Ob eine Katze (ich rede hier von EHK) im Herbst/Winter viel oder wenig Unterwolle entwickelt, ist wohl in der Hauptsache genetisch begründet, wobei klimatische Anpassung und individuelle Lebensumstände natürlich auch eine wesentliche Rolle spielen.
Nicht nur Wildkatzen, sondern auch Streuner und notorische Freigänger legen sich bei zunehmender Nachtkälte und abnehmendem Tageslicht oft schon im Spätsommer einen zunehmend üppiger werdenden Plüschmantel zu, um für den eisigen Winter gerüstet zu sein. Reine Wohnungskatzen tun das auch - mehr oder weniger ausgeprägt - weil sie grundsätzlich genetisch genau so programmiert sind, jedoch der Anpassungsdruck wesentlich geringer ist. Wie dick dann die Unterwolle ausfällt, z.B. bei Balkongängern oder strikten Couchpotatoes, lässt sich, glaube ich nicht pauschal sagen.
Auf jeden Fall aber ist mir im Winter noch nie ein Freigänger ohne dicken Plüschpelz begegnet. Und wohlgenährte Katzentiere tragen zur Sicherheit darunter auch noch ein feistes Speckmäntelchen.
Unsere Süße hält sich übrigens derzeit für einen sibirischen Tiger, und wenn sie so weiter futtert, sieht sie auch bald wie einer aus!:roll: