• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Katze mit erhöhtem T4 = SDÜ? Weiteres Vorgehen?

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Dreibeinhocker

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Hallo Liebe Community,

ich bin neu und hoffe, dass ich das richtige Subforum getroffen habe. Mein Name ist Pascal und ich lebe mit meiner Freundin und (ehemals 2) einer Katze namens Julchen zusammen in einer Wohnung. Sie ist seit jeher eine reine Hauskatze, lediglich auf den abgesicherten Balkon darf sie (will sie aber selten).

Julchen wurde im April 2002 geboren (15 Jahre) und lebte immer mit der Familie meiner Freundin zusammen. Seit nun circa 1 1/2 Jahren lebt sie bei meiner Freundin und mir. Uns ist nie etwas aufgefallen, bis sie sich vor einigen Monaten nach dem Fressen am Mund kratzte – Arztbesuch ergab Zahnstein. Und zudem war die Rückenfalte langsam – Verdacht auf Nierenproblem, Blutbild empfohlen (zum Testen der Narkosefähigkeit, Alterscheck etc.)

:::Kurzer Einschub zur Angst und der anderen Katze (optional)
In der Zwischenzeit verstarb Bärchen. Julchens Schwester, das Ein-Und-Alles meiner Freundin – Wasser im Thorax, kein FIP, Verdacht auf Tumor, oder Herzproblem. Das war am 01.09.2017 – ein unerträglicher Tag (Nacht) und wir entschieden Sie zu erlösen. Und tragen nun seither eine Unruhe und Angst in uns. An dieser Stelle kurz erwähnt, warum die Angst groß ist: Bärchens Blutbild war super. Ihr Verhalten allerdings zu still, kein Appetit – andere Gesichte. Lediglich der ALT-Wert war erhöht, die Ärztin meinte sogar, dass ihre Werte für ihr Alter „sehr gut“ seien. Geglaubt, wegen Fressunlust dann NaCl-Infusion und am Tag ihres Todes sollte sie eigentlich gerönget werden … es kam plötzlich und entgegen der Fachmeinung.
:::


Zurück zu Julchen:
Es wurde, soweit ich weiß, nie zuvor ein Blutbild gemacht, also sind keine Refezentwerte verfügbar (abgesehen von den Standardwerten). Durch den Tod Bärchens empfinde ich (und meine Freundin auch) jedes Verhalten an Julchen, dass irgendwie nicht „normal“ zu sein scheint, als Bedrohung. Also wurde ich nervös, als ihr Herzschlag teilweise sehr hoch schien (abends im Bett raste das kleine Herzchen nur so), und sie einen ziemlichen Appetit bekam – teilweise 5 x 50 Gramm innerhalb von drei Stunden (am
Morgen). Auch dachten wir, dass der Zahnstein ihr vielleicht zusetzt, diesbezüglich hatte ich gelsesen, dass dieser Giftstoffe abgeben kann, die die Niere beeinträchtigen können. Außerdem hatte die ihre „Kletteraktionen“ auf ein Minimum reduziert – keine großen Sprünge, lieber vom Boden aufs Nachtschränkchen aufs Bett, statt direkt. Außerdem hatte sie abgenommen. Also zum Arzt.

Aus der bereits häufig erwähnten Angst dann also alles und jedes Detail erzählt, großes Blutbild gemacht und auf Röntgen bestanden. Das Röntgen war „eigentlich unauffällig“ – eine bereits verheilte Fraktur an den Rippen (jedenfalls im Brustbereich, genaueres vergessen), eine Athrose (war das der Begriff?) im unteren Rücken – hatten wir bereits vermutet, da sie da mal Fellknötchen hatte (kam wohl nicht gut ran). das Herz war wohl okay, aber „altersbedingt nicht mehr so aufrecht gelagert“, wie bei Jungtieren. Ungewöhnlich war lediglich ein Schatten in der Größe eines halben Kleinenfinger-Fingernagels im Bereich der Lunge. Sehr dezent, kein Brocken und eher „flach“ (oder so ähnlich sagte man es).

Daraufhin kamen am nächsten Tag die Blutergebnisse (siehe unten oder hier:
Bilder des Blutbilds auf meinem Google Drive: https://is.gd/BlutbildJulchen )
Und die Werte bekam ich zunächst telefonisch (heute dann habe ich sie persönlich abgeholt, weil ich Eure Meinung wollte). So teilte man mir mit der T4 sei erheblich erhöht, was auf eine SDÜ hinweist. Möglichkeiten: Thiamazol (Felimazote), y/d Futter von Hill’s, oder Bestrahlung. (Nicht mitgeteilt wurde die OP-Möglichkeit, aber diese hätte ich eh verworfen).

