War heute mit Orion beim Tierarzt, da er, wie im Forum beschrieben, dann und wann nicht seine Streubox benutzt.
Trotz meiner Maßnahmen, sein Futter zu reduzieren, hat Orion in den letzten Monaten erneut 1 Kilo zugekommen, was eigentlich gar nicht möglich ist.
Statt zwei Beutel á 80g Futter bekommt er nur noch 1 Beutel pro Tag und auch das Trockenfutter habe ich reduziert.
Doch das ist noch nicht das Schlimmste.
Die Tierärztin hat ein Screening bei meinem kleinen Freund gemacht und es sind noch nicht genau diagnostizierbare Flecken auf den Aufnahmen.
Das erklärt möglicherweise auch sein gelegentliches Nicht-Benutzen der Streubox.
Möglicherweise ist es nicht dramatisch, aber im schlimmsten Falle könnte es ein Tumor sein.
Ich habe mich noch nie in meinem Leben so mies und hilflos gefühlt, wie im Moment.
Das Leben ist nicht fair.
Orion ist das Wichtigste in meinem Leben und ich habe Alles getan, um ihm hier ein gutes Leben zu bieten, mit viel Liebe und Zuneigung.
Das ich mir wohl Nichts vorzuwerfen habe, bezügl. seines Gewichts und seinen gelegentlichen "Ausfällen" mit seiner Box, spielt im Moment für mich keine Rolle.
Zumindest muss ich mir keine Vorwürfe machen, mich falsch verhalten zu haben, aber das ist - sollte die Diagnose zutreffend sein; was ich nicht hoffe - nur ein schwacher Trost.
Ich bin sehr besorgt über meinen Orion und weis nicht, wie es weitergehen wird.
Ich hoffe nur, er leidet nicht im Stillen, da er keine Anzeichen dahingehend zeigt.
Doch was, wenn sich die "vorsichtige Diagnose" der Tierärztin bestätigt?
Ich mag mir nicht ausmalen, wie ich damit zurecht kommen soll.
Ich hatte mir geschworen, jeglichen Schaden von Orion abzuwenden und jetzt vielleicht in eine Situation zu kommen, in der Niemand was dafür kann, dass es ihm vielleicht schlechter geht, ist ein Scheißgefühl.
Das Leben ist nicht fair.
Das hat Orion nicht verdient.