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  • Autor des Themas scharly
  • Erstellungsdatum
15.02.2019
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
36 Pfoten

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:(:(:(
Sehr traurig und ich verstehe alle Ziegen- und Schafbesitzer...

Aber was wäre die Lösung des Problems? Wölfe zum Abschuss freigeben?
 
scharly

scharly

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Mir geht es eigendlich um Sicherheit im Ort 50m weiter ist der Spielplatz
Ich habe schon selbst ein Wolf frühs um 6uhr im Dorf gesehen der sich an den gelben Säcken zu schaffen machte .und dieser hatte keine Scheu!!
Und das ist ja bei uns nicht der erste Angriff im Dorf und Umfeld!
Gruß Udo
 
36 Pfoten

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Ich verstehe Dich schon, aber trotzdem bleibt meine Frage nach der "Lösung".
Wie wäre die denn Deiner Meinung nach? Man kann ja schlecht das ganze Dorf einzäunen...
 
36 Pfoten

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ok, ich gebe zu: bisher war ich immer auf der Seite der "Wolfsschützer".
Aber wenn ich das alles so lese, werde ich sehr unsicher...:confused:
 
scharly

scharly

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Ich bin auch ein Tierfreund nur so darf es nicht weitergehen!
Gruß Udo
 
36 Pfoten

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Ich stelle mir gerade vor, ich wäre selbst betroffen, hätte Kinder (oder Schafe und Ziegen) und die Wölfe wären hier im Dorf praktisch "zuhause".
Ich glaube, ich wär dann auch für eine Reduzierung mittels Abschuss. o_O Eine andere Lösung fällt mir nämlich leider nicht ein...
 
scharly

scharly

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Ja leider,ist es so. Ich weiß auch keine andere Lösung leider und es werden immer mehr Wölfe .
Gruß Udo
 
Frigida

Frigida

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Problemwölfe, Problembären... Problemmenschen.
 
TheCoon

TheCoon

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Naja die Tiere und Natur war sogesehen vor dem Menschen da. So wie Straßen nicht für die Tiere gemacht wurden, so stehen Dörfer in dem ehemaligen Jagdrevier, sogesehen.

Der Mensch hat sich bereits so breit gemacht, das ein Tier, wie der Wolf, es sehr schwer hat. Immerhin kann ein Rudel viele Kilometer am Tag zurück legen und so groß und "wild" wie Kanada, ist Deutschland leider nicht. Auch Rotwild leidet bereits dadrunter. Natürlich sind Schafe, überfüllte Mülltonnen ein leichter Fang.

In Russland haben die Schäfer den Kaukasischen Owtscharka, der die Schafe vor Wölfen und Bären bewacht. Der Pyrenäenhund wird in einer Schafsherde groß gezogen und sieht diese auch als sein Rudel an und beschützt diese ebenfalls vor Raubtieren.

Ich bin gegen einen Abschuss. Der Wolf kann nichts dafür, das sich die Menschen zu wenig Gedanken drüber gemacht haben, wie die Wölfe sich am besten bei den viel zu kleinen Gebieten, einleben können.
 
Patentante

Patentante

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Nein, die Wölfe können absolut nichts dafür. Die kleinen Kinder, Hunde, Katzen etc. aber irgendwie auch nicht.
 
TheCoon

TheCoon

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Alles was der Mensch nicht versteht, muss "vernichtet" werden. Bin gespannt wie es in 30 Jahren aussieht, wenn ich alt bin.
 
scharly

scharly

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Ja wer weit weg wohnt will und kann das garnicht verstehen ,so sind die Menschen!!
Redet mal mit betroffenden Menschen oder schaut euch 20 tote Mutterscharfe mit rausgerissenden jungen an!!
Gruß Udo
 
TheCoon

TheCoon

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Wurde denn bewiesen das es sich um Wölfe handelt? Streunernde Hunde gibt es ebenfalls, teilweise auch schon Bären.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Wenn eine Katze einen Jungvogel , Ninchen oder sonstiges reißt kommt kein Aufschrei der Empörung?

Wir haben schon mal den Wolf ausgerottet. Der Mensch ist das Problem nicht der Wolf.

Ja natürlich muss gehandelt werden..... ein problembehafteter Wolf, der nur tötet, weil er es kann und nicht weil er sich versorgen muss , gehört erschossen. Wird ja mit einem Hund auch gemacht. Der Menschen anfällt oder wildert .....

Auf jedenfall sollte unkompliziert der materielle Wert ersetzt werden und zwar der Verkaufswert eines Tieres .... das befriedigt natürlich nicht so sehr wie der Abschuss.

