Erstkater hat Angst vor selbstbewussten Neuankömmling?

LiebeLilli

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Erstkater hat Angst vor selbstbewusstem Neuankömmling?

Hallo meine Lieben,
Vor einiger Zeit habe ich bereits ein Thema über die Gesellschaftung meines Katers eröffnet, der bisher alleine gelebt hat (siehe zweiten Beitrag).
Nun meinte ich, nach langer Suche die ideale Zweitkatze gefunden zu haben. Laut Beschreibung DIE Anfänger-Allrounder-Katze schlechthin. Sehr verschmust, gutmütig, unkompliziert und gut sozialisiert -also als Zweitkatze geeignet. Die sollte es sein! :)

Nun habe ich sie bereits einige Tage hier. Zu Beginn waren die beiden natürlich in getrennten Zimmern, ich habe jeweils Gerüche über Decken ausgetauscht und habe darauf geachtet, dass die Neue sich gut einlebt und der Erstkater sich trotz der Veränderungen und der Gerüche entspannt.
Dann begann ich damit, Reviere zu tauschen. Sie machte einen sehr selbstbewussten Eindruck und ging sicher durch die fremden Zimmer, als würde sie den Rest der Wohnung schon jahrelang kennen.

Er war in ihrem Raum bedächtiger, allerdings sehr neugierig und schnupperte ruhig und gewissenhaft alles ab.

Nach 2 Tagen hatte ich dann den Eindruck, dass beide sich gut mit den Gerüchen des anderen arrangiert haben und ruhig und gelassen waren.
Da dies meine erste Katzenzusammenführung ist, zog ich noch einige Kollegen zu Rate, die schon mehrere Katzen erfolgreich
zusammengebracht haben. Sie meinten, wenn die Neue sich so gut eingelebt hätte und mein Kater so entspannt sei, könnte man sie ruhig schon einander vorstellen.

Die erste Begegnung dauerte recht lange. Die beiden saßen sich im Abstand von ca. 2 Metern gegenüber. Beobachteten sich gegenseitig immer mal wieder, aber starrten sich nicht an.
Irgendwann ergriff mein Kater die Initiative und schlich vorsichtig schnuppernd auf sie zu. Eher vorsichtig und respektvoll. Drohgebärden oder Geräusche machte er dabei nicht.

Ab einer gewissen Entfernung fing sie dann an zu raunen und zu fauchen -ein paar kleine Schritte wagte er noch, dann drehte er wieder ab und ging in sein Zimmer. Daraufhin verfolgte sie ihn, weiter fauchend und laut maunzend, bis er sich irritiert in einer Ecke versteckte. Sie drehte ab und verschwand wieder in ihrem Raum. Dort versteckte sie sich in einem Schrankfach und wartete...

Als mein Kater es dann noch mal wagte und in ihr Zimmer ging und nach ihr Ausschau hielt, sprang sie zu seiner Überraschung förmlich aus dem Schrank und verkrallte sich in ihm. Daraus wurde ein laute Keilerei (die Geräusche waren füchterlich! :shock: ...) und er rannte in sein Zimmer zurück, wo er einige Zeit zusammengekauert saß und sich übergeben musste. :cry: Der Anblick brach mir das Herz, aber ich versuchte, ihn nicht großartig zu "betütteln".

Dann sah ich nach ihr und sie saß wieder im Schrank und war mir gegenüber entspannt und verschmust wie eh und je.
Danach wurde es etwas ruhiger und alles war soweit ok -solange er nicht die Schwelle zu ihrem Revier übertrat! Zwischendurch kam sie maunzend in seins und er bekam es mit der Angst und versteckte sich.

Nun habe ich ihm zuliebe ihre Tür verschlossen, damit sich alles etwas beruhigt. Aber seitdem traut sich mein Großer nicht mehr so recht aus seinem Zimmer in den Rest der Wohnung. Damit er an Selbstbewusstsein gewinnt und wieder mehr Raum für sich nutzen kann, habe ich die Katze in ein kleineres -für ihn unwichtigeres- Zimmer umgesetzt. Jedoch meidet er weiterhin ihr altes "Revier" und fühlt sich nur in seinen vier Wänden sicher (solange er die Katze nicht von Weiten Maunzen hört und zur Salzsäule erstarrt)..

Bei ihrem aktuellen Raum habe ich nun provisorisch ein Gitter angebracht, allerdings sucht er diese Ecke nicht auf, weil er die Katze eben dort vermutet.

