Pflegestelle für Katzen?

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Katzen-Nini

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Hallo, Ich bin zwar schon länger hier angemeldet, habe aber mich bisher nur umgesehen.
Jetzt habe ich tatzächlich einen Neuanfang und einige Fragen dazu

Erstmal zu mir / uns.
Ich wohne mit meinem Mann und unserer 6 Jährigen Tochter in einer Wohnung. Wir ziehen jetzt in eine 3 Zimmerwohnung im 1. OG um.
Unsere Katze (8 Jahre) wohnt seit 1,5 Jahren bei uns und zieht bei der Gelegenheit zu einer Nachbarin, die sich auch grad eine Katze zulegen wollte. Wir alle dachten, unsere junge Seniorkatze ist so
verschlafen und ruhig, die passt perfekt zu der Nachbarin, die sich noch etwas unsicher ist. Sie kennt die Katze und hat auch schon oft gesittet. Wir bleiben im Kontakt und ich als Hilfestellung an ihrer Seite.

Ich überlege dann eine Pflegestellt für Katzen auf zu machen. Also für Urlaubskatzen oder Notfälle, die aufgepäppelt oder gesund gepflegt werden müssen. Oder einfach eine Zwischenlösung suchen bis ein neues festes Zu Hause gefunden wurde.

Nun meine Fragen: Hat das schonmal jemand gemacht? Was sind die Erfahrungen? Ist es Möglich mit einer 6 Jährigen, die sehr umsichtig mit der Katze ist? Ich möchte ihr dabei beibringen wie man sich um kleine oder kranke Katzen kümmern kann oder mit ihnen Spielen kann, unsere Seniorin wollte irgendwie überhaupt nicht spielen und ging immer weg, wenn Tochter mit ihr versuchte zu spielen.
Was brauche ich? was gibt es für Bedenken?
Ich liebe den Wechsel, also es ist zwar schön so 1,5 Jahre eine feste Katze zu haben, aber ich freue mich sehr auf die Herausvorderung. Vielleicht kann man es auch kombienieren? also wenn es sich ergibt eine Katze ganz zu behalten und dennoch Pflegestelle zu sein? Ich denke auch eine Katze kann sich dran gewöhnen wechselnde Mitbewohner zu haben, oder? Wenns mal nicht klappt, müssen sie sich halt in getrennten Räume aufhalten.
Ich bin viel zu Hause, arbeite Ehrenamtlich, kann mir also auch die Arbeitszeiten relativ aussuchen oder dort pausieren, wenn es mal nötig ist.
Der Umzug ist beendet am 15.4. bis dahin kann ich mir noch überlegen ob wir Pflegestelle oder feste Katze nehmen.
Vielen Dank
 
14.03.2019
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Sternenreiterin

Sternenreiterin

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Was sich mir in dem Zusammenhang noch nicht so ganz erschließt: warum wollt ihr eure alte Katze denn nun abgeben? Du schreibst ja selbst, dass du eventuell wieder eine "feste" Katze haben möchtest. Und selbst die sozialsten Katzen akzeptieren normalerweise nicht so ohne weiteres Neuankömmlinge, d. h. die Pflege-/Urlaubskatzen müssten ohnehin erst einmal separiert werden. Von kranken Katzen mal ganz abgesehen. Was Pflege für einen immenser Aufwand darstellen kann, kannst du in hier vorhandenen Foreneinträgen (Taskali, Anjuli z. B.) nachlesen. In einer 3 Zimmerwohnung mit Kind sehe ich da ehrlich gesagt wenig Chancen. Und das weniger wegen dem Kind als dem nicht vorhandenen Platz.
 
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Katzen-Nini

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ok, das war ja nur eine Frage mit der Festkatze.

Als wir uns vor 1,5 Jahren für eine ältere Katze entschieden haben, war vorerst meinem Mann zu "verdanken" der wollte keine junge Katze. Meine Tochter war grad 5 geworden und wir wussten nicht wie sie mit der Katze umgehen würde, klar, dass sie die nicht quälen wird war klar, sie hat eher respekt vor Tieren. Ausserdm hatten wir zu dem Zeitpunkt noch Pflegekinder auf Zeit, also wechselnde Kinder zu Besuch. Daher eine ruhiger Katze die weniger Zeitintensiv ist.
Jetzt werden wir keine Pflegekinder auf Zeit mehr aufnehmen, daher auch die kleinere Wohnung, und ich dachte, warum kann ich es nicht mit Katzen weiter führen? Also das Pflegen auf Zeit. Die Räume in der Wohnung sind recht groß, auch Tochter möchte gerne eine Ecke in ihrem Zimmer für Katzen einrichten.
Was unsere jetzige Katze angeht: Wie schon gesagt, unsere Nachbarin und Freundin ist leicht behindert und hat sich nun auch entschieden eine Katze aufzunehmen, da sie aber noch recht zurückhaltend ist und eher ängstlich was das "neue" angeht, freut sie sich riesig eine ihr vertraute Katze übernehmen zu können. Wer weiß ob eine fremde Katze, egal ob Heim oder sonstwo her, ihr gewachsen wäre, sie hatte angst irgendwas würde sie überfordern. Das wird mit unserer nicht passieren, sie ist die liebste Omakatze und Sofaschläferin ;-)
In den letzten Sommerferien hat unsere Nachbarin 2 Wochen die Katze gefüttert und besucht, traute sich aber nicht sie in ihrer Wohnung aufzunehmen, nun ist sie soweit selber eine Katze haben zu wollen, und daher der Entschluss unsere wäre die Beste für sie. Und wir sind bereit eine neue Herausforderung zu starten. Wenn es wirklich zu schwierig wird oder uns doch nicht so zusagt, können wir ja 2 Katzen behalten und die Pflegestelle wieder einstellen. Auf jeden Fall möchte ich junge Katzen haben, die nicht den ganzen Tag auf dem Sofa liegen :)
 
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Puppi2004

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Ach so, die alte Katze gefällt nicht mehr so... sage ich jetzt mal ganz provokativ.

Wenn ihr der ängstlichen Nachbarin eure Katze überlassen wollt, würde ich dann zunächst mal abwarten, ob es auch wirklich funktioniert.
Allerdings sollten Katzen nicht alleine gehalten werden, darum wäre mein Vorschlag eher, dass ihr euch zu der ersten noch eine weiter Katze (auf Dauer) zulegt. Die könnte ja auch etwas munterer sein.
Bei der Nachbarin wäre die Katze ja weiterhin alleine und das ist nicht schön, auch wenn der Mensch viel zuhause ist.
 
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Katzen-Nini

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was heißt gefällt nicht mehr so... ich liebe sie und sie ist ja auch nicht weit weg, kann sie jederzeit besuchen. Sie wohnt jetzt seit 8,5 Jahren alleine, ist es also gewohnt. daher vermute ich wird es nicht ganz einfach da noch eine 2. Katze hinzuzufügen die nur rumtoben möchte. Dann müsste ich für die junge Katze noch eine weitere jüngere Katze besorgen, und das wird uns dann auf Dauer zu viel und sicher der älteren Dame zu viel, wenn die lieber schlafen möchte.
 
Blackmoon

Blackmoon

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Naja,es liest sich schon extremst lieblos. Eure Katze ist dir nicht aktiv genug,deshalb kann sie zur Nachbarin,war die Idee deines Mannes und du legst die lieber eine aktivere zu. Mit zwei jungen,aktiven Katzen,wirst dich aber auch schnell umschauen. Wenn ich da an unsere zwei halbstarken Kater hier denke. Die drehen ALLES auf links. Unsere zwei anderen sind schon etwas ruhiger,stört das Getobe aber so überhaupt nicht.
Für mich liest sich das so,das dir die Katze schlichtweg langweilig geworden ist und jetzt gegen jüngere ausgetauscht werden soll. Aber auch die werden ruhiger. Was machst du dann ? Wieder einer Nachbarin geben ?

Von einer Einrichtung als Pflegestelle würde ich dir abraten. Abgesehen vom Platz den du brauchst und den geeigneten Räumlichkeiten .... es ist seeeeehr viel Arbeit,kostet viel Zeit,durchaus einiges an Geld. Und wenn dir deine eigene Katz,plus zwei zB Kitten schon zu viel wären auf Dauer ....
Schau dich mal beim Thread z.b von Taskali um. Sie ist Pflegestelle,oder schreib sie an und lass dich informieren.

Sorry wenn ich gerad etwas hart schreibe,aber mich gruselt es und mir tut die Katze leid. Wenn es bei der Nachbarin nicht klappt ... sie doch überfordert ist,sich vllt doch nicht soooo kümmern kann .... was ist dann ? Tierheim ? Weiter reichen zum nächsten ?
 
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Puppi2004

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Also ich könnte es nicht, aber den Gedanken dahinter verstehe ich schon, glaube ich.
Die ruhige Katze passt besser zur Nachbarin, die sowieso gern eine Katze hätte. Die Katze bleibt dabei in der Nähe von Katzen-Nini, ist also nicht ganz weg.
Klingt erstmal logisch. Aber auch ich habe oben ja schon Bedenken geäußert, was passiert, wenn die Nachbarin dann doch überfordert ist. Dann käme die arme Katze wieder zurück, oder würdest du sie dann sogar ins TH stecken?
Darum riet ich ja zur Zweitkatze für euch, zur 8-jährigen. Das kann schon noch klappen, vielleicht blüht sie mit Katzenkumpel sogar auf, schläft zur Zeit möglicherweise viel aus Langeweile?
Die Nachbarin könnte sich auch im TH beraten lassen, die kennen dort ja ihre Charaktere.....
 
K

Katzen-Nini

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Die Mutter meiner Nachbarin hat vor einem jahr 2 Jungkatzen aufgenommen für die Jugendliche Schwester. Diese wären ihr definitiv zu wild, ja. Und ich möchte damit unserer Nachbarin helfen, die, wie ich schon sagte, leicht behindert ist. Für sie ist die Katze ideal. weil sie ebend NICHT wild ist und doch ab und an mal nahc dem Puschel greift. Alssie noch zu Hause wohnte hatten sie auch schon ältere Katzen, sie weiß also worauf sie sich einlässt, traute sich es aber bisher nicht zu. Und ich kann einschätzen, dass sie mit Unserer zurecht kommt. Ich nehme diese 1,5 Jahre sozusagen als Bereitschaftsstelle die halt etwas länger gedauert hat. Wie gesagt, es gibt ebend Menschen, die sich drauf einstellen können, Katzen, oder auch Menschenkindern, auf Kurze Zeit ein zu Hause zu geben, für sie da zu sein, und sie dan ruhigen Gewissens weiter ziehen zu lassen, zurück zur Herkunftsfamilie oder halt weiter in Dauerpflege. Als Pflegemutter habe ich mir schon einiges anhören müssen, und genau das fängt hier auch so an, ich verstehe es nicht, dass man das nicht verstehen kann. Ich bin nicht die Einzige, die daran Freude hat vielen Kindern und auch Katzen somit für kurze Zeit helfen zu können, und die Heimunterbringung damit zu umgehen.
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Ich habe übrigens schon öfters Katzen gehabt, die jungste war 8 Wochen jung. Und vermisse dieselebhafte Zeit mit ihnen. Nur seid unsere Tochter da ist hatten wir jetzt erst die erste.
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Schon als Kind war ich auf dem Bauernhof meiner Großeltern immer bei den Katzen, habe auch da mit babykatzen zu tun und durfte sie mit Flasche füttern... Bin ja nicht ganz neu was Katzen angeht
 
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Puppi2004

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Das mit der Pflegestelle kann ich schon verstehen und andere hier auch, schliesslich haben einige hier auch Pflegestellen.
Aber du fragst - und kriegst Gegenfragen, Meinungen, Antworten und Tipps. Z.b. dich mal bei denen zu informieren, die eine solche Pflegestelle betreiben.
Ich weiss nicht, was an all dem so schlimm sein soll.

Das Unverständnis kommt wahrscheinlich daher, dass du DEINE eigene Katze weiter reichst, oder hast du sie schon damals nur zur Pflege aufgenommen?
Wie ich schon schrieb, unter den Voraussetzungen könnte ich es eher nicht, ich hab schon sehr schnell an unserem Kater gehangen. Es war halt UNSER Kater.
Hätte ich Pflegekatzen, wäre das wohl auch anders...
Du schreibst, du hattest schon öfter Katzen. Hast du das da schon so gehandhabt? Dann fällt es dir wohl generell leichter. Da spricht auch nichts dagegen, aber man wird doch noch Bedenken und Vorschläge äussern dürfen.

