Minni – klein, süß, frech – besonderes Tobewusel sucht Platz zum Wuseln *Verm. D-weit

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Taskali

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Minni ist dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen. Sie saß schreiend und fast verhungert im Gebüsch und hatte vor Hunger bereits Rindenmulch gefressen, war zu schwach um zu fliehen. Entweder wurde sie ausgesetzt oder von der Mutter zurückgelassen. Der Zahnstatus sagte, dass sie schon 3 Monate alt war, aber sie wog nur 550 Gramm, war winziglich klein.



Sie war nicht in der Lage sich als Streunerin selbst zu ernähren, denn sie hat von Geburt an deformierte Vorderpfoten. Die Vorderpfoten sind kleiner und kürzer als normal, sie hat nur 3 Zehen, keine vollständigen Ballen und die Krallen sind zum Teil nach oben gebogen. Sie läuft daher vorne leicht seitwärts auf der Außenflanken. So hätte sie niemals draußen überlebt.



Auch charakterlich war sie noch wie ein Säugekitten, wußte nicht, wie man frißt. Die Finderin fütterte sie Löffelweise mit Fleischbrei und brachte ihr erst das Fressen aus dem Napf bei. Das Päppeln tat ihr gut und schon nach 2 Wochen hatte sie ihr Gewicht verdoppelt und aus dem zum Tode geweihten Winzling war ein lebhafter Hüpfeflummi geworden.



Mittlerweile
ist die Süße 7 Monate alt, kastriert, gechippt, geimpft, Fiv/Felv negativ getestet. Um Sicherzugehen, dass sie außer der äußeren Deformierung keine weiteren angeborenen Schäden hat, habe ich ihre Organe röntgen und das Herz schallen lassen und es ist alles top in Ordnung, sie ist kerngesund.



Ihre Behinderung stört sie überhaupt nicht und merkt man ihr kaum an. Sie flitzt genauso herum, ist genauso flink wie jedes andere Jungtier – nur beim Springen und Klettern ist sie etwas beeinträchtigt. Sie kann nur kleinere Höhen springen und klettern, so dass man ihr schlicht ein paar mehr Zwischenstufen in Kratzbäumen und Catwalks einbauen muß, damit sie wie alle anderen bis nach oben kommt. Mehr ist nicht zu beachten.





Charakterlich ist sie Sonnenschein pur. Sie hat immer gute Laune, ist selbstzufrieden, freut sich über jede Zuwendung, flitzt herum und meint die ganze Welt ist riesiger Spielplatz, der nur für sie zum rumtoben und Spaß haben da ist.







Bei fremden Menschen fremdelt sie anfangs etwas, braucht ein bißchen um warm zu werden. Aber spätestens wenn dann die Spielangel geschwungen wird, wir der Abstand immer kleiner.


Wem sie vertraut bei dem läßt sie komplett fallen, wird zum Baby, sucht nach etwas als Nuckelersatz, knabbert dann schnurrend an Knöpfen, Reisverschlüßen, Ketten. Sie klettert unheimlich gerne auf einem herum und legt sich dann wie eine Pelzstola um den Hals, schnurrt einem ins Ohr und wuselt einem in den Haaren.



Da sie ihre Krallen vorne nicht einziehen kann, kann das manchmal etwas kratzen, aber es ist nicht doll. Auch muß man damit rechnen, dass wenn man irgendwo kniet, sie einen als Sprungbrett verwendet und einem auf den Rücken springt um von dort aus einen höheren Platz erspringen zu können. Überhaupt hat sie eine Menge Phantasie um etwas in ihrem Sinne zu zweckentfremden – und wenn es das zu soft gespannte Katzennetz ist, das zur Hängematte erklärt wird...


Andere Katzen liebt sie, will mit ihnen kuscheln und Fangen spielen, kann dabei durchaus auch mal etwas gröber werden, rauft auch gern. Größere Katzen machen ihr keine Angst, sondern bei ihnen sucht sie Schutz und Nähe. Zeigt die andere Katze aber, dass sie nicht möchte, dann geht sie auch weg – probiert es aber einige Zeit später wieder.



Einem ernsthaften Mobbing hätte sie aber im Zweifel nichts entgegen zu setzen. Daher sollten ihre zukünftigen Kumpels lebhaft und verspielt, - ruhig auch frech – aber im Herzen freundlich sein. Sie war bei mir als Pflege-Kumpeline für einen schwer gehbehinderten Pflegekater eingezogen und hat ihre Aufgabe mit ihm trotz seiner Behinderung zu spielen mit Bravour gemeistert. Von daher denke ich, dass sie in jeder sozialen Katzengruppe gut klarkommen würde.



Freigang sollte sie nicht bekommen, da sie echten Gefahren mit ihren geringen Sprung- und Kletter- und Verteidigungsmöglichkeiten im Zweifel nicht entkommen kann. Aber sie liebt es auf dem Balkon zu sitzen und draußen alles zu beobachten. Von daher sollte auf jeden Fall ein Balkon vorhanden sein, ein gesicherter Garten oder Gehege wäre natürlich toll.



Wer hat Lust sich von diesem Sonnenschein jeden Tag mit ihrer guten Laune, ihren Albernheiten und ihrer süßen Art zu kuscheln verzaubern zu lassen?



Minni befindet sich bei Berlin, wird aber D-weit vermittelt. Bei Interesse PN an mich oder E-mail an [email protected]

 
19.12.2018
#1
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Taskali

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Bisher tut sich noch nix für Minni

Sie ist gut drauf



Eigentlich gar nicht behindert



frech



zuckersüß



Und unglaublich erwachsen geworden

 
Tinaho

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Ich drücke ganz fest die Daumen.
 
Emil

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Ich auch. Würde ja zu gerne selbst zugreifen :whistle:
 
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Taskali

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Neue Fotos:


Sie darf jetzt ab und an mal oben im Badezimmer herumlaufen um mal ein wenig Abwechslung und mehr Raum zu haben. Es ist zu süß ihre aufregenden Erkundungen zu beobachten









Danach schläft sie dann gut



 
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Taskali

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Wo ist nun das passende Zuhause für dieses Süßmonster?
Wer mag in Zukunft nen schwarzen Schal um den Hals haben und stolz sein auf seine Kratzer von Minnis versuchen Reisverschlüße und Ketten zu fangen um daran zu nuckeln?

 
Tinaho

Tinaho

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Ich drücke die Daumen das alles klappt.
 

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