Wird's noch was?

Diskutiere Wird's noch was? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, ich brauche euren Rat: Seit fast 8 Jahren wohnt Maggy bei uns. Sie wurde am Waldrand hinter eine Bushaltestelle mit...
  • Wird's noch was? Beitrag #1
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MelanieV81

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Hallo ihr Lieben,
ich brauche euren Rat:
Seit fast 8 Jahren wohnt Maggy bei uns. Sie wurde am Waldrand hinter eine Bushaltestelle mit Trockenfutter und einer geschlossenen Flasche Katzenmilch ausgesetzt. 😡
Bisher war Maggy "Einzelkatze". Sie ist sehr... eigensinnig. Sie ist stark menschenbezogen, aber auch leicht agressiv und stur.

Vor 6 Wochen fanden wir dann Loki, ein 500g leichter, ca. 4 Wochen alter Kater. Er saß völlig ausgehungert am Strassenrand an einem Feld. Kurze Geschichte: Er wohnt jetzt bei uns 😅

Natürlich haben wir Loki sofort tierärztlich untersuchen lassen und ihn ca. 1 Woche räumlich von Maggy getrennt. Ab dann haben wir die Zwei immer wieder zusammen gelassen, aber nachts noch getrennt. Maggy ist sehr sensibel was Veränderungen betrifft, ein neu möbliertes Zimmer nimmt sie uns schon mal eine ganze Woche übel 🙄
Mittlerweile leben die Beiden Tag und Nacht zusammen, jedoch scheint Maggy nicht begeistert zu sein. Oft wird Loki grundlos "verhauen" und weg gejagt, vor allem wenn er auf "ihren" Sachen sitzt. Zum Glück lässt Loki sich nicht einschüchtern und probiert immer wieder sein Glück bei Maggy. Aber es scheint, sie möchte ihn gar nicht in der Nähe haben. Er wird oft angefaucht, selbst wenn er nur vorbei geht ode inter ihr her läuft. Wir haben ihn auch schon quikend bei Maggy im Schwitzkasten gefunden. Manchmal jagen sie sich quer durch die Wohnung, was aber häufig in Beißen endet. Dann steht Maggy über dem auf dem Rücken liegen Loki und beißt, in seine Pfoten, in den Bauch... was sie halt so erwischt. Da unsere Katze auch uns schnell beißt und angreift wenn ihr etwas nicht passt, kann ich schwer einschätzen, ob es zwischen den beiden dann nur spielen ist oder ob Maggy ernsthaft böse ist.

Wir haben uns so sehr an den hübschen Kleinen gewöhnt und würden ihn nur ungerne abgeben, aber wir wollen unsere Maggy auch nicht unglücklich machen.
Kann eine VG wirklich so lange dauern? Müssen wir einfach noch Geduld haben?
Danke für eure Ratschläge 😊
 
  • Wird's noch was? Beitrag #2
Huhu und herzlich Willkommen im Forum.
Du brauchst viel Geduld, schließlich war Maggy 8 Jahre lang Einzelprinzessin und dann wird ihr so ein Zwerg vor die Nase gesetzt.
Ich schicke dir mal @Geek , der kann dich gut beraten und drücke die Daumen.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #3
Hi,
das klingt nur auf den ersten Blick schlecht.
Für mich ähnelt das sehr einer Mama/Sohn Beziehung ab dem Zeitpunkt, ab dem die Mama eigentlich die Schnauze voll von ihrem Sohnemann hat.
Loki sucht recht verzweifelt den Kontakt und wird leider auch oft abgewiesen.
Das Verhalten von Maggy ist typisch Katzenmama, die ihre Kitten recht rabiat erzieht.
Einen Grund zur Trennung/Angabe sehe ich definitiv nicht, das kann so bleiben oder auch viel besser werden.

Ihr habt zwei (sich nicht ausschließende) Möglichkeiten wie ihr weitermachen solltet:
1) Ihr holt euch einen zweiten Jungkater.
Dann können beide Kerle miteinander spielen und Maggy wird weniger genervt und Loki ist glücklich.

2) Ihr versucht die beiden mehr zusammen zu bringen.
Verstärkt jedes friedliche Zusammensein mit Lob und rügt Maggy auch mal, wenn sie grundlos faucht.
Füttert die beiden gemeinsam von einem Teller und schon hat die körperliche Nähe etwas Positives.

