anjulis Pflegekatzen international - echte Berliner und ihre Freunde (Cats at Andros e.V.)

  • Autor des Themas anjuli
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rina2102

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Lieber Billy ich hoffe du bist
bei den Sternen gut angekommenđŸŒŒđŸŒˆđŸ˜„đŸ•Ż
In den Herzen die dich kannten und liebten bist du immer bei ihnen
 
Kirchenmaus

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Du schöner schwarz-weißer Kater mit so viel Lebensfreude. Aber es sollte nicht sein. Danke, dass ihr alles versucht habt fĂŒr ihn.
 
Miezenvogel

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Ich bin traurig , đŸ˜„
kleiner Billy, dort, wo du jetzt bist, kannst du ohne Schmerzen glĂŒcklich sein♄

Ein liebes Danke an euch, daß ihr ihn in WĂŒrde gehen habt lassen.
Und seinem kranken Körper ein schönes PlĂ€tzchen gegeben habt.🕯

đŸŒșđŸŒșGabi🐈🐈
 
claudiskatzis

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fĂŒr Billy und alle Andros Sternchen 🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯🕯
 
Cats at Andros

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Reisebericht, Teil 4: Besuch bei H. & I.

Der Vorteil des nachtrĂ€glichen Reiseberichts: der Berichterstatter kann in kĂŒnstlerischer Freiheit hin- und herspringen, wie es ihm beliebt.

Denn bevor er sich beim Einheimischen G. zu Tisch bitten ließ, stand erst ein Besuch bei H. & I. auf dem Programm. Aufgrund der Bilderflut reicht das aber fĂŒr einen eigenen Bericht!

Daher hier nur vorher ein schneller Blick auf


Futterstelle 1

Hier schlich plötzlich Medea vorsichtig herbei!




Sie war aber kurz darauf, nach einem leckeren Mahl, wieder ganz die alte.




Hyazinth und Klausi haben sich inzwischen miteinander bekannt gemacht und kommen bestens miteinander aus.






Kein Wunder! Hyazinth ist ja auch ein ĂŒberaus freundlicher Kater!




Hier schauen wir ebenfalls noch kurz vorbei:

Futterstelle 2

Denn Miriquidius fand es sehr anrĂŒhrend, was ihn dort erwartete! Die Katzen haben so schnell wieder Vertrauen zu ihm gefasst, dass er sogar schon auf dem Weg vom Parkplatz zur Futterstelle abgeholt und begleitet wird!



Aber sie wissen ja auch, dass es dann erstmal reichlich zu futtern gibt.




Nun aber auf in Richtung andere Inselseite zu H. & I.!

Es ist Sommer und der Tourismus zieht glĂŒcklicherweise wieder an, was auch wichtig fĂŒr unsere beiden Freundinnen dort ist, denn sie leben wohl zu einem nicht geringen Teil von UrlaubsgĂ€sten in den Orten. Deshalb war dann auch nur eine der beiden anwesend, was aber der Herzlichkeit keinen Abbruch tat.

Die beiden sind bekanntlich sehr rĂŒhrig und versorgen Katzen in der gesamten Region dort. Alles in Augenschein zu nehmen, ist da schlicht nicht möglich! Dieser Besuch hatte daher diesmal die Futterstellen in einem Ort im Westen der Insel zum Ziel.

Bei einer der nÀchsten Reisen gibt es dann sicher Bilder von den PlÀtzen in der weiteren Umgebung zu sehen.

Der Tag war allerdings schon weit fortgeschritten, so dass zwar noch viele Katzen auf ihr Futter warteten, doch aufgrund der Hitze eben nicht alle.

Aber H. & I. wĂ€ren nicht die, die sie sind, wenn sie dafĂŒr keine Lösung gehabt hĂ€tten! Den Reisenden ereilte am Abend eine Bilderfolge von Katzen, die sich dann wieder blicken ließen.

So können wir hier nun etliche unserer Katzen zeigen - und H. & I. kennen sie trotz der Menge alle mit Namen!

Zuerst ein Blick in die Kinderstube bei H. & I., die immer wieder zurĂŒckgelassene Kitten aufsammeln.




Hier die vor diesem Bericht ganz frisch vorgestellte Kastrakandidatin Ammos mit ihrem Kitten, das als einziges von vieren ĂŒberlebte.




Ebenso beherbergen sie einige blinde Katzen. Reisekatze Kitty, ĂŒber die schon berichtet wurde, war eine von ihnen. Hier ist Jolanda zu sehen.




I. hat hinter ihrem Haus einen kleinen Garten angelegt. Dort finden alle ihre Katzen eine letzte RuhestÀtte. Auch unsere Hanni schlÀft nun dort.




Faya




Im Ort selbst gibt es eine malerische Futterstelle auf dem Weg ins Zentrum mit den vielen Tavernen.




Besonders in der Sommerhitze sind die schattenspendenden BÀume und die kleinen BÀchlein, die am Rand dahinplÀtschern, eine Wohltat!




An dieser wunderschönen Stelle lebt die nicht minder schöne Snowball.




Rina




Athina




Eine Zufallsbegegnung irgendwo zwischen den HĂ€usern: "Hat wer geklingelt?"




FĂŒr alle, die es noch nicht wussten:




Der weiße Kater ist unser Agelakis.




Lemon




Pirry




Estelle links.




Kiarga links und Cara rechts.




Jinx, die rot-weiße in der Dreiergruppe, und ihre Freunde.




