Hallo liebe Katzenfreunde
Mein Kater Charly und ich hoffen auf Ratschläge von euch. Nachdem ich schon seit Jahren immer still mitgelesen habe und schon oft Antworten auf Fragen gefunden habe, wage ich nun den Schritt einmal selbst um Rat zu bitten..
Charly ist ein British-Kurzhaar-Mix und wiegt Stolze 9kg, trotz Diät und Freigang und ist 8 Jahre
Begonnen hat alles vor bald 6 Monaten am Sonntag 4.12.16
Charly lag am Boden und schlief, als ich benerkte wie er anfing wie zu würgen, wie auch schon wenn er Gras gegessen hat. Dann begann er wie zu röcheln und ich bekam natürlich totale Panik da ja Sonntag war und ich nicht wusste was ich tun sollte., Charly atmete mittlerweile auch schnell, der Mund war offen, dis Zunge fast blau. Ich erreichte nach mehreren telefonaten dann denn Notfallarzt und wir machten uns sofort auf den Weg.
Dort angekommen kam sogar der Tierarzt in Hektik, machte mir sogar den Vorwurf, zu wenig schnell gehandelt zu haben. Ich heulte , ich dachte Charly erstickt in meinen Armen.. Sein Bauchraum war voller Wasser, drückte auf die Lunge. Die Atemfrequenz viel zu hoch.
Er bekam hochdosiert Harntreibende Medikamente und kam uns Sauerstoffzelt. Nach 6 Stunden die Entwarnung: Charly ist stabil, ich darf ihm nach Hause nehmen! Der Verdacht war eine Herzschwäche. Da er so schwach war und sich nicht vom Fleck bewegte ging ich die ganze Nacht nicht von seiner Seite, zu Gross war die Angst er könnte ersticken.
Am nächsten Tag bei der Nachkontrolle war noch immer viel Wasser im Bauchraum. Er verordnete ihm 3xtäglich ein harntreibendes Medikament und ein Herzmedikament ( ACE Hemmer). Es schien als hätte ich eine neue Katze bekommen: Charly spielte wieder wie ein junges Kätzchen, brachte in der Nacht 4-5 Fellmäuschen und war unglaublich Aufmerksam..
In der Nachkontrolle dann der Schock. Im Ultraschall dicht beim Herz wurde ein Schatten gesichtet. Er tippte auf ein mediastinales Lymphom. Machen könne mann nicht mehr viel, ich sollte ihm noch schöne Tage, Wochen bereiten. Die Medikamente langsam ausschleichen. Wenn die Zeit kommt und er kränker werde, komme ich nicht umher ihn einschläfern zu lassen..
Nun fast 6 Monate später, Charly spielt noch immer wie verrückt, scheint das Leben kräftig zu geniessen, tobt mit seinen Bruder und frisst wie schon immer sehr gerne.
Die Medikamente gebe ich weiter, jedoch weniger. Er atmet nach wie vor ein wenig stärker als sein Bruder, aber es scheint ihn nicht zu stören.
Ich getraue mich nicht, wieder zu diesem Tierarzt zu gehen, da ich das Gefühl nicht los werde, dass es gar kein Lymphom sein könnte sondern eine Herzschwäche durch sein Übegewicht. Was irgendwie auch seine Aktivität nach Erhalt des Herzmittels erklären würde.. Würde es ihm nach 6 Monaten mit einem Unbehandeltem Lymphom so gut gehen?
Telefonisch bekam ich von ihm keine rechte Antwort, ich soll nochmals kommen für Herzultraschall und Röntgenbilder ( zum 3. Mal)...
Was denkt ihr? Was würdet ihr tun?
Für die ausholende Geschichte entschuldige ich mich und hoffe sehr ihr könnt uns helfen..
Liebe Grüsse Vanessa und Charly