Also entschied ich mich für y/d, bekam zwei Schalen davon zum Testen, welche Julchen direkt und ohne Anstalten fraß. Weil das Zeug so trocken ist und sie eigentlich nicht (also ich habe sie jedenfalls nie erwischt) trinkt, habe ich das dann später immer mal wieder mit Wasser vermischt. Weil es beim TA superteuer ist, hab ich bei zooplus dann 24 Dosen bestellt. Und sie fraß auch da wieder – zunächst. Aber leider nach ein, zwei Tagen nicht mehr. Sie rührte es dann nur noch an, wenn ich es warm machte oder die Schale komplett frisch war. Später auch dann nicht. Daraufhin hatte ich es vermischt mit dem alten Futter – ich weiß, dass man es AUSSCHLIESSLICH geben soll – nur als Gewöhnung, dachte ich – für den Anfang. Und da stehe ich heute und sie rührt auch das Gemisch kaum mehr an. Ich werde definitiv testen es mit ihrem „Lieblingsfutter“ zu mischen (kaufe heute welches). Das steht also noch aus.

Dennoch bleibt die Angst – und deshalb will ich darauf vorbereitet sein – dass sie das Futter verweigert und ich zu Tabletten wechseln muss. Ich habe viel zur SDÜ gelesen, unter anderem einen 17-Seitigen Thread hier im Forum. Und dennoch (oder deshalb) habe ich Angst vor Felimazote. Was, wenn sie es nicht frisst, bekomme ich unkompliziert Carbimazol? Ist das wirklich besser? Was ist mit ihren Leberwerten? Warum hat die Ärztin dazu nichts gesagt, wo sie doch OFFENSICHTLICH erhöht sind?
Bärchen hatte auch erhöhte Werte, aber ich glaube nicht in diesem Maß (meine um 300), was damals auch als „ALT ist nicht so zuverlässig“ kommentiert wurde.

Generell ist Julchen jetzt eher schläfrig, schläft viel (vielleicht ist ihr aber auch langweilig, gestern und vorgestern jedoch spielte sie – auch allein (mit einem Strohhalm :3)). Vor einer Woche noch rannte sie immer durch die Bude und jaulte auch.


— — BLUTTEST — —
TEST/PARAMETER — ERGEBNIS — REFERENZINTERVALL

Lipämie-Index — negativ — /
Hämolyse-Index — negativ — /


GERIATRISCHES PROFIL:
MATERIAL — SERUM — REFERENZ

T4 (Gesamtthyroxin) — >13,0 — 0,8–4,7 µg/dl

Niere:
SDMA (EIA) — 12 — 0–14
Kreatinin — 1,1 — <1,9
Harnstoff-N — 33 — 16–38
Natrium — 155 — 147–159
Chlorid — 120 — 109–129
Kalium — 3,1 — 3,3–5,8
anorg. Phosphat — 1,5 — 0,8–2,2

Leber:
Bilirubin — 0,3 — <0,4
ALT (GPT) — 906 — <175
Alk. Phosphatase — 366 — <73
yGT — 1 — <5
AST (GOT) — 112 — <72
GLDH — 17 — <11
Gesamteiweiß — 6,5 — 5,9–8,7
Albumin in Serum — 3,1 — 2,7–4,4
Globulin — 3,4 — 2,9–5,4
Albumin-Globulin-Quotient — 0,92 — >0,57

Pankreas:
Glucose — 110 — 63–140
Cholesterin — 216 — <329
Fruktosamin — 162 — 190–365

Muskel:
CK — 218 — <542
Calcium — 2,4 — 2,2–432
Magnesium — 0,7 — 0,6–1,1
Triglyceride gesamt — 51 — 21–432

tbild:
MATERIAL — EDTA-Blut — REFERENZ
Leukozyten — 11,2 — 3,9–19
Erythrozythen — 8,7 — 7,1–11,5
Hämoglobin — 12,1 — 10,3–16,2
Hämatokrit — 43,1 — 28,2–52,7
MCV — 49,3 — 39–56
MCH — 13,8 — 12,6–16,5
MCHC — 28 — 28,8–37,8
Thrombozyten — 346 — 155–641
Retikulozyten (relativ) — 0,39 — /
Retikulozyten (absolut) — 34000 — /

Differential-Blutbild:
Basophile Granulozyten — 0 % — /
Esinophile Granulozyten — 5 % — /
Segmentkernige — 59 % — /
Lymphozyten — 33 % — /
Monozyten — 2 % — /

Basophile Granulozyten (absolut) — 0 — 0–100
Esinophile Granulozyten (absolut) — 559 — 90–2180
Segmentkernige (absolut) — 6641 — 2620–15170
Lymphozyten (absolut) — 3701 — 850–5850
Monozyten (absolut) — 268 — 40–530

LUC — 0 % — /
— — — — — — —​

Generell will ich natürlich am liebsten, dass es ihr sofort und ohne Nebenwirkungen, magisch, besser geht – ich weiß, dass das nicht funktionieren wird. Aber ich will am liebsten Eure Erfahrungen zum Medikament und Eure Meinung zum Blutbild hören. Die Ärztin hat mal durchblitzen lassen, dass sie ihr die 5mg Felimazote geben will (anhand des Preises habe ich das herausgefunden), aber noch nicht über eine genaue Dosierung gesprochen.