Viktor




Zum Abschluss noch zwei Ortsansichten, 








 schon hieß es wieder Abschied nehmen von zwei unermĂŒdlichen, engagierten TierschĂŒtzerinnen, die jetzt in der touristischen Hochsaison nicht so arg viel Katzen kastrieren lassen können.

Doch sie deuteten an: Wenn der Herbst kommt, aber dann...!


Auch diesmal soll der Bericht mit dem Besuch eines weiteren Strandes ausklingen. Miriquidius hatte "ParaliĂĄ ApothĂ­kes" ausgewĂ€hlt. Der Blick bei Google Maps versprach ruhige Entspannung - wieder eine schlechte Straße und am Ende eine kleine Bucht als AuslĂ€ufer eines Tales.

Unten angekommen die "Überraschung" - knackevoll, Sonnenschirme, Liegen und eine Strandbar mit Rambazamba.






Aber weiter oben an der Schotterstraße war es wieder ruhig, und der Ausblick grandios.

 
Miriquidius

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Reisebericht, Teil 5: Reisekatzen und Abschiedsrunden

Wie schnell die Zeit vergeht! Schon neigt sich die Reise dem Ende zu, die letzten Besuche an den Futterstellen stehen an.

Drei Katzen, die diesmal mit nach Deutschland reisen, haben ihr Zwischenquartier im Ferienhaus bezogen. Diesmal sind es die



Reisekatzen Billy, Kitty und Robin

Über alle wurde schon in den Kurzberichten geschrieben.

Daher hier nur ein kleiner RĂŒckblick auf ihre Tage vor der Ausreise.


BILLY

Obwohl er leider schon nicht mehr unter uns weilt, möchten wir auch hier noch einmal an ihn erinnern.

Der kleine Billy, der wegen seines Megacolons keine Chance mehr gehabt hĂ€tte, an einer Futterstelle zu ĂŒberleben, wurde von unserer griechischen Partnerin A. bis zu dieser Reise versorgt.

Im Ferienhaus zog er in den "Wintergarten". Er zeigte sich leider sehr scheu, aber nicht aggressiv und zog sich die meiste Zeit in eine Ecke zurĂŒck. Sein Futter, wegen des Megacolons viele kleine Portiönchen am Tag, fraß er aber brav.




KITTY

Kitty, eines der Blindchen von H. & I. (die, wie sich inzwischen herausstellte, doch noch ĂŒber einen Rest SehfĂ€higkeit verfĂŒgt), nahm Quartier im Bad.

Der kleine Wirbelwind, der Miriquidius sehr stark an Silas, den Reisekater vom Oktober 2020 erinnerte, schaffte es aber dennoch, immer mal wieder auszubĂŒxen und sich mit einem "Hallo, hier bin ich!" in Szene zu setzen.

Dank ihres endlos langen, dĂŒnnen, geringelten SchwĂ€nzchens verpasste Miriquidius ihr den Spitznamen "Marsupilami".




Sie reiste mit, weil ihre rechtes Auge zwar entfernt wurde, aber die Stelle immer wieder anschwoll. In Vorbereitung auf die Reise gaben H. & I. ihr Prednisolon, und Miriquidius setzte die Behandlung fort. Das fĂŒhrte erfreulicherweise immerhin dazu, dass die Schwellung am Abreisetag fast vollstĂ€ndig zurĂŒckgegangen war. Aber das kann kein Dauerzustand sein. Irgendetwas ist da noch im Argen, und das sollen Spezialisten in Deutschland untersuchen.


ROBIN

Robin ist ein alter Bekannter von Futterstelle 1, der schon in 2017 das erste Mal dort gesehen und kastriert wurde. Leider verschlechterte sich sein Augenlicht ĂŒber die Zeit immer mehr. Und als er in diesem Jahr an einem Abszess litt, wurde er ebenfalls von A. eingesammelt und von der InseltierĂ€rztin behandelt. Nun wurde es auch Zeit fĂŒr ihn, auszureisen und in Deutschland medizinisch versorgt zu werden.

Hier ein Foto aus dem Juni 2018. Robin schien ein Abo auf Abszesse zu besitzen, und er war schon immer ein ganz liebenswĂŒrdiger Bursche. Marie schrieb zu diesem Foto: "Robin hat sich völlig profimĂ€ĂŸig in die Box heben lassen – er ist ein ganz freundlicher Kater, verschmust mit Menschen, sozial mit Artgenossen, der Sohn von Eleni. Der Abszess wird gleich behandelt, die dicke Wange ist dann Geschichte."




Da der Wintergarten und das Bad belegt waren, Robins Giardientest negativ war und er eine Schmusebacke vor dem Herr ist, hatte er das Privileg, den verglasten Anbau am Schlafzimmer (quasi "Wintergarten Nummer 2") zu bewohnen.

Und bei Bedarf, also logischerweise immer, das Bett mitzubenutzen.

Das funktionierte alles völlig problemlos. Nach einer vorsichtigen Orientierungsrunde wusste er, wo Futter und Toilette stehen, benutzte letztere auch ganz brav und machte durch Maunzen auf sich aufmerksam, wenn ihm nach Zuwendung war.

So sah das dann meist aus. Bitte Ton einschalten - insbesondere bei der zweiten HĂ€lfte des Filmchens.








Man beachte Robins unterschiedlich gefÀrbte Ballen.




Dann war die Zeit fĂŒr die letzten Touren zu den drei Futterstellen gekommen.