Tierheime suchen auch oft private Pflegestellen, immer für ein oder zwei Katzen, wenn diese nicht bis zur Vermittlung im TH landen sollen.
Vielleicht wäre das eher etwas für euch, in der Wohnung?
 
K

Katzen-Nini

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Danke. Ich hab mich ein bisschen beschimpft gefühlt, ja. Die längste Katze die bei mir wohnte wurde 3 Jahre alt. Das war die, die wir als babykatze bekommen hatten. Da war ich 16. 3 Jahre später hat sie anscheinend Rattengift oder so gefressen, sie wurde tot bei Nachbarn gefunden, vielleicht ist das ein Schutzmechanismus bei mir, ich gebe die Katzen lieber weiter in gute Hände als sie irgendwann tot zu finden. Habe schon einige Katzen tot am Strassenrand oder im Gebüsch gefunden. Auch als Kind waren auf dem Bauernhof schon einige Lieblingskatzen verstorben.
Ich hatte schon mal eine Katze aufgenommen, da war der Vater der Familie krank geworden, und hatte plötzlich allergie gegen Katzenhaare, sie gaben die Katze schweren Herzens ab an mich. 6 Monate später verstarb der Vater und die Jugendliche Tochter kam zu mir und fragte ob es möglich wäre die Katze wieder zu bekommen. Ich habe mich für das Mädchen und die Familie gefreut und gab ihnen gerne ihre Katze zurück.
Daher wird es mir nicht schwer fallen Katzen in Kurzzeitpflege zu nehmen, und unserer Tochter bringe ich es ja gleich bei, die Katzen machen Urlaub hier und gehen bald wieder.
 
NinK

NinK

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Puh ohne dir zu nahe treten zu wollen frage ich mich doch, ob ein Verein dir überhaupt Katzen überlassen würde. So viele Jahre hast du deine Katze nicht artgerecht gehalten- kein Wunder, dass sie da so faul und schläfrig wurde! Eine Katze ist nun mal kein Einzeltier, auch wenn sie von außen betrachtet vielleicht zufrieden wirkt.

Ich meine das nicht böse, ich habe lange genug den selben Fehler gemacht. Aber ich habe mich informiert, mir kritische Stimmen angehört, mir einiges angelesen. Ich fand irgendwann zufällig einen Kater und nahm ihn auf, mein damals 5 Jahre alter Stinki war zu dem Zeitpunkt nach und nach vom Verhalten auch zu einem Senior geworden. Er schlief die meiste Zeit, hatte kein großes Interesse an Spielen, nur mal hier und da ein paar Minuten. Erst als dann der Fundkater einzog blühte er auf, wurde das reinste Energiebündel und hat bis zu seinem Tod im letzten Jahr mit 12 Jahren hier die Jungspunde aufgemischt!

Egal ob du deine Katze behältst oder deiner Nachbarin vermachst: sie BRAUCHT einen Partner! Natürlich kommt eine ältere Dame mit jungen Katzen nicht zurecht, aber du könntest ein ähnlich altes Tier aus dem Tierschutz aufnehmen oder eben deine Nachbarin. Wenn man deine Katze langsam an einen neuen Gefährten gewöhnt und nicht Knall auf Fall wirst du damit ganz sicher ihr Leben verlängern!

Warum machst du nicht eine Pflegestelle für etwas ältere Tiere? Dann kannst du deine Katze behalten, deine Nachbarin könnte dir helfen und ihr hättet etwas unglaublich gutes getan. Die älteren will nämlich kaum jemand haben! Dann könnte deine ältere Katze sogar einen positiven Effekt auf die neuen haben mit ihrer ruhigen Art. Sie könnte ihnen bei der Eingewöhnung helfen, sie sicherer machen und ein gutes "Vorbild" sein.