Er scheint große Angst vor ihr zu haben und die erste Begegnung war leider nicht die positive, die ich vermutet hatte.

Bin ich die Sache doch zu schnell angegangen? Und kann ich das noch gerade biegen? Wie lässt es sich einrichten, dass er nochmal über seinen Schatten springt und Kontakt aufnimmt und sie nicht so aggressiv und territorial reagiert? :| Oder sind diese Auseinandersetzungen normal und er nur zu empfindlich, weil er es noch nicht kennt?
Und woran erkenne ich, dass eine Keilerei nicht zu heftig ist? Für mich als Anfänger sah das sehr brutal aus.

Fragen über Fragen. :roll: Falls Ihr Ratschläge für mich habt, würde ich mich sehr freuen.
Mein Kater verteidigt sich und sein Revier nicht und steckt nur ein. Ich habe die große Sorge, dass die Katze komplett die Überhand gewinnt und ihn terrorisiert, wenn ich die Türen wieder alle offen lasse und dass mein Kater in seinem Zuhause nicht mehr glücklich ist. :cry:

Vielen lieben Dank für's Lesen!
Für Rechtschreibfehler und komische Formulierungen entschuldige ich mich -derzeit bin ich heftig erkältet und habe einen ordentlichen Wattekopf.

LiebeGrüße, LiebeLilli
 
Zuletzt bearbeitet:
01.02.2017
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Canix

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Hallo,

schwierig, es scheint so als hätten jetzt beide ein Revier in deiner Wohnung. Der Kater wo er sich sicher fühlt, weil sie bis dato noch nicht war und sie den Raum wo er ihr begegnet ist.

Ich bin ehrlich, ich bin kein Freund von Gittertüren, nicht zuletzt genau deswegen, weil man einem ein Stück Revier wegnimmt, dem Neuzugang ein eigenes Revier schafft quasi.

Die Frage ist, was passiert wenn du alle Türen offen lässt, bleibt sie in ihrem Raum und wartet ab oder geht sie dann deinen Kater suchen und wenn ja, wie tritt sie ihm dann gegenüber wenn die Intiative von ihr ausgeht. Schlecht ist so oder so, das dein Kater so ein lieber Drops ist, der lieber flüchtet als mal auszuholen. Das wäre vermutlich eher geklärt wenn er ihr die stirn geboten hätte. Aber manche machen das einfach nicht.

Mögen beide Wedel? Ich würde mit ihnen wedeln, so das beide dabei sind. Meinetwegen wenn du die Gittertür noch zu lassen willst, mit einem vor der Gittertür spielen das der andere zuschauen kann. Und versuchen wenn es Futter gibt, sie darüber näher zu bringen. Sprich, die Näpfe immer so verschieben das sie irgendwann direkt am Gitter sind.

Vielleicht können aber andere mehr dazu sagen, mit Gittertüren habe ich keine Erfahrung, ich habe alle sofort zusammen gesetzt quasi. Ich wünsche dir aber auf alle Fälle viel Glück.

lg Juli
 
LiebeLilli

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Guten Abend, Canix
Ich bin Dir sehr dankbar für Deine Antwort und Deine Tipps.
Ja. es ist nicht einfach und im Moment eher ein notgedrungenes Nebenher als ein Miteinander. Mein Kater sah einfach so eingeschüchtert und ratlos aus nach dem "Überfall", dass ich ihm die direkten Begegnungen mit der überselbstbewussten Dame für's Erste ersparen will. Dass das auf Dauer kein Zustand ist, weiß ich natürlich, aber das muss irgendwie Schritt für Schritt gehen, sonst wird er damit nicht zurecht kommen.

Es tut mir jetzt so Leid für ihn. Er ist so ein gutmütiges und höfliches Bärchen von Kater und muss gleich so viel einkassieren, obwohl (oder eben weil) er nichts getan hat.
Vor der ersten Begegnung hatte ich mir eher Sorgen um die Kleine gemacht, da sie sehr zierlich ist und nur die Hälfte auf die Waage bringt. Sobald man mit ihr allein ist, scheint sie auch kein Wässerchen zu trüben.

Öffne ich wirklich alle Türen, tappst sie munter von Raum zu Raum (auch in sein Zimmer ohne zu zögern), kommt fauchend auf ihn zu (woraufhin er kurz faucht und flieht) oder geht ihn an.

