Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff

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Hallo,

ich leide unter sehr starker Emetophobie (Angst vor erbrechen) und wie ihr wisst, Katzen spuken ihre Haare aus. Unsere zwei mind. jede Woche. Es riecht nicht, dennoch ist mir sehr schlecht, wenn ich das wegmache.

Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich jetzt noch mit Übelkeit im Bett liege (heute morgen war es Fleisch, dass eine Katze vom Vortag aus dem Mülleimer herausgefischt hatte, wie auch immer sie das geschafft hat.

Nun bin ich soweit, dass ich die Katzen in gute Hände vermitteln möchte, weil die Phobie mich zu sehr im Griff hat und ich die Kotzerei mind. 1 mal in der Woche nicht mehr ertragen kann, weil es auch mich beeinflusst.

Bin seit Jahren in Therapie, nichts hilft.

Seit ich klein war, hatten wir Katzen, das waren jedoch alles Freigänger und es passierte sehr selten, dass ich eine Katze spuken sah oder das erbrochene.

Zwei sind Hauskatzen und da gibt es kein Entkommen. Freigänger dürfen sie nicht werden.

Nun habe ich sie zur Vermittlung gegeben und bin seitdem nur am weinen. Jetzt hat sich schon eine Interessentin für Luna gemeldet und jetzt bin ich total fertig. Ich habe Angst, sie nimmt sie wirklich mit, obwohl es ihr dort wohl gutgehen würde (dürfte die Wohnung ansehen usw.). Sie wäre Zweitkatze, dürfte raus, es gibt eine Katzenklappe und eine Freundin hätte sie dort auch.

Was ist nur los mit mir. Genau das wollte ich doch. Die Katzen in gute Hände vermitteln, damit mir nicht ständig übel ist und jetzt bin ich nur am weinen und würde am liebsten sagen, sie ist bereits vergeben und sie behalten.

Es geht mir auch um meine Kinder, die die Katzen über alles lieben uns sehr lieb mit ihnen umgehen. Meine 3jährige spricht ständig von "meine Luna lässt sich so gerne von mir streicheln" und der 6jährige sagt immer "mein Balüchen darf mir niemand mehr nehmen". Balou ist immer Balüchen bei ihm. Und uns wurde schon eine Katze gestohlen und jetzt nehme ich den Kleinen unsere Lieblinge, an denen auch mein ganzes Herz hängt.

Bitte was soll ich machen? Jetzt macht mein Magen nicht mehr mit, mir ist speiübel. Wenn ich sie abgebe, dann stirbt ein Teil meines Herzens. Bitte helft mir, ich weiß keine Lösung mehr und sehe gerade, die Frau hat sich wieder gemeldet. Bitte gebt mir einen Rat, bevor ich ihr antworte.

Gibt es eine Möglichkeit, dass sie ihre Haare nicht ausspuken, sondern sie hinten herauskommen? Habe schon von Malzpaste und Butter gelesen, aber ist Butter nicht schädlich und hilft Malz wirklich? Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe, sie behalten zu können.

Wir haben zwar noch Freigänger, aber sie sind kommen zum streicheln und futtern, dann wollen sie wieder raus. Diese hier kommen uns mal auf den Schoss und wollen gestreichelt werden.

Ist es besser für die Katzen, sie herzugeben, wie bringe ich das den Kindern bei? Gibt es eine Möglichkeit, sie zu behalten?
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff

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  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #2
Das ist natürlich heftig, aber sag mal, wie machst du das, wenn deine Kinder erbrechen? Bzw wie hast du das gemacht, als sie kleine Babies waren? Da kommt doch andauernd was hoch?

Malzpaste und Butter sind in Maßen nicht schädlich, allerdings kann man damit das Erbrechen nicht völlig verhindern.
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #3
Versuch, etwas Zeit zu gewinnen. Die Frau hat sicher noch Geduld; ich würde jetzt nichts überstürzen.

