Hmm...
Ich kann dir nur eines sagen-
FIP lässt sich nicht im Blut bestimmen.
Dein
Tierarzt hat eine Verdachtsdiagnose aus verschiedenen Blutparametern und der Tatsache, das die Katze einen positiven Coronavirentiter hatte, gestellt.
Ca. 70 % aller Katzen haben einen positiven Coronavirentiter, bei den wenigsten bricht es je aus.
Natürlich ist es möglich, das die kleine wirklich
FIP hat oder hatte, aber wirklich sicher hätte man das nur feststellen können wenn sie einen Bauchhöhlenerguss hatte und mit einem Punktat dessen die sehr einfache und aussagekräftige Rivaltaprobe gemacht wurde.
Möglich das es
FIP war/ist, aber ebenfalls möglich, das es nur eine einfache zufällige Ansammlung von einfachen Infektionen gepaart mit einem noch schwachen Immunsystem war.
Man kann von niemandem erwarten, das er sich etwas solchen annimmt.
Einige Menschen kaufen für viel Geld eine gesunde Katze und wollen eben auch eine gesunde Katze.
Diese Katze wird zurückgegeben, wenn sie den Erwartungen nicht entspricht.
Natürlich könnte man jetzt fragen...
Hattet ihr sie denn nicht liebgewonnen?
Wie konntet ihr sie nur zurückgeben?
Vielleicht fühltet ihr euch einfach überfordert.
Ich kann diese Situation durchaus nachempfinden, nachdem sich bei unserem Rassekater Ares nach wenigen Wochen herausstellte, das er eine tödliche Herzkrankheit hatte.
Wir haben uns ganz selbstverständlich FÜR ihn und auch für das Leid entschieden.
2 1/2 Monate später wurde festgestellt, das er doch nicht jene tödliche Herzkrankheit sondern "nur" schweres
Asthma hat.
Mit den richtigen Medikamenten kann er damit wunderbar leben.
Ähnlich hätte es auch mit eurer Norwegerin kommen können, denn wie gesagt,
FIP per Symptom und Blutwerten zu beurteilen ist immer nur ein Verdachtsmoment, und viele TÄ sind sehr schnell mit Todesurteilen dabei, einfach weil sie selbst über diese Krankheit nicht richtig informiert sind.
Ich würde euch eines vorschlagen- macht euch nochmal sehr genau Gedanken ob eine Katze respektive ein Haustier wirklich das richtige für euch ist.
Katzen sind lebende Wesen, sie können wie wir Menschen auch immer mal krank werden, auch schwer, auch tödlich.
An uns, ihren Dosis liegt es dann die Verantwortung zu übernehmen und entweder das nötige zu tun, um sie wieder gesunden zu lassen, ihnen ihre chronische Krankheit zu erleichtern oder aber auch sie auf ihrem möglicherweise Wochen- oder Monatelangem langsamen letzten Weg zu begleiten.
Das muss einem schon klar sein, wenn man ein Tier aufnimmt.
Und ganz ehrlich, wenn ihr das nicht machen mögt oder könnt, lasst es mit dem Haustier doch lieber sein, es wäre sicher das beste für alle Beteiligten.
Auch eure nächste Katzen kann Coronavirenpositiv sein, wie gesagt, 70 % aller Katzen sind es, da sind auch Zuchten nicht ausgenommen, auch wenn das gerne verschwiegen wird.
Es gibt eine sehr informative Seite zur
FIP, lest sie euch mal durch:
http://www.catgirly.de/
Dort unter Katzen- Katzenkrankheiten-
FIP
3 Monate sollten reichen um alle Coronaviren zu inaktivieren, wie gesagt, es gibt keine "
FIP- Erreger", Coronaviren mutieren durch Stress und genetische Vorbelastungen, die genauen Mechanismen sind bis heute unbekannt.
Solltet ihr euch doch wieder für Katzen entscheiden, überlegt bitte, gleich 2 zu nehmen.
sie werden bzw. sind genauso zahm wie eine einzelne, sind aber niemals einsam, ihnen ist niemals langweilig wenn Dosi mal keine Zeit für sie hat.
Seid ihr tagsüber weg oder mal in Urlaub, haben sie einander und werden nicht aus Langeweile und Einsamkeit auf Dumme Gedanken wie Tapetenkratzen, protesturinieren etc. kommen.
Trotzdem werden sie sich sehr gerne mit euch und euren Kindern beschäftigen.
LG
Sandra