Meine starke Empfehlung ist beide Optionen zu verfolgen.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #4
Hi,
das klingt nur auf den ersten Blick schlecht.
Für mich ähnelt das sehr einer Mama/Sohn Beziehung ab dem Zeitpunkt, ab dem die Mama eigentlich die Schnauze voll von ihrem Sohnemann hat.
Loki sucht recht verzweifelt den Kontakt und wird leider auch oft abgewiesen.
Das Verhalten von Maggy ist typisch Katzenmama, die ihre Kitten recht rabiat erzieht.
Einen Grund zur Trennung/Angabe sehe ich definitiv nicht, das kann so bleiben oder auch viel besser werden.

Ihr habt zwei (sich nicht ausschließende) Möglichkeiten wie ihr weitermachen solltet:
1) Ihr holt euch einen zweiten Jungkater.
Dann können beide Kerle miteinander spielen und Maggy wird weniger genervt und Loki ist glücklich.

2) Ihr versucht die beiden mehr zusammen zu bringen.
Verstärkt jedes friedliche Zusammensein mit Lob und rügt Maggy auch mal, wenn sie grundlos faucht.
Füttert die beiden gemeinsam von einem Teller und schon hat die körperliche Nähe etwas Positives.

Meine starke Empfehlung ist beide Optionen zu verfolgen.

Vielen Dank für die schnelle Antwort 😊
Eine dritte Katze kommt (momentan?) nicht in Frage, aber wir probieren auf jeden Fall die anderen Möglichkeiten und haben noch etwas Geduld 👍🏻
 
  • Wird's noch was? Beitrag #5
Vielen Dank für die schnelle Antwort 😊
Eine dritte Katze kommt (momentan?) nicht in Frage, aber wir probieren auf jeden Fall die anderen Möglichkeiten und haben noch etwas Geduld 👍🏻
Hmm, ich habe das nicht deutlich genug geschrieben, wenn du mit "habe noch etwas Geduld" antwortest, denn dann glaubst du, dass es momentan schlecht läuft.

Nein, Maggy hat die Mamarolle übernommen und den Kleinen unter Ihre Fittiche genommen. Das Verfolgen, Umwerfen und dann mit den Krallen bearbeiten ist positiv zu sehen, auch wenn es für dich wahrscheinlich brutal und grausam erscheint. Das machen die Katzenmamas mit ihrem Nachwuchs.
Da Loki das duldet und immer wieder zu Ihr geht, akzeptiert er das voll und ganz.
VIEL schlimmer wäre es, wenn Maggy den Kleinen nur wegfaucht und "wegohrfeigt".
Aktuell ist das OK, die beiden leben miteinander und kommunizieren stark.

Aber wenn der Kleine größer wird, dann wird er sich mehr zur Wehr setzen und Maggy wird dann auch mal verlieren und das wird Maggy gar nicht gefallen. Das ist dann der Zeitpunkt an dem die Beziehung der beiden komplett in die Brüche gehen kann und beide nur noch neben sich herleben und sich zähneknirschend dulden.
Genau für diese Situation solltet ihr einen weitere kleinen Kater einziehen lassen, damit Loki so eine krasse Zurückweisung ins "Single-Leben" erspart bleibt.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #6
Hallo und Herzlich Willkommen. Ich habe da noch eine Frage: sind die Beiden reine Wohnungskatzen oder haben sie ( bzw. Maggy ) Freigang ?
Ansonsten sehe ich es so wie Geek, wobei ich auf jeden Fall für ein zweites Katerchen plädiere. Der Altersunterschied zwischen den Beiden ist ja doch ziemlich groß und Maggy war jahrelang verwöhnte Einzelprinzessin. Der Kleine hätte dann einen Spielgefährten und die Große auch mal ihre Ruhe vor dem Jungspund.
Ich hatte bisher nur eine Zusammenführung von meinen Sternchen. Kitten Rambo( damals ca. 14 Wochen ) kam zu uns als Joschi bereits 4 Jahre alt war.
Wir hatten es genauso gemacht wie ihr: erst 1 Woche getrennt und dann zusammen gelassen .Joschi hat sich am Anfang ähnlich verhalten wie Maggy. Gefaucht und den Kleinen auf Abstand gehalten. Dann wollte er ihn erziehen. Hat sogar versucht ihn am Rückenfell hoch zu heben.
( hat aber nicht funktioniert :LOL:) Ich habe in Panik unseren damaligen Tierarzt angerufen, weil ich Angst hatte Joschi will den Kleinen beißen.
Der bekam dann am Telefon nach der Beschreibung einen Lachkrampf und meinte der Große entwickelt Muttergefühle und will den neuen Mitbewohner erziehen. So wie Du es beschreibst scheint Maggy den kleinen Loki ja bei den Beißereien nicht zu verletzen, oder ?
 