Könnte jemand anders das Gespuckte wegmachen? So dass Du damit gar nichts mehr zu tun haben musst?
Ich glaube, es wäre für Dich und Deine Kinder sehr schlimm, die Katzen wegzugeben ...

Ist eine echt schwierige Situation :-(
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #4
Wenn Du so unsicher bist würde ich jetzt definitiv nichts überstürzen. Für die Kinder wäre es ein ganz schlimmes Erlebnis. Und sie sind zu klein, um es zu verstehen.

Einmal die Woche erbrechen ist eigentlich auch für Katzen nicht normal. Bekommen sie denn Katzengras? Sind es Langhaarkatzen?

Es gibt doch so viele Möglichkeiten, das wegzumachen ohne es sehen zu müssen. Nützt das nichts?
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #5
[...] Einmal die Woche erbrechen ist eigentlich auch für Katzen nicht normal. [...]
Hm, finde ich schon, unsere spucken sogar noch öfter und das sind keine Langhaarkatzen. Wenn ich frisches Gras bringe, kann ich die nächsten Tage 3-4x wischen, das ist nun mal so, so werden Katzen ihre Haare los.

Was ich mich frage ist, wie man sich, wenn man damit solche Probleme hat, ernsthaft mit dem Gedanken an eine Zucht hat tragen können, das kann ich wirklich nicht nachvollziehen, aber gut.

Ich hoffe, dass sich eine für alle befriedigende Lösung finden lässt. Alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #6
Danke euch für eure Antworten.

Also es ist immer mind. einmal in der Woche etwas da. Entweder die Katzenhaare oder wie heute Fleischstückchen. Es stinkt nicht, dennoch war ich froh, als mein großer Sohn es wegmachen konnte. Die Ältesten haben damit keine Probleme, nur sind sie eben nicht immer da (Schule, Ausbildung, Studium). Ich habe es auch schon weggemacht, aber wie erwähnt, die Übelkeit ist dann immer da, auch wenn ich das würgen höre, wird mir anders. Ja, eine ist eine Langhaarkatze die andere eine BKH Look a like oder wie man sie nennt. Ohne Stammbaum, sieht nur so aus.

Als meine Kinder Babys waren, ging es und es machte mir nichts aus. Als sie älter wurden dann ging es los. Entweder hat es mein Ex-Mann weggemacht oder meine Mutter. Da habe ich das Glück, dass wir in einem Mehr Generationshaus leben. Sind alle außer Haus und es passierte bei den Kindern, da hatte ich einmal Brechreiz und einmal erbrach ich selbst auch, während die Kinder warten mussten, bis ich fertig war um sie zu versorgen. Deshalb hoffe ich immer, das jemand da ist, wenn es den Kindern passiert und falls nicht, siehe oben.

Die Frau macht schon Druck und wollte schon immer eine Langhaar Katze. Zum Glück fragte sie noch andere Sachen, so konnte ich Zeit gewinnen. Wie die Kleine reagieren würde, weiß ich nicht und mir graut auch davor. Der 6-jährige war ziemlich locker. Erst erstaunt, dann meinte er, er möchte mit seiner Kamera noch von beiden ein Abschieds Foto machen. Muss dazu sagen, die Katze, die draußen ist, gehört ihm. Er fragte nur, ob Lilly auch zu anderen Leuten kommen würde. Als ich verneinte, war es für ihn (vorerst) erledigt.

Wenn ich aber als erwachsene schon heimlich weine, nur bei dem Gedanken, wie soll es dann erst den Kleinen gehen? Vielleicht sehen sie es auch wirklich leichter, weil wir noch zwei Katzen draußen haben, die auch reindürfen. Eine davon gehört meinem Ältesten und die andere dem Kleinen. Vielleicht sehen sie es auch leichter. Wie mit dem Tod, da fragt man sich oft, wie erklärt man den Kindern das nur und sie nehmen das manchmal auch sehr locker auf. Ach, ich bin ganz durcheinander.

