Dringend Rat gesucht: aufgenommene Wildkatze pinkelt und kackt aus Protest

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Finckla

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Liebes Forum,

vor fast 4 Jahren hat mein Sohn, auf der Landstrasse zwischen zwei Orten,
eine frei lebende Katze angefahren.
Wir haben sie,schwerst verletzt, im Haus aufgenommen und gesund gepflegt.
Eigentlich hätte die Katze den Unfall nicht überlebt, das haben ihr alle ihre Instinkte mitgeteilt.
Sie hatte sich bereits auf das Sterben eingestellt und das ist, durch menschliche Hilfe,
nicht eingetreten.
Um dieses Erlebnis, sowie den Kulturschock, sich seitdem in einem Haus,
mit Menschen, zu befinden, zu verstehen hat die Katze fast zwei Jahre gebraucht.
Sie kommt inzwischen, nach 4 Jahren gelegentlich so nah heran, dass sie sich etwas kraulen läßt,
was sie dann aber sehr genießt.
Sie ist immernoch so scheu, dass sie nur spätabends sich zeigt, tagsüber versteckt
und beim kleinsten Geräusch wegläuft, ins Versteck.
Vor gut einem Jahr mussten wir sie leider überlisten und einfangen,
um ihr dann, in einer Transportkiste sitzend, ein Anti-Floh-Spot-on zu geben.
Am nächsten Morgen haben wir das Sofa mit Kacke verziert vorgefunden.
Seitdem pinkelt und kackt sie regelmäßig auf's Sofa,
obwohl sie ihre beiden Katzenklo's benutzt.
Mal scheint sie zu lange allein gewesen zu sein,
mal scheint sie gegen irgendetwas Protest einlegen zu wollen.
Wir verstehen sie nicht.
Und jetzt müssen wir mit ihr umziehen und befürchten,
dass sie auch im neuen Haus alles voll pieselt.
Unser bisheriges Fachwertkhäuschen richt mittlerweile stark nach Urin,
da sie auch im Badezimmer, wo ihr 2.Katzenklo steht, gerne mal davor auf den Holzboden pinkelt.

Ich habe viele Jahre Katzen gehabt, aber keine Freilebende.
Wir werden sie zum Umzug irgendwie einfangen müssen,
was sie gar nicht mögen wird,mit dem Auto transportieren
und in eine fremde Umgebung bringen müssen...das wird ihr Angst machen
und ihr extrem missfallen.

Wer weiß Rat?
Gibt es eine Bachblüten-Mischung, die bei freilebenden Katzen hilft,
um ihr die Umstellung zu erleichtern und ihre extreme Scheu und Vorsicht?

Ich hoffe sehr hier kann uns jemand helfen, ist inzwischen sehr dringend geworden...

Liebe Grüße
Finckla
 
F

Finckla

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Naja, das trifft alles auf normale Hauskatzen zu... aber es hat bei unserer wilden Katze ja genau dann angefangen, als wir sie einfangen mussten, normal anfassen und hochheben geht nicht, sie flitzt sofort davon, wenn wir ihr uns nähern...nur wenn sie abends mal gestreichelt werden will, dann darf ich sie mit ausgestrecktem Arm kraulen. Mache ich dann die geringste Bewegung, z.B. mit der anderen Hand, ist die Katze wieder im Versteck. Und für den Fortschritt haben wir über 2 Jahre gebraucht...
Wie soll ich die da zum Tierarzt bekommen,
wenn sie schon protestpinkelt,
nur weil wir sie in den Transportkorb gescheucht haben,
auf den Tisch gestellt und mit Spot-on versehen haben.
Das ist auch schon mindestens 2 Jahre her... ???
 
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Geek

Geek

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Hi,
ich würde in eurem Fall den Urin der Katze sammeln und diesen beim TA auf Blasenentzündung und Harnkristalle untersuchen lassen.
Dann bleibt der Katze der Transport erstmal erspart, aber ihr wißt schon sehr viel mehr über Gesundheitszustand.
 
Simpat

Simpat

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Ganz wichtig alle Stellen wo sie hingemacht hat, müssen nicht nur gründlich gereinigt sondern auch entduftet werden, am besten mit einem Enzymreiniger (z.B. Biodor Animal).

