Erziehung - kleine Katzen

Diskutiere Erziehung - kleine Katzen im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr alle :-) wie vielleicht ein paar wissen, habe ich zu meiner Lady nun zwei klaine Kätzchen bekommen. Ich hatte selber noch nie kleine...
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #1
BibiKatze

BibiKatze

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Hallo ihr alle :)

wie vielleicht ein paar wissen, habe ich zu meiner Lady nun zwei klaine Kätzchen bekommen.
Ich hatte selber noch nie kleine Katzen und frage mich, wie man diese am besten "erzieht"
Sprich, was sollte man durchgehen lassen um keine Verhaltensstörungen zu erzeugen. Was sollte man durchaus unterbinden, weil es sich bis später durchziehen wird?

Wenn ich meine Lady anschaue, die ist ein Schaf. Ich habe sie mit 2 oder 3 Jahren bekommen und sie hat in den ganzen 3 Jahren, die ich sie nun habe, noch nie etwas runtergeschmissen oder Gardinen zerstört, mutwillig an Mögeln gekratzt. Aber lässt sich zum Beispiel ganz schlecht bürsten oder am Rücken anfassen ist schreckhaft und verträgt trubel ganz schlecht.

Gibt es vielleicht so Art Faustregeln oder Tipps von erfahrenen Katzen Erzieherinnen :mrgreen:
Wie ist das bei euch?

Ich wünsche euch ein angenehmes Wochenende ;-)
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #2
Richtig erziehen ist bei Katzen schwierig.
Es gibt Katzen, die reagieren gut und andere sind sehr eigenwillig.
Seit dem Jette bei mir wohnt ist nix mehr wie vorher.

Erziehen geht am besten in der Form, dass du erwünschtes Verhalten belohnst. Belohnen geht am besten mit Leckerlis, aber später reichen auch ein paar Streicheleinheiten oder ein "Lob".

Ich hatte bei meinen ersten Katzen das Problem, dass angefangen wurde an den Möbeln zu kratzen.
Am besten entgegnet man dem, dass man zur Katze deutlich "Nein" sagt, sie nimmt und an den Kratzbaum setzt. Dann macht man das Kratzen mit den Fingern vorn. Geht eine Pfote auch nur in Richtung Kratzbaum, sofort Belohnung. Bei mir ging das ganz schnell und sie haben verstanden, worum es geht.

Glücklicherweise kratzt Jette nicht an den Möbeln, aber sie hat an den alten Gardinen gekaut, steckt ihre Nase in mein Essen und springt in den Kleiderschrank.
Und die anderen machen ihr all den Mist nach.
Dabei hatte ich sie so gut erzogen. Na gut, außer Mailo den Zerstörer. :mrgreen:
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #3
Also, dass mit dem Erziehen, haben wir ja auch gerade mit den Raufbolden:lol:
Ein lautes nein und wenn es zu arg wird in die Finger klatschen wirkt hier enorm. Aber es wird mit Sicherheit noch eine Weile dauern. Das Problem sind bei mir eher die Kratzspuren (Ledersofa), die sie beim gegenseitigen Jagen hinterlassen. Derzeit also Decken drauf und ich hoffe, dass es sich im Laufe der Zeit geben wird.

Kratzen am Kratzbaum funktioniert eigentlich gut, ich habe hier allerdings vor einem Sessel einen Pouf liegen, den lieben sie, da robben sie sogar im Liegen dran :mrgreen:, der ist aber auch sehr widerstandsfähig und hält das gut aus, besser als an der Tapete oder andere Möbel kratzen.;-)

@Frigida: meine zwei springen in die Seitenschals meiner Wohnzimmergardinen:shock: beim Jagen, wie ist dass den bei deinen, hat das nachgelassen?

