• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Osteosarkom im Unterkiefer

Diskutiere Osteosarkom im Unterkiefer im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo... mein Katerchen hat einen Knochentumor im Unterkiefer, der sehr sehr schnell wächst. Die Diagnose bekamen wir am Mittwoch, in der Nacht...
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #1
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Filotte

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Hallo...

mein Katerchen hat einen Knochentumor im Unterkiefer, der sehr sehr schnell wächst. Die Diagnose bekamen wir am Mittwoch, in der Nacht zuvor hatte ich eine Schwellung am Kinn bemerkt, die da noch nicht lange gewesen sein kann (wäre mir aufgefallen). Noch vor 2 Wochen war bei einem Tierarztbesuch weder im Mäulchen noch außen irgendetwas von einem Tumor zu sehen...

Ich habe eine OP abgelehnt, da dabei der halbe Unterkiefer entfernt werden müsste. Selbst wenn Katerchen dies gut überstehen sollte, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs schon gestreut hat bei über 70%, weil er so schnell und aggressiv wächst. Dann wäre also alles umsonst gewesen... Davon abgesehen hab ich starke Zweifel, ob eine Katze mit halbem Unterkiefer noch eine gute Lebensqualität hat.

Der Tierarzt bei dem ich war, hätte die OP wohl durchgeführt. Auch er sagte jedoch, die Chancen dass es was bringt, seien nur gering. Bei langsamer wachsenden Tumoren hätte er gute Erfahrungen gemacht, aber in diesem Fall sei das Tumorwachstum wirklich extrem.
Eine Tierklinik hat mir massiv abgeraten. Der Eingriff sei sehr schwer, die Prognose schlecht. Die Tierarzt sagte mir, wäre es ihre eigene Katze, würde sie es nicht tun...

Da das mit meinen Gedanken übereinstimmt, hab ich mich also gegen eine OP entschieden. Katerchen bekommt jetzt Schmerzmittel (Melosus, nach Gewicht 1x tägl.). Und hat Cortison bekommen, wodurch der Tumor sogar kleiner wurde (wird nicht von Dauer sein...).
Noch geht es ihm gut. Ich warte jetzt, sobald es ihm schlecht geht möchte ich ihn erlösen... der Tierarzt schätzt, dass uns noch Wochen bleiben (nicht Monate).

Obwohl ich entschieden habe, was ich tun will, und das auch für den richtigen Weg halte, geht es mir nun total schlecht. Nichts tun zu können um ihn zu retten bringt mich fast um...

Ich hab hier schon einiges gelesen, mich würde trotzdem interessieren, was für Erfahrungen ihr gemacht habt. Ich hab so viele Fragen, die mir mein Tierarzt entweder nicht beantwortet hat, oder die ich in meiner Ohnmacht vergessen habe zu stellen.

Aktuell gebe ich 1x täglich das Melosus, was mehr oder weniger klappt. Es ist alles im Mäulchen drin, allerdings hat mein Kater beim 1. Mal so gezappelt, dass ich abgerutscht bin und an den Gaumen gekommen bin. Nun hat er ziemlich Angst, obwohl heute alles gut geklappt hat...

Da Melosus nicht so gut verträglich sein soll, soll ich ab morgen umsteigen auf Onsior-Tabletten 6mg. Diese hatte ich bisher noch nie... Katerchen frisst in der Regel auch keine Tabletten...
Habt ihr Tipps, wie ich sie verabreichen kann? In Futter verstecken? In was?
Weiß jemand, ob ich sie zu Pulver zerdrücken kann?
Sind sie genauso gut wie das Melosus (von der Wirkung her)?
Gibt man wirklich nur eine pro Tag (Katerchen wiegt 7,3kg)?