Wo stehen die beiden Katzenklos? Sind die mit oder ohne Haube? Bei Haube mit oder ohne Klappe? Welches Streu genau benützt ihr und wie hoch ist es eingefüllt?

Aber ansonsten muss ich mich den anderen anschließen, der erste Gang bei Unsauberkeit sollte immer zum Tierarzt sein, um eine gesundheitliche Ursache auszuschließen.
 
kitten1963

kitten1963

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Hallo und herzlich willkommen hier :)

Ich habe eine Verständnisfrage

Warum lebt die Katze seit dem Unfall nur im Haus?
Kann sie auf Grund der Verletzungen nicht mehr draußen sein?
 
F

Finckla

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Also das war eine echte Nur-Draussen-Katze und die will nie wieder raus :-D...sie bekommt Futter und Leckerli's und kann Gesellschaft haben...vorher musste sie Mäuse fangen, um sich zu ernähren.
Die Haustür steht im Sommer immer offen...sie könnte jederzeit weglaufen, macht es aber nicht.
Nur können wir sie leider auch (noch immer) nicht so anfassen, dass man mit ihr mal zum Tierarzt gehen könnte.
Wie wir sie für den Umzug in die Transportbox bekommen sollen, weiß ich auch nicht. Nur alle Aktionen unsererseits werden sie wieder verschrecken...so hat das mit dem Protestpinkeln ja auch angefangen.
Mit dem Koten kam später hinzu, wenn ich mal nicht am Wochenende bei meinem Partner war und sie so ungefähr 5 Sekunden kraulen konnte. Sobald ich aber den Abend bei ihr verbracht habe, hat sie auch nix daneben gemacht, bzw. auf's Sofa. Und der Umzug wird sie garantiert verstören, fürchte ich

Alle Verletzungen sind nach inzwischen 4 Jahren sehr gut verheilt, sie hat nur unter dem Kinn eine Narbe, die man fühlen kann. Ich glaube aber, sie will nicht mehr in die gefährliche Draussen-Welt, es ist ja schon drinnen (für sie jedenfalls) aufregend genug, wenn unser 4-jähriges Enkelchen rumläuft und meine Katze zu Besuch kommt und ihr gelegentlich zu nahe...Vielleicht erklärt das noch etwas mehr: sie ist eine Schildpatt-Katze, dreifarbig auf weiss...die sind ohnehin schreckhafter als andere, denke ich.
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Du könntest mit ihr Clickern. So das sie z.b. in die Box geht oder einfach nur bei dir sitzt mehr vertrauen fasst. Nur das braucht Geduld und Zeit. Aber da kannst du dich noch richtig einlesen...
Vielleicht kannst du vom TA auch ein Mittel bekommen zur Beruhigung damit du zum TA kannst?
 
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kitten1963

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Noch eine Frage

Bei dem Unfall wurde sie ja tierärztlich versorgt
Auf welches Alter wurde sie geschätzt?
 
abvz

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Patin
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In den seltensten Fällen ist Unsauberkeit ein Protest. Ja das gibt es, aber in 99% der Fälle steckt was Anderes dahinter. Katzen sind reinlich die machen nicht mal eben wo hin im Gegenteil sie vetbuddeln ihre Hinterlassenschaften normalerweise sehr akribisch. Bevor man von Protest ausgeht sollte Alles (wirkkich alles Mögliche) Andere in Betracht gezogen werden. ;-)

Ich denke auch, dass sie unbedingt mal einem Tierarzt vorgestellt werden sollte, verstehe aber euer Dilemma.

Am sinnvollsten erscheint mit, dass ihr bei der "Zähnung" einen Zahn zulegt. Zunächst fallen mir Feliway-Stecker und Zylkene ein, die sind keine Wundermittel können aber zumindest jetzt sofort etwas unterstützen.

Lässt sich die Katze denn aus der Hand füttern? Das könnte ein Weg sein ihr Vertrauen zu festigen. Falls ja, dann sollte sie jetzt mit jeder Mahlzeit aus der Hand bzw Napf in der Hand gefüttert werden.
 