LG Susanne
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #4
Hi,

zur Erziehung: Das kann man -meiner Meinung nach- nicht verallgemeinern.
Ich habe hier 8 Katzen (2 Senioren knapp 12 Jahren und 6 zwischen 2-3 und einem Jahr alt). ALLE sind unterschiedlich! Meine "Alten" sind schon ruhiger, aber erzogen? Nein, das sind sie nicht.
Die Jungen sind da anders. Midnight z. B. (Kater ca. 1,5 Jahre) hört wie ein Hund, er hört bei Nein sofort auf. Er kommt auf Zuruf und möchte einfach nur alles richtig machen. Er kann sogar ein paar "Tricks".
Ashes (Schwester oder Halbschwester von Midnight aus dem gleichen Wurf) ist komplett anders. Sie kommt auf auf Zuruf, kennt ihren Namen und weiß auch ganz genau, was sie darf und was nicht, ABER es kümmert sie nicht! Sie sitz auf der Arbeitsplatte, leckt die Auflaufschüssel aus und auf ein "Ashes, was machst du da? NEIN!" geht der Kopf seelenruhig in die Schüssel zurück. Genauso beim Kratzen an der Haustür.
Zwergnase ist aber der ALLERSCHLIMMSTE. Er ist teilhandaufgezogen und 13 Monate alt. Und er macht einfach rigoros was er will. Er frisst wann er will (ja, er hat mich gut erzogen ;-) ), er spielt wann er will, er liegt auf dem Tisch, steckt die Nase in meinen Teller, patscht mit der Pfote in mein Essen auf dem Löffel, springt überall hoch (klettert auch an mir hoch), kratzt überall, schläft wo er will, springt mir völlig unvermittelt auf den Rücken,... tbc
Alle habe ich gleich erzogen, 4 sind gut erzogen, 2 machen was sie wollen und 2 sind so scheu und ängstlich, daß sie eher gar nichts machen, als auch nur irgendwie aufzufallen.
Du siehst, Leckerli und Lob/Streicheleinheiten sind gut und wichtig zur Erziehung, aber keine Garantie zum Erfolg.

LG
Rea
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #5
Ich hab als Katzenanfänger gleich mal den größten Fehler gemacht und viel zu junge Katzen geholt, die noch garnichts kannten, da hab ich viel dazu gelernt.

Ich "arbeite" hauptsächlich mit Lob. Aber auch viel mit fauchen.

Ich habe in den letzten Jahren 6 Kitten aufgenommen und alle sind wirklich lieb. Auch aktuell die zwei Minions.

Gehen sie auf den Tisch, werden sie angefaucht und runtergesetzt, das mach ich so oft bis sie es lassen. Kratzen oder beißen sie mich, werden sie angefaucht und ich gehe weg.
Machen sie etwas tolles, wie am Kratzbaum kratzen gibts eine Belohnung, kratzen sie in der Küche an der Bank, gibts wieder ein fauchen und ich setze sie weg.

Allerdings muss es für das kratzen auch genug möglichkeiten geben, sonst finde ich es schwierig sie daran zu gewöhnen. Wir haben in jedem Raum einen Kratzbaum. Da die Kleinen in der Küche an die Bänke gegangen sind, hab ich heute einen Kratzbaum für die Küche gekauft. Also kann ich sie in der Küche loben wenn sie dort kratzen und anfauchen wenn sie an die Bänke gehen.

Bis jetzt bin ich mit der Methode super gefahren. Loui und Fuzzi sind jetzt drei und auch so lange bei uns und sie machen garnichts kaputt, kratzen an ihren Bäumen, knabbern nix an, beißen oder kratzen uns nie.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #6
Also, dass mit dem Erziehen, haben wir ja auch gerade mit den Raufbolden:lol:
Ein lautes nein und wenn es zu arg wird in die Finger klatschen wirkt hier enorm. Aber es wird mit Sicherheit noch eine Weile dauern. Das Problem sind bei mir eher die Kratzspuren (Ledersofa), die sie beim gegenseitigen Jagen hinterlassen. Derzeit also Decken drauf und ich hoffe, dass es sich im Laufe der Zeit geben wird.

