Senior (14 + + +) und Vollzeitjob

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Puppi2004

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Ihr Lieben,
nachdem unser Findus im Oktober sterben musste, war ich vor kurzem das erste Mal wieder im Tierheim, um mir einen alten Kater anzusehen.
Einmal aus reinem Interesse an dem Tier, aber natürlich auch, um mein eigenes Befinden "zu testen".
Ich glaube, so ganz bin ich noch nicht wieder bereit, und dazu kommen jetzt Gedanken und Bedenken, die ich zwar früher schon hatte,
die mir aber durch diesen Tierheim-Senior wieder aktuell bewusst geworden sind und die ich hier gerne einmal ansprechen würde.
Schon bei Findus hatte ich Sorge, dass er irgendwann sehr krank oder eben einfach sehr alt werden könnte. Dann hätte er möglicherweise mehr Betreuung gebraucht, aber unsereins muss ja dem täglichen Broterwerb nachgehen.
Auch hatte ich immer mal wieder Angst, er könnte sich schwer verletzt nach Hause schleppen, aber niemand ist da.
Da wir beide berufstätig sind, hatten wir uns für eine Katze entschieden, er bekam eine Katzenklappe, Eingewöhnung während unseres Urlaubs und alles war gut. So richtig hatte ich damals nicht überlegt "was wäre wenn"....
Im Bekanntenkreis sind die Katzenbesitzer wesentlich mehr zuhause als wir.
Dazu kommen ja evtl. noch eigene Krankheiten, Krankenhaus etc.
Ist es verantwortungslos, neben einem Vollzeitjob überhaupt irgend ein Tier zu halten?

Im Tierheim sagte man mir, sie würden sich für besagten alten Kater wünschen, dass er nicht im Tierheim sterben muss.
Ich dachte: Die Alternative wäre dann möglicherweise allein zuhause während Dosis arbeiten sind?

Natürlich schreibe ich jetzt sehr negativ, aber eben um diese Punkte geht es mir ja.

Meine Frage deshalb: Wie handhabt ihr das?
 
05.01.2019
#1
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Andrea64

Andrea64

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Puh, das sind aber gleich viele Fragen auf einmal.

Ich fange mal so an:
Ich habe zwei Kater, die Teilzeitfreigänger sind. Und ja, wir gehen unseren Vollzeitjobs nach. Die Angst um die Kater im Freigang ist immer da, aber gleichzeitig bin ich auch ruhiger, weil ich weiß, sie haben einander. Aber meine Zwei sind auch sehr sozial, das muss man bei einem Tier wissen, ob es das Gemeinsame mit Artgenossen mag, oder eher nicht (Wesenstypisch, oder zum Einzelgänger gemacht).
Dann kommt natürlich das Umfeld. Ist es geeignet für Freigänger? Wie groß ist der Radius der Reviere?

Ein Opi ist unter Umständen einfach nur froh, in der Sicherheit eines Hauses umsorgt zu sein, macht vielleicht nur 1-2 Spaziergänge ums Haus, schläft tagsüber ausgiebig und ist mit liebevoller Versorgung vollauf zufrieden.

Was könnt ihr euch vorstellen? Ein alten Herrn aufzunehmen bedeutet unter Umständen häufiger Tierartzbesuch, höhere Kosten und ein abzusehender Zeitpunkt der Verabschiedung. Aber wenn das bedeutet, dass er noch einmal Liebe und Fürsorge und Geborgenheit genießen durfte, dann wäre das ein außerordentlich großes Geschenk für ihn.
 
GigaSet

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Zunächstmal finde ich es sehr gut sich das alles vorher genau durch den Kopf gehen zu lassen. Wir z.b. haben uns nach dem Ableben von 2 Kurzhaarcollies und unserer Kartäuser 4 J. Zeit gelassen alles zu verdauen,besser gesagt ich hab so lange gebraucht. Seit März haben wir nun 2 Kater,einer ist schon 6 J. und ein bißchen "krank" und er braucht Tabletten. Für mich war wichtig die Zwei vorm TH zu bewahren und altersbedingt wollte ich keine Kitten. Mit etwas Glück haben wir den 6Jährigen noch ein paar Jahre und er wird so alt wie die Katzen zuvor,vll. so 12+,der Andere ist erst 3,d.h. ich werde bei normalem Ableben vll. schon Ü70 sein. Geld ist in der Tierhaltung auch so ein Punkt,TÄ können teuer sein . Also wäre das wichtig. Was ich gar nicht gut finde ist Einzelhaltung,immer wenigstens 2 Katzen,die brauchen sich. Besonders wer den ganzen Tag außerdhalb arbeitet sollte 2 Katzen haben. Ich selber kann das Meiste zu Hause machen,ich hab die Zwei also den ganzen Tag um mich.
 
