Hi,
ich kann schon nachvollziehen, dass ihr zu einem Hausarrest negativ eingestellt seid, aber ich zitiere mal einen Satz, der für mich zeigt, dass ihr (oder besser dein Partner) komplett falsch an die Sache rangeht.
Da wir unsere Jule wahrscheinlich damit brechen und traumatisieren würden.
Das ist eine furchbar nihilistische Hellseherei.
Erstmal gehört schon etwas mehr als ein paar Wochen Hausarrest dazu, eine Katze "zu brechen und zu traumatisieren".
Niemand kann behaupten, dass reine Wohnungskatzen traumatisiert sind.
Verändertes Szenario: Jule bekommt allein Hausarrest, keine Kater weit und breit zu sehen (sind in einer Katzenpension). Auch hier ist es ausgeschlossen, dass Jule traumatisiert und gebrochen wird, ihr kümmert euch doch liebevoll um sie. Klar wird sie es nicht toll finden, aber "brechen und traumatisiert" definitiv nicht.
Nächstes Szenario: Jule bekommt allein Hausarrest, Kater komplett separiert. Wie oben wird sie es nicht toll finden, aber "brechen und traumatisiert" definitiv nicht.
Und jetzt Jule bekommt Hausarrest und die Kater laufen frei rum. Ihr passt auf, dass nichts passiert und steuert jedem Fehlverhalten entgegen Wie oben wird sie es nicht toll finden, aber "brechen und traumatisiert" definitiv nicht.
Ich kann es auch noch deutlicher schreiben:
Wenn ihr (dein Partner) vom Anfang an glaubt, dass es scheitert, dann wird es scheitern.
Es ist wirklich nichts weltbewegendes euren Murmel die Mobbinversuche abzugewöhnen, der ist doch keine Einzelkatze sondern hat jahrelang mit seinem Bruder gelebt, kann also mit anderen Katzen auskommen und braucht nur ein wenig Hilfestellung durch euch.
Wenn ihr gar nichts macht, dann müßt ihr euch von Katzen trennen, bzw. Jule wird einfach verschwinden.
Da ist doch ein Versuch tausendmal besser.