Kratzen am Kratzbaum funktioniert eigentlich gut, ich habe hier allerdings vor einem Sessel einen Pouf liegen, den lieben sie, da robben sie sogar im Liegen dran :mrgreen:, der ist aber auch sehr widerstandsfähig und hält das gut aus, besser als an der Tapete oder andere Möbel kratzen.;-)

@Frigida: meine zwei springen in die Seitenschals meiner Wohnzimmergardinen:shock: beim Jagen, wie ist dass den bei deinen, hat das nachgelassen?

LG Susanne

Ach ja ... die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)
Soll ich dir mal meine 7.000 Euro Ledercouch zeigen? Wirklich eine tolle Couch, aber verschwendetes Geld.
(Jaja.. ich wurde gewarnt. Mir war es auch klar. Aber das Herz blutet trotzdem.)
Meine sind 2, 4 und 5 und rasen immer noch über die Couch.
Meine Lederstühle sind völlig verkratzt und mein Vollholztisch hat auch Kratzer.
In die Seitenschals der Gardinen springt Mailo gern. Imano kann das auch und Jette kaut. Ich habe jetzt neue Vorhange. Nicht mehr durchsichtig. Und fest gewebt. Und bisher halten sich die Schäden in Grenzen.
Aber man muss damit leben, dass seine Möbel Macken bekommen.


Die Frage ist immer, wer hat die längere Ausdauer. Die Katze oder du? Und Katzen haben wirklich eine lange Ausdauer. Wer hält länger durch? Du beim Katze vom Tisch setzen oder die Katze beim Raufspringen?
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #7
Ich hab die Katzenerziehung schon vor über 30 Jahren aufgegeben:mrgreen:

Ich darf hier wohnen, das reicht mir.:lol:
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #8
@Sanne12

Das mit den Seitenschals kenne ich auch, Buddy wollte mir zeigen, dass er daran bis unter die Decke klettern kann. :-D
Ich habe sie dann erstamal hochgeknotet, und wenn er vom Sofa aus da ranspringen wollte, oder vom Kratzbaum, dann bin ich immer hingegangen, habe langgezogen "Neeein" gesagt und ihn auf den Teppcih gesetzt.
Inzwischen will er nicht mehr daran herum zerren. Es kann passieren, dass er hingeht, wenn sie sich vom Wind bewegen, aber dann brauche ich nur noch "Neeein" sagen, und er geht wieder weg.

Am Sofa versucht er aber immer wieder mal zu kratzen,obwohl er genug Kratzmöglichkeiten hat.
Da kommt dann von mir auch das "Neein" und ich setze ihn an irgend ein Kratzteil, wo ich ihn dann lobe.
Ich hoffe, dass das noch besser wird, wenn der Umbau auf dem Flur fertig ist, denn dann gibt es noch mehr zum kratzen.

Bei der Arbeitsplatte in der Küche lasse ich nicht mit mir verhandeln, da soll er nicht rauf, er versucht es zwar noch manchmal, wenn etwas besonders interessantes draufsteht, aber die Versuche sind im Gegensatz zum Anfang schon deutlich weniger geworden.
Da nehme ich ihn dann auch mit dem bekannten "Neeein" runter und setze ihn auf seinen Spielteppich, erzähle ihm dann, wie schön es da doch ist und wie lieb er doch ist, wenn er da drauf sitzt.

Da habe ich Ausdauer, die muss man auch haben.

Es gibt Stellen, wo es mir nicht wirklich wichtig ist, da habe ich dann auch nachgegeben.
Wohnzimmertisch zum Beispiel.
Ich hatte erst Angst, dass er mal meinen heißen Kaffee umkippt,der da eigentlich ständig steht, oder den Tee von meinem Mann, und sich dann verbrennt.
Aber er ist derartig vorsichtig, das ist Wahnsinn.
Und ich habe festgestellt, dass ich ihn an einem Abend unzählbare Male runtesetzen musste.
Wenn ich ihn aber auf den Tisch lasse, legt er sich ca. fünf Minuten da hin, schnurrt und freut sich und das war es dann auch.Dann geht er wieder seiner Wege und ist sehr zufrieden.