Dann mache ich mir immer mehr Gedanken, woran ich erkenne, dass es Zeit ist ihn gehen zu lassen... In der Tierklinik meinten sie, "wenn er nicht mehr frisst". Was gibt es noch für Anzeichen...?
Mein absoluter Alptraum ist, dass er irgendwann aus dem Freigang nicht mehr wieder zurück kommt und sich versteckt zum Sterben... Soweit darf es unter keinen Umständen kommen...
Wie lange soll ich "zugucken"? Wird mir ein Tierarzt das Katerchen auch schon früher einschläfern, bevor es "richtig schlimm" wird? Oder "muss" ich warten bis zum absoluten Schluss...? Ich meine... ich liebe das Katerchen über alles... ich würde alles geben, wenn er nur wieder ganz gesund werden würde... aber das wird nicht passieren... er soll er auf gar keinen Fall leiden und mir kommt immer öfter der Gedanke, ihn beim allerersten Anzeichen, dass es ihm schlecht geht zu erlösen...
Was habt ihr gemacht...?

Und dann schließlich das Einschläfern... ich kenne mich da nur bei Pferden aus. Wie ist es bei Katzen? Werden da dieselben Wirkstoffe verwendet (Eutha 77, T61)? Worauf muss ich achten?

Ich bin seit Mittwoch wie in einer anderen Welt und denke kaum an etwas anderes... und Katerchen liegt da und schnarcht und schnurrt, als wäre alles wie immer...
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #2
Hallo,

mir tut sehr Leid, was du durchleben musst. Leider kann ich dir nur was zu Onsior sagen. Nach meiner Erfahrung werden die Tabletten gut vertragen (ich hatte bei 2 Anwendungen (1 x Kaiserschnitt, 1 x Kastra weibl. mit Komplikationen) kein Mal Erbrechen oder andere Nebenwirkungen beobachten können). Meinen habe ich das in einem Leckerli-Stäbchen von Aldi gegeben. Diese Stäbchen sind weich und man kann die Tablette schön "einpacken". Wurde bei mir problemlos genommen.

Genisse die Zeit, die Euch bleibt und verwöhne den Kleinen so gut es geht!

Grüße
Rea
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #3
Das tut mir sehr leid

Ich würde mit dem Tierarzt über eine andere Schmerzmedikation sprechen.
Es gibt auch flüssige Präparate(Morphin), die vielleicht einfacher zu verabreichen sind.

T61 bitte nur mit einer sehr tiefen Narkose verbunden - nur T61 ist ersticken bei vollem Bewusstsein

Dein Kater wird dir zeigen, wann er nicht mehr leben möchte.
Wobei deine Bedenken bei einem Freigänger durchaus berechtigt sind.

Ich wünsche dir viel Kraft
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #4
Danke für eure Antworten.

Der Tipp mit dem Leckerlistäbchen hat schonmal funktioniert. Eine Tablette ist drin... wegen der Dosierung muss ich jetzt nochmal nachfragen, ich glaube bei seinem Gewicht bräuchte er eher 2 davon...

Das Problem mit dem T61 kenne ich, ist beim Pferd das selbe. Immer zuerst Narkose... Ich hoffe, dass mein Tierarzt zu uns nach Hause kommen wird, wenn es soweit ist. Ich möchte nicht in die Praxis fahren... es soll alles ruhig ablaufen... er soll keine Angst haben...

Ich hoffe, dass ich den richtigen Zeitpunkt erkenne ihn gehen zu lassen. Ich beobachte ihn die ganze Zeit, versuche zu erkennen ob er sich anders verhält, anders frisst, mehr schläft... ich mach mich ganz verrückt. :neutral:

Dann bin ich wieder so verzweifelt, dass ich mir krampfhaft ganz schnell alles aufzählen muss, was gegen die OP spricht... um es nicht am Ende doch zu tun. Es ist so schwer einfach nichts zu tun.
Innerlich bin ich überzeugt, dass es das Beste für ihn ist, ihm die OP zu ersparen. Gleichzeitig meldet sich ständig eine winzig kleine Stimme, die mir sagt "du nimmst ihm die letzte kleine Chance, die er hat". Aber das Risiko, dass der Krebs schon gestreut hat und wieder kommt, auch weil man am Kiefer nicht sehr großzügig wegschneiden kann, das Risiko ist einfach viel viel größer... größer als die kleine Chance, die er durch eine OP vielleicht hätte. Am Ende würde ich sein Leben vielleicht verlängern, aber er würde leiden... und gar nicht wissen wieso und warum... nur weil ich nicht loslassen kann...