Bevor ein verantwortungsbewusster Verein dir Katzen überlässt solltest du erst einmal dafür sorgen, dass deine eigene Katze ein schönes Leben hat. Und das hat sie nicht in Einzelhaft, egal wo. Denke bitte darüber nach
 
K

Katzen-Nini

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So viele jahre, das waren 1,5 jahre und es ging ihr hier gut. Ich habe mehrmals am Tag sie versucht zu animieren, oder das Abendbrot an verschiedenen Plätzen deponiert..... Ich sehe schon, als Breitschaftspflege für Menschenkinder habe ich alles falsch gemacht und das Jugendamt sagt jetzt ich wäre nicht "stabil" genug, nur weil ich seit 1 Jahr darauf warte, dass es endlich weiter geht, und sie sagen mir jetzt ab, Naja gut andereseits soll mein Mann zu alt sein :LOL:, das sieht er selber aber anders. Und kaum hat man mal ne neue idee, seinen Lebenstraum etwas abgewandelt durchführen zu können, und schon gehen die Beschuldigungen auch da los.

Meine Frage war ob noch was fehlt oder was ich bedenken muss, wenn ich damit starte. Und ob es für die 6 Jährige ok ist, Auf diese Fragen habe ich noch keine Antwort bekommen.
Lediglich auf die Frage eine feste Katze mit den Bereitschaftskatzen zusammen in 3 Zimmern zu halten, das habe ich verstanden, das es ungünstig ist. (Ist übrigens bei Kindern auch so)
Ich denke ich werde nurnoch im Forum lesen und mir von anderen Berichten das zusammensuchen was mir wichtig ist, vielleicht hat ja nochjemand ähnliche fragen.
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..., was passiert, wenn die Nachbarin dann doch überfordert ist. Dann käme die arme Katze wieder zurück, oder würdest du sie dann sogar ins TH stecken?
....
Nochmal zu dieser Frage: Ich denke schon, wenn meine Nachbarin erstmal sich an die Katze gewöhnt hat und ich bin ja immer für sie und ihre Fragen da, dann werden die Beiden sich gegenseitig helfen können. Ich war am Montag und Dienstag mit Katze bei ihr für je 1 Stunde zu Besuch. Katze hat sie begrüßt, und sich umgesehen bis sie dann auf dem Sofa alle Viere von sich streckte. am 3. Tag war sie dann 5 Stunden alleine bei ihr, auch da war sie zwar zurückhaltend und verkroch sich zwischendrin, aber kam auch raus zum Fressen und Streicheln lassen. Gestern, also am 4. Tag, habe ich sie dann ganz da gelassen. und bin via Handy mit Nachbarin im Kontakt falls sie unsicher ist. Ein seichter übergang für Beide.
Falls es nach einiger Zeit wirklich nicht mehr gehen sollte, oder Nachbarin im Urlaub ist und bei uns grad kein Katzenbesuch ist, nehmen wir sie natürlich zu uns, oder ich betreue sie bei ihr zu Hause. Sie kennt kein Heim und das will ich ihr auch nicht zumuten.
 
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walliworld

walliworld

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Liebe Katzen-Nini,

hier geht es weniger darum, dass man dich beschuldigt, sondern eher darum, dass sich die Leute hier in dem Forum an erster Stelle Gedanken und sorgen um die Katzen machen. Daher sind die von dir als Anschuldigung dargestellten Sachverhalte, eigentlich nur gut gemeinte Ratschläge, mehr oder weniger gut in textueller Form verpackt. Versuch die Mitglieder dieses Forums zu verstehen, und du wirst sehen, dass es hier jeder nur gut meint und das Beste für die Katzen möchte. Ich kann dir nur raten dir die Ratschläge noch mal durchzulesen und darüber ernsthaft nachzudenken. Ich weiß, du möchtest für DICH einen Lebenstraum erfüllen, da es mit Pflegekindern nicht mehr klappt. Stell dir aber bitte die Frage, ob es hier in erster Linie um dich geht, oder um die Katzen.

Meine Frage war ob noch was fehlt oder was ich bedenken muss, wenn ich damit starte. Und ob es für die 6 Jährige ok ist, Auf diese Fragen habe ich noch keine Antwort bekommen.
Das kommt meiner Meinung nach ganz auf deine Tochter an. Wir selbst haben eine 6 Jährige Tochter und sie ist sehr Rücksichtsvoll im Umgang mit Tieren und unsere beiden Katzen lieben sie unglaublich. Sie ist die erste Bezugsperson für unsere kleinen. Es kann aber auch ganz anders kommen und hängt u.a. auch von den Katzen ab, die du aufnehmen willst. Nicht jede Katze möchte gleichbehandelt werden. Es gibt einfache und eher schwierige Exemplare.