Futterstelle 1

Ein schönes Gruppenbild: unten Melina, Medea, Dimitri und Hyazinth. Oben platt hingestreckt im Mittagsschlaf Klausi.




Melina und Dimitri




Medea ist zu allen freundlich! Immer wieder schön zu sehen, wie sozial diese Streuner miteinander umgehen!

Medea und Hyazinth




Medea und Klausi




Klausi geht es prÀchtig.







Hyazinth




Thorin




Futterstelle 2

Amy II. Die Ohren sind leider schon lange von sĂŒdlicher Sonne gezeichnet. Sie steht somit auch auf der Kandidatenliste fĂŒr eine Ausreise.




Der kleine Frechdachs Vaggelio, 






 der Data ins Futter titscht. (Aber dabei auch guckt, ob es die Dosenöffner mitbekommen
)




Neela




Nikolas




Amy I




Mina




Scotty (@kexi)




Data hat Vaggelios Neckereien schon wieder vergessen.




Liane, wie Mina und Vaggelio auch eine der Alteingesessenen an dieser Futterstelle, begleitet den Reisenden schließlich noch ein StĂŒck auf dem Weg zum Auto.




Futterstelle 3

Hier waren zum Abschied die kleine Besetzung sowie ein Überraschungsgast anwesend:




Sokrates






Miss Meier




Timos




Überraschend tauchte Tiger auf. Gut sieht er aus, er scheint also doch regelmĂ€ĂŸig vorbeizuschauen.




Amelie erschien nach ihrer Freilassung nicht wieder. Das ist oft nicht ungewöhnlich. Immerhin ist die Futterstelle durch das Einfangen und die nachfolgende Beobachtung in der Ferienwohnung erst einmal ein unsicherer Platz aus Katzensicht.

Außerdem war Amelie auch frĂŒher auf Fotos immer nur sporadisch abgelichtet. Entweder kommt sie nicht regelmĂ€ĂŸig oder sie ist grundsĂ€tzlich sehr vorsichtig. Aber schön wĂ€re es trotzdem gewesen, sie noch einmal zu sehen.

Ein erfreulicher Nachtrag dank des erst jetzt veröffentlichten Berichts: Unsere Freundin A. (2) sah sie einige Tage spÀter, als sie aber leider weder Handy noch Fotoapparat dabei hatte. Aber am 31. August passte alles:




Vor der endgĂŒltigen Abreise wurden selbstverstĂ€ndlich auch noch S. und seine Katzen besucht, um ihnen die vielen ĂŒbriggebliebenen Futterdosen zu ĂŒbergeben.

Davon und von der RĂŒckreise handelt dann der nĂ€chste (und letzte) Bericht dieser Reise.
 
Kirchenmaus

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Danke fĂŒr den schönen Bericht und die vielen Bilder. Die Ohren von Amy II sehen echt schlimm aus. Wahnsinn, was die Sonne da mit den armen WeiĂŸĂ¶hrchen macht. Es hat mich auch getröstet, dass Billy eine schöne Zeit vor der Abreise hatte und spĂŒren konnte, wie sehr er umsorgt war.
 
Cats at Andros

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Reisebericht, Teil 6: RĂŒckreise mit Hindernissen.

Zum Abschluss der Reise stand auch noch ein Besuch bei S. an.

Bevor sich S. und Miriquidius jedoch auf dem GrundstĂŒck nach den Katzen umsahen, die zur Verabschiedung vorbeikamen, unterhielten sie sich ĂŒber die Katzen, die in letzter Zeit Opfer des Straßenverkehrs wurden. Dazu spĂ€ter mehr.

In diesem Zusammenhang ließen sie auch diejenigen Revue passieren, die lange nicht mehr zu sehen waren, denn S. fĂŒhrt eine Liste mit allen seinen Katzen: wann sie zu ihm kamen, ob sie nach Deutschland ausreisten oder was ihnen sonst widerfahren ist.

Normalerweise erfahren wir natĂŒrlich, wenn einer Katze etwas zustĂ¶ĂŸt. Aber eine Information kann auch mal verloren gehen - gut, dass es diese Liste gibt. So hörte Miriquidius leider auch, dass Phönix (@Daytonafreak) im Januar diesen Jahres erkrankte und verstarb. Auf unserer Homepage erinnern wir an ihn:

Phönix


Das fröhliche Gewusel auf dem Hof tröstete dann aber doch wieder ein wenig





Die drei Kitten freuen sich immer noch darĂŒber, dass sie gerettet wurden.




Ihre KĂ€fignachbarin Perla ist allerdings schon wieder ausgezogen, denn die Kastranarbe ist sehr gut verheilt.




Nach dem Fressen kann einem der Kopf schon ein wenig schwer werden. Wie gut, dass Tayo in Taps einen stĂŒtzenden Kumpel hat!




Tebetan




Nikita




MageĂ­a




Jörg




Teddy (@rina2102)




Kitty




Champy




Samson




Neila




Hektor (@Daytonafreak)




Lavinia




Chionoula




Im Vordergrund ist Tayo zu sehen.




Rechts neben Tayo liegt Sia. Leider mĂŒssen wir noch einmal Trauriges mitteilen. Als Miriquidius nach der Landung in Berlin sein Handy wieder einschaltete, las er als erstes eine Nachricht von S., der Sia am selben Tag morgens als ein weiteres Opfer auf der Straße fand.

