@Sanne12
Das mit den Seitenschals kenne ich auch, Buddy wollte mir zeigen, dass er daran bis unter die Decke klettern kann. :-D
Ich habe sie dann erstamal hochgeknotet, und wenn er vom Sofa aus da ranspringen wollte, oder vom Kratzbaum, dann bin ich immer hingegangen, habe langgezogen "Neeein" gesagt und ihn auf den Teppcih gesetzt.
Inzwischen will er nicht mehr daran herum zerren. Es kann passieren, dass er hingeht, wenn sie sich vom Wind bewegen, aber dann brauche ich nur noch "Neeein" sagen, und er geht wieder weg.
Am Sofa versucht er aber immer wieder mal zu kratzen,obwohl er genug Kratzmöglichkeiten hat.
Da kommt dann von mir auch das "Neein" und ich setze ihn an irgend ein Kratzteil, wo ich ihn dann lobe.
Ich hoffe, dass das noch besser wird, wenn der Umbau auf dem Flur fertig ist, denn dann gibt es noch mehr zum kratzen.
Bei der Arbeitsplatte in der Küche lasse ich nicht mit mir verhandeln, da soll er nicht rauf, er versucht es zwar noch manchmal, wenn etwas besonders interessantes draufsteht, aber die Versuche sind im Gegensatz zum Anfang schon deutlich weniger geworden.
Da nehme ich ihn dann auch mit dem bekannten "Neeein" runter und setze ihn auf seinen Spielteppich, erzähle ihm dann, wie schön es da doch ist und wie lieb er doch ist, wenn er da drauf sitzt.
Da habe ich Ausdauer, die muss man auch haben.
Es gibt Stellen, wo es mir nicht wirklich wichtig ist, da habe ich dann auch nachgegeben.
Wohnzimmertisch zum Beispiel.
Ich hatte erst Angst, dass er mal meinen heißen Kaffee umkippt,der da eigentlich ständig steht, oder den Tee von meinem Mann, und sich dann verbrennt.
Aber er ist derartig vorsichtig, das ist Wahnsinn.
Und ich habe festgestellt, dass ich ihn an einem Abend unzählbare Male runtesetzen musste.
Wenn ich ihn aber auf den Tisch lasse, legt er sich ca. fünf Minuten da hin, schnurrt und freut sich und das war es dann auch.Dann geht er wieder seiner Wege und ist sehr zufrieden.
Wenn ich "Neeeein" sage, ist der Tonfall anders, nur anders, nicht laut.
Will man einer Katze etwas abgewöhnen, muss man wirklich Durchhaltevermögen haben.
Wenn Katz etwas will, dann kämpft sie lange darum und versuchtes meinen Erfahrungen nach immer wieder.
Ich sehe das nicht mehr so eng wie früher, früher hätte ich das mit dem Tisch nicht durchgehen lassen.
Beim Essen darf Katz bei mir auch nicht auf den Tisch.
Sie können das auch sehr gut unterscheiden, wenn Essen auf dem Tisch steht, in der Küche zum Beispiel, dann bleibt Buddy auf der Eckbank sitzen.
Er kuckt einem dann zwar das Essen fast aus dem Mund, springt aber nicht rauf.
Schlimm finde ich, wenn Leute ihre Katzen anschreien.
LG Sabine