Hallo,
Das wird schon gut gehen. Ich bin mehrmals mit meiner damaligen Angstkatze (Gott hab sie selig) umgezogen, und sie hat es jedes Mal gut verkraftet. Am Tag des Umzugs sperrst Du sie am besten in ein ruhiges Zimmer, wo kein Umzugshelfer mehr hinein muss. Stell ihr das Lieblingsbettchen hin, oder etwas wo sie sich hinein verkriechen kann. Wasser, Futter, Klo natürlich auch. Sprich ab und an mit ihr in ruhigem Ton, streichel sie, versicher ihr, dass alles in Ordnung ist. Wenn alle Möbel in der neuen Wohnung sind, und die Umzugshelfer verschwunden, hol die Katze aus der alten Wohnung. Ich habe vermieden, noch andere Dinge nebenbei zu machen (Kleinkram mitnehmen oder anderes Gewusel), und mich nur um sie gekümmert. Wir sind im Auto zur neuen Wohnung gefahren, nicht im Umzugswagen. Vielleicht kann einer von Euch beiden auch bei ihr in der alten Wohnung bleiben, bis es Zeit für sie ist. In der neuen Wohnung war auch soweit alles arrangiert, dass wir nicht mehr hektisch herumwuseln mussten. In der neuen Wohnung habe ich ersteinmal keine frische Bettwäsche aufgezogen, damit das Bett vertraut riecht und wiedererkennbar ist. Ich habe auch ihre "alte" (natürlich saubere) Streu aus ihrer Kiste mitgenommen und dort wieder in ihr Klo gestreut. So riecht auch das, als sei sie schon immer dort gewesen und beruhigt. Lege auch Kuscheldecken und Spielzeug von ihr aus, damit ihr Geruch schon in der neuen Wohnung ist. Je nachdem, wie verschreckt sie ist, behalte sie für die erste Nacht im Schlafzimmer bei Euch, das wird sie auch beruhigen. Falls sie nachts schon auf Erkundungstour gehen möchte ist das auch gut. Im Schutz der Nacht fühlen sich Katzen oft sicherer. Du kannst ihr auch Bachblüten Tropfen geben, die sollen angeblich beruhigen. Fütter sie in der neuen Wohnung gleich mit ihrem Lieblingsfutter. Essen steigert das Wohlbefinden ungemein. Ideal ist, wenn keine anderen Freunde oder Helfer mehr in der Wohnung sind, sondern nur ihre vertrauten Katzeneltern. Ich hoffe, die Tips helfen Dir weiter.