Unfreiwillig Pflegestelle und langsam doch verzweifelt

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Nadines3 Kater

Nadines3 Kater

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Ja da sagst du was. Zum Glück gibt
es das Forum und so viele liebe Menschen die einen verstehen.
Wo anders erzähl ich das gar nicht groß, bzw. wie sehr mich das belastet.
 
Sancojalou

Sancojalou

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Oh nein, da habe ich mich still gefreut, das Krümel wieder da war und jetzt ist er wieder verschwunden, wie schrecklich für dich. 😪
Ich hoffe trotzdem, dass er auch dieses mal wieder zurück kommt. Hast du gesehen, ob er jemals eine Maus gefangen hat? Könnte er sich im Moment selbst versorgen?
Auch wenn die nächste Ortschaft 1,5 km entfernt ist, gibt es Katzen, die soweit laufen.
Meine Daumen hast du, dass er wieder heimkehrt.🍀
 
Patentante

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Theoretisch könnte er sicher Mäuse fangen. Aber so abgemagert wie er beim ersten mal nach 36 h schon war...

Nein, leider gibt es kaum Menschen im "realen" Leben die auch nur ansatzweise verstehen was einem die Nasen bedeuten. Eine wohlmeinende und tierliebe Kollegin meinte die Tage ob ich nicht einfach die Pflegestelle "auslaufen lassen" könnte. Nichts, was ich lieber täte! Ist ja aber nun nicht so dass ich die Kleinen einfach aussetzen könnte oder es sonst irgendwie meine Entscheidung wäre.
 
Sancojalou

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Ich verstehe dich, es ist doch egal ob eigene Katzen oder Pfleglinge, du steckst da emotional drin und fühlst dich verantwortlich. Ich könnte da zumindest keinen Unterschied machen. 💔
 
Patentante

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Doch, GsD schaffe ich es inzw. einen großen Unterschied zu machen. Sonst hätte ich mich schon einliefern lassen könen. Die sechs Wochen bis Lucy endlich entschieden hat ich im neuen zu Hause doch langsam wohl zu fühlen waren einfach schlimm. Noch mehr Emotion darf ich in die Lütten nicht investieren.
 
Nadines3 Kater

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Doch, GsD schaffe ich es inzw. einen großen Unterschied zu machen. Sonst hätte ich mich schon einliefern lassen könen. Die sechs Wochen bis Lucy endlich entschieden hat ich im neuen zu Hause doch langsam wohl zu fühlen waren einfach schlimm. Noch mehr Emotion darf ich in die Lütten nicht investieren.
Großen Respekt das du das überhaupt kannst mit den Pflegis.
Habe auch schon öfter den Gedanken gehabt mich als Pflegestelle anzubieten.
Aber mein Mann und ich könnten uns wahrscheinlich nicht von den Fellnasen trennen.
Meine Mucki war auch ein Fundkitten.
Ich wollte eigentlich keine vier Katzen, aber die Maus hat uns direkt um den Finger gewickelt.
 
Frau Flausch

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Es tut mir so Leid, dass Krümel nicht wieder aufgetaucht ist :cry: Ich kann kaum vorstellen, wie schlimm diese Ungewissheit sein muss...
 
mennemaus

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Danke Dir. Simba hat mich damals auch sehr mitgenommen. Auch jetzt noch.... Krümel ist, so hart es jetzt klingen mag, natürlich überhaupt kein Vergleich dazu wenn es einer von meinen wäre. Trotzdem wird mir langsam klar dass er für immer verschwunden ist. Und das tut doch unglaublich weh.
Ja sowas tut verdammt weh. Ich träume immer noch von ihm, das ich ihn gefunden hätte. Ich halte ihn im Traum dann ganz fest und verspreche ihm das ich immer auf ihn aufpassen werde.
Dann wach ich auf und fang zum heulen an.
Kann bis heute noch keine Bilder von ihm anschauen.
Ich drück dir dennoch die Daumen, die Hoffnung stirbt zuletzt 😔
"Verlorene" Katzen sind das Schlimmste überhaupt. Man kann nicht abschließen. Sinah (mama von Oskar) ist 2012 verschwunden. Bis heute kommt immer mal wieder der Gedanke dass sie noch auftauchen könnte.
Eine Katze zu verlieren und nicht zu wissen, was aus ihr geworden ist, stelle ich mir schrecklich vor. Man kann nie damit abschließen, die Ungewissheit ist quälend. Aber es bleibt ein kleines bisschen Hoffnung, dass das geliebte Tier ein anderes Zuhause gefunden hat. Leider gibt es ja Menschen, die nicht melden, wenn sie eine Katze finden und die die Katze dann als Hauskatze ohne Freigang bei sich behalten. Auch wenn es dem Tier dann hoffentlich dort gut geht, ist das wie eine Entführung. Man denkt dabei einfach nicht daran, dass der eigentliche Besitzer leidet und auch daran, dass die Katze eine enge Beziehung zu ihrem Besitzer hat und dass auch sie leidet.

Trotzdem habe ich bei Krümel noch die Hoffnung, dass er wieder auftaucht. Der Freigänger-Kater meiner Nachbarin war letztes Jahr über mehrere Wochen verschwunden, tauchte dann wieder auf, brauchte einige Streicheleinheiten und einiges an Futter, aber er war bei guter Gesundheit. Vermutlich hatte er wirklich seine Freiheit genossen und sich selbst versorgt, er ist ein richtig guter Mäusejäger, der ihr auch öfter noch lebende Mäuse als Beweis mitgebracht hat.
 
Patentante

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Danke Sabine. Natürlich bleibt ein Rest Hoffnung. Aber wirklich glauben tu ichs nicht mehr. Er war beim ersten mal so verstört und abgemagert als er zurückkam. Er hatte ja doch einen sehr schweren Start und ist noch lange nicht ausgewachsen.....
Ich fürchte auch dass viele gar nicht daran denken ein Fundtier zu melden.
 

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