  • Wird's noch was? Beitrag #7
Die Konstellation ist nicht wirklich günstig. Wenn der Zwerg sich zu einem richtigen Katerling entwickelt wirst Du kaum eine andere Chance haben als noch einen Katerkumpel dazu zu holen.
In der Regel wollen Kater raufen, balgen und durch die Gegend kugeln. Das möchte eine 8 Jahre alte Katze auf Dauer ganz sicher nicht.

Wenn ihr also nicht zufällig einen sehr sehr sanften Kater erwischt habt der lieber Fangen als Raufen spielt, wird es sehr schwer die Konstellation so zu halten und ein gutes miteinander zu erreichen.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #8
Ok, jetzt habe ich das verstanden.
Manchmal sieht das tatsächlich sehr brutal aus, ein anderes Mal spielen sie aber ganz offensichtlich miteinander.
Gestern habe ich zum ersten Mal gesehen, das Maggy versucht hat, Loki zu putzen. Der hatte allerdings wichtigere Sachen zu tun und ist abgehauen um eine Spiezeugmaus zu jagen ^^
Wäre eine weitere Katze nicht noch mehr Stress für Maggy? Sie wird erst jetzt, nach 6 Wochen, wieder "normal".
Ergänzung ()

 
  • Wird's noch was? Beitrag #9
Im Gegenteil, zwei Winzlinge bedeuten weniger Stress, denn eine erwachsene Katze kann einfach nicht mit den kleinen Duracell-mäusen mithalten.
Loki wird noch mehr aufdrehen und muss seine Energie loswerden. Ein zweiter kleiner Kater wird das lieben, Maggy dagegen schnell überfordert sein.
Und nein, beide Kitten werden sich nicht auf Maggy stürzen ;)
 
  • Wird's noch was? Beitrag #10
Hallo und Herzlich Willkommen. Ich habe da noch eine Frage: sind die Beiden reine Wohnungskatzen oder haben sie ( bzw. Maggy ) Freigang ?
Ansonsten sehe ich es so wie Geek, wobei ich auf jeden Fall für ein zweites Katerchen plädiere. Der Altersunterschied zwischen den Beiden ist ja doch ziemlich groß und Maggy war jahrelang verwöhnte Einzelprinzessin. Der Kleine hätte dann einen Spielgefährten und die Große auch mal ihre Ruhe vor dem Jungspund.
Ich hatte bisher nur eine Zusammenführung von meinen Sternchen. Kitten Rambo( damals ca. 14 Wochen ) kam zu uns als Joschi bereits 4 Jahre alt war.
Wir hatten es genauso gemacht wie ihr: erst 1 Woche getrennt und dann zusammen gelassen .Joschi hat sich am Anfang ähnlich verhalten wie Maggy. Gefaucht und den Kleinen auf Abstand gehalten. Dann wollte er ihn erziehen. Hat sogar versucht ihn am Rückenfell hoch zu heben.
( hat aber nicht funktioniert :LOL:) Ich habe in Panik unseren damaligen Tierarzt angerufen, weil ich Angst hatte Joschi will den Kleinen beißen.
Der bekam dann am Telefon nach der Beschreibung einen Lachkrampf und meinte der Große entwickelt Muttergefühle und will den neuen Mitbewohner erziehen. So wie Du es beschreibst scheint Maggy den kleinen Loki ja bei den Beißereien nicht zu verletzen, oder ?
Vielen Dank 😊
Nein, leider haben wir keine Möglichkeit die Beiden raus zu lassen. Wir haben nur einen Balkon.
Nein, Maggy verletzt ihn nicht. Er schmeißt sich sofort auf den Rücken wenn sie ihn einholt, dann beißt sie ein paar Mal und wenn sie dann weg geht, rennt Loki meistens hinterher.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #11
Vielen Dank 😊
Nein, leider haben wir keine Möglichkeit die Beiden raus zu lassen. Wir haben nur einen Balkon.
Nein, Maggy verletzt ihn nicht. Er schmeißt sich sofort auf den Rücken wenn sie ihn einholt, dann beißt sie ein paar Mal und wenn sie dann weg geht, rennt Loki meistens hinterher.