Sie wurde im Juli 2020 kastriert und lebte seitdem in der großen Katzengruppe bei S. Auch sie fand nun ihren Platz unter unseren Sternenkatzen:

Sia


Abschied vom Mittelmeer und RĂŒckreise auf das Festland

Nach all den Erlebnissen einer Woche auf Andros tat es dem Reisenden gut, noch einmal innezuhalten. Diesmal direkt am Strand im Ort seiner Unterkunft:




Am nĂ€chsten Vormittag ging es dann mit der FĂ€hre wieder zurĂŒck auf das griechische Festland:




Wer genau hinhört, kann Robin maunzen hören.



Drinnen im klimatisierten Bereich war es dann aber doch angenehmer.




WaldbrÀnde, Umbuchung - Aufregung bis zum Schluss


Wer sich erinnert: die Hitzewelle sorgte dafĂŒr, dass Anfang August auch in Griechenland viele WaldbrĂ€nde ausbrachen. Neben etlichen Inseln (zum GlĂŒck nicht Andros) war Athen ebenfalls betroffen. Bereits in den Tagen davor schaute Miriquidius laufend ins Handy, ob der RĂŒckflug wie geplant stattfindet oder ob gar der Flughafen seinen Betrieb einstellt.

Das war glĂŒcklicherweise nicht der Fall. Die schrecklichen BrĂ€nde verwĂŒsteten die Vororte im Nordwesten Athens, doch der Flughafen befindet sich genau am anderen, sĂŒdöstlichen Ende der Metropole und konnte uneingeschrĂ€nkt geöffnet bleiben.

So war es dann eine entspannte, kurze Fahrt vom FÀhrhafen zur Unterkunft in FlughafennÀhe. Gespenstisch allerdings das fahle, gelbe Sonnenlicht, das es nur schwer schaffte, durch den rauchverhangenen Himmel zu dringen.


Damit schien der weitere Plan perfekt:

In der Unterkunft das Lager aufschlagen und nur das Nötigste auspacken, denn gegen 4:00 Uhr am nĂ€chsten Tag war schon wieder Aufstehen angesagt. Immerhin mussten 3 Katzen mit GepĂ€ck eingecheckt und kontrolliert werden - fĂŒr einen Flug kurz nach 8:00 Uhr.


Soweit so gut, aber man erinnere sich an Bertolt Brecht im ersten Bericht



Die Ferienwohnung, die alle Androsreisenden immer wieder gern buchten und deren Vermieter uns deshalb schon sehr gut kennt, war diesmal leider nicht frei.

Die neue Unterkunft buchte der Reisende deshalb schon rechtzeitig vorher in Deutschland passend zu den BedĂŒrfnissen: Haustiere erlaubt und zwei BĂ€der (das ist einfach komfortabler, wenn mehrere Katzen mitreisen). Es wurde extra noch einmal schritlich geklĂ€rt, dass Katzen auch Haustiere sind. Die meisten Vermieter denken da eher nur an einen Hund.

Bei SchlĂŒsselĂŒbergabe wurde nur ein Bad gezeigt. Auf Nachfrage wurde erklĂ€rt, dass es zwar ein zweites gĂ€be, aber doch nicht bei nur einer Person


Als die Vermieterin einsehen musste, dass sie eine ganze Wohnung vermietet hat und dafĂŒr auch bezahlt wurde, schloss sie murrend das zweite Bad auf.

Nach einer Viertelstunde erschien sie wieder auf der BildflĂ€che, vermutlich eingeschnappt wegen des zweiten Bades, welches sie wegen nur einer Nacht ja nun zusĂ€tzlich reinigen mĂŒsste, um zu erklĂ€ren, dass das mit Katzen nicht ginge. Die wĂŒrden ja die Möbel zerkratzen.

Alle weiteren Diskussionen um "Haustiere erlaubt laut Buchungsseite" und der extra noch einmal gefĂŒhrten Nachfrage zu Katzen fĂŒhrten lediglich dazu, dass die Vermieterin eskalierte und letztlich mit RĂ€umung durch die Polizei drohte.

Da kann man sich im Recht wÀhnen, wie man möchte, aber die Aussicht, mit 3 Katzen eventuell eine Zelle auf einem griechischen Polizeirevier zu teilen, war zu wenig verlockend.

GlĂŒcklicherweise halfen auch hier Smartphone und Airbnb weiter. Nach wenigen Minuten eine andere Ferienwohnung gefunden, das Problem geschildert und eine Person mit drei Katzen angekĂŒndigt. Eine kurze RĂŒckfrage vom Vermieter war alles: "OK, kannst Du in einer halben Stunde da sein?"

Miriquidius konnte und traf auf einen weiteren Ă€ußerst herzlichen Gastgeber, packte nun seine Sachen tatsĂ€chlich aus, und auch die Reisekatzen hatten endlich Ruhe.

Eine schöne Aussicht und ein eiskaltes "Mythos"-Bier besĂ€nftigten dann des Reisenden GemĂŒt.




Zur Ehrenrettung der Griechen sei gesagt, dass Miriquidius sowohl in allen Urlaubs-, als auch Androsreisen von der griechischen Gastfreundschaft noch nie enttĂ€uscht wurde! Die ausgetickte Vermieterin war aber sehr offensichtlich keine gebĂŒrtige Griechin, sondern aus einem anderen europĂ€ischen Land zugewandert.