Damit er wenigstens mal wieder in die Nähe des Gitters kommt, werde ich die nächsten Tage seinen Fressnapf Stück für Stück in die Richtung wandern lassen.
Gleichzeitig zu füttern wird allerdings schwierig, da sie einen guten Appetit hat und sofort alles verputzt. Bis er sich überwunden hat, dort zu fressen, wird sie schon aufgegessen haben und wieder fauchen und ihn einschüchtern. :-?

Das mit dem Wedel ist ansich eine gute Idee. Leider habe ich an ihr noch keine verspielte Seite entdeckt. Bisher ist sie ausschließlich an vielen Streicheleinheiten und Futter interessiert.
Mein Kater liebt es zu spielen, wird es bei ihrem Anblick aber schnell wieder vergessen. (sobald er sie nur sieht, ändert er seine Körperhaltung und schleicht nur noch flach am Boden. An Spielen oder Fressen ist nicht mehr zu denken). Generell ist es schwer, die beiden aus ihrem negativen Bann herauszubekommen / abzulenken. :|

LiebeGrüße, LiebeLilli
 
Canix

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Hallo,

ich hoffe es hilft wenigstens, wie gesagt, so hatte ich noch keine Situation. Meine haben sich angefaucht, angeknurrt und das dauerte dann paar Tage, bis das alles nachließ. Selten flog mal eine Pfote, mehr war hier aber nie.

Wie alt ist die kleine, und wie viel Futter kriegt sie momentan? Weil du sagtest sie frisst alles sofort auf, es klingt als ob sie Hunger hat?

Kastriert sind beide?

Wenn es mit einem Wedel nicht klappt, dann nimm einfach 2 leere Kartons und stell sie so, das die beiden sich sehen können. Kartons funktioniert bei mir immer, Neugierde überwiegt. Ein Karton und ich hab Katzenversammlung bei mir. (hier leben 8 Katzen, der älteste ist 12 Jahre und die jüngsten 11 Monate)

Mit dem Futter, langsam, erstmal da füttern wo sies jetzt gewöhnt sind und ich würde es unauffällig verrücken, also immer nur paar cm jeden Tag. Vielleicht fällt es deinem Kater so leichter, ich bin mir nicht sicher wenn man den napf jetzt um ein paar Meter verrückt, ob das auch funktioniert, wenn er so eingeschüchtert ist.

Was noch wichtig ist, aber schwierig mit der Gittertür, gib beiden das Gefühl das sie da zuhause sind. Versuche ruhig zu bleiben, die Nervösität eines Menschen überträgt sich auf die Katzen und kann das ganze Problem noch verstärken.

Als sie auf ihn los ist, wie hast du reagiert? Ich hätte mal kräftig in die Hände geklatscht, hilft das nicht, Stimme mal erheben. Dann ist bei mir sofort Ruhe. (meine haben keine Probleme, aber mein 1,5 jähriger Coonie meinte heute auf meinen 12 jährigen zu springen und ihn festzuhalten, hab ich das erste Mal gesehen. Da Phoenix aber 9 kg wiegt (Maine Coon), auch wenn er jung ist und Sammy nur 4,9 kg (Hauskater) fand das Sammy nicht witzig. Ich hab mal geklatscht, das reichte dann schon)

Wichtig, verliere die Hoffnung nicht, ich glaube nicht das es verloren ist. :) Manchmal braucht man aber wohl viel Geduld und Nerven, aber ich denke durchaus das es noch machbar ist.

lg Juli
 
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Vielen Dank für die weiteren Tipps und die aufmunternden Worte, Canix! :)

Wow, 8 Katzen. Und keine Probleme beim Einleben, das ist beneidenswert! Waren denn alle Katzen gut "vorsozialisiert" oder musste die Truppe da bei einem oder anderem auch mal Nacharbeit leisten?

Zu dem Futter; ich hatte noch keine Gelegenheit, die Katze zu wiegen -das mache ich sehr bald. Allerdings ist sie schon SEHR klein, wird schätzungsweise also keine 3 Kg auf die Waage bringen, bei gesunder Figur. Dementsprechend gebe ich ihr die empfohlene Menge je nach Futterart (ich variere zwischen Nass- und Trockenfutter). Ich habe ihr probeweise nach einer recht großen Portion noch eine halbe in den Napf getan und auch die hat sie wahrlich verschlungen. Sie frisst sehr schnell und kann auch nicht warten, bis ich den Napf zuende gefüllt habe.

Der Tierschutz hatte sie von der Straße geholt, vielleicht mag es damit zusammenhängen, dass sie sich vorher dementsprechend durchschlagen musste?

