Hallo, es geht um meine spanischen Katzen Eris (3,5) und Mitch (2,5). Die Dame kam im Februar zu mir, zu diesem Zeitpunkt lebten meine beiden 16jährigen Sternchen Rumburak und Arabella noch bei mir. Diese musste ich im Juli im Abstand von zwei Wochen zueinander leider gehen lassen.

Damit Eris nicht alleine ist, ist im August Mitch eingezogen, ein großer schwarzer Kater, ein Jahr jünger als sie, also aus dem gröbsten Sturm- und Drangalter raus. Er ist überhaupt ein sehr ruhiger, tiefenentspannter Typ.
Nur leider findet er sie interessanter, als sie ihn. Will heißen, er versucht, mit ihr zu spielen. Hopst schräg auf sie zu, wenn sie gerade am herumflitzen ist. Möchte gemeinsam mit ihr rennen. Sie toleriert ihn beim fressen, er darf mit Abstand auch auf der gleichen Couch liegen wie sie, aber spielen, das geht gar nicht. Sie drückt sich dann mit angelegten Ohren und eingezogenem Schwanz auf den Boden, faucht und knurrt und schlägt nach ihm. Zum Teil macht sie das auch, wenn er nur zu nah an ihr vorbei läuft. Oder auf das gleiche Bett springt, in dem sie liegt. An ganz schlechten Tagen reicht auch Anschauen aus.
Meist schaut er dann irritiert und trollt sich. Mittlerweile stellt er sich auf die Hinterbeine und schaut nach, ob sie irgendwo oben liegt, bevor er hochspringt. Manchesmal gibt er allerdings einen Pfotenhieb zurück - dann flüchtet sie sich unters Bett, unter einen Stuhl oder in einen Schrank, zitternd vor Angst. Es dauert dann Stunden, bis sie sich wieder beruhigt hat.
Ich bin mit meinem Latein ziemlich am Ende, was ich noch machen könnte, damit sich die Beziehung der beiden verbessert. Eine Option ist der Einbau von zusätzlichen Katzenmöbeln, Katzenregalen, zusätzlichen Kratzbäumen,Kratzbrettern und Katzenhöhlen. Das wird über die Feiertage passieren.
Eine zweite Option wäre der Einzug einer dritten Katze, die dann idealerweise mit Mitch spielen könnte, damit Eris ihre Ruhe hat. Wobei mir natürlich klar ist, dass das auch gewaltig nach hinten losgehen könnte.
Vielleicht habt ihr noch einen Rat für mich? Gerne auch mehr...
Viele Grüße, Larimar