Wenn ich "Neeeein" sage, ist der Tonfall anders, nur anders, nicht laut.
Will man einer Katze etwas abgewöhnen, muss man wirklich Durchhaltevermögen haben.
Wenn Katz etwas will, dann kämpft sie lange darum und versuchtes meinen Erfahrungen nach immer wieder.

Ich sehe das nicht mehr so eng wie früher, früher hätte ich das mit dem Tisch nicht durchgehen lassen.
Beim Essen darf Katz bei mir auch nicht auf den Tisch.
Sie können das auch sehr gut unterscheiden, wenn Essen auf dem Tisch steht, in der Küche zum Beispiel, dann bleibt Buddy auf der Eckbank sitzen.
Er kuckt einem dann zwar das Essen fast aus dem Mund, springt aber nicht rauf.

Schlimm finde ich, wenn Leute ihre Katzen anschreien.

LG Sabine
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #9
@Sanne12

Das mit den Seitenschals kenne ich auch, Buddy wollte mir zeigen, dass er daran bis unter die Decke klettern kann. :-D
Ich habe sie dann erstamal hochgeknotet, und wenn er vom Sofa aus da ranspringen wollte, oder vom Kratzbaum, dann bin ich immer hingegangen, habe langgezogen "Neeein" gesagt und ihn auf den Teppcih gesetzt.
Inzwischen will er nicht mehr daran herum zerren. Es kann passieren, dass er hingeht, wenn sie sich vom Wind bewegen, aber dann brauche ich nur noch "Neeein" sagen, und er geht wieder weg.

Am Sofa versucht er aber immer wieder mal zu kratzen,obwohl er genug Kratzmöglichkeiten hat.
Da kommt dann von mir auch das "Neein" und ich setze ihn an irgend ein Kratzteil, wo ich ihn dann lobe.
Ich hoffe, dass das noch besser wird, wenn der Umbau auf dem Flur fertig ist, denn dann gibt es noch mehr zum kratzen.

Bei der Arbeitsplatte in der Küche lasse ich nicht mit mir verhandeln, da soll er nicht rauf, er versucht es zwar noch manchmal, wenn etwas besonders interessantes draufsteht, aber die Versuche sind im Gegensatz zum Anfang schon deutlich weniger geworden.
Da nehme ich ihn dann auch mit dem bekannten "Neeein" runter und setze ihn auf seinen Spielteppich, erzähle ihm dann, wie schön es da doch ist und wie lieb er doch ist, wenn er da drauf sitzt.

Da habe ich Ausdauer, die muss man auch haben.

Es gibt Stellen, wo es mir nicht wirklich wichtig ist, da habe ich dann auch nachgegeben.
Wohnzimmertisch zum Beispiel.
Ich hatte erst Angst, dass er mal meinen heißen Kaffee umkippt,der da eigentlich ständig steht, oder den Tee von meinem Mann, und sich dann verbrennt.
Aber er ist derartig vorsichtig, das ist Wahnsinn.
Und ich habe festgestellt, dass ich ihn an einem Abend unzählbare Male runtesetzen musste.
Wenn ich ihn aber auf den Tisch lasse, legt er sich ca. fünf Minuten da hin, schnurrt und freut sich und das war es dann auch.Dann geht er wieder seiner Wege und ist sehr zufrieden.

Wenn ich "Neeeein" sage, ist der Tonfall anders, nur anders, nicht laut.
Will man einer Katze etwas abgewöhnen, muss man wirklich Durchhaltevermögen haben.
Wenn Katz etwas will, dann kämpft sie lange darum und versuchtes meinen Erfahrungen nach immer wieder.

