Katze kommt nachts nicht zur Ruhe

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r.beck

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Liebe Katzenexpert/innen, ich brauche Hilfe!
Vor etwa zwei Monaten haben ich eine etwa 6jährige Katze adoptiert. Sie ist sehr anhänglich, sauber und scheint gut erzogen zu sein - sie geht nicht auf Tische o.ä.. Seit einigen Wochen lasse ich sie tagsüber und nachts auch raus - was sie nutzt, aber immer wieder nach Hause kommt.
Sie sucht meine Nähe, wenn ich zu Hause bin undmaunzt sehr viel - auch mit vollem Fressnapf und sauberem Klo.
Hier nun das Problem: leider auch nachts - und zwar lautstark. Sie maunzt und gurrt und steigt mir über Gesicht und in die Haare (au!!). Für eine Weile legt sie sich auch mal hin und schläft, aber so 5-8 Mal werde ich nachts geweckt. Sie jagt nicht nach meinen Füßen oder kratzt an Bett oder Laken, aber sie schnurrt mir leider direkt ins Ohr und tretelt auf meinem Kopfkissen. Das ist zwar furchtbar niedlich, aber nach zwei Monaten bekomme ich vor lauter Schlafmangel langsam Gedächtnisprobleme.
Was kann ich denn tun, damit das Tierchen sich nachts beruhigt? Aus dem Zimmer aussperren ist keine Option - die Wohnung ist klein und sie kann SEHR energisch sein, wenn sie Türen aufmachen möchte. Mit Ignorieren versuche ich es seit Wochen, aber so richtig zu helfen scheint das nicht.
Hat vielleicht jemand noch Ideen?
Vielen (gähn) Dank!
 
03.10.2017
#1
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Gast

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Gast29323

Gast
Dass deine Katze raus kann ist super, so kann sie sich beschäftigen wenn ihr danach ist, einsam scheint sie trotzdem zu sein. An deiner Stelle würde ich ernsthaft überlegen einen Partner für sie zu holen, damit sie Interaktion bekommt und diese nicht bei Dir suchen muss. ;-)
 
Andrea64

Andrea64

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Tja, da Katzen im allgemeinen dämmerunsaktiv sind, ist dieses Verhalten ganz normal. Vielleicht passt sie sich im Laufe der Zeit noch etwas an deinen Rhythmus an.
Aber, sie will Kontakt, Spielen, Aktion. Wenn du nicht willst oder kannst, dann vielleicht eine zweite Katze? Wäre das eine Option für dich?
 
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r.beck

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Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Also ob eine zweite Katze eine Option ist, weiß ich nicht so recht, da die Wohnung nicht sehr groß ist und ich auch nicht weiß, wie lange ich dort wohne und ob die nächste Wohnung ebenfalls doppelt katzengerecht ist. Aber klar, dass es zu zweit weniger einsam ist, ist ja klar... hmmm...
 
Frigida

Frigida

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Wenn du ein Schlafzimmer hast, hast du sicher auch ein Wohnzimmer. Dazu noch Bad und Küche.
Die Größe der Wohnung ist gar nicht so ausschlaggebend, sondern das jeder ein Rückzugsort hat. Also rechnet man eher Zimmer pro Katze. :mrgreen:
Wo eine Katze passt, passen auch zwei.
 
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r.beck

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Good point. Ich werde mir mal Gedanken machen. Worauf müsste ich denn achten, wenn ich mich dazu entscheiden sollte, eine zweite Katze dazu zu holen?
 
Lady of Camster

Lady of Camster

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Mindestents zwei bis drei Katzenklos, und zwei Futternäpfe, und natürlich Wassernäpfe.
Mehr brauch es nicht.

Zu Anfang natürlich etwas mehr Zeit, bis sich die neue Katze eingewönt hat. Und bis du dich daran gewöhnt hast beiden die selbe Aufmerksamkeit entgegen zu bringen ;-) .