Ich hab solche Angst vor den nächsten Wochen und vor dem was kommt.
Wann es wohl so weit ist? In zwei Wochen, in drei? Was ist wenn ich arbeiten muss? Urlaub hab ich erst Anfang Juli... Wie wird es ausgehen, schaffe ich es ihm Leid zu ersparen?
Wie soll ich die Zeit genießen...? Im Moment ist es so... wenn ich das Katerchen ansehe, könnte ich nur noch weinen...
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #6
Es bewegt mich sehr, was du schreibst und aus deinen Zeilen spricht so viel Liebe für dein Katerchen.
Vielleicht geht es ja, ihn nicht mehr in den Freigang zu lassen, wenn es ihm schlechter geht. Dann bist du bei ihm.
Wie heißt er denn? Hast du ein Foto? Wir denken alle sehr an euch und wünschen dir mit deinem Katerchen viel Kraft für die kommende Zeit. Mitfühlende Grüße...
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #7
Du wirst es merken, wenn der Zeitpunkt des loslassens eintrifft. So wie du im Sinne vom Katerchen entschieden hast wirst du auch dafür Kraft haben.

Genieße jede schöne Stunde mit ihm, sorge dafür dass er keine Schmerzen hat und verwöhne ihn nach Strich und Faden.

Wünsche dir für die Entscheidung des Erkennen ganz viel Stärke und Kraft. Hier versteht jeder das Gefühl, der auch schon vor dieser Weggabelung stand.

lg
Verena
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #8
Danke für eure lieben Antworten.
Und danke dir, Fuzzy, für den Link zu dem anderen Thread. Das sieht wirklich nicht schön aus... und war im Endeffekt ja auch völlig umsonst... :cry:

Ich glaube die Chancen bei Osteosarkomen sind im Prinzip gleich null... ich hab so viel gegoogelt und hab noch nicht einmal gelesen, dass eine Katze "geheilt" wurde. Wenn, dann vielleicht wenn ein Bein amputiert wurde. Aber beim Unterkiefer... bisher nur Horrorberichte. :cry:

Nein, es ist mir lieber das Katerchen kann bis zum Ende ein ganz normales Katzenleben führen, sich putzen und alles was dazu gehört, auch wenn das Ende dann etwas früher kommen wird...
Er ist auch nicht so ein Kater mit dem man "alles" machen kann, wenn ihr wisst was ich meine - also wenn ich dran denke ihn mit dem Waschlappen abwaschen zu müssen oder so Geschichten :lol: - das würde bei ihm wohl eher nicht auf Begeisterung treffen.

Den Freigang streichen möchte ich gerne vermeiden... ich hoffe, den richtigen Zeitpunkt abpassen zu können, und ihn einschläfern zu lassen bevor er sich draußen zurückzieht. Er geht eigentlich auch nie weit weg, und ich könnte vielleicht den Garten sicher absperren, sodass er da nicht raus kann. Er schlüpft immer unter dem Tor durch, sonst kommt er eigentlich nirgends raus (er klettert nicht und springt nicht hoch).

Die Schwellung am Kiefer ist extrem zurück gegangen und kaum noch zu sehen... auch im Mäulchen sehe ich, wenn er gähnt, praktisch nichts mehr. Kommt von dem Cortison, aber ist das normal, dass es so weit zurück geht...??? Der Tumor im Maul war etwa so groß wie meine Daumen-Fingerkuppe... :shock:
Aber gut, ihn stört beim Fressen nun nichts und vielleicht haben wir mehr Zeit gewonnen als zunächst gedacht...?