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Puppi2004

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Ich danke dir, Andrea.

Naja, die Frage ist ja eigentlich nur eine: Kann bzw. sollte man wirklich mit Vollzeitjobs Tiere halten? 😉

Mit Findus lief es recht gut und mal nen Tag frei nehmen oder vor der Arbeit zum Tierarzt, weil irgendwas los war: kein Problem.
Aber aber... was wenn sie sich zb. phasenweise ständig übergeben müssen? Was weiss ich, einfach irgendwas, wo man besser länger bei ihnen bleibt? Zum Beispiel.
 
yodetta

yodetta

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Kann bzw. sollte man wirklich mit Vollzeitjobs Tiere halten? 😉
Eindeutig JA.:)

Hallo erstmal!
Also ich meine, ansonsten dürften nur Teilzeiter, Rentner und arbeitslose Menschen Tiere halten.
Und selbst wenn wir bei den arbeitslosen Menschen oder Rentnern bleiben, muss dieser mal einkaufen gehen bzw generell das Haus mal verlassen.;)

Ich glaube, dass Du dem Senior aus dem Tierheim wirklich einen "Gefallen" tun würdest, wenn Du ihn aufnimmst und er seinen Lebensabend bei Dir verbringen darf.:)

Liebe Grüße
Melanie
 
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MamaDosi

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Ich stelle hier einfach Mal die Gegenfrage: hätten sie es im Tierheim besser? Ich meine, die TH Mitarbeiter sind (zumindest hier) nur ehrenamtliche, die vielleicht morgens und abends 2-3h da sind, sonst ist bei den TH hier in der Gegend niemand da.
Wir hatten damals Lulu aus dem TH geholt mit der Aussage sie sei 5 Jahre alt und fräße 300g am Tag. (ich fragte mich noch wie bei 6 Katzen im Raum so genau bestimmt werden kann wer wie viel frisst) schnell stellte sich raus, dass Lulu gar nichts fraß, ein Kilo zu wenig wog (wegen einer Pankreatitis eventuell auch schon dem Tumor) und im Impfpass wohl vor der 5 die 1 Vergessen wurde. Lulu hatte bei uns (in Wohnungshaltung da Taub) noch 1 1/4 Jahre, ca 1000€ TA-Kosten und ich würde es wieder so machen. Mein TA sagte er sei doch recht sicher dass das TH die Pankreatitis nicht bemerkt hätte und sie dort wenn wir sie nicht geholt hätten vielleicht noch 3-4 Monate gelebt hätte.
Außerdem denke ich, klar bist du wenn du Teilzeit arbeitest mehr Zuhause, aber wenn es dumm läuft stirbt die Katze auch dann genau dann, wenn du nicht da bist. Und selbst wenn du gar nicht arbeitest, vielleicht passiert es wenn du grade einkaufen oder beim Arzt bist... Das ist halt wieder etwas, was jeder für sich entscheiden muss. Ich für mich bzw meine Mann und ich für uns haben mit JA entschieden
 
Patentante

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All das sind Probleme, die sich mir fast wöchentlich stellen. Und ja, es ist schwierig TA, Versorgung kranker Katzen und arbeiten unter einen Hut zu bekommen. Zum Glück hatte ich aber keine Wahl vorher darüber nachzudenken. Also hangele ich mich von Situation zu Situation. GsD habe ich einen Job wo ich, wenn alle Stricke reißen meist auch mal ne Stunde später kommen oder früher gehen kann. Oder ich setze eine Katze früh um 8.00 Uhr beim TA ab und geh arbeiten oder, oder. Was ich persönlich mir noch wünschen würde wäre ein wirklich guter Tiersitter, der im Zweifel mal spontan in der Früh eine Katze abholen und zum TA bringen würde.
Die Sorge, was ist wenn sich jemand tagsüber verletzt hab ich natürlich immer. Realistisch betrachtet spielt es dabei aber keine allzugroße Rolle ob jemand zu Hause ist oder nicht. Die Chancen dass ein Tier sofort nach Hause kommt ist ohnehin indivuduell aber halt nicht groß. Und wenn ich abends heimkomm und jemand hat ne klaffende Wunde muss meine arme TÄ ihren Feierabend opfern. Oder es hat Zeit bis morgens.

