Hallo,
bin etwas durcheinander und am weinen, deswegen verzeiht mir bereits jetzt, wenn ich mich vielleich etwas mißverständlich audrücke oder etwas vergesse, verwirrt bin, etc. Einfach nachhaken, wenn etwas unklar ist.
Meine 17jährige Ziri schwächelt seit ca. 1 Woche. Es fing damit an, dass sie weniger gefressen hat, dann immer mal wieder (nicht dauerhaft) zur Seite hinten weggekippt ist (sie hat sehr ausgeprägte
Spondylose) und darauf hin, bin ich seit Samstag mit ihr beim Tierarzt gewesesn. Es sind Blutwerte abgenommen worden (großes Blutbild) und da waren die Nierenwerte leicht erhöht aber nicht im dramatischen Bereich. Ziri war etwas unterkühlt. Sie bekam Schmerzmittel (Novalgin), wurde geröngt (sie hat seit 2 Jahren
Asthma, welches ich mit Viani per Inhaltation behandele), bekam eine Infusion und durfte wieder nach Hause. Das war am 26.05.
Am 28.05. war ich wieder mit ihr beim Tierarzt, weil sie das Fressen so gut wie eingestellt hatte und auch nur noch sehr wenig trank. Was sie gefressen hatte, hatte ich ihr per Spritze verabreicht aber das kam nach ein paar Stunden nachts wieder raus. Wieder unterkühlt. Es wurde ihr etwas gegen Übelkeit gespritzt, sie bekam wieder eine Infusion und Schilddrüsen- sowie Bauchspeicheldrüsenwerte wurden getestet.
Heute, weitere 2 Tage später, war ich wieder mit ihr beim Tierarzt, da sie selbst nichts mehr trank und auch nichts gefressen hat. Was ich ihr gegeben habe - kam wieder raus.
Laute Magengeräusche, wenn sie überhaupt etwas in sich hat. Es wurden wieder die Nierenwerte gecheckt, diese sind mittlerweile sehr besorgniserregend und es wurde auch auf eine Magenschleimhautentzündung getippt.
Folgende Werte:
CREA: 3,3 mg/dl
UREA: 117 mg/dl
BUN/CREA: 35
PHOS: 6,9 mg/dl
Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse sind komplett in Ordnung.
Sie bekam eine Infusion, eine 1/2 Tablette zum Appettit anregen (Prednisolon) und ich soll ihr jetzt stündlich 2,5 mg von Restorative Care a/d Chicken per Spritze geben. Derzeitiger Zustand: Sehr schlapp, sie schleppt sich wenn überhaupt (meist liegt sie im Kinderzimmer auf der Couch) zum Balkon, braucht dabei aber mehrfache Pausen, ist sehr wackelig auf den Beinen, maunzt auch für sie ungewöhnlich und ist schwerfällig, Atmung ist angestrengt.Kommt das maunzen jetzt vielleicht vom Prednisolon?
Tierärztin meinte aufgrund des derzeitigen Allgemeinzustandes (sie schaut nicht mal auf...), des Asthmas, der
Spondylose und des sehr hohen Alters... wäre es besser sie einzuschläfern, wenn es bis morgen nicht besser ist.
Es waren jetzt leider bei den 3 Terminen drei verschiedene Tierärzte (Gemeinschaftspraxis) und meine eigentliche Tierärztin, die immer nach Hause kommt zur Behandlung, hat gerade Urlaub.
Vom Gefühl her sage ich auch, es ist besser sie gehen zu lassen aber ich habe Angst, sie zu früh aufzugeben. Es wäre noch die Alternative gewesen, sie für 3 Tage an den Tropf zu hängen, in der Praxis jetzt wäre das leider über den Sonntag nicht möglich gewesen, Tierklinik hat die Ärztin aufgrund des hohen Stresses abgeraten. Lieber morgen nochmal Infusion in der Praxis und ich soll es ihr dann am Sonntag selbst infundieren (wenn es bis morgen allgemein besser ist). Wieder kam halt auf, dass sie ja schon sehr alt sei und das
Asthma sie stark belastet (sie hat immer starke Bauchatmung), die
Spondylose Schmerzen macht und man nicht sagen kann, wie lange man die Nieren wieder in den Griff kriegen könnte, wenn überhaupt....
Ich weiß gar nicht mal mehr, was ich Euch für eine Frage stellen soll.... vielleicht ob ihr noch länger kämpfen würdet oder ihr sie morgen auch erlösen würdet?? Ich habe damals 4 Wochen um meinen Kater gekämpft, inklusive Tierklinik. Er hatte eine
FIP, die ihn sehr gequält hat zum Schluss. Ich will meine Ziri nicht quälen aber habe Angst, sie zu früh aufzugeben...
Hinzu kommt aber auch, dass ich alleinerziehend bin, jeden Cent dreimal rumdrehen muss und mehrere Wochen/Monate mit einer evtl. sehr hohen finanziellen Belastung (letzten 3 Termine waren schon 530 EUR (inkl. Taxifahrten, weil ich kein Auto habe) ich nicht stemmen kann. Nicht falsch verstehen: Hätte ich 10.000 EUR mtl. zur Verfügung - ich würde sie für sie ausgeben um ihr zu helfen. Ich mag sie aber nicht quälen, wenn ich nicht die Kosten für eine adäquate Behanldung aufbringen kann und sie nur deswegen leiden müsste...
Ich weiß nicht, was ich tun soll.....
Ihr jetztiger Allgemeinzustand: Sehr schlapp, sie schaut nicht auf, atmet schwer, fast aphatisch.
