Hallo zusammen,
unsere junge Nachbarin ist gestern als Notfall ins Krankenhaus gekommen. GsD hat mein Mann eine gute Beziehung zu ihr, deshalb hat sie ihn noch darauf angesprochen, ob er auf ihre Katze aufpassen kann. Das hat mein Mann (und auch ich) schon öfter gemacht, wenn die Nachbarin "unterwegs" war. Linda ist ein Import aus Dubai und mittlerweile 3 Jahre hier. Ich denke, viel älter ist sie auch nicht. Leider hat die Nachbarin so gut wie nichts mit ihr gemacht (hat ihr nichts beigebracht, Linda hört auch nicht auf ihren Namen). Auch die Freigängerschaft war wohl mehr von der Nachbarin als von der Katze gewünscht. So ist Linda bis heute unentschlossen, ob sie rein oder raus will.
Im Moment ist Linda tagsüber in unserer Wohnung oder draußen und zum Schlafen in Ihrer Wohnung (wir wohnen in einem Haus), damit sie den Bezug nicht verliert.
Mein Mann hat Linda schon oft mit in unsere Wohnung genommen. Sie kennt meinen Mann sehr gut, unsere Wohnung gut und mich - tagsüber berufsbedingt außer Haus - naja.
In unserer Wohnung ist sie eher unruhig. So sind wir ständig auf Achse, herauszufinden, was sie eigentlich will. Sehr schwierig. Aber sie frißt hier, trinkt Wasser und geht auch auf KaKlo. Steht man vor ihr, läuft sie immerzu miauend vor einem herum.
Wie lange die Nachbarin im Krankenhaus bleiben muss, wissen wir nicht. Wir hoffen, sie meldet sich einmal. Inzwischen wäre ich für Tipps dankbar, was ich machen kann, um Linda ein wenig zu beruhigen und an uns zu gewöhnen. Wenn man von oben auf sie greifen will, weicht sie zurück. Ich weiß nicht, welche Erfahrungen sie hat machen müssen.
Mein Mann ist eher entspannt, "wird schon alles". Geduld - mit den Katzen - ist seine große Stärke. Er ist der Katzenflüsterer bei uns. Anscheinend bin ich schon aus der Übung. Meine Miezen sind leider im Februar und April im Alter von 13 und 14 Jahren gestorben, so habe ich lange Zeit keine Mieze mehr an uns gewöhnen müssen. Und unsere waren so anhänglich und lieb....
Jetzt hat sie sich doch glatt mal in ein Körbchen begeben und sogar den Kopf abgelegt, uff...
Herzliche Grüße
Marion