LG Pascal (oder Dreibeinhocker)

(P.S. Es tut mir Leid, Bärchen, ich hab Dich lieb, das kann ruhig jeder wissen.)
 
10.10.2017
#1
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Dreibeinhocker

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Könnte jemand von den SDÜ-Profis sich meiner annehmen? :)
 
Stulle

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Hallo Pascal (und hallo, Lieblingsstadt!!!), willkommen bei uns!

Würdest du das Blutbild nochmal als Bild anhängen? Ich mag nicht auf externe Links klicken und zum fixen Nachschauen ist der Text sehr unübersichtlich.

Oftmals ist es so, dass die Leberwerte und/oder die Nierenwerte bei einer SDÜ erhöht sind, solange die Schilddrüse den Organismus auf Hochtouren laufen lässt. Das ist gar nicht ungewöhnlich und erklärt auch, weshalb die Ärztin das bisher nicht erwähnt hat.

Felimazole (ohne t ^^ ) wäre nicht mein Mittel der Wahl. Es kann sehr gut gehen, aber eben auch nicht. In meinem Umfeld überwiegen die Fälle, in denen es nicht gut ging. Aus diesem Grund habe ich von Anfang an Carbimazol für Linchen genommen (dass sie es dann nicht mehr vertragen hat ist was anderes). Ich bekam dazu von meinem Tierarzt ein Rezept, das ich in der Apotheke einlösen konnte.

Vidalta hat den gleichen Wirkstoff, eben Carbimazol. Ich weiß aber nicht, ob es das auch in 5mg gibt (das sollte die Anfangsdosis sein).

Ich kann eure Angst sehr gut verstehen und nachvollziehen, aber in diesem Fall könnt ihr gut handeln. Eine SDÜ lässt sich meist sehr gut einstellen, ihr müsst nur bewusst ein Auge drauf haben. Nicht panisch, aber eben bewusst.

LG, Tine

P.S.: Bei welcher Ärztin seid ihr denn? Vllt kenne ich sie ja noch. Je nach dem wo ihr in MS wohnt kann ich euch auch sehr gute Ärzte emffehlen.
 
D

Dreibeinhocker

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Hallo Stulle,

die Bilder habe ich angehängt – dabei hab ich mir extra so viel Mühe mit der Formatierung gegeben :D

Wir sind bei Juppien, weil wir da ganz in der Nähe wohnen. Ich bin bislang einigermaßen zufrieden, aber etwas vorsichtig. Mit Bärchen waren wir damals bei Patale im Notdienst. Da war ich den Umständen entsprechend zufrieden. Schienen mir kompetent, haben meiner Meinung nach eigentlich ziemlich notfallgerecht gehandelt.

Von Carbimazol wusste man in der Praxis nichts. Zumindest die Helferin nicht, aber ich hatte auch gelesen, dass Felimazole (ohne t :D) wohl immer als erstes verschrieben werden muss.
 

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Stulle

Stulle

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OK, in Gievenbeck seid ihr genau in der anderen Richtung, mir würde sonst noch jemand in Ostbevern einfallen, Dr Borgmann aus Telgte praktiziert leider nicht mehr :-/ Bei Frau Dr. Juppien war ich ein mal in Vertretung, mit Dr Reckels in Hiltrup war ich zufrieden (sind aber auch alle einige Meter von euch aus).

Das Blutbild ist entsprechend einer SDÜ, man sollte während der Einstellngsphase nicht nur den T4 messen, sondern eben ein großes BB mit T4 machen, damit man sieht ob es verschleierte Problemchen gibt.

Ich kenne einige Praxen, die Carbomazol nicht kennen und sich auch sehr dagegen sperren, ebenso be der Thiamazolcreme die wir zum Schluss hatten. Da muss man sich durchfuchsen und es evtl wirklich erst mit Felimazole probieren. Ich hatte das Glück einen Tierarzt (in Hamm) zu haben, der offen für solche Dinge ist.
 