Das hört sich doch gar nicht so schlimm an ;) Wenn sie ihn schon putzen will scheint sie tatsächlich Muttergefühle zu entwickeln.
Mein Joschi hat den kleinen Rambo manchmal stundenlang gewaschen. Der arme Bursche sah dann aus wie aus dem Wasser gezogen :ROFLMAO:
Wir hatten Glück, dass Joschi trotz des Altersunterschiedes immer der Verspieltere und Aktivere von Beiden war. Daher stellte sich bei uns die Frage nach einem weiteren Kater nicht. Bei Euch dagegen ist der Altersunterschied noch größer und zudem ist Maggy eine Katze. Die haben meistens ein völlig anderes Spielverhalten als so ein Kater-Rabauke.
Meine früheren und jetzigen Kater waren/sind auch keine Freigänger. Früher mal Balkon und Emil und Rasmus haben eine gesicherte Terrasse zur Verfügung. Ich habe nicht das nötige Nervenkostüm für Freigänger.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #12
Ich kann mich Geek inhaltlich nur voll und ganz anschließen und habe ihm für seine Antworten hier auch gleich drei Sternchen vergeben.
 
  • Wird's noch was? Beitrag #13
Ich kann mich Geek nur anschließen. Holt einen zweiten,12-16 Wochen alten Kater dazu.

Wir standen letztes Jahr vor der Frage,was tun. Unser mittlerer Kater ist mit nur 6 Jahren so krank geworden das wir ihn einschläfern lassen mussten. Unsere zwei verbliebenen verstehen sich jetzt nicht sooo super das wir es hätten so lassen können.
Ein Kitten kam erst recht nicht in Frage,da beide eher heikel sind was Neuzugang angeht. Also bei unserem ältesten (jetzt 12 Jahre) wussten wir´s das es langatmig werden kann. Unsere kleine Maus (jetzt 5 Jahre) konnten wir schlecht einschätzen. Sie zog als letztes ein und wie sie reagiert nachdem sie IHREN großen Bruder verloren hatte ...
Wir entschieden uns recht spontan für zwei 1 1/2 Jahre alte,extrem soziale Brüder. So war die Chance recht hoch das zum einen ein Rauf/Spielkumpel für unser Mädel (sie ist etwas mehr Kater als Katze vom Verhalten her) dabei ist,zum anderen würde unser ältester ggf weniger gestresst sein,da die beiden sich haben.

Der Poker ging zum Glück sehr gut auf. Unser ältester war recht entspannt bzw.sein fauchiger Plüschaufstand dauerte nur wenige Woche. Unser Mädel hatte mehr zu knabbern kuschelt aber heute mit beiden Katern völlig entspannt. Das ganze wurd etwas erschwert da einer der beiden "neuen" Kater etwas pöbelig wurde.Es war Unsicherheit,keine Aggression...dadurch fiel es beiden schwer Vertrauen in die Kater zu fassen. Das hab ich etwas mit Bachblüten dann am Ende auffangen können und mit Geduld und Spucke.
Und unser ältester tobt auch mit beiden Katern durch die Gegend und ist definitiv alles andere als gestresst von den zweien.

Die Zusammenführung verlief wie folgt,Boxen auf,Katers raus und gut. Da keiner der vieren aggressiv im Vorfeld war/sein sollte sah ich keinen Grund für eine andere Variante.

Ich wurde extrem schräg angeschaut warum denn jetzt gleich 2 Katzen. Vier Katzen sind doch viel zu viel etc. Mir schlägt noch heute Gegenwind entgegen. Da sich eben niemand vorstellen konnte das die Strategie aufgeht. Auch unsere Tierärztin war gegen. Als unser ältester kurz nach dem Einzug ständig kotzte (die beiden Neuzugänge hatten leider Giardien mitgebracht was die Ursache war für seine Spuckerrei) riet sie uns die Katzen zu trennen (also für die Nacht) das "der Alte seine Ruhe hat" (OriginalZitat) Das tat ich natürlich nicht. Denn das wäre mehr Stress für die vier gewesen als es Nutzen gebracht hätte.
Finanziell fällt No.4 quasie nicht ins Gewicht. Streu ist jetzt nicht wesendlich mehr, beim Futter auch nur minimal. Gut,beim Tierarzt fällt es dann doch mal auf *schmunzel* Aber da will man ja eh so selten wie möglich hin ;)

Wenn ihr könnt,netzt doch den Balkon ein das beide auf den raus können. Weiß jetzt nicht wie ihr wohnt,ob Eigentum oder Miete. Ggf. mit dem Vermieter abklären ob das möglich ist :)
 
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