Ich denke ich werde nurnoch im Forum lesen und mir von anderen Berichten das zusammensuchen was mir wichtig ist, vielleicht hat ja nochjemand ähnliche fragen.
Das fände ich sehr schade. Lass dich von einem bisschen Gegenwind nicht gleich entmutigen. Das ist doch ganz normal. Hast Du etwas erwartet, dass jeder deine Idee für gut hält? Wenn ja, dann hättest du lediglich Bestätigung hier im Forum gesucht, aber keine echte Meinung. Nimm dir die Meinungen der Mitglieder dieses Forums bitte zu Herzen es sind Ratschläge von erfahrenen Katzenbesitzern.
 
K

Katzen-Nini

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Ja, ok, danke.
Mir kam es nur so vor, wie vor einem Jahr, als das gleiche Thema wegen Pflegekinder aufkam. Ich stelle eine Frage, erklähre kurz was grad los ist, und dann wird nur über das gemeckert was ich angeblich falsch gemacht habe. Für unsere Nachbarin und für die Katze ist das der beste Weg. Die Katze haben wir auch für unsere Tochter geholt, sie kann mit ihr aber nichts anfangen, nach einem Jahr hat Katze endlich akzeptiert, dass Kind sie auch streicheln darf und brauchte keine Angst haben, dass sie ihr was tut. Die Vorbesitzerin meinte, Katze hätte schlechte Erfahrungen mit Kleinkindern gemacht. Das hat sie bei uns überwunden. Streicheln ja, aber Spielen will sie mit ihr nicht, da geht sie in Sicherheit. Jetzt braucht sie keine Angst mehr haben, dass Kleinkinder ihr zu nahe kommen. Ich habe hier nicht nur für mich entschieden, sondern auch für die Katze. Jetzt ist der nächste Schritt dran und da sind wir uns noch nicht sicher, ob wir Pflegestelle mit wechselnder Besatzung werden, dann sind ma Katzen dabei die mit Tochter nichts anfangen können oder auch mal welche die mit ihr spielen. Oder ob wir es einfacher machen und 2 junge Katzen holen, die aber dann auch kein Pfoblem mit Tochter haben. DAnn würde ich aber auch mehr arbeiten gehen,
 
Paule

Paule

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ich denke das Du mit Deiner Einstellung als Pflegestelle gut geeignet bist. Als Katzenhalter mit eigener Katze dann eher nicht ;). Als Pflegestelle muss man wieder abgeben können... das scheint ja bei dir kein Problem zu sein.
Wie man das einer 6 jährigen pädagogisch wertvoll verkauft ist dann eine andere Sache. Mit bewussten Pflegekatzen kann man das vielleicht argumentieren. Wie man seinem Kind dagegen plausibel macht das die eigene Katze gehen muss, ohne ihr zu suggerieren das Tiere austauschbar und dementsprechend eine Sache sind, ist eine andere Geschichte.
Lass die Katze bei Deiner Nachbarin, bei euch ist sie scheinbar eh nicht wirklich gewollt....
 
Ilvy

Ilvy

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Hallo Katzen- Nini,

bitte lies dir die Posts der TN nochmal in Ruhe durch und zieh dich nicht zurück, wenn hier Einiges an deinem Vorhaben kritisch gesehen wird. Die Hinweise hier verhindern möglicherweise für dich - und dann auch für die Katzen , dass es wirklich schlecht läuft oder helfen dir eben,dann, dass es gut läuft.
Du hast hier ganz ehrlich von der Thematik mit den Pflegekindern berichtet; es scheint nicht der richtige Zeitpunkt zu sein für euch momentan, nun ein " Ersatz- Projekt Katzen" anzufangen, wenn das mit den Pflegekindern schwierig ist.
Ihr müsst da stabil sein , durchdacht und gut planend. Der Wunsch reicht halt nicht.
Was ich von den PS mitbekomme, beeindruckt mich immer wieder sehr; z. T. eine harte, zeit- und kostenintensive Arbeit, die Erfahrung braucht.
ich würde mir das momentan echt noch nicht zutrauen, obwohl wir schon lange Katzen haben.
Denn sonst hilfst du nicht, sondern hast Frust.
Etliche der Katzen, die wirklich Unterstützung brauchen, sind ggf. traumatisiert, nicht gesund.
Ich finde deinen Wunsch nachvollziebar, aber denke , zuerst hättest du für deine Katze- wenn du sie magst- bessere Bedingungen schaffen können mit einem Kumpel. Schwierig, einem Kind das zu vermitteln, dass es bei einem Lebenwesen" so leicht" geht, das zu ändern, " wenns nicht passt." Das prägt , was das Thema " Verantwortungsbewusstsein" angeht sehr.
Liebe Grüße
 
