Was ist besser? Billiges Nassfutter oder hochwertiges Trockenfutter?

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Gast50714

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Ich brauche mal wieder Rat von euch.
IVor knapp zwei Wochen habe ich Alma und Meister Wu zu mir aus dem Tierheim geholt. Insbesondere Meister frisst am liebsten Trockenfutter. Nassfutter, wenn überhaupt nur preiswertes. Mjamjam,
macs oder real nature wilderness gehen gar nicht. Also bekommen sie aktuell nicht hochwertiges Futter und abends dann, weil der recht große Kater zu wenig frisst, Trockenfutter. Das ist von applaws. Das frisst er sehr gern.

Jetzt ist das gefühlt die Wahl zwischen Pest und Cholera. Soll ich jetzt fleißig das billige Nassfutter füttern (und natürlich hochwertiges immer auch als erstes anbieten) oder dann lieber zucker- und getreidefreies Trockenfutter mit sehr hohem Fleischanteil füttern? Selbst das billige fressen sie manchmal nicht gut. Wenn ich herausgefunden habe, was da am besten geht, kann ich anfangen, hochwertigeres Futter unterzumischen.

Ich freue mich über euren input. :)
 
07.09.2019
#1
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claudiskatzis

claudiskatzis

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Hallo @Alma & Meister
Du kannst das Trofu nach und nach reduzieren, dafür den Nafu Snteil erhöhen und dann irgendwann Hochwertiges Nafu mit einmischen.
Das Trofu sättigt ungemein, oft wird eine kleine Portion unterschätzt.
Alternativ kannst du nur noch Nafu anbieten und eine rationierte Portion Trofu fürs Fummelbrett oder als Leckerli beim Spiel geben.
 
Patentante

Patentante

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Glückwunsch zu den neuen Familienmitgliedern (gibt es Fotos?).

Das größte Problem mit dem Trockenfutter ist, dass man sie davon nie wieder weg bekommt. Ich kämpfe mit meinen mehr oder minder seit Jahren darum, dass sie hochwertiges Nassfutter nehmen. Und musste erstaunt feststellen, dass mir alle das Feringa ganz gut fressen. Das finde ich absolut in Ordnung von der Qualität her. Und günstig ist auch noch. Macs und Co mag hier leider auch fast niemand.
 
Vitellia

Vitellia

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Ich würde es auch mit der Strategie von claudiskatzis probieren.

Ansonsten fürchte ich, hilft nur, sich durch Nassfuttermarken durch zu probieren, bis man was findet, was sie gern fressen. Dass sie überhaupt schon mal Nassfutter fressen, ist aber schon mal positiv und etwas, womit man arbeiten kann.

Unsere beiden haben, bevor sie zu uns kamen, hauptsächlich (hochwertiges) Trockenfutter und Ergänzungsfutter bekommen. Auch nicht optimal, und sie lieben es heute noch. Und ja, es gab Momente, da habe ich aus lauter Frust überlegt, es einfach dabei zu belassen, immerhin ging es den Katzen die letzten 3 Jahre ja gut damit. Aber dann habe ich an die Zukunft gedacht ...

Mittlerweile (nach gefühlt 40 getesteten Marken o_O) habe ich aber einige "akzeptable" Alleinfuttermarken wie Cachet Select von Aldi Süd, Bozita und Miamor oder Animonda vom Feinsten gefunden, die gefressen werden, wenn auch nicht alle Sorten. (Ich pimpe sie noch mit etwas zusätzlichem Taurin).
Daneben ein paar wenige hochwertige Marken, z. B. mögen sie Catz Finefood Purrr Känguru gern, MjAMjAM Pur Känguru und Lamm gehen auch und ein paar Sorten von Tasty Cat oder Sandra's Schmankerl (gibt es bei "Sandras Tieroase").
Real Nature Wilderness ging hier z. B. auch gar nicht, bei anderen scheint es an der Tagesform zu liegen, (bestimmte Sorten) Leonardo oder Mac's z. B. werden mal verschlungen, dann wieder sind sie unfressbar. :rolleyes:
Und es gibt ja noch zig Marken mehr ...

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Kompromiss, den wir gefunden haben, zufrieden. Ich achte halt darauf, dass kein Zucker und kein Getreide und nach Möglichkeit noch ein hoher Fleischanteil enthalten ist (aber ich hab auch keine Lust mehr, ständig was weg zu schmeißen).
Hin und wieder gibt es auch mal etwas rohes Rinderhack oder Geflügel mit Komplett-Supplement (Felini Complete). Vielleicht wär das bei deinen ja auch mal einen Versuch wert?

(Die Sucherei ist zugegeben etwas lästig, weil man viel wegschmeißen muss, aber ich weiß jetzt zumindest auch, dass sie Rind und Kalb eher nicht so gern mögen (außer als rohes Hack, s.o.), dafür aber Geflügel (besonders Ente), Kaninchen oder Lamm. Und eben Känguru. Fisch geht meistens auch. Und bitte nicht zu viele Fleischsorten vermischt. Und höchstens 200g-Dosen, in Ausnahmefällen 400g. ;) Klingt anstrengend, aber so kann ich immerhin gezielt einkaufen). Das ist jetzt alles auf unsere Katzen bezogen, deine können da natürlich ganz anders ticken.

Hochwertiges Trockenfutter (da mache ich dann tatsächlich weniger Zugeständnisse) gibt es nur noch im Fummelbrett oder als Leckerchen und in Ausnahmefällen (z. B. Urlaub). Und Ergänzungsfutter habe ich in der Hinterhand, wenn ich ihnen mal Medikamente oder so unterjubeln muss.

Die Fragestellung "Was ist besser? Billiges Nassfutter oder hochwertiges Trockenfutter?" würde mich aber generell auch mal interessieren. Irgendwer hat mal gesagt "Selbst das schlechteste Nassfutter ist noch besser als Trockenfutter". Wie seht ihr das?
 
Isis Bastet

Isis Bastet

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Neue Katze -> Suche nach einem geeigneten Futter. Futter sollte "hochwertig" sein UND der Katze schmecken. Leider sind die Kleinen alle unterschiedlich konditioniert worden, sodass der einen das Aldi-Zeug bestens mundet, Mac & Co. hingegen wird verabscheut. Problemlösung besteht tatsächlich in einem fortdauernden Futter- bzw. Firmenwechsel. IIch vermute, dass ich sämtliche Firmen durch habe. In einer "Futterliste" dann die entsprechenden Firmen bewertet und dann als "Standardfutter" gebunkert.

Mein aktuelles Menü sieht wie folgt aus:



209614


Soll ich jetzt fleißig das billige Nassfutter füttern
Billig muss nicht schlecht sein. Glaube, dass das hier schon mal von kompetenter Seite analysiert wurde.

"Selbst das schlechteste Nassfutter ist noch besser als Trockenfutter".
Kann ich nicht beurteilen. Wie immer macht es die Mischung.
 
Vitellia

Vitellia

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Stimmt, mischen macht Sinn. Einmal, weil man so eine einigermaßen ausgewogene Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sicherstellt. Und zum anderen fressen z. B. unsere Katzen eh ungern 3x dieselbe Marke hintereinander ;)
 

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