S

Schneeleopard

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Hallo Pascal

das Felimazole muss leider erst verschrieben werden vom TA ( Gestze und so ;-) ).
Wird dieses dann nicht vertragen oder man hat Probleme diese in die Katz zu bekommen ( darf nicht geteilt werden), darf der TA Carbimazol aufschreiben (MenschenMedi ).

Felimazol hat leider mehr Nebenwirkungen als Carbimazol. Was jetzt nicht heißen muss, das es dann auch so ist.
Vorteil von Carbi. ist, du kannst dieses unters Futter mischen (bröseln), also kann Mietz ihr normales Futter weiter fressen.
Erleichtert vieles ;-)

Immer nur eine Sorte - wer mag das schon.

Mein Sternchen hat jahrelang gut eingestellt mit Carbimazol gelebt, hat es gut vertragen und immer zu sich genommen (ohne Probleme).
Bei dem Felima. ( was ich zu Anfang hatte) hat das leider nicht gut geklappt.

Wenn du beim TA also erst Felimazole bekommst (was ja erstmal so richtig ist), kannst du dann nach ein paar Tagen hin udn sagen: ich bekomme die Tab nicht im ganzen in die Katz rein. Und ihn dann gleich auf Carbimzol ansprechen/ hinweisen.


Blutbiild such ich mal von meiner Mietz raus.

Lg Andrea
 
D

Dreibeinhocker

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Danke für Eure Antworten.

Ich denke so mache ich es nun. Die größte Angst ist einfach, dass es bei Julchen genauso läuft, wie es bei Bärchen war. Sie hatte damals erst 5 Tage vor dem Ende Symptome gezeigt, die meist runtergespielt wurden, weil sie als nicht so schlimm empfunden wurden. Sie fraß kaum und später nichts mehr und war träge. Viel mehr zeigte sich erst ganz zum Schluss.

Dann werde ich das Medikament nun testen. Hoffentlich geht es ihr damit gut. Ich will sie ja auch nicht weiterhin quasi unbehandelt lassen. Wenn es nicht geht, poche ich auf ein Carbimazol-Rezept.

Zur Gabe des Felimazole: das kann ich dann einfach in einen "Fleischmantel" oder so packen, oder?
 
S

Schneeleopard

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Du kannst es in irgendwelche Leckerlie reinstecken/ verstecken oder direkt ins Mäulchen.
Leberwurst, Kaustangen, Tartar .......
Am besten zur gleichen Tageszeit, ich habs immer zur Nacht gegeben.

Es kann gut möglich sein, das du nicht sofort eine Veränderung merkst. Das ist aber ganz normal. Das ganze muss sich erst einspielen.


Was mir grad auffällt bei dem Blutbils
Harnstoff ist etwas zu hoch und Phosphat ist sehr hoch (wenn ich das so richtig lese).
Das ist nicht so gut und sollte auf jedenfall im Auge behalten werden. Beim nächsten Blutcheck drauf achten.
 
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Stulle

Stulle

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Was mir grad auffällt bei dem Blutbils
Harnstoff ist etwas zu hoch und Phosphat ist sehr hoch (wenn ich das so richtig lese).
Das ist nicht so gut und sollte auf jedenfall im Auge behalten werden. Beim nächsten Blutcheck drauf achten.
Das kann auch einfach an der sdü liegen, deshalb schrieb ich ja, beim nächsten mal nicht nur t4 sondern großes BB und T4 ;-)
 
S

Sally1

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Hallo,
Deine Angst kann ich gut nachempfinden. Unser Kater (14 Jahre) hat auch seit einiger Zeit SDÜ und bekommt Thyronorm. Gemerkt haben wir es zuerst gar nicht, erst als er abgenommen und überall in der Wohnung hingepinkelt hat, war klar, es stimmt was nicht. Dann ging die Suche nach der Ursache los. Erst das Blutbild brachte den entscheidenden Hinweis, SDÜ und Herzprobleme. Da er schon vorher wenig(er) gefressen hat, hat er sehr viel abgenommen und wir kämpfen im Moment um jedes Gramm trotz Thyronorm, Vasotop (Herz) und Dimazon (Entwässerung). Wir tragen ihm ständig (ca. 20 x pro Tag) den Fressnapf hinterher, damit er überhaupt was nimmt. Trockenfutter geht nur stückchenweise ansonsten nur flüssig. Sobald er ein Stückchen Fleisch schlucken will, ist die Kehle wie zugeschnürt. Das Thyronorm müssen wir ihm per Spritze ins Mäulchen geben (geht so), die anderen Medikamente auch. Der T4- Wert ist allerdings schon zurückgegangen, trotzdem bleibt die Appetitlosigkeit. Weiß jemand Rat? Futter wurde schon alles probiert.
 

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