K

Katzen-Nini

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und schonwieder eine Anschuldigung. Na klar war sie hier gewollt, hat sich hier ja auch wohl gefühlt. wenn ich an die abruppte Anfangszeit dachte,wo sie nichtmal aus ihrer Kiste raus wollte und sich nur cersteckte, grad wenn Kinder her waren, da konnte sie jetzt selbst bei besucherkindern ruhig auf dem Sofa liegen bleiben und hatte keine panik mehr. Wir lieben diese katze, daher habe ich sie ja unserer Nachbarin geben können, weil ich weiß, da hat sie es gut, und sie hätte nicht gewusst was sie sonst für Katze bekommt, mit unserer ist sie viel erleichterter und hat keine Angst zu diesem Schritt.

Aber egal jetzt, ich habe keine Lust mehr mich weiter aufzuregen....
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sorry, das bezog sich auf den Post von Paule...

@ IlvY, danke, ja es kann sein, das wir für "Problemkatzen" Und Traumatiesierte vielleicht nicht die Richtigen sind. Oder für Wildfänge. Wir können ja auch mit dem Verein ausmachen, dass wir eher Besucherkatzen bekommen, die in Urlaubsvertretung her kommen, oder halt eine Katzenmutter die ihre Kinder hier in Ruhe großziehen kann bis sie vermittelt werden können.

Was die Pflegekinder betrifft. wir hatten 4 mal Kurzzeitkinder bei uns, und es war super, einmal waren es sogar 2 Geschwister. Ich verstehe es nicht warum wir plötzlich nicht mehr geeignet seien. In der Zeit hatten wir noch eine 14 Jährige hier wohnen, die aber dann ausgezogen ist. Angeblich wird sie hier nicht gerecht behandelt, nicht gleichberechtigt mit der damals 5 Jährigen. Aber das möchte ich jetzt nicht noch weiter ausschmücken. Wer weiß was die Große für Lügen und übertreibngen über uns erzählte, nur weil es ihr in der Pupertät nicht so passte...
Wie gesagt, plötzlich ist mein Mann zu alt... und ich nicht stabil genug. Ich habe nur öfters nachgefragt, wann es weiter geht, damit unsere Tochter nicht immer alleine ist hier. Schliesslich waren die Probleme wegen der Großen und nicht wegen den Pflegekindern die nicht länger als 4 Wochen hier waren. Jetzt muss sie sich dran gewöhnen und mehr mit den Nachbarskindern spielen.
 
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WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Was mich persönlich irritiert ist, dass du dein Katze abgibst um als Pflegestelle zu arbeiten. Sich gut trennen können ist natürlich für das Abgeben von Pflegekatzen eine gute Sache. Ich sehe ....die Schwierigkeiten bei Kleinen, die du ja präferierst, doch du hast keinen Gegenpart der Katzensprache und Verhaltensregeln vormacht. Da sehe ich eine große Schwierigkeit. Aber als Zwischenaufenthalt für den Anfang sicher eine Möglichkeit sich im Tierschutz zu agieren.

lg
Verena
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Warum behaltet ihr eure liebgewordene Katze nicht, versucht es mit einer Partnerin bei euch und helft eurer Nachbarin eine Katzenomi oder Opi zu finden ? Zeitgleich könntet ihr die „ Patenschaft“ von der Katze der Nachbarin übernehmen falls sie aus welchen gründen auch immer , sich nicht mehr um die Katz kümmern kann. So wäre doch allen geholfen.
 

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