Habe auch schon gelesen, dass manche Katzen täglich die Haarballen ausspuken, dann hätte ich das zweimal am Tag, das würde überhaupt nicht gehen.

Diese Phobie schränkt schon sehr ein.
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #7
Zu der Krankheit kann ich nichts sagen, aber
wurde eigentlich mal geklärt (vom Tierarzt) ob gesundheitlich alles ok ist (wegen der, wie ich finde) öfteren Kötzelei ?
Und, warum bitte eine Katze alleine abgeben? Sie verliert nicht nur ihre Bezugsperson, sondern auch ihre/n Kumpel.
Ich würde wenn die Katzen zusammen abgeben (wieviel sind es eigentlich?).
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #8
Es handelt sich um zwei Katzen, jede erbricht ca. alle zwei Wochen somit jede Woche das Problem. Die TÄ hat nichts festgestellt und meint, dass es entweder Haarballen sind (war es beim letzten mal wirklich nicht) oder das eine Katze zu sehr schlingt, so dass das Essen wieder unverdaut oben herauskommt.

Ich wollte sie zusammen vermitteln, zur Not auch als Zweitkatze. Hätte für beide ein gutes zu Hause gefunden, aber habe nur geheult bei dem Gedanken, sie abgeben zu müssen. So sind sie beide noch hier und werden es auch bleiben. Nur meine Phobie hätte ich endlich mal im Griff.

Bei uns ist wohl die Magen-Darm-Grippe ausgebrochen. Und zwar richtig. Am Sonntag bei meinem jüngeren Sohn, Mittwoch auf Donnerstag beim älteren Sohn, am Samstag erst meine Jüngste, dann meine Mutter und am Abend meine Älteste. Jetzt fehlen nur noch mein Vater, meine Mittlere und ich. Meine Panik könnt ihr euch nicht vorstellen und ich hoffe, der Kelch geht an uns vorüber. Ab Mittwoch soll es dann nicht mehr ansteckend sein, wobei ich auch mal las, dass es nach 50 Stunden nicht mehr übertragen werden kann.

Durch die MDG ist die Spukerei der Katzen doch in den Hintergrund gerückt und ist auf einmal gerade halb so schlimm.

Habe gelesen, man soll pro Woche und pro Katze ein Teelöffel Öl ins Futter geben. Das bindet die Haarballen und sie kommen hinten raus. Habe einiges von Lachsöl gelesen, aber auch Oliven- Sonnenblumen oder Rapsöl sollen da sehr hilfreich sein.

Kann mir jemand sagen, welches Öl ich versuchen soll? Wäre toll, wenn es helfen würde.
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #9
Ich finde klasse, dass die Katzen bei euch bleiben und du dich so kümmerst. Welches Öl, wenn, gut wäre, weiß ich leider nicht.Alles Gute euch!LG
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #10
Hast du mal über eine Therapie nachgedacht? Das könnte dir helfen.
Du wirst ja auch ohne Katzen immer mal wieder mit Erbrochenem konfrontiert werden.

Ich war auch schon in Therapie wegen einer Phobie und es hat mir geholfen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #11
Oben steht, sie ist schon seit Jahren in Therapie.

Mich wundert eigentlich, dass du immer noch so schwer damit kämpfen musst. Normalerweise ist das doch wie eine Konfrontationstherapie.
Ich kann das glücklicherweise abtrennen. Die Katzen haben Schmutz gemacht und den mache ich weg. Was es ist, ist dann egal.


Es ist schön, dass die Mäuse bleiben können. Ich glaube, es hätte dir auch das Herz gebrochen.
Vielleicht war die Magen-Darm-Grippe dein Waterloo. Nun weißt du erst, wie schlimm es kommen kann.
Allein vom Gedanken daran wird mir schon übel.
Da ist das mit den Katzen wirklich harmlos.