F

Finckla

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Die Katze hatte ein gebrochenes Brustbein und einen gebrochenen Kiefer,
ohne Tierarzt hätte sie nicht überlebt, das war der erste Kultur-Schock, also dass sie das überlebt hat, während alle ihre Instinkte das Gegenteil vermittelten.
Solange sie so krank war ließ sie sich sehr brav anfassen, mit der Spritze füttern und auch streicheln.
Nachdem der Draht aus dem Kiefer entfernt wurde und sie munterer war, zeigte sie deutlich Scheu.
Monatelang hat sie in der Transportbox gewohnt, sich ihr Futter nur nachts abgeholt, wenn wir geschlafen haben und ist auch nicht näher zu uns gekommen, als bis zur Schlafzimmertür. Da hat sie aber gejammert.
Sie wollte Nähe, hatte aber auch sichtbar Angst davor. Schreckhaft und scheu ist sie noch immer,
nur Leckerli's holt sie sich sehr vorsichtig und fluchtbereit aus der Hand, wenn man nicht hinsieht.
Das habe ich gemacht, mein Partner, bei dem im Haus sie lebt, kennt sich mit Katzen kaum aus.
Und immer, wenn ich zu lange abends nicht da bin, kackt sie auf's Sofa, bin ich da, macht sie's nicht.
Nur anfassen und hochheben, da seh ich echt nicht, wie wir das schaffen können,
ohne sie erneut zu verstören...muss aber sein, für den Transport, was sie dann ja wieder wortwörtlich Scheisse finden wird... Gibt's vielleicht Bachblüten dafür?
 
abvz

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Patin
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Bachblüten und Homöopathie sind so eine Sache. Jeder muss selbst wissen was er davon hält, ich persönlich bin aber Überzeugt, dass die keine Wunder bewirken. Wenn man das ernsthaft in Erwägung zieht, dann wäre der Weg zu eine seriösen Tietheilpraktiker mit Schwerpunkt Verhaltentherapie sehr ratsam.

Feliway und Zylkene sind im Verhältnis deutlich günstiger. Und ausprobieren könnt ihr das doch mal, es schadet zumindest nicht. ;-)

Versucht wirklich öfters bis ziemlich oft sie aus der Hand zu füttern, am besten vor dem Essen wenn sie hungrig ist mit ganz feinen leckeren Lieblingssachen. Ich denke nach so langer Zeit (die sie jetzt schon bei Euch ist)solltet ihr sachte Druck ausüben, dass sie ihre Komfortzone jedes mal ein ganz kleines bisschen mehr verlässt. Denn sie scheint so mittlerweile zurecht zu kommen und denkt garnicht daran etwas zu verändern. Ihr müsst natürlich behutsam sein, aber selbst wenn mal ein Rückschritt erfolgt, eben auch beharrlich. Hier gewinnt ihr nur Punkte, wenn ihr den längeren Atem habt. Ganz wichtig auch, kein Mitleid ihr gegenüber, nichtmal daran denken wie arm sie doch ist, das spürt sie und verfällt in die selbe Stimmung. ;-)

Ich kann Dir auch wärmstens ans Herz legen den Thread von Taskali (im Unterforum Tierschutz) zu lesen. Sie ist sehr erfahren mit scheuen Wildchen und dort recht ausführlich berichtet was sie mit den jeweiligen Katzen trainiert hat und wie es ankommt.
 
catsong

catsong

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Hallo,

du schreibst, dass deine Katze besonders unrein wird, wenn du länger nicht da bist bei ihr. Für mich klingt es, dass sie sich besonders fürchtet, wenn sie so ganz alleine ist.

Ich denke, ob hier vielleicht eine Zweitkatze eine Option wäre, einen Artgenossen, Spielekumpel?

