Katzenmobbing - suche dringend Hilfe

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Mia Wallace

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Hallo,

Ich habe folgende, äusserst problematische Situation:
Meine älteste Katze Lilli (ca. 10 Jahre) wir von meinen beiden anderen (Kater und Katze, ca. 6 Jahre) extrem gemobbt. Die beiden jüngsten sind von Anfang an Wohnungskatzen, Lilli war in ihrem ersten Lebensjaheren Freigänger. Nach meiner Scheidung und dem Auszug musste ich das leider ändern da ich keine entsprechende Wohnung gefunden habe.
Lilli ist eine Bauernhof-Katze, mein Ex-Mann hat sie damals über eine Bekannte bekommen. Recht schnell wurde klar, dass Lilli den Umgang mit Menschen nicht gewohnt war und auch schon ein paar Monate älter war als uns gesagt wurde. Sie war von Anfang an sehr ängstlich, wobei das noch untertrieben ist. Sie hat sich immer versteckt und war sehr schreckhaft, kam aber immer von draussen wieder in die Wohnung und hielt sich dort auch auf. Wenn man längere Zeit irgendwo saß kam sie auch zu einem und ließ sich vorsichtig streicheln.
Nach meinem Umzug vor etwa 6 Jahren blieb
das auch so, bis auf den Freigang eben.
Dazu kamen zwei nach dem Umzug zwei kleine Kater, von denen einer leider nach einigen Monaten ab FIP erkrankte und eingeschläfert werden musste. Kurz darauf adoptierte ich eine kleine Katzendame.
So weit alles super, alle Katzen habem sich gut verstanden, bis sich das Ganze in den letzten Monaten veränderte. Lilli sah ich immer seltener in der Wohnung umher laufen, zum streicheln kam sie nicht mehr. Zunächst machte ich mir keine Gedanken, da sie eben so furchtbar ängstlich ist und streicheln wirklich nur selten möglich war. Vor ein paar Monaten war es so dass sie nur noch abends kam wenn es im Wohnzimmer Leckerlies gab. Ich sah immer öfter Anzeichen für Kämpfe zwischen den Katzen. Manchmal bekam ich auch mit wie die beiden anderen Lilli den Weg versperrten oder sie jagten und sie angriffen. Ich unterband das durch lautes Klatschen, rufen usw. Meistens jedoch passierten bzw passieren diese Sachen wenn ich nicht da bin oder im Bett liege. Irgendwann jedenfalls, vor ein paar Wochen, kam Lilli auch nicht mehr um Leckerlies zu bekommen, und ich sah sie gar nicht mehr in der Nähe des Fressnapfes. Sie sitzt nun nur noch in der Kammer unter der Dachschräge, wo auch die Katzentoiletten stehen. Dahin hatte sie sich schon immer mal zurück gezogen, aber jetzt kommt sie gar nicht mehr raus, bzw ganz selten sitzt sie auf dem Stuhl der ungefähr einen Meter davon entfernt steht.
Vor etwa zwei Wochen habe ich angefangen, Lilli sei erst zu füttern, damit ich sichergehen kann dass sie frisst.
Seit heute habe ich die beiden anderen räumlich komplett von ihr getrennt, da mir die Situation wirklich zu verfahren erscheint.
Ich weiss nun nicht wie ich weiter machen soll. Für immer getrennt halten ist in der Wohnung meines Erachtens nicht machbar und ja auch kein Zustand. Lilli weggeben ist für mich auch keine Option, denn ich glaube dass sie mit ihren 10 Jahren und so ängstlich wie sie ist kein neues Zuhause finden wird, und ich will nicht dass sie den Rest ihres Lebens im Tierheim verbringt. Privat habe ich mich schon umgehört, aber kein neues Zuhause für sie gefunden.
Ich habe gelesen das oft kranke Katzen gemobbt werden, was mich zu meinem nächsten Problem führt: ich kann Lilli nicht einfach so einfangen und zum Tierarzt bringen, denn das lässt sie nicht zu. Sie hat höllische Angst. Ich habe sie genau zweimal eingefangen, einmal beim Umzug und einmal weil ein kammerjäger die Wohnung wegen einer schlimmen Insektenplage ausräuchern musste. Beide Male dauerten fast eine Stunde, Lilli ließ vor lauter Panik sowohl Kot als auch Urin während ihrer Flucht ab, kurz, es ist ein furchtbarer Stress für sie.
Ich weiß weder ein noch aus in dieser Situation und mache mir große Sorgen. Gibt es irgendjemanden der mir Tips geben kann?
 
20.07.2018
#1
A

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