Dem Katerchen (er heißt übrigens Filou) geht es soweit gut, er ist frech wie immer, sonnt sich, rollt sich, jagt Vögel... Ich hab das Gefühl, dass er mehr trinkt als sonst. Und er hat übers WE 2x erbrochen, allerdings nur Haarballen. Vielleicht kommt es auch vom Medikament? Ich werde nachfragen, und noch Anti-Haarballpaste besorgen... die mag er eh gerne... die schmeckt wohl gut.

Ich muss einfach abwarten wie es weitergeht... und von Tag zu Tag sehen. Ich hoffe, ich schaffe es alles in seinem Sinne zu entscheiden, ihn nicht leiden zu lassen, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen... und ihn ein stressfreies Einschlafen zu ermöglichen...
Danke für eure Beiträge, das hilft wirklich sehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #9
So... ich glaube es ist bald soweit. Eigentlich geht es dem Katerchen noch ganz gut. Er ist etwas anders als sonst, er meckert weniger, ist weniger frech, mauzt nicht ganz so viel wie sonst. Er schläft immer bei mir im Bett und weckt mich ganz lieb und sanft, nicht durch Krallen-in-die-Zehen-hauen und lautes Maunzkonzert... Vielleicht sind es auch Nebenwirkungen der Tabletten, dass er etwas ruhiger ist...?
Er frisst noch gute Mengen (langsamer, mit mehr Pausen als sonst). Stückchen und Leckerli fallen ihm schwer zu kauen, deshalb gebe ich ihm darin nur die Tabletten. Er hat trotzdem abgenommen.
Ich hab das Gefühl, dass der Tumor ihn stört, er schmatzt öfter so rum und schüttelt dann den Kopf. Ob er wirklich Schmerzen hat kann ich nicht sagen, vielleicht ist es einfach nur ein ungutes, komisches Gefühl...? Ich glaube, dass der Tumor die letzten Tage wieder etwas gewachsen ist (nachdem er durch das Cortison extrem geschrumpft war).
Sonst ist alles wie immer... er geht raus und liegt in der Sonne..
Vielleicht kann eine erneute Cortisonspritze das Teil nochmal etwas schrumpfen lassen...?
Ich rufe morgen beim Tierarzt an und frage auch, ob die Schmerzmittel ausreichend sind. Überall lese ich, dass die Katzen Melosus bekommen haben. Ich weiß nicht, ob die Onsior-Tabletten gleich gut wirken...??
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #10
Ich kann leider gar nichts beitragen, nur ganz viel Kraft wünschen und hoffen, dass eine neue Kortisonspritze dem Kleinen helfen kann.
Alles Liebe!
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #11
Ich kann leider gar nichts beitragen, nur ganz viel Kraft wünschen und hoffen, dass eine neue Kortisonspritze dem Kleinen helfen kann.
Alles Liebe!

mehr fällt mir dazu auch nicht ein

von mir auch viel Kraft
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #12
Ich kann dich verstehen, dass du deinen Tierarzt konsultieren möchtest. So lange er frisst und seine Geschäfte erledigt darfst du so entscheiden.

Wenn er dieses nicht mehr kann und du ihn nur unter Zwang ernähren kannst.... Zeige ihm deinen letzten Liebesbeweis und lasse ihn gehen.

lg
Verena
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #13
Ja, zwangsernähren würde ich ihn nicht! Wenn er nicht mehr fressen will ist es für mich eine klare Sache. Das hat mir auch die Klinik so gesagt.
Aber soweit ist es längst nicht. Er hat Hunger, will fressen, verdrückt eigentlich dieselben Portionen wie vorher. Er frisst nur kleinere mengen auf einmal.
Am Anfang schnurrt er immer, dann hört das schnurren auf. Dann frisst er im stehen und die Schwanzspitze bewegt sich langsam, es sieht irgendwie unbequem aus, sodass ich denke er hat dabei vielleicht Schmerzen.
Danach geht er weg und putzt sich sehr viel. Schmatzt ganz viel, schüttelt den Kopf, und manchmal kratzt er auch an der Stelle wo der Tumor ist.
Dann kommt er meist wieder und will mehr Futter...

