Guten Tag,
ich habe mir vor ca. einem Jahr hier schon einmal um Rat gefragt, weil einer meiner Kater bzw von meiner Familie, bei einer Nachbarin die Straße hoch, ein zweites Zuhause gefunden hat.
Es führte in der Nachbarschaft zu viel Streit, weil die Frau ihn schließlich vollkommen verwöhnte und am Anfang nicht mal daran dachten, herauszufinden, wer der Besitzer ist.
Sie hat uns in der ganzen Gemeinde schlecht geredet. Sie meinte immer wir würden ihn schlecht behandeln und sie sucht für ihre in neues Zuhause! Der Gipfel des Eisberges war, dass ihr Schwägerin bei uns angerufen hat und sich als Tierschutz ausgeben hat und uns gedroht hat, wenn wir kein neues Zuhause suchen, gibt sie ihn weg. 2 Wochen später bekam ich einen Anruf, mein Kater wurde im Tierheim abgeben, über 25km weit weg von unserem Zuhause. Der Verdacht lag nahe, dass sie ihn weg gegeben haben, aber wer weiß.
Über die Monate hat sich das langsam etwas gelegt. Sie redet immer noch schlecht über uns, aber wenigstens ruft sie nicht mehr bei uns an und beschimpft uns nicht mehr. Wir haben akzeptiert das unser Kater lieber bei ihr ist. Er kommt dennoch hin und wieder vorbei. Manchmal öfters manchmal seltener, aber leider nie zum schmusen. Er bleibt nicht wirklich lange.
Er war schon immer recht dünn und hatte schlechtes Fell. Unser Tierarzt hat es immer wieder auf Parasiten oder Würmer geschoben, bzw er war anscheinend nie zu dünn. Einige Zeit kam er fast gar nicht oder hat lieber draußen gegessen. Doch er sah immer schlimmer aus. Als er sich endlich mal auf den Arm nehmen ließ, er war schon immer etwas eigen was das anging, merkte wir eine Verdickung am Hals. Alle Symptome sprechen für Schilldrüsenüberfunktion.
Wir haben am Montag den Tierarzt Termin. Unser Problem ist jetzt eher: Die täglichen Medikamente. Er ist ja hauptsächlich bei der alten Frau. Aber die scheint ja nicht mal bemerkt zu haben, wie es ihm zunehmend schlechter ging, dabei schläft er jeden Tag bei ihm Bett?
Reden hilft bei der Frau nicht. Ich bezweifle das sie noch wirklich klar denken kann, weil sie zum Teil so widersprüchliche Dinge sagt oder die Lage gar nicht versteht bzw ernst nimmt.
Ich hab große Angst ihn zu verlieren. Er ist schließlich schon 14 Jahre alt und auch schon so gut wie taub. Und jetzt auch noch so dünn. Ich hab dieses Jahr schon zwei Kater verloren. Mein Katzen Opa der mit 17 friedlich eingeschlafen ist. Und mein 8 Jahre altes Baby, mein ein und alles, dass ohne Vorwarnung aus dem Leben gerissen wurde und auf mysteriöseweise Tot neben einer Straße lag, ohne ersichtliche Wunden, außer das ihm der Schwanz ausgerissen wurde.
Mich würde interessieren, wie die Chancen denn sind, dass er wieder gesund wird? Gerade in dem hohen Alter. Und ob ihr glaubt, dass es Sinn macht bei dem Fall mit der Frau die Polizei um Hilfe zu fragen, ob sie vllt mir ihr mal reden können wie ernst die Lage ist. Es tat schon weh, dass sie ihn uns 'weggenommen' hat und dann noch uns schlecht darstellt. Jetzt geht es ihm auch zunehmend schlechter uns sie bemerkt es nicht? Obwohl er immer bei ihr ist? Und will es nicht wahr haben? Das macht mich so wütend und traurig.
Ich hänge sehr an meinen Katzen und wenn es ihm bei ihr besser gefällt okay. Aber dann muss sie sich auch um ihn kümmern, also mit ihm zum Tierarzt und ihm Medikamente geben. Man kann doch nicht eine Katze bei sich aufnehmen und den Verantwortungen nicht recht werden?