Katze mit Handicap und Freigang

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Vitellia

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Hallo ihr,

nach dem Tod unserer Katze Thaleia (im Mai wäre sie 18 geworden) möchten mein Mann und ich gern 2 Kitten oder auch erwachsenen Katzen (wenn möglich ab Herbst) aus dem TS ein Zuhause geben. Beim Frühstück heute waren wir uns einig, dass es auch eine Katze mit Handicap sein könnte (wichtiger als das Aussehen ist
für uns der Charakter).

Nun würden wir unseren neuen Mitbewohnern aber auch gern Freigang gewähren (Thaleia durfte auch immer raus, war auf ihre alten Tage allerdings recht häuslich und hat sich nie weit entfernt).

Wir wohnen im Eigenheim (Bungalow) auf dem Dorf mit großem Garten (ca. 800 m2), die Straßen in unmittelbarer Nähe sind eher wenig befahren, da es keine Durchgangsstraßen sind, allerdings gibt es in nicht allzu weiter Entfernung einen Wald. Wobei in der Nachbarschaft einige Katzen (Freigänger) leben und ich noch nicht von Problemen mit Jägern gehört habe.

Ich weiß, dass Freigang mit zahlreichen Gefahren verbunden ist, aber irgendwie behagt mir die Vorstellung nicht, sie im Haus (oder auch auf dem gesicherten Balkon "einzusperren", wenn sie einen so großen Garten etc. direkt vor der Nase haben ... (vorausgesetzt natürlich, es waren vorher keine reinen Wohnungskatzen ... )

Aber zu meiner eigentlichen Frage - kann man auch "Handicats" Freigang gewähren, auf was muss man ggf. achten, wie sind eure Erfahrungen dazu?

Herzlichen Dank im Voraus und liebe Grüße

Vitellia
 
29.03.2019
#1
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claudiskatzis

claudiskatzis

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Es kommt sicher aufs Handicap an ob sie Freigang bekommen-
Könntet ihr denn euren Garten sichern? Der ist ja ordentlich groß , da hättest du die Miezen draußen aber gesichert und du hättest sie besser im Blick wenn mal was ist.
 
Vitellia

Vitellia

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Ich fürchte, den gesamten Garten wirklich ausbruchsicher zu machen ist finanziell nicht drin ... Zumal hier u. a. auch ein großer Walnussbaum steht (da muss ich mir auch noch überlegen, wie ich den sichere, damit sie da nicht hoch klettern, einer von der Feuerwehr singt zwar bei mir im Chor, ABER ... ...), der relativ nah am Zaun steht und dann nützt auch kein 2m (oder 3m oder 4m) hoher Zaun mehr was ....

Sind ja noch auch eher theoretische Überlegungen, ich wollte einfach mal wissen, ob es überhaupt Sinn macht, über ein Handikätzchen nachzudenken ...
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Das ist leider bei uns auch der Grund warum unser Garten nicht gesichert werden kann. Es müssten einige alte und schöne Bäume weg und das möchten wir nicht.
Ginge es denn bei euch einen kleinen Teil des Gartens zu sichern? Es muss ja nicht alles sein....
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Gesicherter Freigang
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Also es kommt drauf an was für ein Handikätzchen es sein soll. Ein Dreibeiner und ein Einäugiges kann sicher in den Freigang, wenn kein großartiger Straßenverkehr, gefährliche Hunde usw. vorhanden sind. Immer mit dem Hintergedanken.... egal wie gesund die Tiere sind es gibt eben bei ungesicherten Freigang diese Kann-Option den schnellen o langsamen Tod zu finden. Taube und blinde Tiere und FiVi gehören nicht mehr in den ungeschützten Freigang. Für mich persönlich für meine Tiere gibt es lediglich ein 30m2 kleines Außengehege.

lg
Verena
 
Sternenreiterin

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Vitellia

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Ah danke für die Links, das hilft schon mal sehr weiter. Was die (teilweise) Absicherung des Gartens betrifft, müsste ich mich noch mit meinem Mann beraten.

Mit unserem Mucki waren wir bzgl. Freigang aber auch verwöhnt - sie hatte zwar immer die Möglichkeit, raus zu gehen, hat sich aber nie weit entfernt (die letzten Jahre hat sie am liebsten ihren Kontrollgang durch den Garten mit mir gemeinsam gemacht) und ist in ihrem ganzen Leben mal eine Nacht nicht nach Hause gekommen. Mir ist aber vollkommen bewusst, dass das keineswegs immer so ist und ich mich da ggf. ziemlich umstellen muss.
 
rina2102

rina2102

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Ich würde mir den Garten genau anschauen und einen Teil davon absichern. Dann kann die Miez/en raus, du hast sie im blick. Viel Spaß beim planen
 
L

Leines

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Wir haben einen Dreibein, wir mussten ihm wegen eines Unfalls ein Vorderlauf amputieren lassen. Er ist Freigänger ohne Einschränkung, er fängt Mäuse und jagt Vögel. Er rennt die Bäume hoch und runter wie seine vierbeinigen Kolegas. Einzige Einschränkung ist bei größeren Höhenunterschieden weil er nur noch mit einem Bein landet. Ich hab ihm einige Rampen gebaut damit er gefahrlos und selbständig in Garten kommt. Die werden jetzt von Allen benutzt. :) Wenn dein Kater kastriert ist wird er auch nicht mehr so ein großes Revier beanspruchen, vielleicht reicht ihm der Garten.
 
Vitellia

Vitellia

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Danke für den Erfahrungsbericht. :)

Nach Abwägung aller Umstände und unserer Wohnsituation haben wir uns letztendlich für 2 ehemalige Notfellchen ohne (bzw. nur mit kleinem, dem Kater fehlen aufgrund eines Unfalls einige Zähne) Handicap entschieden, die dann auch, in ruhiger Wohngegend, in den (ungesicherten) Freigang können. Der Garten ist ja auch eingezäunt, aber es gibt halt Schlupflöcher. Aber er hindert sie zumindest hoffentlich daran, blindlings auf die Straße (30er-Zone, Anliegerstraße) zu rennen. Wobei die beiden eh eher ruhiger sind.

Bisher drängen die beiden (Katze und Kater, natürlich kastriert) noch nicht wirklich nach draußen, schauen aber schon mal interessiert durch die Terrassentür. Die Pflegestelle, von der wir sie haben meinte auch, dass sie wahrscheinlich keine Streuner sein werden. Wir werden sehen ... (Bös wär ich nicht, wenn sie nicht zu weit weg gehen .... ;) )
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