Ich wünsche euch viel Glück
LG
 
F

Finckla

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Also ich hab keine Scheu, Katzen auch mal etwas forscher zu behandeln,
nur kenn ich mich mit solchen "wilden" echt nicht aus und die faucht auch gelegentlich sehr
beeindruckend, wenn ihr wer zu nahe kommt. Wie meine Hauskatzen kämpfen und ich sie dann anfassen muss, weiss ich ja, aber bei der bin ich doch vorsichtig. Also da hab ich echt Respekt vor, ich möchte nicht sagen, ich fürchte mich vor ihr, aber wenn so eine Wilde mal kämpft, dann weiss ich nicht worauf ich mich einlasse...Der Tipp mit dem "sanften Druck" finde ich gut. und auch mit dem gezielten Anbieten von Leckerli's...also nicht einfach nur so zum Anlocken, wie bisher, sondern wenn sie was erwünschtes macht,
sich anfassen lässt...dafür kommt dann ja auch die 2. Hand hinzu, mit dem Leckerli...Ich hoffe das funktioniert

dass sie sich fürchten könnte, wenn sie allein ist, ist ein guter Ansatz.
Daran hab ich noch nicht gedacht.
Ich hab ihr ja das Leben gerettet, als sie nicht fressen konnte.
Und ich wohne ja nicht mit/bei ihr, sondern komme meist nur am Wochenende.
Ich habe selbst eine Schildpatt, dreifarbig auf schwarz, und daher ist das auch "Konkurrenz",
wenn ich nach dieser Katze rieche.
Bisher haben wir die beiden immer auf 2 Etagen gelassen, meine oben und die Wilde unten, ging gut.
Gelegentlich kommt meine runter und plustert sich vor der anderen auf, da wird dann schon mal geknurrt,
bis ich dazwischen gehe und sie raus bringe.
Aber meist bleibt die Wilde dann den ganzen Abend im Versteck.
Ich habe auch schon lange den Eindruck, die Wilde möchte Kontakt zu uns,
traut sich aber nicht. Und weil sie immer mehr als Armlänge Abstand hält, sofort verschwindet,
wenn wir uns irgendwie bewegen, ganz besonders, wenn's in ihre Richtung geht,
weiß ich echt nicht, was ich machen kann.
Wir erreichen sie ja nicht...
Tierarzt wäre nach der langen Zeit auch mal gut,
nur dann haben wir ja ihre Befürchtungen bestätigt, wir gefährlichen Menschen...
Katze gepackt, eingesperrt und aus ihrem Zufluchtsort geholt und dann noch zum Tierarzt...
 
goya

goya

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Hallo, ich finde eure Situation schwierig, weil viel beachtet werden muss.
Wie zum Beispiel streichelt ihr die Katze?
Die Katze weiß ganz genau das eine Hand greifen und packen kann, also fängt man bei wilden Katzen meist mit einer Armverlängerung, einer Spielangel oder ähnlichem an zu streicheln und verkürzt mit der Zeit den Abstand zu Hand. Scheue Katzen streichel ich grundsätzlich mit dem Armrücken, weil der weniger Angetrunkene ist.

Warum willst du die Katze für den Umzug anfassen? Ich würde ihr eine super gemütlich eingerichtete Box hinstellen und Leckerli rein legen. Wenn sie die tolle, kuschelige Höhle mag geht sie doch ganz von alleine rein und mit Leckerli kann man das noch schmackhafter machen.

Das die vollgemachten Stellen speziell gereinigt werden müssen wurde bereits erwähnt.

Felisept, Feliway, Bachblüten, homöopathische Mittel, Zylkene und Armomatherapie könnem helfen das die Katze entspannter wird.

Im neuen Heim könnte man eine Zusammenführung versuchen, weil das ja noch nicht das Revier von jemanden ist.
 
F

Finckla

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ich hoffe ja auch, dass das mit dem Transportkorb, als "Wohnung" nochmal funktioniert.
Ich fange morgen Abend mal an, da Thunfisch rein zu stellen,
und vielleicht auch jeden Abend ihr Futter da rein zu tun.
Nur stehen Katzen immer viel zu früh auf, um ihr das Türchen zumachen zu können.
Ich hoffe nur, sie mag da eine Weile drin bleiben, also über Tag,
dann hätten wir das Umzugs-Problem gelöst,
aber nicht dass sie wieder panisch und verschreckt auf die neue Umgebung reagiert.
Ich weiss über Wilde so gar nichts.
Wenn die sich wie Hauskatzen verhalten,
dann könnte ich mich vielleicht in sie hinein-denken
und sie besser verstehen. Eigentlich mag sie gestreichelt zu werden,
buckelt sich auch der Hand entgegen, aber andererseits ist sie total verschreckt.
Ich zeige ihr, dass ich bereit bin, sie zu streicheln, locke sie mit Leckerli auf der Hand an
und dann fange ich mit einigen Fingern an, sie am Kinn zu kraulen, wenn sie aus der Hand frisst.
Meist darf ich sie dann auch hinter den Ohren und am Kopf kraulen,
aber immer nur einige Sekundne und an manchen Abenden traut sie sich gar nicht zur Hand
 
