Im Studium Katze anschaffen?

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Katzenlady97

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Hallo :)

Ich hatte früher einmal eine Katze und wünsche mir seit vielen Jahren wieder welche. Bisher war ich in der Ausbildung und meine Wohnsituation war zu unklar für ein Haustier wie dieses. Nun möchte ich ein Studium beginnen, wohne aber weiterhin
mit meinem Freund in einer 80m² Wohnung. Organisatorisch und finanziell wäre es für mich möglich 2 Katzen zu holen, aber ich mache mir etwas Sorgen um die Zukunft.

Ich bin schon mehrere Jahre mit meinem Freund zusammen und ich bin sicher dass wir uns in den nächsten Jahren nicht trennen werden. Aber da ich alle Risiken überdenken möchte, habe ich überlegt was wäre wenn wir uns nach während dem Studium doch trennen sollten. Ich könnte mit keine Wohnung in der Größe mehr leisten, aber eine WG o.ä. mit 2 Katzen wäre unmöglich. Wie seht ihr das? Falls der Fall eintreten sollte, was kônnte ich machen? Eine kleine 1-Zimmer-Wohnung mit 2 Katzen wäre doch grausam. Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar :)


Mit freundlichen Grüßen


Katzenlady97
 
06.09.2018
#1
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Gast

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Puschel_92

Puschel_92

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Hallo und Wilkommen :)

Ich finde es gut, dass du dir vorher Gedanken machst. *Daumen hoch*

Wenn der Fall eintreten sollte, dass du dich von deinem Freund trennst, dann fände ich es nicht so schlimm wenn du in eine kleine Wohnung ziehen musst. Auch einen Raum kann man Katzengerecht einrichten, zb mit einem Catwalk. Es kommt aber natürlich auch auf die Katzen drauf an, sind die seehr aktiv, dann ist das natürlich schwieriger, als wenn man 2 ruhige Vertreter hat.

Und so eine kleine Wohnung wäre ja auch nur zeitlich begrenzt. Du wirst ja wahrscheinlich nicht den Rest des Lebens darin wohnen.


LG Pia
 
Tinaho

Tinaho

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Hallo Katzenlady,

Herzlich Willkommen im Forum, schön dass du dich angemeldet hast.

Zu deiner Frage.
Ich finde es sehr gut, dass du dir Gedanken vor der Anschaffung der Samtpfoten machst und du schreibst, dass finanziell und organisatorisch alles geregelt ist. Das hört sich für mich gut durchdacht an.
Du hast ja auch früher bereits eine Katze gehabt und weißt daher (ungefähr) was auf dich zukommen kann.
Wichtig ist, dass du und dein Freund den gemeinsamen Wunsch habt euch Katzen anzuschaffen.

Niemand von uns weiß was die Zukunft bringt. (meine Kristallkugel ist auch gerade beschlagen:mrgreen:)
Die absolute Sicherheit gibt es nicht weder in der Ehe/Lebensgemeinschaft, im Job oder in anderen wichtigen Dingen. Da man viele Dinge im Leben nicht selber steuern/beeinflussen kann.
Man muss ja auch nicht immer gleich mit dem Schlimmsten rechnen (die Beziehung- , das Studium scheitern).
Einen Plan B zu haben ist nie verkehrt. Falls es wirklich zum "worst case" kommen sollte, kann man immer noch ausprobieren ob die beiden Katzen in einer 1 Zimmer Wohnung klar kämen (Ich kenne Fälle in denen das funktioniert). Genauere Gedanken kann man sich dann immer noch machen.

Du kannst hier jederzeit um Rat fragen. Es ist eigentlich immer jemand da der dir zuhört.

LG
Tina
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Ich geb den anderen vollkommen Recht.
Schön das du vieles vorher bedenkst. Ich würde dazu noch , bevor ihr die Katzen anschafft bedenken , wem die Katzen wirklich gehören. Nicht das dann bei einer Trennung ( was hoffentlich nicht passiert) die Miezen getrennt werden oder ähnliches. Das wäre zu deren Nachteil.
Ach ja- welcome und hab viel Spaß hier
 
Ravenclaw

Ravenclaw

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Hi und willkommen, als Studentin fühl ich mich natürlich auch etwas angesprochen.. :mrgreen:

Ich wohne auch nicht mit meinem Freund zusammen, sondern alleine auf 45qm mit so.. 2,5 Zimmern. Etwas ungewöhnlich eingeteilt. Kleiner kann wohl theoretisch funktionieren, aber würde ich persönlich jetzt nicht machen. So reicht es aber auf jeden Fall aus. Katzen nutzen ja auch gern höhere Flächen, und allein Flächen wie "unter dem Bett"/"auf dem Bett", auf (oder in.. :lol:) Schränken, Stühlen, Tischen, Sofa.. bieten den Katzen mehr Platz, als die eigentliche qm-Anzahl der Wohnung.
Auch sind WGs mit Katzen nicht unmöglich, kenne da auch die ein oder andere. Eigentlich kann es sogar praktisch sein, wenn man mal weg ist. Gibt schließlich genug Studenten, die Katzen mögen :)

Insgesamt kann ich es schon empfehlen, so viel Zeit Zuhause hast du nie wieder, wenn du nicht gerade später ein Home Office hast.

LG!
 