Ich sehe das nicht mehr so eng wie früher, früher hätte ich das mit dem Tisch nicht durchgehen lassen.
Beim Essen darf Katz bei mir auch nicht auf den Tisch.
Sie können das auch sehr gut unterscheiden, wenn Essen auf dem Tisch steht, in der Küche zum Beispiel, dann bleibt Buddy auf der Eckbank sitzen.
Er kuckt einem dann zwar das Essen fast aus dem Mund, springt aber nicht rauf.

Schlimm finde ich, wenn Leute ihre Katzen anschreien.

LG Sabine


Hallo Sabine,

vielen Dank für den Tipp, die Schals habe ich jetzt auch mal hoch geknotet:-D
Anschreien geht gar nicht. Bei uns ist es ein bestimmtes "Nein" und "Runter", manchmal muss ich dann noch nachhelfen.

Auf die Küchenanrichte mag ich das auch nicht, sie springen natürlich nie (gut erzogene Kater:lol:) wenn ich dabei bin, aber bist du aus der Küche raus und es ist verdächtig still, na dann, weiß man gleich was los ist.

Ansonsten hoffe ich mal, dass es auch alles eine Zeit des Alters ist, was nicht heißen soll, dass ich die wilde Zeit mit dem beiden nicht genieße;-)

Was mich die Tage ein bisschen beschäftigt ist, ob ich dieses Jahr einen Weihnachtsbaum aufstellen kann (bin absoluter Weihnachtsfan). Der Züchter, der in seinem Haushalt ja vier Katzen dauerhaft leben hat, hat mir gesagt, sie würden nicht in den Weihnachtsbaum springen. Allerdings traue ich dem Braten nicht so recht:mrgreen:.

Wenn also jemand einige Tipps hierzu oder Erfahrungen usw. hat, bin ich echt dankbar.

LG Susanne

Ach ja ... die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)
Soll ich dir mal meine 7.000 Euro Ledercouch zeigen? Wirklich eine tolle Couch, aber verschwendetes Geld.
(Jaja.. ich wurde gewarnt. Mir war es auch klar. Aber das Herz blutet trotzdem.)
Meine sind 2, 4 und 5 und rasen immer noch über die Couch.
Meine Lederstühle sind völlig verkratzt und mein Vollholztisch hat auch Kratzer.
In die Seitenschals der Gardinen springt Mailo gern. Imano kann das auch und Jette kaut. Ich habe jetzt neue Vorhange. Nicht mehr durchsichtig. Und fest gewebt. Und bisher halten sich die Schäden in Grenzen.
Aber man muss damit leben, dass seine Möbel Macken bekommen.


Die Frage ist immer, wer hat die längere Ausdauer. Die Katze oder du? Und Katzen haben wirklich eine lange Ausdauer. Wer hält länger durch? Du beim Katze vom Tisch setzen oder die Katze beim Raufspringen?

Oh je, da bleiben meine Decken aber auf jeden Fall mal auf der Couch;-)
Der uns seinerzeit zugelaufene Kater, war ja schon ca. 4-5 Jahre alt, außerdem Freigänger. Er hat hier in den 10 Jahren, die er bei uns gelebt hat, genau gewußt was er darf. Aber ich glaube, Freigänger sind auch viel lässiger, da sie sich ja draußen austoben können.
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #10
Meine Erfahrung ist eigentlich, dass sich die meisten Katzen auch ohne jede "Erziehung" zu freundlichen, vorsichtigen Mitbewohnern entwickeln. Und bei den Exemplaren, die dies nicht tun hilft auch Erziehung nicht.

