Mein liebes Mäxchen
Vor genau 168 Stunden bist du in meinen Armen eingeschlafen, einen Schlaf aus dem niemand erwacht. Es tut mir so leid und ich frage mich wie etwas richtig sein kann, was sich so falsch anfühlt. Habe ich das richtige getan, ist es nicht doch zu früh gewesen, habe ich wirklich alles versucht oder gab es noch eine Möglichkeit das unvermeidliche hinauszuzögern ohne dich leiden zu lassen?
Ich weine jeden Tag um Dich, du fehlst mir überall. Wird das je aufhören?
Ich bin so unendlich traurig und gestern an meinem Geburtstag konnte ich nur an unseren gemeinsamen letzten Tag denken, wo du mit mir im Garten lagst und ich dir meine Liebe leise ins Ohr flüsternd dein weiches warmes Fell streichelte. Ich seh dich vor mir wie du in der Sonne lagst, dein rotes Fell so wunderbar glizernd und glänzen, höre dein leises Schnurren und fühlte deine Liebe tief in mir. Doch das wird nie wieder so sein, nie wieder nehme ich dich in meine Arme.
In mir ist es leer und kalt, die Trauer droht mich zu ertränken und ein rettendes Ufer ist nicht in Sicht, kein leises Schnurren von dir mich tröstet. Ich vermisse dich so sehr und ich hoffe inständig das es dir dort wo du bist gut geht.
Allein bin ich mit meinen Gedanken,
die sich nur um mein Mäxchen ranken.
Tränen dicht an dicht nasse Schleier weben,
kaum zu ertragen ohne meine Max zu leben.
Die Seele windet sich in großer Pein,
das Herz so schwer wie der größte Stein.
Der Schmerz sticht wie tausende Messer,
kaum zu glauben das es wird je besser.
Ob er dort wo er jetzt ist,
mich auch ein wenig vermisst?