Sie ist übrigens um die 2 Jahre alt.

Beide sind kastriert -sie aber noch nicht allzu lange, soweit ich mitbekommen habe. Seit ca. 1 oder 2 Monaten. Da müsste ich nochmal die Vermittlung fragen.

Das mit den Kartons ist auch eine gute Idee und werde ich ausprobieren, sobald das Füttern in annähernder Sichtweite gelingt. Vorher trau ich das den beiden vom Gefühl her nicht zu. :-?

Als die Keilerei losging, habe ich einmal laut "Nein!" gerufen, sie ließ von ihm ab und er sauste von dannen. Besonders laut klatschen kann ich leider gar nicht :oops: Für das nächste Mal habe ich nun ein Schlüsselbund in der Tasche zum auf den Boden werfen.

Dankeschön und LiebeGrüße, LiebeLilli
 
Canix

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Guten Morgen,

Hmm sie zeigt wirklich ein Fressverhalten was mit ihrer Vorgeschichte zusammen hängen kann. Aber auf den Dosen die Fütterungsempfehlung, da habe ich nie drauf geachtet. Das haut auch nicht immer hin, man sagt ja auch bei hochwertigen Sorten brauchen die Katzen weniger Futter um satt zu werden. Das haben meine aber noch nicht verstanden :mrgreen: Sie fressen halt soviel bis sie satt sind. Frisst sie das Trofu genauso schnell auf? Bei mir steht Trofu und Nass gibt es wenigstens früh und abends, wenn ich am Tag daheim bin, fülle ich auf sobald es leer ist. Vielleicht schmeckt es ihr auch nur gut?

Ich persönlich würde mal testen wie viel sie frisst wenn du immer auffüllst. (also wenn du daheim bist) Vielleicht muss sie sich erst daran gewöhnen das sie jetzt immer genug Futter hat. Wenn sie von der Straße kommt wird sie auch gelernt haben schnell zu fressen, weil es sonst andere fressen und sie auch nicht weiß, wann sie wieder was bekommt.

Kastriert ist super, es ist nicht so wichtig bei ihr, wie lange sie bereits kastriert ist. Bei Kater wäre das eher der Fall, diese können bis zu 6 Wochen danach noch kitten zeugen (ich halte das für extrem selten, das es passiert, aber möglich ist es wohl) so lange braucht es auch bis die Hormone runtergefahren sind.

Kein Problem, ganz in Ruhe :) ich kann auch nur sagen was eine Möglichkeit wäre, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, kannst du besser entscheiden. Du siehst die Katzen ja und kennst sie auch. Also ich finde das völlig ok, wenn du das mit den Kartons später probierst.

Ich finde du hast gut reagiert. Viel mehr konntest du da auch nicht machen und es hat ja zumindest auch funktioniert.

Es kamen alle vom Züchter, bis auf Sammy. Der kam vom Tierarzt vor 10 Jahren, er war damals 2. Er zog zu mir ohne das ich viel von ihm wußte und damals hatte ich noch eine fast 13 jährige Britin die 12 1/2 Jahre als Einzelkatze gelebt hatte (ich hatte sie mit 12 übernommen von bekannten)Ich hatte damals gedacht, schaun wir was passiert und probieren es. Es passierte nichts. Die Nasen aneinander und das war die Zusammenführung. Ob ich 8 Katzen hätte, wenn ich Sammy nicht hätte weiß ich nicht. Lizzy starb kurze Zeit später und ich holte Xanthi (ebenfalls britin) mit 13 wochen und Sammy begrüßte sie genauso. Lieb, ohne Fauchen usw.

Der Grund warum ich zum Züchter bin ist weil ich dachte, die Chance nochmal einen wie Sammy zu erwischen ist wohl eher gering. Ich hätte mir damals nicht zugetraut eine Zusammenführung machen zu müssen von mehreren Wochen. Bei Züchtern waren sie immer mit Katzen zusammen, seit ihrer Geburt. Das war der ausschlaggebende Grund warum ich nicht zum Tierschutz bin.