Gestern abend hab ich es gut gemeint und ihm ein stück vom Leckerlistäbchen ganz ganz klein gemacht. Das hat er dann aufgeleckt und fand es super. Also hab ich ihm noch ein winziges Stück klein gemacht und danach fing er an sich ganz wild zu putzen, sich mit der Pfote am Kiefer lang zu reiben richtung Nase, zu schmatzen, den Kopf zu schütteln... Ich bin mir sicher, dass er da Schmerzen hatte.

Heute morgen nun: fast nix. 85g gefressen, schmerztabletten im leckerli gefressen, ein flüssiges "vitalkraft"-leckerli (sowas würd ich normal im Leben nicht kaufen, aber gut...) gefressen... Viel getrunken. Bisschen geputzt (ganz normal) und jetzt macht er die morgendliche Runde durch den Garten...

Was soll ich nun davon halten... kann das so unterschiedlich sein von Tag zu Tag...?

Ich rufe nachher beim Tierarzt an, mal sehen was der sagt.
Vielleicht lässt sich der Tumor nochmal etwas verkleinern und man kann schauen wie es dann ist... würde natürlich bedeuten, dass ich nochmal mit Katerchen zum Tierarzt muss.

Wisst ihr, wie die Narkose beim einschläfern gegeben wird? Ist das eine normale Spritze? Wohin? Ich überlege, ob ich ihn währenddessen ablenken kann, z.B. mit so einem flüssigen Leckerli oder einem Baldriankissen oder beidem... und ich will es unbedingt zu Hause machen lassen.
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #14
Ich wünsch dir und deinem Katerchen alles Gute; noch eine innige Zeit zusammen und dann eine leichte Zeit, dass er gehen kann, wenn es soweit ist. Du wirst das sicher fühlen. Alles Liebe.
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #15
Hat jemand Erfahrung mit Prednisolontabletten bei Krebs...? Er kriegt aktuell 5mg einmal pro Tag. Aber wie lange geht das...? Hören sie einfach auf zu wirken irgendwann...?
Depotspritze hab ich jetzt 2x geben lassen, ein drittes Mal geht laut Tierarzt nicht. Die erste hielt so 2 1/2 Wochen, die zweite nur noch ca 10 Tage...
Ich hab eigentlich den Entschluss gefasst, ihn kommende Woche gehen zu lassen. Allerdings hat die Tierarzt von meinem Pferd, die zu uns heimkommen würde, Urlaub. Sie ist erst am 10.7. wieder da. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll... sitze ziemlich in der Zwickmühle...
Wenn ich hoffe dass es mit Tabletten bis zum 10. noch gut geht könnte es passieren, dass ich nächstes WE da sitze, die Dinger nicht mehr wirken und dann bleibt mir nur die Klinik. Katastrophe.
Oder ich fahre unter der WE zu meinem Tierarzt in die Praxis. Auch Katastrophe, aber wenigstens muss Katerchen dann vielleicht nicht so sehr leiden. Auch wenn er sicher sehr viel Angst hat.
oder ich finde irgendeinen anderen Tierarzt, der heim kommt, den ich aber vielleicht gar nicht kenne...
oder ich schaffe es meinen Tierarzt doch noch zu bequatschen /bestechen, dass er die 200m luftlinie bis zu meiner haustür überwindet und doch kommt...

kann mir jemand was dazu sagen was mit dem Körper vom toten katerchen passiert...? Begraben im garten ist nicht möglich. Unser haus steht auf fels... ich kann nicht tief genug graben... was gibt es noch für Möglichkeiten...?


so hab ich mir das alles nicht vorgestellt...
 
  • Osteosarkom im Unterkiefer Beitrag #16
du könntest eine Einäscherung in Betracht ziehen und die Urne an einem schönen Platz drinnen / draußen stellen.

wünsche dir viel Kraft.

lg
Verena
 
Thema:

Osteosarkom im Unterkiefer

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