Neue Katze?!

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  • Neue Katze?! Beitrag #1
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Marinsche84

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Neue Katze?

Hallo Ihr Lieben,
ich habe/hatte 2 BKH-Brüder. Nun ist unser Maxx vor 2 Monaten mit 6 Jahren verstorben. Er hatte PKD. Sein Bruder (Guss), der noch lebt hat glücklicherweise kein PKD und ist auch sonst gesund.
Die beiden sind und waren immer Wohnungskatzen. Jetzt ist Guss eben alleine und mein Mann und ich können uns nicht entscheiden ob wir einen neuen Kater dazuholen sollen. Das Problem ist, dass wir immer noch total fertig sind und den Tod unseres Katers Maxx immer noch nicht richtig verkraftet haben.
Aber natürlich denken wir auch an unseren Kater Guss, der nun sehr oft und lange alleine ist, da wir ja arbeiten gehen und auch sonst nicht immer zu Hause sind. Wir beide möchten eigentlich keine "neue" Katze, würden es aber natürlich auch besser finden wenn Guss nicht mehr alleine ist. Die Frage ist natürlich auch, ob wir uns ein Kitten holen sollen oder einen ungefähr gleichaltrigen Kater. Wir denken ein Kitten wäre besser, da unser Guss auch noch sehr verspielt ist und das Kitten ihm sein Revier nicht streitig macht. Allerdings haben wir dann in ca. 10 Jahren wieder dasselbe Problem, dass wir wenn Guss einmal nicht mehr sein wird uns wieder einen Kater "anschaffen müssen". Versteht das bitte nicht falsch, wir lieben Tiere und natürlich vor allem katzen. Aber der Tod unseres Katers hat uns so dermaßen den Boden unter den Füßen weggerissen, dass wir nun natürlich Angst vor dem nächsten Mal haben.

Wir haben die Diagnose von Maxx letztes Jahr im Oktober erhalten und waren seitdem natürlich schon sehr fertig. Das alles hat uns sehr mitgenommen und wir haben nun auch ANgst davor wenn die Zusammenführung etc. nicht klappen sollte.

Was habt Ihr für Tips?

LG
Marinsche
 
  • Neue Katze?!

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  • Neue Katze?! Beitrag #2
Mein aufrichtiges Mitgefühl zu eurem Verlust.

Ich kann euch verstehen, aber bitte denkt an euren Kater

Er ist es gewöhnt nicht alleine zu sein und hatte immer seinen Kumpel an der Seite

Sprecht doch die Züchterin der beiden an, vielleicht hat die einen passenden Partner.

Wie hat sie auf die Diagnose reagiert?
Wurden noch mehr Kitten mit dieser Diagnose geboren?
 
  • Neue Katze?! Beitrag #3
Hi,
wenn Guss 6 Jahre lang in Katzengesellschaft gelebt hat, dann würde ich überhaupt nicht lange überlegen und ihm wieder einen Kumpel besorgen.

Eure Überlegung ein Kitten dazuzusetzen ist aber nicht wirklich gut.
Auch wenn Guss noch gerne spielt, kann er nicht mit einem Kitten mithalten und wird bald genervt sein (und das Kitten bald frustiriert)
Wenn es etwas Winziges sein soll, dann bitte zwei Kitten, die miteinander toben können und Guss dann auch mal in Ruhe lassen.

Allerdings würde ich eher zu einem gleichaltrigen Kater tendieren.
Vergesst mal "Revierstreitigkeiten", es geht fast nie ums Revier sondern zu 90% um Sympathie und Dominanzverhalten. Mit einem sozialen Kater, der Katzengesellschaft liebt und ähnlich wie Guss "tickt" sollte eine Zusammenführung kein großes Problem werden.

Hier noch ein paar Infos zum Lesen:
 
  • Neue Katze?! Beitrag #4
AW: Neue Katze?

Hallo Marinsche,
ich würde dir eigentlich schon zu einem zweiten Kater raten. Ich kann verstehen, dass der Verlust von Maxx sehr schlimm für euch war und nach zwei Monaten ist natürlich die Trauer noch sehr präsent. Allerdings war Guss immer in kätzischer Gesellschaft und ich denke, dass er nun schon einsam sein wird.
Ich habe 3 Katzen und man merkt deutlich, dass sie sich gegenseitig brauchen. Eine für längere Zeit allein zu halten (und euer Guss kann ja noch gut 14 Jahre vor sich haben), empfinde ich als unschön für eine Katze.
Jetzt ist es ja so, dass Guss nicht mehr der jüngste ist. Wenn ihr euch keine zwei Kitten holen möchtet, dann würde ich von einem jungen Tier absehen. Auch, wenn er noch verspielt ist, wird er von einem Kitten vermutlich irgendwann genervt sein. Kitten wollen quasi pausenlos Action und den meisten älteren Katzen ist das auf Dauer zu viel. Dass ein Kitten das Revier nicht streitig machen sollte, kann ich mir nicht vorstellen. Meiner Erfahrung nach sind Kitten da recht schnell einnehmend ;-)
Mein Tipp wäre daher ein gleichaltriger Katerkumpel, der vom Charakter her ähnlich ist. Lieber ein bisschen länger suchen und den richtigen Kumpel finden, als etwas zu überstürzen. In erster Linie muss er zu Guss passen.
Bei der Zusammenführung würde ich in dem Fall auch langsam vorgehen und eine Gittertür nutzen. Wenn's schnell gut passt, dann kann man sie ja früh aufmachen, aber so kollidieren sie nicht direkt. Freudestrahlend wird er vermutlich nicht auf den neuen zugehen, aber das ist normal.
Liebe Grüße
Alex
 
  • Neue Katze?! Beitrag #5
Ich würde kein Kitten dazu setzen, stell dir deine Kindheit ohne andere Kinder vor? Du musst auch an die Bedürfnisse des Kitten denken.