Dass in der Wohnung dann nur maximal zwei elektrische GroßgerĂ€te wie KĂŒhlschrank und jeweils eine der beiden Klimaanlagen gleichzeitig betrieben werden konnten, ohne dass die Sicherung herausflog, war nur der allgemein randgenĂ€hten Infrastruktur in SĂŒdeuropa geschuldet.

Ebenso, dass gegen Mitternacht das ganze Viertel wegen Stromausfall in NachtschwĂ€rze getaucht war. Unschöne Aussichten fĂŒr den Reisenden, dass möglicherweise seine und der Katzen Abreise in frĂŒher Morgenstunde nur im Schein der Handyleuchte erfolgen wĂŒrde.

Aber gegen 2:00 Uhr hörte Miriquidius den Strom wiederkommen. Sehr viele HĂ€user haben nĂ€mlich Alarmanlagen, die sich nach einem Stromausfall erst einmal zurĂŒcksetzen und kurze WarngerĂ€usche von sich geben. Doch das open-air-Konzert "Kakophonie der Großstadt" dauerte zum GlĂŒck nur wenige Sekunden.

Robin focht das alles gar nicht an. Hauptsache, er hat ein Bett.




Der Rest der Reise verlief glĂŒcklicherweise unspektakulĂ€r. Der Mietwagen wurde einem nachtmĂŒden Angestellten vor den BĂŒrocontainer gestellt, das Einchecken und die Sicherheitskontrolle sind inzwischen Routine und mit genĂŒgend Zeitreserven auch stressfrei. Robin und Billy hatten PlĂ€tze im Frachtraum gebucht. Kitty reiste in der Kabine mit - maximal 8 Kilogramm inklusive Verpackung sind erlaubt, Kitty und Tasche brachten 3,4 Kilogramm auf die Waage (davon schon die Tasche allein 1,1 Kilogramm...).

Der Flug war ĂŒberpĂŒnktlich und noch vor 11:00 schnupperten die Reisekatzen die vielbesungene Berliner Luft.




Noch schnell die Katzen auf die Pflegestelle bzw. zur Übergabe fĂŒr die Weiterreise gebracht, 






 und dann war fĂŒr Miriquidius diese Andros-Reise auch beendet.


Ein Mitbringsel hatte er fĂŒr den Nachbarskater Pepi: die "Griechische Katzen-Zeitung" in Form einer von Kitty bedufteten Tragetasche.




Persönliche Nachbetrachtungen


Als Abschluss der Reiseberichte noch ein paar persönliche Gedanken des Reisenden:


"So wenige Kastrationen - das kannte ich bisher nicht. Wir Androsreisenden, also Latifa und ich, und vor uns Marie, waren eigentlich zweistellige Zahlen pro Reise gewohnt. Gut, an den Futterstellen waren ein paar weitere NeuzugĂ€nge zu sehen. Aber selbst wenn sie nicht so extrem scheu gewesen wĂ€ren, hĂ€tte es fĂŒr vielleicht nur drei weitere Kastrationen gereicht. Ansonsten sah ich einige Kitten, die natĂŒrlich noch zu klein waren.

Insgesamt waren an den Futterstellen deutlich weniger NeuzugÀnge zu sehen.

In den Foren gab es dazu verschiedene Wortmeldungen. Auf den Satz im Reisebericht: 'Leider ließ sich am Samstagmorgen nirgendwo eine unkastrierte Katze blicken.' schrieb eine Userin die fĂŒr mich treffendste Antwort:

'Kinners, das ist der beste Satz in dem ganzen Bericht. Da wolltet ihr doch hin.'

Ja, genau das ist es, was wir - neben einer regelmĂ€ĂŸigen Futterversorgung - erreichen wollen! Dass es an den Futterstellen keine unkontrollierte Vermehrung mehr gibt und dass die Elendsbilder aus 2017, als das Andros-Projekt startete, fĂŒr immer der Vergangenheit angehören.

Und das nicht nur an 'unseren' drei Futterstellen, sondern auch darĂŒberhinaus. Bei einheimischen TierschĂŒtzerinnen wie H. & I., die schon lange aktiv sind und denen wir mit Kastrationspatenschaften unter die Arme greifen können. Aber auch bei Einheimischen wie G., die Katzen an ihrem Haus fĂŒttern und das Problem erkannt haben, wenn sich viele unkastrierte Katzen zusammenfinden.


Leider haben wir in so kurzer Zeit seit Mai vier 'unserer' Katzen an den Straßenverkehr verloren. Das lĂ€sst uns im engeren Vereinskreis bestĂŒrzt, traurig und auch ein wenig ratlos zurĂŒck.

Ich persönlich habe keine eindeutige ErklĂ€rung dafĂŒr. Ja, es wurden ĂŒber die Zeit immer mehr Katzen, die bei S. leben (inzwischen fast vierzig), auch alle FreigĂ€nger sind und somit in diese Gefahr kommen können.

Ob der Verkehr zunahm? Ich weiß es nicht, habe aber nicht den Eindruck - jedenfalls nicht durch den Tourismus.

Dass jemand absichtlich Jagd auf S.ÂŽ Katzen macht und wartet, bis sich eine auf der Straße blicken lĂ€sst, glaube ich fĂŒr meine Person nicht.

