Ich kann mich Geek nur anschließen. Holt einen zweiten,12-16 Wochen alten Kater dazu.
Wir standen letztes Jahr vor der Frage,was tun. Unser mittlerer Kater ist mit nur 6 Jahren so krank geworden das wir ihn einschläfern lassen mussten. Unsere zwei verbliebenen verstehen sich jetzt nicht sooo super das wir es hätten so lassen können.
Ein Kitten kam erst recht nicht in Frage,da beide eher heikel sind was Neuzugang angeht. Also bei unserem ältesten (jetzt 12 Jahre) wussten wir´s das es langatmig werden kann. Unsere kleine Maus (jetzt 5 Jahre) konnten wir schlecht einschätzen. Sie zog als letztes ein und wie sie reagiert nachdem sie IHREN großen Bruder verloren hatte ...
Wir entschieden uns recht spontan für zwei 1 1/2 Jahre alte,extrem soziale Brüder. So war die Chance recht hoch das zum einen ein Rauf/Spielkumpel für unser Mädel (sie ist etwas mehr Kater als Katze vom Verhalten her) dabei ist,zum anderen würde unser ältester ggf weniger gestresst sein,da die beiden sich haben.
Der Poker ging zum Glück sehr gut auf. Unser ältester war recht entspannt bzw.sein fauchiger Plüschaufstand dauerte nur wenige Woche. Unser Mädel hatte mehr zu knabbern kuschelt aber heute mit beiden Katern völlig entspannt. Das ganze wurd etwas erschwert da einer der beiden "neuen" Kater etwas pöbelig wurde.Es war Unsicherheit,keine Aggression...dadurch fiel es beiden schwer Vertrauen in die Kater zu fassen. Das hab ich etwas mit Bachblüten dann am Ende auffangen können und mit Geduld und Spucke.
Und unser ältester tobt auch mit beiden Katern durch die Gegend und ist definitiv alles andere als gestresst von den zweien.
Die Zusammenführung verlief wie folgt,Boxen auf,Katers raus und gut. Da keiner der vieren aggressiv im Vorfeld war/sein sollte sah ich keinen Grund für eine andere Variante.
Ich wurde extrem schräg angeschaut warum denn jetzt gleich 2 Katzen. Vier Katzen sind doch viel zu viel etc. Mir schlägt noch heute Gegenwind entgegen. Da sich eben niemand vorstellen konnte das die Strategie aufgeht. Auch unsere Tierärztin war gegen. Als unser ältester kurz nach dem Einzug ständig kotzte (die beiden Neuzugänge hatten leider
Giardien mitgebracht was die Ursache war für seine Spuckerrei) riet sie uns die Katzen zu trennen (also für die Nacht) das "der Alte seine Ruhe hat" (OriginalZitat) Das tat ich natürlich nicht. Denn das wäre mehr Stress für die vier gewesen als es Nutzen gebracht hätte.
Finanziell fällt No.4 quasie nicht ins Gewicht. Streu ist jetzt nicht wesendlich mehr, beim Futter auch nur minimal. Gut,beim Tierarzt fällt es dann doch mal auf *schmunzel* Aber da will man ja eh so selten wie möglich hin
Wenn ihr könnt,netzt doch den Balkon ein das beide auf den raus können. Weiß jetzt nicht wie ihr wohnt,ob Eigentum oder Miete. Ggf. mit dem Vermieter abklären ob das möglich ist
