rachen bedeutet Vollnarkose. TÄ die das ohne machen, wissen nicht was sie tun (das ist ja keine Tupferprobe. Da muss richtig Gewebe genommen werden. Selbst bei der brävsten Katze wäre das Tierquälerei).
Nach den Tonnen an Medis die sie bekommen hat glaub ich aber nicht, dass überhaupt noch ein Nachweis möglich wäre (weiß ich aber nicht sicher, ob vor allem das Cortison es nicht unmöglich macht).

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Findest du das jetzt nicht etwas übertrieben? Phoenix sein Rachenabstrich wurde ohne Narkose gemacht. Ich musste ihn kaum halten, das ging problemlos, er hat nicht gezuckt oder sonstiges, in paar Sek. wars vorbei. Man sollte sowas immer erstmal versuchen, bevor man einfach ne Narkose draufhaut.

Und ich weiß nicht was du mit Gewebe meinst, am Tupser waren solche kleinen Bürsten dran, das man bisschen mehr erwischen konnte, aber nicht wirklich Gewebe im Sinne von: wir schneiden da jetzt was weg

War bei ihm der Abstrich wo Mycoplasmen und Calici rauskamen. ;-)

lg Juli
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #13
Meine TÄ sagt, das Ergebnis von dem was Du beschreibst ist nicht aussagekräftig. Hab ich ja so nicht erfunden. (mal davon abgesehen, dass bei meinen Dreien auch das was Du beschreibst leider nicht möglich wäre. So lieb sie auch sonst sein mögen, das Maul machen sie definitiv nicht auf. Da hilft ja auch festhalten nix).
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #14
Ich glaube Patentante spricht von einer Lungenspülung (Lavage) und Canix von einem Abstrich weiter oben aus dem Rachen, kann das sein? :)

Ich glaube einen Rachenabstrich kann man evtl. schon ohne Narkose machen, ist aber nicht so aussagekräftig wie eine Lavage, für die eine Narkose Voraussetzung ist.

Also wir haben Tabby am Donnerstag wieder abgeholt und die Tierärztin konnte mir folgendes sagen:

- Was ist die Diagnose? Welche Untersuchungsergebnisse stehen noch aus?
Gibt aktuell keine Diagnose. Alle Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall, Blutentnahme) waren unauffällig bzw. weisen auf keine Krankheit hin --> Ja, die Lunge ist "so wie man sie bei einer 14jährigen Katze erwarten würde" und es waren Bläschen am Gaumen zu erkennen. Außerdem hat die Blutuntersuchung gezeigt, dass die Entzündungswerte sehr hoch und die Eiweißwerte ebenfalls hoch sind.

- Kann die Tierarzt Katzenschnupfen eindeutig ausschließen? (Bakteriell und Viral), falls nein: warum wird das nicht untersucht? Wäre ein Rachenabstrich oder Lungenspülung daher nicht sinnvoll und dringend nötig?!
Nein, kann sie nicht ausschließen. Zunächst sollte aber "alles übrige" gecheckt werden, um andere Krankheiten auszuschließen, da jede weitere tiefergehende Diagnostik voraussetzt, dass man Tabby in Narkose legt. Davon raten sie wegen ihres Alters ab.

- Wie geht es ihr jetzt aktuell?
Das Antibiotikum (Amoxiclav, 40/10mg) hat gut angeschlagen und das Fieber ist zurückgegangen. Wir sollen ihr nun für ein paar Tage weiterhin 2x tgl. Antibiotikum geben - dann sollte es ihr wieder komplett gut gehen.
Tatsächlich scheint das AB und die Infusion, die sie dort bekommen hat, erstmal Wirkung zu zeigen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es nach dem Absetzen noch genauso aussieht. Das muss ich beobachten.

- Was sollen wir tun, wenn sie wieder niest und erbricht usw.?
Dann müsse man herausfinden, ob es ein Magenproblem ist oder tatsächlich Katzenschnupfen o.ä., da das primäre Symptom das Erbrechen war. Hier müssten wir beobachten, ob sie wirklich erbricht (also vom Magen her hochwürgt) oder es eher in Richtung Husten mit Schleim hochwürgen geht. Ehrlich gesagt habe ich bisher nicht darauf geachtet und bin mir nicht sicher ob ich den Unterschied erkennen würde. Deshalb sollen wir es beim nächsten Mal evtl. Filmen und dann dem Tierarzt zeigen. --> Jede weitere Diagnostik setzt allerdings wie gesagt dann eine Narkose voraus.