Einen ganz persönlichen Eindruck habe ich durch inzwischen zahlreiche Urlaubs- und Andros-Reisen allerdings gewonnen: Sehr viele Griechen sind extrem wenig vorausschauende Autofahrer und ihre Fahrzeuge in einem erschreckend unsicheren Zustand; trĂŒbe Scheinwerfer und ausgefallene Beleuchtung keine Seltenheit. Die alle zwei Jahre notwendige Untersuchung beim KTEO (dem "griechischen TÜV") wird regelmĂ€ĂŸig geschwĂ€nzt, da Kontrollen so gut wie nie stattfinden. Der oft heruntergekommene Straßenzustand tut sein Übriges. Die schmalen, kurvigen Fahrbahnen ebenfalls - mehrfach kamen mir Autos halb auf meiner Spur entgegen, um im letzten Moment noch auszuweichen. Da noch auf kleine Tiere zu achten oder sie nachts ĂŒberhaupt zu sehen, ĂŒbersteigt bei vielen einfach ihre Möglichkeiten.

Und auch auf Andros wird es wie leider ĂŒberall viele Menschen geben, denen ein Tier auf der Straße einfach gleichgĂŒltig ist.

Das ist selbstverstĂ€ndlich alles keine Entschuldigung dafĂŒr, Tiere zu ĂŒberfahren. Aber ich denke, es ist eben leider eine Vielzahl von GrĂŒnden, warum Tiere auf den Straßen von Andros gefĂ€hrlich leben."
 
rina2102

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Phönix komm gut bei den Sternen sn🌌🌈🕯. Jede Katze die auf die letzte Reise geht, hinterlĂ€sst Spuren die nie vergehen bzw vergessen werden. Danke fĂŒr den sehr ausfĂŒhrlichen BerichtđŸ‘đŸ€—. Ihr leistet so viel fĂŒr die Katzen und man sieht es das es den Miezen viel besser geht đŸ€—.

PS das maunzen habe ich gehört đŸ€—

Bin auf den nĂ€chsten Bericht gespannt, hoffentlich ohne traurigen Nachrichten das katzen dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen sind und keine Katze wegen Krankheit fĂŒr immer gehen mussten.🍀
 
Cats at Andros

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Neue Kastrationspatenschaften gefunden

Herbstzeit ist Pflanz Kastrazeit :geek:

Am Mittwoch gingen 5 mehr oder weniger begeisterte KandidatInnen zu unserer InseltierÀrztin zur Kastration. H & I haben erfolgreich alle Katzen gesichert. :giggle:

Auch Ziggy hat dem 2. Aufruf nicht widerstehen können und saß wenig erfreut in der Transportbox. :cool:

Alle Katzen/Kater haben aufgrund der „KPWL“ ihre Kastrationspatenschaftsmenschen bereits gefunden. Vielen Dank. đŸ„°

Und hier sind sie also:

Ziggy


Ziggy ist dieses mal sicher verwahrt bis zur Abfahrt. Wir hatten ja schon fast Wetten darauf abgeschlossen, ob der kleine Freigeist diesmal dabei ist.
Jepp – irgendwann kriegen wir sie alle . :LOL:




Katze A: Hört nun auf den schönen Namen Pardalisa (ohne „t“).

Pardalitsa. Das bedeutet auf griechisch „gescheckt“. Die wunderschöne Schildpatt Katzendame mit den leichten Klappohren zum bitterbösen Blick :D ist sichtlich nicht erfreut ĂŒber den Ausflug.




Katze B: Wurde von ihrer Patin auf den Namen Liara getauft.

Eine kleine noch namenlose Rot – Weiße Tigerin, die fast noch wie ein Kitten aussieht, ging auch noch in die Falle. SĂŒĂŸe, keine Sorge...alles wird gut.




Katze C: Heißt jetzt Fleur.

Auch diese sehr zarte Tigerkatze mit Weiß hat noch keinen Namen und wurde noch frisch eingefangen.




Und Kater Poua: Der SĂŒĂŸe darf seinen Namen behalten.

Der Hahn im Korb . Der helle Kater hat kaum mehr Fressen können und bekommt so neben der Kastration auch noch einen Blick in sein MĂ€ulchen. Ob ein Fremdkörper, EntzĂŒndung oder ein abgebrochener Zahn – wir hoffen das Beste. 🍀




Euer Cats at Andros Team
 
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Oh wie gut, dass das Kastrieren voran geht und fĂŒr den hĂŒbschen Poua hoffen wir doch das Beste.
 
rina2102

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Gute Besserung an alle Kastraten und fĂŒr Poua besonders viel GlĂŒck das im MĂ€ulchen nichts schlimmes ist 🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀
 
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Viel GlĂŒck🍀🍀🍀🍀🍀und Gute Besserung fĂŒr Alle, die es brauchen🍀🍀🍀
und ich drĂŒck die Daumen fĂŒr Poua, daß etwas gefunden wird, was gut behandelbar ist.
👍👍🍀👍👍👍👍🍀👍👍🍀.

đŸŒșđŸŒșGabi🐈🐈
 
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Liebe Androsianer,
heute melden wir uns bei euch mit einer Vermittlungshilfe fĂŒr eine engagierte TierschĂŒtzerin. Die 2 Prachtkater sitzen bei ihr seit Anfang des Jahres auf ihrer privaten Pflegestelle und warten nun sehnsĂŒchtig auf IHR ZUHAUSE. Die Pflegestelle befindet sich in der nordöstlichsten Ecke Deutschlands - Fahrketten sind aber immer gut machbar. Die 2 sind wirkliche SchĂ€tze. Die Pflegestelle hat sie mit viel Herzblut von ausgehungerten Notfellen zu wunderschönen Katern hochgepĂ€ppelt.
Hier der Link zu unserer Homepage mit den Anzeigen der Kater.

zu vermitteln Archive - Cats at Andros e.V.