Lange Rede: ihr seid doch immerhin zu zweit und werdet vielleicht nicht die exakt selben Arbeitszeiten haben? Wenn der Kater entscheiden könnte bin ich mir zu 99,9 % sicher, er würde ein zu Hause haben wollen!
 
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Puppi2004

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Also mein Mann hat den Kater sehr geliebt, ist aber eher nicht zu gebrauchen für Tierarzt, Medikamentengabe etc.
Als ich in der Reha war, war ich froh, dass der Kater nicht krank wurde. Wenn mein Mann es denn überhaupt gemerkt hätte - ob er es zum Tierarzt geschafft hätte? Man weiss es nicht.

Und tatsächlich, wir sind so ziemlich gleichzeitig unterwegs zum Arbeiten. 😑
 
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Patentante

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Letztlich entscheiden muss das jeder für sich. Ich verzichte auf viele medizinisch notwendige Behandlungen. Eben weil ich die Katzen unter keinen Umständen wochenlang sich selbst überlassen möchte. Das ist zwar belastend und natürlich auch keine Garantie, nicht irgendwann so krank zu werden dass man keine andere Wahl mehr hat. Aber es ist im Leben nie möglich alle Eventualitäten im Vorfeld zu klären. Wieviele Tiere werden unter den scheinbar bestmöglichen Bedingungen aufgenommen und landen dann trotzdem im TH. Gerade bei einem älteren Kater würde ich glaub nicht lange zögern. Und gerade weil Du Dir so viele Gedanken machst denke ich, er würde es gut haben bei Euch ;)
 
zorro007

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Ich beantworte die Frage mit einem eindeutigen ja........
Mein erster Kater war 17 Jahre und blühte innerhalb weniger Tage auf. Er bekam nicht nur sein Futter hingestellt, sondern Ansprache, Streichler und Animation. Leider verstarb er nach einer Zahn Op.
Mutzel war 13, als ich sie bekam. Sie passte sich meinem Leben an. Während ich arbeiten war, schlief sie und wenn ich da war, war sie wach oder saß mit mir gemeinsam auf dem Sofa. Sie war keine Schmusekatze, aber sie suchte die Nähe und wusste ihr sicheres Plätzchen zu schätzen. Im Tierheim musste sie zweimal in die Tierklinik eingewiesen werden, weil sie dort mit dem Alltag nicht zurecht kam....
Blue hatte bisher, die für mich schwierigste Krankheit, weil sie nach einer OP lange im Käfig sitzen musste. Ich war sogar froh arbeiten gehen zu können, damit ich nicht sah, wie die junge Katze heraus wollte......
Wenn eine OP ansteht versuche ich Urlaub zu nehmen. Ansonsten kann ich mir mal einen halben Tag frei nehmen, wenn ich dringend zum Tierarzt muss. Ich scheue es aber auch nicht , mir eine Klinik mit 24h Notdienst zu suchen oder den Tierarzt am Abend zu stören, sollte mal etwas sein, wenn ich abends nach hause komme.
Bei Medikamenten kann man mit den Tierärzten reden. Es gibt Antibiotika, die länger halten, als alle drei Stunden eine Tablette zu geben, viele Tierärzte nehmen auch stationär auf. Aber das sind die vielen wenn und aber, die man nicht vorhersehen kann.......
Und ob man eine alte oder junge Katze aufnimmt, das ist egal, krank werden können sie beide.....
Ich würde mir nicht soviele Gedanken machen, sondern den Kerl im Tierheim besuchen und schauen, ob es eine Herzenskatze werden kann......ihn kennenlernen und das er dich kennenlernt. Das hilft dann beim Umzug.......
 