Da sie ja jetzt gerade AB bekommt, ist eine weitere Diagnostik eh nicht möglich, wie ihr ja schon erklärt habt. Ich möchte nun erstmal beobachten, wie es ihr geht, sobald wir das AB absetzen. Wenn dann wieder Symptome kommen, müssen wir überlegen wie es weitergeht. Tabby hat damals schon im jungen Alter die Narkose (beim Zahnsteinentfernen) nicht so gut vertragen, deswegen möchte ich ihr das eigentlich gerade jetzt in ihrem Alter nicht mehr zumuten :-( Andererseits möchte ich wissen was es ist und ihr natürlich helfen. Schwierig da abzuwiegen, was das Beste für sie ist...
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #15
Wieder mal interessant hier, was Tierärzte so für Aussagen von sich geben.
"Eine Katze kann nicht husten." Hääääää?
Natürlich kann eine Katze husten. Wahrscheinlich hat er noch nie eine Asthmakatze gesehen. Oder es immer für eine Erkältung gehalten, bei der die Katze Schleim auswürgen will.

Zu einer vernünftigen Untersuchung gehört hier für mich (und meine Tierärztin) durchaus erst einmal ein Test auf Bakterien und dann auf Viren. Auch auf die Viren und Bakterien des Katzenschnupfenkomplexes.
Die können nämlich ordentlich Alarm im Immunsystem der Katze auslösen und gern satteln sich auch noch andere Bakterien darauf. Kein Wunder, dass dann die Entzündungswerte hoch sind.

Für den Test reicht ein Rachenabstrich völlig und dafür braucht eine Katze normalerweise nicht in Narkose.
Abstrich von der Tränenflüssigkeit, wenn denn die Augen tränen ... meist ist es dann Herpes. Bläschen im Rachen ... meist Calici. Oft reicht ein Abstrich auch vom entzündeten Zahnfleisch - falls vorhanden.
Feliserin ist dann auch wirklich oft das Mittel der Wahl.

Eine Bronchoskopie einschließlich Lavage wäre sinnvoll, wenn der Verdacht besteht, dass es sich vielleicht um Asthma handelt. Dann würde sich dort außer Hinweisen auf eine Entzündung nichts in der Lavage finden.

Falls eine Narkose notwendig ist, immer nur eine Inhalationsnarkose.
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #16
Meine TÄ sagt, das Ergebnis von dem was Du beschreibst ist nicht aussagekräftig. Hab ich ja so nicht erfunden. (mal davon abgesehen, dass bei meinen Dreien auch das was Du beschreibst leider nicht möglich wäre. So lieb sie auch sonst sein mögen, das Maul machen sie definitiv nicht auf. Da hilft ja auch festhalten nix).

? Wieso ist es nicht aussagekräftig? Das höre ich zum ersten Mal. Ok, wenns nicht geht, geht es nicht. Aber meine machen das Maul auf wenn ich mit dem Finger die untere Zahnreihe nach unten drücke und das bei leichtem Druck. Nur Xanthi nicht, bei ihr wird das auch eher weniger gehen.

@shiftyend

Kann die Tierarzt Katzenschnupfen eindeutig ausschließen? (Bakteriell und Viral), falls nein: warum wird das nicht untersucht? Wäre ein Rachenabstrich oder Lungenspülung daher nicht sinnvoll und dringend nötig?!
Nein, kann sie nicht ausschließen. Zunächst sollte aber "alles übrige" gecheckt werden, um andere Krankheiten auszuschließen, da jede weitere tiefergehende Diagnostik voraussetzt, dass man Tabby in Narkose legt. Davon raten sie wegen ihres Alters ab.

Nimm es mir nicht übel, aber die Tierärztin hat alles gemacht nur nicht das einfachste und was am nächsten für mich liegt. Der Abstrich. Das hätte ich vor allem anderem gemacht. Ich schließe mich Monis (Frigida) Post komplett an.

Es ist gut das das AB anschlägt, ich drücke die Daumen das die letzten Symptome auch noch verschwinden. Ich hoffe es wirklich sehr für deinen Schatz und auch für dich :)

lg Juli
 
  • Dauerhafte Lungenentzündung? Beitrag #17
Wenn es sich mal ergibt frag ich nochmal. Leider war dann auch der Abstrich unter Narkose negativ. Obwohl Zoe nachweislich chronischen Schnupfenkomplex hat (war wohl einfach zu spät).

Ich drücke jetzt einfach mal die Daumen, dass es Eurer Katze auch nach Absetzen des AB weiter gut geht. Ohne Diagnose ist einfach immer unschön.
 
Thema:

Dauerhafte Lungenentzündung?

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