J

Julia01

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Da geb ich als Studentin mit Katzen auch mal meinen Senf dazu :D

also ich sehe auch im Fall der Fälle bei einer kleineren Wohnung kein Problem. Meine Wohnung hat zwar etwas mehr Platz als Ravenclaws, aber dafür dürfen die z.B. auch nicht in die Küche wenn ich nicht da bin. Ich hab mir allerdings ähnliche SOrgen gemacht, aber eher weil bei mir das Risiko aufgrund meines Berufswunsches besteht, dass ich alle 2-3 Jahre umziehen muss. Wie Tinaho aber schon sagte, man kann ja nun mal nicht in die Zukunft schauen. Wenn es also finanziell und organisatorisch passt und es zumindest aktuell keine Anzeichen dafür gibt, dass sich dies in kurzer Zeit maßgeblich ändert, würde ich es wagen ;)
Und für den Fall der Fälle: Katzenfreundliche WG's gibt es - vor allem in größeren Städten - sehr oft, meistens sind eher die VErmieter da Problem nicht die Mitbewohner. Ich kenne sehr viele Studenten die in WG's leben und entweder WG-Tiere haben oder gerne hätten und nur wegen dem Vermieter keine haben ;
Achja und natürlich herzlich willkommen :)
 
GigaSet

GigaSet

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Hmmm....ich möchte dir von Merlin und Flöckchen erzählen,die ich seit März von einem jungen Paar übernommen hab. ER hatte sich während seines Studium Merlin zugelegt als Baby. Dann kam er mit seiner Freundin zusammen und sie stellten nach einer gewissen Zeit halt fest,dass Merlin unbedingt noch einen Kumpel braucht,also kam noch Flöckchen dazu. So weit,so gut. Beide,also er und seine Freundin wurden 2016 mit ihrem Studium fertig und gingen nun beide arbeiten,was die Katzen nun erstmal gar nicht gewöhnt waren den ganzen Tag "alleine" zu sein. Die Kabelbeißerei ging da wohl los,was dazu führte,dass sie die Katzen in einem Zimmer sicher unterbringen mußten. Zur normalen Arbeit kamen schließlich Abendtermine, Geschäftsreisen usw. dazu,so dass immer weniger Zeit für die Katzen vorhanden war.(letztes Jahr haben die Beiden auch geheiratet) Irgendwann muß deren Vermieter was gesagt haben(wohnen bis heute in einem 2-Familienhaus mit VM dabei) wegen der Jodelei. So kam es,dass sich die Beiden schweren Herzens zur Abgabe entschieden haben. Inzwischen haben sich die Katzen sehr gut bei uns eingelebt und über FB sind wir und die Vorbesitzer weiter in Kontakt....es war uns allen wichtig zu sehen es geht Merlin und Flöckchen gut.

Was ich sagen will ist eigentlich nur man kann peilen und überdenken wie man will..es kommt manchmal ganz anders.
Ich wünsch dir gute Entscheidungen.
 
Frigida

Frigida

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Wenn man alles ganz genau überlegt und sicher gehen will, würde niemand mehr Kinder in die Welt setzen. :mrgreen:

Ich finde es wichtig, dass man sich auf jeden Fall bewusst FÜR die Katzen entscheidet.
Das man sich bewusst ist, dass man für mindestens die nächsten 15 Jahre Verantwortung übernimmt und sich dieser auch stellt.
Und nicht bei Problemen die Flinte ins Korn wirft und die Katzen abgibt.
Denn eine Lösung findet sich immer.
Und wie Tinaho schon schrieb, man kann nicht in die Zukunft schauen.
 
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Gast29323

Gast
Hallo Katzenlady,
herzlich Willkommen hier im Forum!

Ich finds klasse, dass Du Dir vorher Gedanken machst was auch den durchaus langen Lebenzeitraum einer Katze Betreffen kann. Daumen hoch dafür!

Hier habe ich auf die Schnelle mal zwei Links für Dich, da sind viele Punkte für eine gute Basis genannt. Vielleicht kommt Dir ja zu dem Einen oder Anderen noch ein Frage auf.
https://www.katzen-forum.de/katzen/20048-studium-katze.html
https://www.katzen-forum.de/neuankoemmlinge/85094-katze-trotz-studium.html

Grundsätzlich ist die Wohnungsgröße nicht das entscheidende sondern wie abwechslungsreich der Raum gestaltet ist. Gerade über Catwalks und Ebenen kann man sehr viel Bewegungsraum auch auf kleiner Grundfläche schaffen. Diverses selbstgemachtes Spielzeug wie Tüten mit Laub oder ein Karton mit Erde runden das noch ab.;-)
 
GigaSet

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Wenn man alles ganz genau überlegt und sicher gehen will, würde niemand mehr Kinder in die Welt setzen. :mrgreen:

Ich finde es wichtig, dass man sich auf jeden Fall bewusst FÜR die Katzen entscheidet.
Das man sich bewusst ist, dass man für mindestens die nächsten 15 Jahre Verantwortung übernimmt und sich dieser auch stellt.
Und nicht bei Problemen die Flinte ins Korn wirft und die Katzen abgibt.
Denn eine Lösung findet sich immer.
Und wie Tinaho schon schrieb, man kann nicht in die Zukunft schauen.
Ganz ehrlich? bei manchen Leuten würde ich es begrüßen sie hätten sich nie Kinder zugelegt...

Hm....da bin ich ganz bei dir, ich habe noch nie ne Katze abgegeben aber immer von Anderen übernommen die nicht mehr konnten,dennoch würde mich interessieren WIE du das gelöst hättest bei dem Paar welches mir die Katzen überlassen hat.Die Beiden haben sich die Katzen während ihres Studiums zugelegt und nach dem Studium zu arbeiten angefangen. ER ist nun selbstständig(das war SO aber nicht geplant) und zwangsläufig viel unterwegs. SIE ist im Mom Vikarin und hat Abendtermine und am WE auch zu tun. Dazu kommt sie müssen öfters weiter weg zu seiner Mutter und sich kümmern. Freundeskreis ist aktuell auch weiter weg,die Beiden sind erst seit letzten Sommer in meiner Gegend ansässig.

Jeder hat zunächstmal aus seiner Sicht "recht"...meine Meinung
 
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