goya

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Vielleicht bemühst du dich zu sehr um sie. Wilde Katzen sind einfach nur Katzen die nicht lernen konnten das von Menschen etwas Gutes kommt.
Sie wollen nicht bedrängt werden. Ich weiß, du meinst es nur gut, aber versuche mit gutem Beispiel voran zu gehen. Bist du unruhig wird sie unruhig. Wir hatten eine ehemalige Streunerin. Sie war eine Engel von Katze und war einfach nur froh ein zu Hause zu haben in dem sie geliebt wird. Sie hatte wohl auch zu viele schlechte Erfahrungen draußen gemacht.
Wir wissen nicht was die Tiere für Traumata abbekommen haben, aber wir müssen ihnen vorleben das nichts schlimmes passiert.
Vielleicht helfen euch beiden Rescuetropfen um ruhiger zu werden. Feliway und Felisept gibt es auch als Spray und kann stromlos in die Box, bzw. in die Umgebung wie das Auto gesprüht werden.
 
Kirchenmaus

Kirchenmaus

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Es wurde auch schon gefragt, welche Art von Toiletten du hast und welches Streu du verwendest. Es gibt z.B. Katzen, die nicht gerne in Höhlenklos gehen oder sehr hartkörnige Streu nicht mögen. Auch die Idee, nur den Urin bei Wildpinkeln mal dem Tierarzt zu bringen, wurde nicht von Dir aufgegriffen.
Taskali arbeitet sehr viel mit dem Streicheln mit dem Wedel, lies dir mal ihre Seite durch. Ich finde erstaunlich, wie sie mit wilden Katzen arbeitet.
 
F

Finckla

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Daran hab ich gar nicht gedacht, dass sich meine Nervosität auf die Katze überträgt
und dann unsicher macht. Bei allen anderen Tiere hab ich diese Hemmungen nicht,
da weiß ich, selbst wenn ich einige Kratzer abbekommen sollte, ich bin diejenige,
die sagt, wo's lang geht. Aber ich hab mich von der Wilden und ihrem gefauche wohl
etwas verunsichern lassen. Ob und wie wild die sich wehren würde,
wenn ich sie hochnehme, mag ich nicht ausprobieren.
Und wahrscheinlich überträgt sich meine Angst verletzt zu werden auf das Tier.
Auch hab ich bisher gedacht, wir müssten ihr die Zeit lassen, bis sie von selbst zur Hand kommt
und wir dürften sie nicht bedrängen.

Wann genau der Umzug stattfindet, weiss ich noch nicht.
Das liegt daran, wann mein Freund sein Schlafzimmer transportiert
und im neuen Haus übernachtet. Er hat aber nur ein ganz kleines Auto und macht den Umzug
schon seit Wochen...immer so viel, wie in's Auto passt.
Wagen mieten ist leider finanziell nicht drin.
Unsere Wilde sollte dann auch mit transportiert werden.
So ganz allein im alten Haus wird sie auch nicht mögen.

Ich danke euch allen für eure hilfreichen Informationen.
Mal sehen, wie sich das umsetzen läßt.
 
goya

goya

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Versuche dich weniger als Chef, sondern mehr als Mutter zu sehen. Katzen lernen durch Abschauen. Sieht siemdas du ruhig und entspannt bist wird sie auch ruhiger. Du hast die Vorbildfunktion.
Wenn du Angst vor Verletzungen hast und sie unbedingt greifen musst, dann empfehle ich dafür Lederhandschuhe. Schon alleine weil ich weniger Angst vor Kratzen, aber mehr vor Bissen hätte.
 

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