Das Ende vom Lied ist das Sammy und Xanthi sie ältesten sind, aber wirklich keinen einzigsten anfauchen der neu hier ankommt. Ich weiß nicht warum, sie akzeptieren jeden der hier rein hopst. Die Coonies von mir sind da etwas normaler sag ich mal :mrgreen: die fauchen und knurren schon die ersten Tage, aber im Grunde gab es auch da nie Probleme. Die meisten sind alle als Kitten eingezogen, bis auf Tommy und T-jay (beides Brüder, aber im Abstand von 1 jahr hier eingezogen) und die beiden sind nie wieder das Team geworden was sie bei den Züchtern waren. Tommy hat immer versucht T-jay zu zeigen: erst ich, dann du. T-jay hat sie nur nie was draus gemacht als er angeknurrt wurde, weil Tommy meinte, ich fresse vor dir. Kitten hingegen hat Tommy sofort akzeptiert und auch geliebt. Wäre T-jay jetzt aber weggerannt vor Tommy, hätte es auch anders ausgehen können.

Dazu muss man sagen, als Tommy hier einzog als 5. damals, hat er auch nicht geknurrt und gefaucht. Es wollte nur Anschluss an die anderen Katzen. Als aber einer auf seiner Augenhöhe einzog, in sein Revier, war mein lieber Drops plötzlich weg und ich sowie die Züchter waren völlig verdutzt. Ich hätte nicht gedacht das der überhaupt wußte wie man faucht und heult.

Auf was ich hinaus will ist, es liest sich immer toll wenn man bei der Zweitkatze auf das Wesen achten soll. Ich halte davon wenig, weil niemand weiß wie sie aufeinander reagieren. Tommy und T-jay sind sich im Wesen recht ähnlich, war ein Kopp und ein Arsch bei den Züchtern und sind es hier nie wieder so geworden, Tommy liebte Tessa bei mir oder die die als Kitten einzogen. Ich hab nie auf die Charaktere geachtet, muss aber sagen, sie sind alle anders bei mir.

lg Juli
 
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Guten Abend, Canix
Die Nasen aneinander und das war die Zusammenführung -ein Traum! :cool:
Meinen Glückwunsch zu Deiner liebevollen Katzentruppe! Ich hatte insgeheim gehofft, dass es bei meinen beiden Rackern ähnlich läuft. Das wäre ja zu einfach, dachten sich die beiden wahrscheinlich.

Aber inzwischen gibt es auch bei uns große Fortschritte zu vermelden, mit denen ich so schnell gar nicht gerechnet hätte.
Inzwischen zeigt die Kleine doch eine (sehr) verspielte Seite und ich konnte die beiden am Gitter jeweils gut unterhalten und sie haben sich nicht aneinander gestört. :) Unter dem Gitter liegt eine Kuscheldecke, auf der sie in einem ruhigen Moment sogar schon kurz "zusammen" gelegen haben (in meinem Beisein)
Nebeneinander füttern funktioniert auch recht gut, allerdings wird sie nervös, wenn es zu nah beinander verläuft, was höchstwahrscheinlich wieder ihrem Futterneid zuzuschreiben ist.

Mein lieber Hasenfußkater hat sich also gut gefangen und bald traue ich ihm nochmal die Begegnung mit offenem "Visier" zu. Ich hoffe nur, dass die beiden dann die Wohnung als ihr gemeinsames Reich betrachten können und es keine Prügeleien um die -durchs Gitter geschaffenen -Reviere gibt. Toi toi toi! :-D

Vielen lieben Dank auf jeden Fall für die Zeit, die Du Dir für mich genommen hast und die Tipps, Es wird! :)
LiebeGrüße, LiebeLilli
 
Canix

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Guten Morgen LiebeLilli,

das hört sich doch super an, das freut mich wirklich sehr :-D ich hoffe das es weiterhin so gut läuft und das die Begegnung ohne Gittertür ein voller Erfolg wird. Alle Daumen und Pfoten sind von meiner Seite gedrückt!

Das mit der Kuscheldecke unter der Tür war eine super Idee :-D und das mit dem Futterneid müsste man auch in den Griff kriegen. Irgendwann wird sie verstehen das genug für beide da ist und ihr dein süßer Drops nichts wegfrisst. Bin ich fest überzeugt von :-D

Danke dir, ich bin froh das meine so gut miteinander auskommen. Es ist schon schön, wenn sie sich verstehen, allerdings glaube ich nicht das dies mein Verdienst groß ist. Das regeln die Katzen unter sich, viel Einfluß habe ich da nicht, man kann zwar genug Kratzbäume schaffen etc. aber viel mehr kann man gar nicht machen. Außer das ich glaube das das Futter noch reinspielt. Sprich genug Futter egal was für Fütterungsempfehlungen auf den Dosen stehen. Hunger macht halt böse und das wird unzufriedene Katzen ergeben, was wiederum zu Stress in der Gruppe führen kann.

lg Juli
 

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