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Puppi2004

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Ich danke euch für die vielen Meinungen und ich sehe das Ganze schon nicht mehr ganz so schwarz, ich kann das Thema dank euch schon wieder von einer anderen Seite beleuchten.
Aber bitte bitte nagelt mich jetzt nicht an diesem alten "Beispiel-"Kater fest.
Wie ich anfangs schon schrieb, bin ich noch nicht wieder soweit - und mein Mann schon mal gar nicht. Er war einigermaßen entsetzt, als ich ihm von meinem Tierheimbesuch erzählte. Der Schmerz um Findus war und ist einfach zu groß und wir (insbesondere jedoch er) möchten das einfach so schnell nicht wieder durchmachen.

Ich muss jetzt auch erstmal ein bisschen in Ruhe an mir selbst rumdoktern, ich fühle mich insgesamt durch verschiedene private Umstände gerade nicht wirklich ok. Ein denkbar falscher Zeitpunkt für ein hilfsbedürftiges Wesen.

Der Senior war gestern als Tier der Woche in der Zeitung. Ich hoffe, dass er jemand passenderes findet.
Wir werden später möglicherweise jemand anderem ein zuhause geben, eure Meinungen haben mir zumindest wieder etwas mehr Mut gemacht.
 
claudiskatzis

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Das ist eine gute Einstellung. Denn nur ihr beide müsst bereit für einen oder zwei neue Mitbewohner sein. Dann stemmt ihr das auch.
 
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Puppi2004

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Danke. Natürlich geht mir der Opi nicht mehr aus dem Kopf und zu gerne würde ich ihn retten. Aber er hat z.b. wohl auch eine Autoimmunerkrankung, die Oberlippe hat sich z.T. "aufgelöst" (ich dachte erst, es fehlt ihm einfach ein Zahn); angeblich ist das zum Stillstand gekommen, aber allein der Gedanke daran überfordert mich gerade schon wieder.
Aber - so egoistisch das klingen mag - es hilft mir der Gedanke an den Opi auch ein winziges Stückchen weiter über den Verlust von unserem Findus hinweg.
 
zorro007

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Wenn Du etwas Zeit über hast, dann gehe doch ein wenig im Tierheim helfen. Irgendwann schleicht sich eine Katze in Dein Herz.
Aus Mitleid würde ich den alten Herrn nicht nehmen. Er hat ein Anrecht auf ein Zuhause, wo er nicht bemitleidet wird.....
 
WinstonvonWensin

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aber bitte bitte nagelt mich jetzt nicht an diesem alten "Beispiel-"Kater fest.
Wie ich anfangs schon schrieb, bin ich noch nicht wieder soweit - und mein Mann schon mal gar nicht. Er war einigermaßen entsetzt, als ich ihm von meinem Tierheimbesuch erzählte. Der Schmerz um Findus war und ist einfach zu groß und wir (insbesondere jedoch er) möchten das einfach so schnell nicht wieder durchmachen.
Ich kann dich nur zu gut verstehen. Wir haben ja auch wieder ein Plätzchen frei für ein älteres Tier. Dennoch bin ich weit entfernt von einer Umsetzung. Liegt aber daran, dass ich seit dem Weggang der drei Musketiere erst richtig den Verlust spüre.
Irgendwann klopft das Tier oder zwei Tiere an der imaginäre Tür zum Herzen und dann bist du bereit.

lg
Verena
 
Janine-

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Ich kann euch auch so gut verstehen. Mir geht es sehr ähnlich. Mein Kater ist nun schon seit 6 Monaten "gegangen". Und auch ich war schon im Tierheim und hab mir liebe Fellnasen angeguckt. Aber irgendwie konnte ich noch kein "neues" Tier adoptieren. Ich habe auch solche Angst den Schmerz nochmal durchmachen zu müssen.

Andererseits weiss ich auch das irgendwann wieder ein kleiner Vierbeiner einziehen wird. Aber ich weiss noch nicht wann.

Den Gedanken von Verena finde ich sehr schön. Das es an der imaginären Tür zum Herzen wieder klopft und man sie öffnet.