Maddox - ein knapp EinjÀhriger Schmusehummeltiger
Ruben - ein 1 -2 Jahre alter Softie, der einfach lieb zu Jedem ist und auf Barf besteht.

Erinnern möchten wir auch noch einmal an Hölzenbein. Der kleine Ataxiekater sucht immer noch einen Einzelplatz bei verstÀndnisvollen Tierfreunden.

Gerne könnt ihr den Link teilen oder auch ganz altmodisch Vermittlungsplakate ausdrucken oder sonstwie auf die 3 tollen Kater aufmerksam machen. Sie brauchen dringend ihr eigenes Körbchen.

Habt noch einen schönen Restsonntag
Euer Cats at Andros Team
 
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Überblick der neuen Dauerpatenschaften unserer Androskatzen

Eine weitere Androskatze darf sich ĂŒber die UnterstĂŒtzung durch eine Dauerpatenschaft freuen. :giggle:

Die Kastrationspatin von ZIGGY hat nun auch eine Dauerpatenschaft fĂŒr sie ĂŒbernommen.
Vielen Dank. đŸ„°


Das ist die GlĂŒckliche 🍀:

ZIGGY:

ZIGGY - Cats at Andros e.V.

Wer gerne eine Dauerpatenschaft fĂŒr eine der Androskatzen ĂŒbernehmen möchte, findet alle nötigen Informationen hier :cool::

Dauerpatenschaft

Oder ihr könnt uns auch gerne anschreiben.

FĂŒr diese Katzen wurden bereits tolle Dauerpatenschaften abgeschlossen 💗:


Dauerpatenschaften Archive - Cats at Andros e.V.
 
Miriquidius

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Bei Fressnapf gibt es die Aktion "12% Rabatt auf Futter und Snacks", mit der Ihr den Cats at Andros e.V. unterstĂŒtzen könnt - siehe die Fressnapf-Aktion im Andros-UnterstĂŒtzungsthread.
 
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Neues aus dem Zuhause von Kiko & Motte

Kiko und Motte sind ja im April in ihr neues Zuhause zu Kater Johnny gezogen. Seit Juni genießen sie dort den gesicherten Freigang. Die Dosine von Kiko und Motte ist in einem der Katzenforen aktiv und wir dĂŒrfen die letzten 2 wunderschönen Berichte des Trios ĂŒbernehmen đŸ„° :

"Es kommt eine kleine Bilderflut, ich warne euch vor. Die drei im Garten sind einfach nur zu schön.

Zuerst aber mal will ich kurz berichten: wir haben einen weiteren Meilenstein gelegt und mittlerweile bin ich mir sehr sicher, dass mein Traum von einem eingespielten Trio RealitĂ€t wird. Denn *Trommelwirbel* ... Kiko und Johnny spielen miteinander :lo: Sie raufen und spielen fangen :lo: und Kiko putzt ihn inzwischen hĂ€ufiger, als dass sie ihm auf den Kopf haut :herz: :D Er hat auch ĂŒberhaupt keine Angst mehr vor ihr. Hier wohnt wieder mein "alter" Johnny: manchmal etwas anstrengend, meistens aber einfach nur ein lieber Kater mit viel Quatsch im Kopf und sowieso immer zuckersĂŒĂŸ :verliebt: Die wiederholten Verluste scheinen ihn schon etwas geprĂ€gt zu haben: seitdem ich aus dem Urlaub zurĂŒck bin, weicht er mir kaum noch von der Seite und sobald er mich nicht mehr sieht, ruft er nach mir. Mein Mann meint auch, dass er mich in der einen Woche wohl ziemlich vermisst hat. Armes kleines Kerlchen đŸ±

Aber seitdem ich wieder da bin, blĂŒht er richtig auf. Mit dem Zaun hat er sich auch grĂ¶ĂŸtenteils abgefunden und tatsĂ€chlich wirkt er etwas entspannter - vorher war er draußen immer seeehr vorsichtig und auch schreckhaft. Das hat sich gebessert.

Motte liebt ihn. Sie folgt ihm auf Schritt und Tritt und macht bei jeder Gelegenheit regelrecht PurzelbĂ€ume in ihn rein. Dann kuschelt sie sich an ihn und genießt es, wenn er sie putzt. Meine zwei kleinen TurteltĂ€ubchen :flirty:

Kiko hat in ihm, wie bereits gesagt, den erhofften Raufkumpel gefunden. Bei ihr haben wir allerdings herausgefunden, dass sie keine Katze ist. Sie ist eher eine Art Wolpertinger... eine Mischung aus Hund, Katze, KrÀhe, KÀnguru, Teufelchen und Engelchen :D Sie liebt meinen Mann abgöttisch, sobald er da ist, hÀngt sie sich an sein Bein und lÀsst nicht mehr los. :laugh:

Das sieht dann in etwa so aus:



Sie apportiert nach wie vor brav ihr BÀllchen, lÀuft damit aber so schnell durch die Gegend, dass meine Handykamera leider nur verschwommene Aufnahmen macht:



