Hallo,
nun muss ich auch mal noch meinen Senf dazugeben.
Die Mieter meiner Eltern wollten auch unbedingt eine Katze haben, während die Frau hochschwanger war. Es sollte eine reine Wohnungskatze werden. Meine Mutter war nicht sonderlich begeistert, hat dann aber zugestimmt, weil wir ja Minke hatten (Floh gab's damals noch nicht).
Bis das Baby da war, war alles super, das kleine Katerchen wurde beschmust und versorgt, wenn auch etwas unsanft behandelt von dem schon vorhandenen Kind (damals 4 Jahre). Der Kater war's von Anfang an gewöhnt...
Dann kam das Baby - O-Ton Mieter: "Wenn er sich ins Babybettchen legt, wird er vermöbelt."
Alles wurde immer schlimmer, der Kater immer schreckhafter, sie ließen ihn immer häufiger nach draußen, das Katzenklo wurde abgeschafft, der Kratzbaum rausgeschmissen, das Futter auf den Balkon gestellt, weil er, sobald das Baby schrie, das Weite suchte und sich gar nicht mehr in die Wohnung traute (der Balkon ist für die Katzen vom Garten aus zu erreichen).
Auch meine heimlichen Schmusestunden im Treppenhaus halfen nichts, irgendwann kam der Kater nicht mehr nach Hause.
Ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist, vielleicht ist er tot, aber ich hoffe immer noch, dass er eine bessere Familie gefunden hat.
Natürlich ist nicht jeder so -tschuldigung- doof wie diese Leute, und vieles, was da schiefgelaufen ist, hätte man verhindern können.
Ich würde die Kombination Baby-Mensch und Baby-Katze :wink: nur mit einem wenig schreckhaften Tier wagen, das von Anfang an Kinder und Trubel gewöhnt ist.
Außerdem sollte die Wohnung groß genug sein, dass die Katze nicht zum schlafenden Baby kann (sprich: die Kinderzimmertür würde ich zulassen, es ist einfach zu gefährlich, dass die Katze sich dazulegt).
Auch die Katze sollte meiner Meinung nach irgendwohin flüchten können, wenn ihr die Lautstärke zu viel wird.
Ansonsten finde ich es eine tolle Idee.
Gruß Daniela