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Arthrose, aber trotzdem fit

Hier ist jeder dazu eingeladen, den Verlauf der Arthrose bei seinem Tier zu schreiben, welche Mittelchen man einsetzen kann und aufzeigen, das eine Katze mit Arthrose auch noch viel Spaß haben kann, wenn man hier und da ein paar Dinge beachtet. Hilfre

Schwerer Schub mit Lähmungserscheinugnen

Cavewoman

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Da Oskar von Haus aus immer ein wenig Scheu war und Phasen hatte, in denen er sich lieber zurückzog, waren wir sehr geschockt, als er von seiner Ecke rauskam und der Schwanz einfach nur runterhing.

Wir haben sofort geschaut, was war:
Er konnte den Schwanz nicht anheben, oder bewegen. Wenn wir ihn angehoben haben, fiel er beim loslassen sofort runter.
Wir haben sofort den TA angerufen und konnten auch gleich hinfahren.

Trotz massiver Schmerzen hat er keinen Piep von sich gegeben, er wurde sofort ein Röntgenbild gemacht:
Schock! An der oberen Wirbelsäule, in der Mitte, am Ende bis in den Schwanz und die Hinterbeine von Arthrose betroffen.

Da wir drei Katzen haben ist uns nicht aufgefallen...
Er hat sich nicht entleert, die Folgen: Massive Verstropfung, Nierenrückstau und Ausgetrocknet!
"Akkute Lebensgefahr!

Ob er es schaffen würde und seine Nieren nicht versagen, mochte uns die Ärztin nicht sagen!

Oskar hatte vor lauter Schmerzen das Fressen und das Katzenklo eingestellt und brachte sich dadurch in diese Lebensbedrohliche Lage. Da Oskar sowieso schon viel mit der Psyche zu kämpfen hatte, ist es fraglich gewesen, ob er aus diesem tiefen Thal wieder rauskommt, denn wenn er nicht wieder anfängt zu fressen und das Katzenklo aufsucht, kann die Ärztin nichts mehr für ihn tun.

Behandlung:
Einmalig Einlauf: Musste wiederholt werden, weil es so fest wie Steine war!
Schmerzmittel: Melacan (Ist schon sehr heftig, aber musste sein)
Infussion, um wieder genug Flüssigkeit in ihm reinzubekommen
Vitamine

Dauer: 6 Tage Intensiv

Normalerweise hätte Oskar die ganzen 6 Tage beim Tierarzt zur Überwachung bleiben sollen, aber sie merkten schnell, das er nur noch Depressiver wurde und so konnte er nach jeder Tagesbehandlung abends nach Hause und wir haben ihn dann immer am nächsten Morgen hingebracht.
Mit Erfolg:
Oskar fing wieder an zu fressen und benutze auch wieder das Klo, aber nur, solange er schmerzfrei war.

Nochmal gut gegangen und als wenn er es ahnte:
Er trinkt seitdem unmengen an Wasser, wenn es nicht mehr so angenehm frisch ist, dann setzt er sich vor dem Napf und mauzt, bis wir frisches reinmachen, was am Tag mitunter 5mal vorkommt.

Er hatte nochmal die Kurve gekriegt und hat vertrauen zu uns gefass (nach 10 1/2 Jahren). Er versteckt sich nicht mehr und wir haben ihn mehr unter Kontrolle.

Wenn er mal nicht schimpft, mach ich gleich die Kontrolle, die mir der TA gezeigt hat:
Am Bauch hochheben, so das die Hinterpfoten in der Luft hängen und dann ein Beinchen vorsichtig strecken und loslassen:
Normal: Schneller Reflex (bein wird angezogen)
Stimmt was nicht und er hat Schmerzen: Langsam in die richtige Position bringen

Bei Oskar ist die Linke Seite angegriffener, als die Rechte und somit kann man immer gut vergliechen.

Wir haben für solche Fälle immer ein Schmerzmittel zur Hand:
Wenn er wieder Schmerzen hat und die Kontrolle den Beweis liefert, geben wir ihm Schmerzmittel und dann ist ihm schon geholfen, denn das ist das einzige, was wir machen können.

Was nicht passieren darf: Das er vor lauter Schmerzen das fressen, saufen oder den Klogang vermeidet.

Seit er diesen Schwerden gesundheitliche Schlag hatte, sind nun 6 Monate vergangen. Das Schmerzmittel mussten wir in dieser Zeit ungefähr 15mal geben.

Nun sind wie gesagt 6 Monate um, dann der nächste Schreck!

Fortsetzung folgt....
 
11.05.2013
#1
A

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Gast

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