Liebe Mitmenschen und Mitkatzen!
Ich will mal wieder ein bißchen aus meinem Leben berichten. Das Menschenklo finde ich richtig spannend. Wenn meine Leute da hingehen, begleite ich sie, streiche um die Beine oder lege mich auf den Badteppich. Ich hab auch schon mal reingucken können.
Vor ein paar Tagen stand im Bad mal kurzfristig der Klodeckel offen. Da bin ich auf die Klobrille gesprungen, das war glatt, und ui, schon saß ich drin. Meine Mitbewohnerin hat erstmal einen Lachanfall bekommen. mich aber sofort wieder rausgeholt. Jetzt halte ich vorerst Abstand zu dem Ding und benutze ausschließlich meine eigene Donnerkuppel.
Mittlerweile schlafe ich so gut wie jeden Abend bei meiner Mitbewohnerin neben dem Kopfkissen. So zwischen 5 und 6 Uhr morgens werde ich wach und dann geht´s los. Ich bin der Wachmach-Profi!
1. Aufstehen, durchs Bett laufen, treteln. Das gibt ein prima Lochmuster im Laken. Da hat man früher einen Haufen Geld für bezahlt...
2. Stimme dazu. Brummen, mau, in ansteigender Lautstärke.
3. Durch´s Bett spazieren, egal ob einer drinliegt, längs, quer, außenrum, obendrüber.
4. Tätscheln, die Wange, logischerweise ohne Krallen, ich will ja was, nämlich FRÜHSTÜCK, verflixt noch mal! Die Schüssel ist leer, ich kann den Boden sowas von sehen, Trockenfutter ist nur Reserve für den Notfall, klar?
5. Mist, nutzt nix. Also nochmal die ganz zarte Variante: Kopf an die Hand schmusen. Es ist jetzt fast dreiviertel sieben. Miep! Oh, der Wecker.... Naja, nochmal bißchen anschmusen, Miep! Wecker, die Zweite! GottseiDank hebt sie endlich ihren Astralkörper aus der Kiste. Frühstück, yeah! Geht doch, warum nicht gleich so?
Als Gegenleistung meinerseits gibt´s dann, wenn sie nach Hause kommt und das Leckerchen geschmeckt hat ein gemeinsames Schläfchen mit mir. Also ich auf ihrem Bauch mit einer gemütlichen Decke dazwischen.
Und was macht Ihr so den ganzen Tag?
Liebe Grüße von Eurer Joy!