Wir sind so froh, dass die beiden MĂ€use bei uns sind. Sie haben das Lachen zurĂŒck ins Haus gebracht. Es ist immer wieder verrĂŒckt, wie viel Platz man eigentlich im Herz hat. WĂ€hrend da auf der einen Seite immer der Verlustschmerz noch ist und Teddy und Sassy einfach wahnsinnig fehlen, stolpern einem zwei neue Geschöpfe ĂŒber den Weg und graben sich ihr ganz eigenes PlĂ€tzchen hinein. Ich bin so verknallt in die zwei MĂ€use, dass ich jedes Mal in VerzĂŒckung gerate, wenn sie angeschmust kommen :tanz:

Jetzt aber genug geschrieben, die versprochene Bilderflut kommt :cat-D:

GlĂŒcklicher Katermann







Kiko at it's best aka beste BĂŒrobegleitung, Wasserratte, Prinzessin auf der Erbse, Imperatorin












Johnny und Kiko eintrÀchtig beim BÀllchenspiel




Mottilein, einfach nur zum Hinschmelzen :tanz:







Sie hat ĂŒbrigens auch ihre erste Maus im Garten gefangen - und war soooooo stolz. Sie hat so laut gebrĂŒllt, dass wir voller Panik angerannt kamen und dachte, sie hĂ€tte sich verletzt. Stattdessen wollte sie einfach nur ihren Fang prĂ€sentieren :D Das sah dann so aus:




Meine TurteltÀubchen Johnny und Motte:












Beim Versuch "schöne" Kuschelbilder zu machen, kommt dann unter UmstÀnden auch mal so etwas heraus - Motte ist die Katze mit den tausend Gesichtern :laugh:






Und zu guter Letzt: die drei von der Tankstelle









Bericht 2:

Sooo, ich melde mich dann auch mal wieder zu Wort. Ich habe ein bisschen gebraucht, um unser letztes Drama zu verdauen. Schlimme Szenen haben sich hier abgespielt...

Skandal! Meuchelmord! Im eigenen Haus! Und der Mörder lebt mit uns unter einem Dach :alte:

Das Opfer: Federangel Nr. Drölftausend

Der TĂ€ter (bzw. die TĂ€terin):




Die Angel durfte gerade mal zwei Stunden alt werden :kerze:

Aber um wieder etwas ernster zu werden: ich brauch ne Stempelkarte fĂŒr Federangeln - und wedel :D :D :D

Wie versprochen, gibt es neue Bilder ... viele Bilder. 99,9% meiner Bilder auf dem Handy bestehen tatsÀchlich nur aus Katzenbildern, aber was gibt es auch Schöneres? :flirty:

Kiko und Johnny sind langsam dabei ihre Raufkumpel-Freundschaft auszubauen. Seit ein paar Tagen wird hier jeden Tag mit einander geschmust :lo: und lustigerweise hat sich Johnny von Motte das "Von-hinten-seitlich-Andocken" abgeguckt... und macht es jetzt bei Kiko :cat-D: :cat-D: leider kann ich hierzu kein Bildmaterial liefern, mein Hirn schmilzt einfach jedes Mal wieder vor VerzĂŒckung dahin. Wenn ich wieder klar denken kann ist es zu spĂ€t Flirt-Glubsch

Was mir auch noch nicht gelungen ist einzufangen: Kiko hat ein neues Hobby. Jeden Abend dreht sie pĂŒnktlich zwischen 21 und 22 Uhr durch und beginnt unser Sofa zu massakrieren. Dann springt sie auf die Lehne und schmeißt sich mit einem mords Schwung in einem Salto (wirklich, das ist nicht ĂŒbertrieben) in eines unserer Sofakissen. Ich hab Angst um meine Rippen, so sehr bringt es mich jedes Mal wieder zum lachen. Es sieht wirklich urkomisch aus und ich freue mich richtig darauf, es Abend fĂŒr Abend zu sehen :D ich versuche das mal zu filmen und dann muss ich mich damit beschĂ€ftigen, wie ich Videos hier hoch kriege. Denn das ist WIRKLICH sehenswert :lo:

So, jetzt aber die versprochenen Bilder:

Mein kleines Traumpaar :flirty:








Unser Staubsaugerschlauch ist kaputt, bis Ersatz da ist, habe ich ein LeihgerÀt bekommen - den MÀusen gefÀllt die Tasche deutlich besser, als das GerÀt selbst






Allabendliche Spielerunde

Model Motte


Faulpelz Johnny spielt im Liegen


.. wobei das Motti auch gern macht... und sie sieht soooooo sĂŒĂŸ dabei aus :verliebt:


Und Kiko ist agil wie immer

1.)Peilen



2.)Springen



3.) Beute sichern



Wenn Kiko die Angel in Beschlag nimmt, muss Johnny halt auf MĂ€use ausweichen



Meine BĂŒrobuddys - ich bin stets gut bewacht







Die MĂ€dels haben sich draußen in Pose geworfen (man achte auf die Blumen neben Mottemausi - ich liebe Hortensien einfach :blume: )









WĂ€hrenddessen Johnny einfach Johnny ist










Kiko hat mal ausnahmsweise :ironie: etwas zum Spielen gefunden :begeistert:










Und nochmal Kiko: Warum einfach, wenns auch umstÀndlich geht? :kicher:






Und weil aller guten Dinge drei sind: Kiko in ihrer ganzen Eleganz





Kurz danach ist sie ĂŒbrigens mal wieder KopfĂŒber die Sofalehne hinuntergepurzelt :D


Und zu guter Letzt: leider sehr verschwommen, da Badewannenaction einfach zu schnell geht, aber so sieht morgens meine Badbegleitung aus :cat-D:

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