Ich würde mir wohl Lachsöl besorgen. Da kannst du auch die Kapseln kaufen und aufschneiden, denn Lachsöl verdirbt schnell. Ist aber ganz toll für's Fell.
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #12
Da habe ich was gelernt. :shock:

Meine Mutter hatte das auch. Wenn wir Kinder krank im Bett lagen und spucken mußten, hat sie noch nicht mal in den Eimer schauen müssen, da hat es sie schon gelupft. Sie hatte immer Tränen in sen Augen und die Hand auf den Mund gepreßt und zum Gotterbarmen gewürgt.
Das gleiche bei den Katzen...

Später ist das übrigens viel besser gewoden, von alleine. Da fand sie es zwar ekelig, aber mehr auch nicht.

Ich bin zuversichtlich, daß es bei Dir auch mal besser wird.
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #13
Ich habe das Problem (in nicht ganz so massiver Form) auch. Wenn ich hier erbrochenes liegen sehe, muss ich einen ganz großen Bogen machen und darf nicht hinsehen, sonst geht direkt die Würgerei los. Es reicht auch schon, wenn ich mir Erbrochenes nur detailliert vorstelle (ja, passiert manchmal :mrgreen: ). Mein Mann ist daher bei uns der Kotzebeauftragte und kümmert sich zum Glück darum. Wenn er nicht da ist, hab ich ein Problem. Zwischenzeitlich geht es, wenn ich erst einmal aus Distanz Küchenkrepp draufschmeiß und dann noch einmal weglaufe. Später kann ich dann (mit Gummihandschuhen bewaffnet) hin und ohne hinzusehen mit den Küchentüchern das gröbste wegmachen (dabei ganz fest vorstellen, dass es was anderes ist). Das Küchenkrepp kommt dann (unter Würgen) in den Müll und ich brauch kurz Pause. Im nächsten Schritt sprüh ich etwas Reiniger drauf und dann ist es ehrlich gesagt kein Problem mehr. Dieser minimale letzte Rest ist dann wie normaler Dreck und kann entfernt werden. Das Entscheidende ist für mich, dass ich mir ganz deutlich sage, dass es KEIN Erbrochenes ist. Sonst ist es gelaufen ;-)
Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest, damit zurecht zu kommen!
Liebe Grüße
 
  • Am Ende - Emetophobie hat mich im Griff Beitrag #14
Ich kann den Optimismus hier nicht ganz teilen. Die Probleme mit der menschlichen Magendarmgrippe werden vorrübergehen und die Katzen werden weiterhin gelegentlich erbrechen. Aber eigentlich findet sich die Lösung doch schon im ersten Post:
Seit ich klein war, hatten wir Katzen, das waren jedoch alles Freigänger und es passierte sehr selten, dass ich eine Katze spuken sah oder das erbrochene.

Zwei sind Hauskatzen und da gibt es kein Entkommen. Freigänger dürfen sie nicht werden.

Nun habe ich sie zur Vermittlung gegeben und bin seitdem nur am weinen. Jetzt hat sich schon eine Interessentin für Luna gemeldet und jetzt bin ich total fertig. Ich habe Angst, sie nimmt sie wirklich mit, obwohl es ihr dort wohl gutgehen würde (dürfte die Wohnung ansehen usw.). Sie wäre Zweitkatze, dürfte raus, es gibt eine Katzenklappe und eine Freundin hätte sie dort auch.

"..."

Wir haben zwar noch Freigänger, aber sie sind kommen zum streicheln und futtern, dann wollen sie wieder raus. Diese hier kommen uns mal auf den Schoss und wollen gestreichelt werden.
Mit Freigängern gab es diese Problematik früher nicht. Offensichtlich habt ihr auch außer den beiden Katzen noch Freigänger, auch die machen aktuell keine Probleme.
Mir geht es nicht ganz in den Kopf, warum diese Katzen dann zwingend in der Wohnung bleiben müssen? Es wäre doch allen geholfen, wenn du sie auch raus lässt.

Schließlich warst du kurz davor, zumindest die eine Katze in ein neues Zuhause mit Freigang zu vermitteln?
 
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