Selbst 4-5 jährige Katzen können nicht mehr mit dem Spieltrieb eines Kitten mithalten.

Natürlich kann die Kombination ältere Katze und Kitten klappen, klappt sogar in vielen Fällen, nur finde ich es den Kitten gegenüber unfair, weil die entsprechend zurückstecken und verzichten müssen.

Kitten sollten die ersten Monate bis zu einem Jahr einen annähernd gleichalten Artgenossen und Spielkameraden an ihrer Seite haben, so empfinde ich es zumindest am schönsten und besten für sie. Kitten entdecken gemeinsam die Welt, galoppieren zusammen mit Katzenbuckel durch die Wohnung, spielen, toben, balgen nach Kittenart miteinander, jagen sich gegenseitig die Kratzbäume rauf und runter, schlecken sich die Öhrchen aus und noch vieles mehr und vor allem das Ganze stundenlang und nicht nur einmal am Tag ganz kurz, wenn die ältere Katze gerade mal ihre "5-Minuten" hat.

Deswegen rate ich von zu großen Altersunterschieden ab, nicht nur weil es natürlich auch gehörig schiefgehen kann und dann hat man da zwei frustrierte Katzen sitzen ein unterfordertes Kitten und eine überforderte ältere Katze, die wegen ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse nicht mit einander klar kommen.


Mein Felix ist im Alter von knapp 5 Monaten bei mir eingezogen, da wurde Sue gerade ein Jahr alt und Murphy war ein Jahr und 3 Monate alt, der Altersunterschied war also nicht mal ein ganzes Jahr. Trotzdem konnte ich schon deutliche Unterschiede im Spielverhalten beobachten.
 
  • Neue Katze?! Beitrag #6
Hallo Marinsche84, willkommen bei uns!

Ich habe die beiden Themen mal zusammengefügt.

LG, Tine
 
  • Neue Katze?! Beitrag #7
Hallo,
meine Mutzel musste ich auch einschläfern lassen. Mir wurde die Entscheidung zur neuen Katze von Buffy
quasi abgenommen. Nach drei Tagen fing Buffy an mäkelig beim fressen zu werden, mir immer hinter her zu
laufen, mich zum spielen aufzufordern und in der Nacht zu jammern. All das hatte sie in den ersten Tagen bei mir
auch gezeigt, bis sie sich mit Mutzel arrangiert hatte. Buffy kam aus einem Haushalt mit zwei
weiteren Katzen und einem Hund und wurde nun als hoch soziale Katze echt nervig.
Meine Trauerphase ist noch nicht vorrüber, mir fehlt Mutzel an allen Ecken und Kanten,
aber Buffy zuliebe habe ich nach 5 Tagen begonnen intensiv nach einer sozialen Katze zu suchen und fand Blue.
Buffy wurde wieder ruhiger und ausgelassener. Nun ist Blue kastriert worden und es wird noch eine Weile
dauern bis die beiden wieder zusammen dürfen. Und was soll ich sagen.......
nach drei Tagen fängt Buffy an mäkelig an zu fressen, mir hinterher zu laufen, mich zum spielen aufzufordern usw.
Echt nervig.....aber bald können die beiden ja nach einer erneuten Eingewöhnung zusammen.

Vielleicht zeigt Dein Kater seine Trauer oder Einsamkeit nicht so offensichtlich wie Buffy,
aber wenn er sozial ist, sollte er nicht alleine bleiben. Eine Möglichkeit wäre vielleicht eine
nicht vermittelbare Katze aus dem Tierschutz als Pflegestelle auf zu nehmen. Obwohl ich könnte
sie dann nicht mehr weggeben......
 
  • Neue Katze?! Beitrag #8
Ich schließe mich den anderen an: schenke ihm einen neuen Katzenkumpel im gleichen Alter, keinesfalls allein lassen und auch keine Kitte.

Das Problem besteht leider immer bei Tieren, die nicht allein gehalten werden sollen, dass man normalerweise immer irgendwann mit einem da steht und dann nur zwei Möglichkeiten hat: abgeben oder ein Neues holen. Allein lassen wäre nie fair, außer der Tod des verbliebenen Tieres ist absehbar.
Überlegt euch also, was ihr auf lange Sicht wollt.
So ein Tod tut weh, keine Frage. Aber dafür geben Katzen einem ja auch jahrelang einiges, was schön ist.

Letztes Jahr hatte ich noch 5 Kaninchen, 2 alte und 3 junge. Die zwei sind im ersten Halbjahr an Altersschwäche verstorben, die anderen 3 im zweiten Halbjahr innerhalb von nur 2 Wochen aufgrund einer ansteckenden Krankheit. Das löst das Problem, dass man kein neues Tier holen muss, um dem Verbliebenen gerecht zu werden- ist bei Kaninchen nämlich auch wichtig. Aber glaub mir, ich hätte lieber wieder eins dazu geholt als alle 5 binnen weniger Monate sterben zu sehen. Das ist auch nicht wirklich das, was man erleben will. Ein toter Kater reicht vollkommen, nun kannst du ihn leider nicht mehr retten, aber für den anderen Kater da sein. Sei das, es wird dir vermutlich gut tun.
 
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