Liebes Forum,
nachdem ich bis jetzt still mitgelesen habe, heute eine Frage, zu der ich gerne eure Meinung wissen würde.
Ich passe seit einiger Zeit auf die Katze einer Bekannten auf, die diese nun langfristig abgeben möchte. Besagte Katze (7 Jahre) ist immer eine Wohnungskatze gewesen, sehr menschenbezogen, die viel Ansprache braucht. Bei einer zurückliegenden Zusammenführung mit einem Kater hat sie das Fressen eingestellt.
Vor der Adoption habe ich mir folgende Frage gestellt: Ich bin Vollzeit berufstätig, habe aber eine (ebenfalls Berufstätige) Nachbarin, die auch über die Adoption einer Katze nachdenkt. Wir wohnen in großen Altbauwohnungen mit Balkon (65 und 120 qm). Um der Katze optimale Betreuung zu geben: glaubt ihr, dass es möglich wäre, dass sie sich in beiden Wohnungen zu Hause fühlen könnte? Meine Nachbarin und ich essen auch einmal die Woche zu Abend oder schauen einen Film, so dass die Katze uns auch als "zusammengehörig" erleben würde. Oder meint ihr, es würde sie stressen, wochenweise mal bei ihrem einen, dann wieder bei ihrem anderen Halter zu sein? Für die beiden Reviere wäre wie gesagt keine Autofahrt nötig, nur einmal über den Wohnungsflur. Immer wenn die Katze meiner Bekannten bei mir war, hat sie nach einem kurzen Erkundungsgang mich und die Wohnung wiedererkannt.
Durch diese Konstruktion dachten wir, dass so niemand ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er mal länger unterwegs ist und man sich die Verantwortung teilen kann.
Was denkt ihr dazu? Wäre so eine Erweiterung des Reviers für eine Wohnungskatze nicht vielleicht sogar interessant?
Danke für eure Antworten!
Johanna