Lg
Janine
Ergänzung ()

Gucke übrigens auch immer mal in die Zeitung beim "Tier der Woche".
 
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Puppi2004

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Eine Freundin musste ihre Katze vor ein paar Monaten gehen lassen.
Ihr Partner meinte irgendwann, sie seien immer zu dritt oder zu viert gewesen und er sei nun wieder bereit. SIE war noch unsicher. Ich riet ihr zu einem Tierheimbesuch, dann würde sie ja merken, wie es ihr dabei geht.
Tja, dazu kam es nicht mehr. Ihr Partner wurde an seinem Arbeitsplatz schon länger von einer älteren Katze "verfolgt". Diese Katze lief dort so mit, fühlte sich aber offensichtlich einsam und nicht genug beachtet.
Irgendwann schickte er meiner Freundin per Whatsapp ein Foto mit den Worten "Es reicht jetzt, ich bringe sie heute abend mit."
Die Katze brauchte nur wenige Tage, um sich einzuleben. Sie eroberte das Herz meiner Freundin im Sturm. Die Hauptperson bleibt aber ihr Partner. Geht er ins Bett, ist auch sie verschwunden.
Sie hatte Durchfall und Verstopfung im Wechsel und fraß eher schlecht. Der Tierarzt fand einige Dinge, die der dringenden Behandlung bedurften. Zu guter letzt gab es auch Freigang.
Eine sehr nette, entspannte Katze. Sind mehrere Leute zu Besuch, liegt sie irgendwo dazwischen.
Wenn man nicht aufpasst, räumt sie die Arbeitsplatte in der Küche ab (essbares natürlich).
Meine Freundin meint, dass es "vorherbestimmt" gewesen ist.
Wer weiss.....
 
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Puppi2004

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Ihr Lieben,
da ich es selber nicht mag, wenn man in einem Strang plötzlich nichts mehr hört, hier für euch ein kleines Update.
Der Opi ist immer noch im Tierheim, er wird dort mittlerweile sogar auf ca. 20 Jahre geschätzt.
Er bewohnt ein kleines Zimmer mit Möglichkeit nach draussen zu gehen (was er bisher aber noch nicht wahrgenommen hat) zusammen mit einem ruhigen Kater. Sie akzeptieren, aber ignorieren sich. Vorher lebte Opi in einem etwas grösseren Raum mit mehreren Katzen, was ihn aber unter Stress setzte.
Irgendwie habe ich mir angewöhnt, ihn zweimal die Woche zu besuchen. Wenn ich komme, schläft er und krabbelt aus irgendeinem Schlafhäuschen. Dann rede ich mit ihm, streichele ihn etwas und er bekommt ein paar Leckerli. Wenn er merkt, dass es nichts mehr zu holen gibt, zieht er sich auch recht bald wieder zurück und schläft weiter.
So komisch es klingt, aber er scheint mit der jetzigen Situation recht zufrieden zu sein, er hat Ansprache, Futter und einen warmen Popo.
Natürlich denke ich nach wie vor darüber nach, ihn evtl. zu uns zu holen, aber dann wäre er eben durch unsere Jobs viel länger allein als heute.
Also behalte ich das mit dem Besuchen erstmal bei. Die TH-Mitarbeiter sind sehr freundlich, schliessen mir den Katzenraum auf und gehen dann wieder; so kann ich bleiben, bis Feierabend ist. Am Mittwoch zb. habe ich ihm ein extra kuscheliges Bett mitgebracht. Mal sehen, ob er es annimmt.

Irgendwann in den nächsten Tagen werde ich zu meiner Tierärztin fahren, um einfach mal die Lage mit ihr zu besprechen, wie sie darüber denkt.

In meinem Job geht leider auch seit Wochen drunter und drüber und zur Zeit sind Stress und Überstunden angesagt. Ich weiss noch nicht genau, wohin sich das Ganze entwickelt. Auch deshalb denke ich, der Kater ist im TH gerade gut aufgehoben.
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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😘
Ergänzung ()

Du könntest doch seine Patin werden, so das er dort bleiben darf oder ihr ihn nehmt, er aber nicht unbedingt noch vermittelt werden muss. 20 ist ja ne Hausnummer! Er ist sicher froh seine Ruhe zu haben
 

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