Ich habe bei uns in SL eher Angst das mich eine verrückte Wildsau niederstreckt als ein Wolf.

Die Tiere die gerissen werden, sind ja nicht nur Familienmitglieder, sondern dienen dem größten Raubtier Mensch ( die Menge der Tiere, die getötet wird ist erheblich größer als was die Wölfe in Deutschlang je reißen können) als Nahrung.

lg
Verena
 
abvz

abvz

Patin
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Ich bin schon der Meinung, dass einzelne Problem Tiere zum Abschuss freigegeben werden müssen.

Es geht doch nicht darum den Wolf wieder aus unserem Land zu vertreiben. Sondern darum, dass ein Wolf der jegliche Scheu vor dem Menschen verloren hat gefährlich ist.
Dieses Verhalten wird mittlerweile schon so lange toleriert , dass es ganze Rudel gibt die sich in besiedeltem Gebiet aufhalten, da sind Wölfe ganz fix im lernen.

Bei aller Liebe zum Tier und zur intakten Natur in solchen Gebieten. Ein Wolf hat in der unmittelbaren Nähe von Menschen nichts zu suchen. Ehrlichgesagt finde ich es auch schwierig darüber zu Diskutieren wenn Leute zusammenkommen die noch meinen Wölfe sind scheu und man sieht sie eh nicht mit Leuten die bereits Wölfe völlig relaxed am hellerlichten Tag durch Dorf trotten sehen.

Was fehlt ist ein Wolfsmanagement. Es müssen alle Tiere erfasst werden, hier bei uns direkt wird strikt behauptet es gäbe keine. Freunde, Bekannte, Nachbarn und meine eigenen Augen haben bereits Wölfe gesehen, es existieren sogar Fotos davon. Amtstierärzte haben bereits bestätigt, dass gerissene Tiere von Wölfen erlegt wurden. In der Politik wird das strikt abgestritten, geht etwas in Richtung "Alternative Fakten a la Trump".

Auffällige Tiere müssen leider abgeschossen werden zum Schutz des restlichen Rudel. Wenn sich der Mensch ins Wolfrevier begibt, dann auf eigene Gefahr. Aber keinesfalls sollte man zusehen dass der Wolf sich so weit an den Menschen gewöhnt, dass es zur Gefahr wird wenn Kinder auf dem Spielplatz spielen.

Und viel mehr, die Betroffenen (Bauern, Landwirte, Hundebesitzer, Reiter, Eltern, Touristen, Spaziergänger, Jäger, Förster, Anwohner,...) müssen auch einfach mal aufgeklärt werden. Was macht man wenn man Wölfen begegnet, wo ist das am warscheinlichsten, wie verhält man sich, wie schützt man sich und seine Tiere. Für solche Fragen gibt es viele private Beispiele die mal funktionieren und mal nicht. Es gibt Niemanden der einem unter die Arme greift sich richtig darauf vorzubereiten. Stattdessen fließen Zahlungen an Betroffene Tierhalter die Riss zu beklagen haben.

Bleibt also abzuwarten wieviel Ausgleichszahlung dann ein Kind einbringt...
 
scharly

scharly

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Gut geschrieben gute Meinung so sehe ich das auch!
gruß Udo
 
abvz

abvz

Patin
3.910
175
Wurde denn bewiesen das es sich um Wölfe handelt? Streunernde Hunde gibt es ebenfalls, teilweise auch schon Bären.
Und genau das ist der Crux, es wird immer behauptet es könnten ja auch Hunde gewesen sein...

Nein es gibt nicht keine hundertschaften verwilderter Hunde die alle zufällig wie ein Wolf aussehen. Und selbst wenn, dann wird eben der Problemhund erschossen (dann ist ganz schnell wieder ein geschützter Wolf).

Ein Tierarzt kann ganz gut zwischen Wolfsgebiss und Hundegebiss unterscheiden.
 
TheCoon

TheCoon

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Wichtig ist ebenfalls, handelt es sich um ein wildes Wolfs Rudel (vielleicht kam dieses aus benachbarten Ländern), oder kommen die Tiere aus einer Tierschutzorganisation, sprich, sie sind Menschen gewöhnt.

Wie die Sache damals mit Bruno dem Bären. Jeder wusste das er von seiner Mutter bereits gelernt hatte, das es gute Sachen von Menschen gibt. So war es vorraus zusehen das er Schafe riss und sich an den Honig zu schaffen machte.
 

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