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Remus

Remus

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Hallihallo liebe Katzenfreunde - Ich bins mal wieder ;)

Habe die kleine Susi nun schon eine Weile und es läuft wirklich gut. Habe meinen nahenden Nervenzusammenbruch wegen dem nächtlichen Tiernotfallklinikbesuch gut verarbeitet und bin recht entspannt geworden. Mir ist nur eine Sache...nunja...aufgefallen.
Die Vorbesitzerin meiner Kleinen sagte mir bereits, dass Susi viel redet...aber nicht, dass sie dies ausnahmslos tut, wenn sie nicht gerade frisst, schläft oder aufs Töpfchen geht. Ich bin eigentlich ein Mensch der Entspannung und Stille präferiert, deshalb muss ich zugeben, dass mir das anhaltende Miauen, trotz aller Liebe, schon ab und an auf die Nerven geht :)

Nun bin ich in der Woche jeden Tag arbeiten, gehe schon früh, wenn die Kleine noch schläft und bin dann etwa um 15 Uhr wieder Zuhause. Dann wird natürlich nochmals frisch gefüttert und gekuschelt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kleine schlagartig aufhört zu Miauen, wenn sie auf mir liegt. Sie protestiert praktisch solange, bis ich mich ins Bett oder auf die Couch lege und sie es sich auf meinem Bauch gemütlich machen kann. Dann reibt sie die ganze Zeit ihre Schnauze an meinen Händen oder noch besser an meinem Gesicht und stubst mir recht hart mit dem Köpfchen gegen die Nase. Außerdem liebt sie es mir mit ihrem Schwanz durchs Gesicht zu streichen. Finde ich super süß, aber ich kann nun leider auch nicht den Rest des Tages so liegen bleiben - der Haushalt möchte gemacht werden und gekocht habe ich bis dahin auch nicht :lol: Dennoch bin ich kein Mensch der großartig Feiern geht oder so etwas, nach der Arbeit bin ich ziemlich im Eimer, also bin ich häufig Zuhause und dort bekommt sie einen großen Teil meiner Aufmerksamkeit und meiner Zeit. So gehört es sich auch finde ich.

Bevor der Ratschlag zu einer zweiten Katze kommt: das funktioniert einfach nicht. Die Kleine war nie kompatibel mit einer anderen Katze und dominiert diese immer. Laut Tierarzt eine Reaktion darauf, dass ihr in Rumänien die Krallen gezogen wurden :cry:
Sie spielt auch nicht gerne. Habe bereits alles mögliche ausprobiert, aber mehr als das auffordernde Miauen zum Kuscheln kam dabei nie rum :cool: Sie scheint mir extrem liebesbedürftig zu sein, was ich schon sehr schön finde, aber dennoch frage ich mich, ob das so normal ist.

Liebe Grüße von mir und von Susi, die auf meinem Bauch schläft,
Remus :wink:
 
  • Schmusetiger

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  • Schmusetiger Beitrag #2
Die Frage ist aber, mit wie vielen Katzen wurde es denn probiert und wie waren die so drauf? Vielleicht waren es nicht die richtigen Partner und vielleicht wurde die Zusammenführung auch nicht richtig angegangen.

Ich mein klar, es gibt Tiere, bei denen geht das gar nicht, aber das ist echt die riesengroße Ausnahme. Ein Freund von mir hat auch so eine schwierige Katze, da haben sie es mit mehreren anderen Katzen probiert, bis sie dann irgendwann einen Hund heimbrachten. Der wurde sofort akzeptiert, und die beiden sind mittlerweile ein tolles Team.
Generell ist halt Gesellschaft von nem anderen Tier - am besten natürlich die eigene Spezies - schon sehr wichtig für die psychische Ausgeglichenheit so einer Katze. Will jetzt nicht sagen, du sollst einen Hund anschaffen ;-) Aber vielleicht doch noch mal mit Leuten sprechen, die sich richtig auskennen und einige Katzen in ner Pflegestation haben. Vielleicht findet sich ja doch jemand.
 
  • Schmusetiger Beitrag #3
Krallen ziehen! OMG
Das ist ja so furchtbar, das möchte man sich lieber nicht vorstellen.
Das anhängliche Verhalten klingt für mich aber schon danach, als ob sie mit der richtigen Katze glücklich werden könnte.
Spontan lässt es mich an die superverschmusten Orientalen denken. Vielleicht wäre das für euch eine eine Option?
 
  • Schmusetiger Beitrag #4
Ich denke auch, dass man noch mehr Infos benötigt zum Thema vorangegangene Vergesellschaftungsversuche, um dir weitere Ratschläge geben zu können. Auch wenn du das vielleicht erstmal anders siehst. :)
Ansonsten heißt es, das Verhalten zu akzeptieren schätze ich mal. Meine Katzen (aktuell leider Einzahl) sind auch mega gesprächig und liebebedürftig. Kann ich auch nicht ändern, als das zu akzeptieren, auch wenn mir manchmal weniger Geschrei lieber wäre. :) So sind sie eben unsere Lieblinge...
 
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