Streunerkitten, schwierige Vergesellschaftung mit ehem. Streunerin

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Ilvy

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Hallo ihr Lieben,
vor einer Weile hab ich euch von einem Architekten berichtet, der sich liebevoll um 2 Wildlinge auf seiner Baustelle gekümmert hat. Mit Happy End;
beide Schwestern wurden kastriert, rundumversorgt und in ein Häuschen auf seinem Grundstück umgesiedelt.
Eine hatte deutlich mehr Freiheitsdrang und kommt nur punktuell; die Andere lebt tatsächlich- nun nach dem Tod der alten " Hauskatze" , total anhänglich mit im Haus.
Wie das nun so ist mit dem 7. Sinn der Miezen sind sie vor einigen Tagen von einem verwahrlosten Streunerkitten " gefunden "worden, das nicht mehr von der Haustüre wich..
Gemeldet haben sie es gleich, aber im Ort sagen viele, es läuft schon länger und ist Niemandem zuzuordnen.
Also; Tierarztbesuch brachte die Schätzung 7- 8 Wochen. Unterernährt, ( unter 700g),Schnupfen, Parasiten.. Behandlung folgte.
Tierheim war schnell keine Option mehr, da das Minimädchen sich gleich in die Herzen geschmust hat und den Dosis ihre Fürsorge dankt durch Riesenhunger,brav Kaklobesuch und sonniges Wesen.
Separiert einige Tage im Bad; anderes lässt sich in der offenen Wohnung absolut nicht umsetzen.
Nun zum Problem; die andere Mieze ( ca. 1 Jahr) reagiert nun sehr ungehalten,unsicher auf das Kitten, faucht, und sie kommt deutlich weniger heim bzw. geht wieder, wenn sie die Lütte sieht.
Sie sorgen sich nun, ob sie ganz auszieht und fühlen sich sehr verantwortlich.
Was meint ihr? Einfach machen lassen? Worauf sollen sie achten?
Hat das eine Chance?
Die Lütte lässt sich nicht mehr in einem Raum halten..
Ein 2. Kitten dazu ist definitiv nicht möglich-
Danke für eure Ideen! LG
 
Paule

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Ich würde wirklich versuchen die 1 jährige mal 2 Tage mit m Haus zu lassen damit sie sich auseinander setzen muss. 1 Jahr ist kein Alter um sich an den Zwerg zu gewöhnen und im Grunde ist das auch eher ein : Ich finde Dich gerade doof und das ist mein Zuhause.
Das Verhalten legen schon 12 Wochen alte Kitten an den Tag. Geht aber schnell wieder weg. Nur müssen sie sich dazu konfrontieren....
 
Ilvy

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Hallo Cathrin, danke für deine Antwort!
Wär jetzt auch mein Gedanke. Die beiden Menschen müssen arbeiten- und haben Sorge, was dann alles passiert.
Ich denke, die arrangieren sich irgendwie- aber es dauert halt länger, wenn die Große anhauen kann.
Meinst du auch, das hat eine Chance?
LG
 
Paule

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Klar hat das ne Chance. Ich denke da noch oft an die Kitten im Tierheim wenn wir da neue Kitten in den Raum gesetzt haben. Dieses Gezeter von den Winzlingen war wirklich zu niedlich. Die konnten sich in dem ganz jungen Alter schon dermaßen aufregen wenn Neue dazu kamen. Von daher ist das wirklich nicht ungewöhnlich aber in der Regel schnell wieder vorbei mit der Aufregung. Klappt natürlich deutlich besser wenn sich nicht eine immer wieder aus der Situation ziehen kann.
 
Ilvy

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;)... " wenn die Große anhauen kann" wird's natürlich bisschen schwieriger.. :rolleyes:
 
Ilvy

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News von der Vergesellschaftung: Nach 3- Monate-langem Fauchspucken liegen die Beiden nun in einem Korb; alles gut!
Klasse, dass das miese Wetter mitgeholfen hat!
 
Tinaho

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Danke für die Info.
Da hat sich die Geduld doch wirklich ausgezahlt.
 

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