Das einzige, was ich meinen Kitten damals ganz schnell abgewöhnt hab war mit Schwung an meinen Beinen hochlaufen :shock:. Nachdem alles freundliche nein und runtersetzen weniger als nix genützt hat hab ich zu Fiesheiten gegriffen.
Es ist mir gelungen, bei jedem der kleinen Rabauken ein oder zweimal in allerletzter Sekunde nen Schritt beiseite zu gehen, so dass sie ins Leere gesprungen sind. Damit war das Thema erledigt :mrgreen:
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #11
Lassen eure Katzen denn den Weihnachtsbaum in Ruhe ? Bzw. haben sie ihn als Kitten in Ruhe gelassen ?
Das interessiert mich nämlich auch.
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #12
Ich habe keinen. Nur einen großen Adventskranz. An der Deko wird gern gezupft.
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #13
Ich habe schon gesagt, dass ich zumindest in diesem Jahr wohl keine Baum aufstellen werde.
Zwei kleine Kater, die versuchen,daran hochzuklettern,ich kann es mir bildlich vorstellen.
Einmal hat hier schon ein Baum auf meiner Schwiegermutter gelegen, nochmal - das übersteht sie nicht... :mrgreen:
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #14
Wertvolle Tipps und tolle Geschichten :mrgreen:
Das hatte ich mir erhofft.

Ein bestimmtes "Nein" oder ein energisches "Hei" ist auch unser Zauberwort hier.
Wusste nur nicht, dass ich es bestimmt sagen muss :???: Nun ja, wir lernen alle hier noch

Weihnachtsbaum habe ich nicht. Bei der Deko bin ich dieses Jahr gespannt, da werde ich einiges nicht wieder finden :lol:

Wenn essen auf dem Tisch ist, sollen sie auch nicht auf den Tisch. Ist noch nicht ganz angekommen. Bei allen dreien :mrgreen:
Und was ich auch blöd find, ist, wenn sie meine Pflanzen als Spielzeug verwenden :???:
 
  • Erziehung - kleine Katzen Beitrag #15
Ich hab die Katzenerziehung schon vor über 30 Jahren aufgegeben:mrgreen:

Ich darf hier wohnen, das reicht mir.:lol:

Ich lache mich gerade hier kringelig :lol:

Genauso ist es! Ich habe seit Februar 2017 meine Izzy, unsere Wohnung ist komplett neu eingerichtet, denn seit April 2016 bin ich mit meinen Mann in eine neue Wohnung gezogen. Es geht mir Körperlich und psychisch hervorragend seit Februar 17. Unserer neue Ledercouch und den neuen Esszimmerstühlen und Boxspringbetten geht weniger gut. Das ist mir sooooo egal.

Ich darf mit meinen Katzen wohnen und leben, das zählt. :-D

Bei uns gibt es auch ein ruhiges aber betontes "NEIN" wenn die Cat,s auf dem Esstisch ( der eigentlich tabu ist) klettern oder springen. Natürlich gehen die beiden nicht sofort vom Tisch. Wir setzen zum Aufstehen oder hingehen an und sofort wird der Tisch mit einem aufsässigen Katzengesichtsausdruck verlassen. Wir bzw. ich loben überschwänglich und es gibt auch Leckerli wenn das sofort greifbar ist. Ich klickere auch, aber das Teil vergesse ich meist mitzuführen.

Unerwünschtes Verhalten bessert sich auch, wenn man mindestens 2x am Tag für ca. 30 Minuten mit der Mietze spielt oder den Katzen spielt. Bei meiner Izzy ist das so, das sie uns dann auch nicht provoziert.
Das pubertäre Verhalten hat sie meist nur wenn wir die Spielzeiten nicht einhalten.

Ganz wichtig sind Kratz und Klettermöglichkeiten. Wir haben in jedem Zimmer entweder einen Kratzbaum oder eine große Kratztonne und auf dem Balkon ebenfalls einen Kratzbaum einen Kletterbaumstamm. Auch seeeehhhrrr viele Kratzbretter für die Wand oder dem Boden befindet sich in der Wohnung.

Wir klettern förmlich den ganzen Tag über irgendwelche Katzengegenstände! :-D
Ich finds cool !!
 
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