Am besten holt man sich eine Zweitkatze immer dazu, wenn man Urlaub hat und somit genug Zeit, die beiden zu beobachten und aneinander zu gewöhnen.

Intelligenztraining ist übrigens immer ein guter Ausgleich für sehr aktive Katzen.
 
virra

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Ne 2. Katze sollte auch von Geschlecht, Alter und Charakter passen, das wäre das Beste. Allerdings kann es evtl sein, dass deine Katze niemanden neben sich duldet, hast du Berichte aus ihrem Vorleben?
 
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r.beck

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Leider gar nicht, weil sie ein Findelkind ist. Der Tierarzt konnte ihr Alter nur schätzen und von ihrem Verhalten in der Wohnung kann ich schließen, dass sie domestiziert ist. Aber sie braucht SEHR viel Aufmerksamkeit und mit anderen Katzen habe ich sie nicht erlebt. Allerdings hat die Frau, die sie ursprünglich gefunden hat, gesagt, dass sie sie nicht behalten konnte, weil ihre beiden bereits vorhandenen Katzen sich nicht mit ihr verstanden haben...
 
virra

virra

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Schwierig. Einerseits würde ich auch meinen, die langweilt sich. Habe selbst ne Einzelkatze, aber Susi ist auch ne Schisserin und nich so auf Kuschelkurs. Streicheln und schmusen musste sie erst bei mir richtig lernen. Sie kloppt sich mit den Katzen aus der Nachbarschaft und so ist es am besten, wenn sie hier ihre Ruhe hat, denke ich. Auch wenn sie sich manchmal langweilt.

Deine würde sicherlich sehr von einem Kumpel profitieren, aber es müsste aus ner Quelle sein, wo man die Neue im Ernstfall wieder zurück geben kann, solltest du feststellen, dass es nicht geht. Aber sowas stellt man nicht immer sofort fest, oft muss man den Katzen ne ganze Weile Zeit lassen, bis man weiß, ob sie sich aneinander gewöhnen.

Du wirst hier bestimmt von erfahrenen Katzenhelfern noch Tipps bekommen, die sowas schon öfter praktiziert haben.
 
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Patentante

Patentante

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Beim TH, Fundamt etc. ist sie aber noch vermisst gemeldet, oder? Dass so "alte" und zutrauliche Katzen ausgesetzt werden ist eigentlich eher selten (GsD).

Bei der Vorgeschichte (oder eher nicht-Vorgeschichte) wäre eine zweite Katze wirklich zu überlegen. Wieviel Quadratmeter habt ihr denn zur Verfügung? Wobei ich es grundsätzlich ähnlich sehe, dass vor allem die Aufteilung der Wohnung wichtig ist.

Davon abgesehen sind die Nasen nunmal nachtaktiv. Bei meinen hat es lange gedauert, als Freigänger lassen sie mir inzwischen aber in 98 % aller Fälle meine Nachtruhe.
 
Frigida

Frigida

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Normalerweise dauert es ein Weilchen, bis sich die Katze an deinen Lebensrhythmus gewöhnt hat.
Dann schläft sie auch nachts, wenn du schläfst.

Am allerwichtigsten ist, dass die beiden Katzen zusammenpassen.
Da ist man mit dem gleichen Geschlecht, etwa dem gleichen Alter und Charakter schon auf dem richtigen Weg.
Gute Anlaufstellen für Tierschutzkatzen sind da natürlich die Pflegestellen der Tierschutzvereine. Die kennen normalerweise ihre Katzen am besten.
Oder du schaust hier mal im Forum z.B. bei Taskali. Sie kann ganz wunderbar einschätzen, wer zu wem passt und vermittelt ihre Katze dementsprechend.
Deine Maus scheint eindeutig kein Scheuchen zu sein und Kontakt zu suchen, ich glaube, für eine zweite Katze besteht eine gute Chance, dass es klappt. Wichtig ist immer, dass eine Katze sozial ist.
 

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